Koltur

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Koltur
Koltur, Faroe Islands.JPG
Gwassa Atlantischer Ozean
Inselgruppm Färöer
Geographische Log

61° 59′ 39″ N, 6° 58′ 27″ W61.994166666667-6.9741666666667477Koordinaten: 61° 59′ 39″ N, 6° 58′ 27″ W

Lage von Koltur
Flechn 2,3 km²
Hechsta Beag Uppi á Oyggj (Kolturshamar)
477 m
Eiwohna 1 (1. Jänna 2020)
0,4 Einw./km²
Haptort Norðuri á Gerði
Koatn fo Koltur
Koatn fo Koltur

Koltur [ ˈkɔltʊɹ] (dänisch: Kolter, boarisch woascheindli: Fillei) is a Uatschoft und oane fo de d 18 Insln fo d Färöer und ghead zua Region fo da Haptinsl Streymoy und zua Kommune Tórshavn. Koltur hod an Rong ois „Aussninsl“ (schaug: Útoyggjar). Mid ana Flechn fo 2,3 km² und oam oanzign Eiwohna am 1. Jenna 2020 kimbs auf a Bfejkarungsdichtn fo 0,4 Ew/km². Koltur und sei Nochbainsl Hestur kinand fom histuarisch wichtign Duaf Kirkjubøur af Streymoy bsunas guad ogschaugg wean. D Postleitzoi is FO-285.

Nomanskund[VE | Weakln]

Wo genau das da Nom Koltur heakimb, woas ma ned. Oa glamb, dass a oida Anglizismus in da färöischn Sproch sei kinnt und si fo colt – "Fillei" oloat, oiso das d Insln Hestur und Koltur s Roos und s Fillei hand. D onan glamb, es kamad fo Oidnuadisch koltr, owa wos des hoassd, woas ma ned genau, am ehestn Biichi oda Mugl.

Eadkund[VE | Weakln]

Koltur is d zwoatkleanest Insl fo d Färöer, da Flech und d Eiwohna noch. Weida hint is grod d ned bewohnde Insl Lítla Dímun.

Sie ligg nuadwestli fo Hestur, westli fo Streymoy und sidestli fo Vágar. D Gwassa rundumadsdum hand da Vágafjørður, da Hestsfjørður, da Kolturssund und da Atlantische Ozean. Da Sidn fo Koltur is floch, duatn hand d zwoa Sidlunga und d Wisn und Fejda fo d Bauan. Da Nuadn is a 477 m houcha Beag, dea wos Uppi á Oyggj hoassd, wos auf boarisch oafoch "om auf da Insl" hoassd. Auf a boa Koatn fint si aa da Nom Kolturshamar (Koltura Schrofn), wos owa eingli grod a Fejswantl untam Gipfi is. Im Sidn bfint si nu da Mugl Fjallið, dea wos 101 Meta houch is. Da Nom hoassd iwasetzt "da Beag".

Zwoa grejssane Bach rinand fom Kolturshamar owa, d Mýrabergsá (Moosbeagboch) und d Matará (Kochwossaboch).

Bauanhaus z Heimi í Húsi
Norðuri í Gerðum und Gróthústangi hintabeiig.

Sidlunga[VE | Weakln]

Zwoa grejssane Sidlunga gibs auf Koltur, wos scho im Joa 1584 gnennd wuan hand. Zum oan die ejtane, heid falossene Sidlung Heimi í Húsi und zum onan da neichane, heid nu bewohnde Hof Norðuri í Gerðum, aa Koltursgarður gnennd.

Heimi í Húsi is d sidliche und fo d Gebeide hea d grejssane Sidlung: 14 guad eahoitene traditionelle Fähringaheisa stenga do. Duachs Duaf rinnd a kloana Boch und da Hubschrauwalondeplotz is aa do. De zwoa Hef hoassnd Niðri í Húsi und Uppi í Búð[1].

Norðuri í Gerðum is kleana, nua mea sex Heisa stengand. D meran hand bis af d Grundmauan zommgfoin. Dafia sted do da modeane Hof, wo da oanzig Eiwohna wohnd. Nu weida neadli ligg Gróthústangi (Stoahaus-Londzung), wo Logaheisa fia Torf woand.

Gschicht[VE | Weakln]

Bei archeologischn Ausgrowunga hod ma aussagfundn, das im 9. Joahunad do scho Geaschtn obaud wuan is. Bis ins 20. Joahunad hod ma des aa nu do, weis auf Koltur koane Meis gib, wos in Strou himochnd.[2]

Noch ana oidn Gschicht hods auf Koltur zwoa Famijn gem, wos si a so zstrin homb, dass neamma midanond gredt homb und si nia bei nix ghoifn homb, so long biss fagessn homb, wiaso eingli. Owa weis an Flurnoma gib, wos Trætumørkin[2] hoassd - Streitgrenz - weads woascheinli um a Sticki Grund gonga sei.

Bei ana Bfejkarungszejung im Joa 1890 homb 6 Famijn, insgsomt 42 Leit z Koltur gwohnd.

1954 hombs in letztn Menschn aufn Koltura Friedhof begrom - dea ligg ibrigns gonz obseits vo d zwoa Sidlunga om Beagroa.

Obn Joa 1987 hod ma si Gedonkn gmocht zua Woarung fo d oitn gschichtli weatfoin Heisa. Des hod ma in d 90a und 00a aa umgsetzt. 2012 woa z Heimi í Húsi s Museum fertig[3].

Deazeit weand Bemiahunga gmocht, aus Koltur an Nationalpark[4] z mochn - a Biobauanhof iss scho. Koltur is nemlich aa a wichtigs Voglgebiet (Important Bird Area) fia 5000 Stuamwejnlaffa-Paarln, 20000 Popageintaucha-Paarln und 50 Gryllteistn-Paarln[5].

Bfejkarung[6][VE | Weakln]

Bidln fo Koltur[VE | Weakln]

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Koltur – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien

Beleg[VE | Weakln]

  1. Søvn Landsins. "Heima í Húsi". Søvn Landsins. http://savn.fo/00455/00466/00939/. 
  2. 2,0 2,1 Rasmussen, Holger (1992). "To færøske gårdanlæg". Dúvugarðar i Saksun og bylingen Heima í Húsi på Koltur. http://savn.fo/documents/AF08E786-5B23-4821-A4D0-5C06B60E7CF6.pdf. 
  3. Søvn Landsins. "Antikvarisk serskipan". http://savn.fo/00455/00466/00951/. 
  4. "Útoyggj". http://utoyggj.fo/pages/utoyggjarnar/koltur.php. 
  5. BirdLife International. (2012). Important Bird Areas factsheet: Koltur. Downloaded from "Archived copy". Archived from the original on June 30, 2007. https://web.archive.org/web/20070630122358/http://www.birdlife.org/. Retrieved on October 31, 2012.  on 2012-02-23.
  6. https://statbank.hagstova.fo/pxweb/fo/H2/H2__IB__IB01/fo_vit_md_t.px/ Hagstova Forøya: Bfejkarungszoina 1985 - 2020 (färöisch).