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Konstantin Simonow

Aus Wikipedia
Der Artikl is im Dialekt Obaboarisch gschriem worn.
Simonow, 1967

Konstantin (Kirill) Micheilowitsch Simonow (russ. Константин (Кири́лл) Михайлович Симонов, wiss. Transliteration Konstantin Michajlovič Simonov; * 15. Nóvémberjul. / 28. Nóvémber 1915greg. z Sankt Petersburg, domois Petrograd; † 28. August 1979 z Moskau), wor a sowjetischa Schriftsteja, Lyrika und Kriagsberichteastotta. Ea is da Sohn vom zaristischn Generalmajor Micheil Simonow und seina Frau Alexandra, Tochta ausm fiaschtlicen Haus vo de Obolenski und a Smolny-Absolventin. Ea is da Voda vom russischn Politika Alexei Simonow.

Kindheit und Jugend

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Wiar si seine Ejtan wearend da Revolutionszeit trennt ham, is da Simonow bei seina Muadda und seim Stiafvoda afgwoxn. Sei Stiafvoda wor a ehemoliga zaristischa Oberst (spada Trotzki-Armee), wo sei Heakumft imma vaschwiegn und si ois Proletarier ausgebm hod. Vo eam hod a Disziplin, Sejbstbewusstsein und Nationalstoiz gleant. Z Saratow hoda ois Komsomolze de Betriebsschui bsuacht und a Lea ois Draa absolviat.

Ob 1934 hod da Simonow via Joar dees Moskaua Literaturinstitut bsuacht. De easchte Lyrik wor da Liab gwidmet. Haptgegnstand vom Weak vom Simonow is owa da Zwoate Wejdkriag, wo da Simonow ois |Frontkorrespondent vo de Zeidunga Krasnaja Swesda und Prawda dalebt hod, sowia de Mahnung zum Friedn. Da Simonow wor Mitglied vo de Propagandaeinheitn vo da Rodn Armee. Sei berihmtastes Kriagsgedicht beginnt mit „Woart af mi, und I wead zruggkema, woart nua …“, dees wora fia sei Frau Walentina Serowa gschriebm hod.

Nach seim Nama is unta andam dees Flusskreizfoartschiff Konstantin Simonow gnennt worn.

Biachl
  • Kriegstagebuch (aa Kriegstagebücher)
  • Heimatlicher Rauch: Erzählung (1957)
  • Die Lebenden und die Toten (1959)
  • Man wird nicht als Soldat geboren (1964)
  • Waffengefährten (Kultur und Fortschritt Berlin 1967)
  • Der letzte Sommer (1972)
  • Das sogenannte Privatleben (1978)
  • Ich sah das Vernichtungslager, Valog vo da sowjetischn Militeavawoitung, Berlin, dt. Ausgobm 1945, 1946, 1947 (De Todesfabrik Majdanek, russ. Orig., Moskau 1944).
Heaspui
  • Geheimnisse um P-E-3. Regie: Carl Nagel. Prod.: Rundfunk vo da DDR, 1950.
  • Aus den Notizen Lopatins. Regie: Helmut Hellstorff. Prod.: Rundfunk vo da DDR, 1987.

Fuim (Auswoi)

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Vo links noch rechts: Frank Beyer, Christel Bodenstein, Christine Laszar, Konstantin Simonow und Günter Witt afm 14. Internationaln Fuimfestival Karlovy Vary (Karlsbad) im Joar 1964
Literarische Vorlog
  • 1948: Die russische Frage (Russkij wopros)
  • 1964: Die Lebenden und die Toten
  • 1961: Man wird nicht als Soldat geboren
Drehbuch
  • 1943: Warte auf mich (Shdi menja)
  • 1959: Normandie - Njemen (Normadija - Njemen)
  • 1966: Wenn dir dein Haus lieb ist (Jesli dorog tebje twoj dom)
  • 1971: Das Ereignis mit Polynin (Slutschaj s Poliniym) – nach seim Roman "Die Trennung"
  • 1976: 20 Tage ohne Krieg (Dwazat dnje bes woinu)