Manfred Deix

Aus Wikipedia
Wexln zua: Navigation, Suach
Der Artikl is im Dialekt Weanarisch gschrim worn.
Manfred Deix (2012)

Da Manfred Deix (* 22. Feba 1949 in St. Pöitn, Niedaösterreich, † 25. Juni 2016 in St. Pöiten[1][2]) woa a österreichischa Karikaturist und Mandalzeichna. Nembei hod ar aa Krimis gschriem oda Musi gspüüd.

Ois Grafika hod da Deix in easchda Linie in Aquaröö gorwad. De Woi vo feinan gstoitarischn Middln is duach drastische Büdinhoite kontakariat wuan. Dabei san oft Tabugrenzn iwaschrittn wuan. Zweng dem is a vo an braadn Publikum oft ois "Zumpfal-" oda "Duttlmola" woahgnumman wuan, wos owa a bissl diffarenziada gseng wean muaß. De Orwadn hom duachaus an moralischn Aunspruch ghobt, weu de Ironie und da Sarkasmus imma duach a Gsöschoftskritik oda Entlarvung vo Instituzionan und peasenlichn Föhvahoidn motiviat gwesn san.

Auszeichnungan[VE | Weakln]

  • 1988: Valeihung vom Nestroy-Ring vo da Stod Wean
  • 1995: Goidene Schoiplottn fia »Musik aus Amerika« vo Manfred Deix und da »Good Vibrations Band«
  • 1997: Goidana Pressepreis in da Schweiz für die Kampagne »Mezzo-Mix«
  • 2000: Kulturpreis vo da Stod Klosterneuburg
  • 2005: Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien (Goidans Vadienstzeichn vom Laund Wean)
  • 2006: Buachpreis vo da Weana Wiatschoft (Dotiarung 8.000 Euro)
  • 2009: Berufstitl Professor (Prof.)
  • 2012: Österreichischer Kabarettpreis (Sonderpreis)

Gschichtln[VE | Weakln]

Orwadn vom Deix[VE | Weakln]

  • 1980: Cartoons von Manfred Deix, Trend Verlag
  • 1983: Cartoons de Luxe, Orac Verlag
  • 1985: Satiren aus Wien
  • 1985: Mein böser Blick
  • 1986: Mein Tagebuch, Jugend & Volk-Verlag
  • 1989: Augenschmaus, Diogenes-Verlag
  • 1991: Der Männer-Report mit an Vuawuat vo Diogenes-Verlag
  • 1993: Küss' die Hand
  • 1993: Geisterfahrer, Diogenes-Verlag
  • 1993: Musikvideo mit Manfred Deix und da Popgruppe »Espresso«
  • 1994: Musik-CD »Manfred Deix Best of Vol.1«
  • 1995: Deix am Sonntag, Diogenes-Verlag
  • 1995: Musik aus Ameriga - Deix & The Good Vibrations Band (Beach Boys Coverversionen)
  • 1998: Das neue Deixbuch, Libro, Wean
  • 1999: Gstoitung vo 14 Büdan auf 1600 m² Fassadnflächn vom Graza Rodhaus
  • 2000: Ausstellung »Good Vibrations«, Kunsthaus Wien
  • 2002: Illustrierte Gedichte, Zweitausendeins, ISBN 3-86150-456-1
  • 2003: Die Welt des Manfred Deix ISBN 3-902407-01-8
  • 2004: Der dicke Deix ISBN 3-8000-7059-6 Ueberreuter Verlag
  • 2005: Deix in the City ISBN 3-902407-03-4
  • 2006: Deix in the City CD-ROM, interactive:visit / a:xperience ISBN 3-902491-10-8
  • 2006: Der Dichter Deix - Gedichte, Bilder und Privates ISBN 3-8000-7283-1 Ueberreuter Verlag
  • 2007: Arnold Schwarzenegger. Die nackte Wahrheit, ISBN 978-3-8000-7060-2 Ueberreuter Verlag (ET Juli)
  • 2007: Manfred Deix zu Gast ba Das Blaue Sofa im Raumen vo da Frankfurter Buchmesse
  • 2009: Der goldene Deix: Arbeiten von 2000 bis 2008
  • 2009: Das ist Deix, ISBN 978-3-902407-05-4, Kultur Niederösterreich, Karikaturmuseum Krems.
  • 2012: Für immer Deix, Ueberreuter, Wien, ISBN 978-3-8000-7561-4.
  • 2013: Der heilige Deix, Ecowin, Salzburg ISBN 978-3-7110-0043-9.
  • 2014: Neue Zeichnungen, Ueberreuter, Wien, ISBN 978-3-8000-7604-8.
  • 2015: Tierwelt. Katzen & Co., Ueberreuter, Wien, ISBN 978-3-8000-7637-6.

Seit 1977 hod da Deix außadem Zeichnungen (aa Titlbladdln) und audare Weake in vün Magazinen vaeffentlicht wia beispüsweis: Titanic, stern, Spiegel und profil.

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Manfred Deix – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien

Beleg[VE | Weakln]

  1. Karikaturist Manfred Deix gestorben
  2. http://orf.at/stories/2249856/2249862/ „Ich bin ein Freund der Menschen“ – Karikaturist Manfred Deix gestorben. orf.at, 27. Juni 2016, 09h16, abgerufen 27. Juni 2016. – Laut Karikaturenmuseum Krems unter Berufung auf seine Witwe Marietta.
  3. Begriff "Deixfigur", duden.de, abgerufen am 26. Juni 2016
  4. ÖWB, 40. Auflage
  5. Deix Sujets fia de Markn Casablanca