Seit 1922 vergibt das Ring Magazine jährlich den Preis für den Weltboxer des Jahres.
| Jahr |
Boxer |
Nationalität |
Anmerkung |
| 1930 |
Max Schmeling |
Deutsches Reich Deutsches Reich |
eroberte als erster Deutscher und erst zweiter Europäer den Schwergewichtsweltmeistertitel durch Disqualifikationssieg gegen Jack Sharkey |
| 1931 |
Tommy Loughran (2) |
USA USA |
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| 1932 |
Jack Sharkey |
USA USA |
besiegte Max Schmeling in einem umstrittenen Kampf nach Punkten und wurde somit neuer Weltmeister im Schwergewicht |
| 1933 |
keine Preisvergabe |
| 1934 |
Tony Canzoneri |
USA USA |
|
| Barney Ross |
USA USA |
verteidigte seinen Halbweltergewichtstitel fünfmal; gewann außerdem die Weltmeisterschaft im Weltergewicht gegen Jimmy McLarnin, verlor allerdings den Rückkampf |
| 1935 |
Barney Ross (2) |
USA USA |
verteidigte seinen Titel im Halbweltergewicht gegen Henry Woods und Frankie Klick, legte diesen Titel dann ab; gewann das dritte Duell mit Jimmy McLarnin einstimmig nach Punkten und wurde somit erneut Weltmeister im Weltergewicht |
| 1936 |
Joe Louis |
USA USA |
besiegte unter anderem Jack Sharkey, verlor aber gegen Max Schmeling |
| 1937 |
Henry Armstrong |
USA USA |
gewann alle seine 27 Profikämpfe in diesem Jahr; knockte Petey Sarron aus und wurde damit Weltmeister im Federgewicht, legte den Titel aber kurz nach dem Kampf ab, um im Leicht- und Weltergewicht kämpfen zu können |
| 1938 |
Joe Louis (2) |
USA USA |
gewann seine Titelverteidigungen des Schwergewichtstitels gegen Nathan Mann, Harry Thomas und Max Schmeling vorzeitig; Schmeling knockte er bereits in der ersten Runde nach 2:04 Minuten aus und wurde dafür von der afro-amerikanischen Bevölkerung als Held gefeiert |
| 1939 |
Joe Louis (3) |
USA USA |
seine Titelverteidigungen gegen John Henry Lewis, Jack Roper, Tony Galento und Bob Pastor vorzeitig |
| Jahr |
Boxer |
Nationalität |
Anmerkung |
| 1940 |
Billy Conn |
USA USA |
verteidigte seinen Halbschwergewichtstitel gegen Gus Lesnevich |
| 1941 |
Joe Louis (4) |
USA USA |
verteidigte seinen Weltmeistertitel sieben Mal und gewann alle sieben Kämpfe vorzeitig, davon einen per Disqualifikation seines Gegners; im Kampf gegen Billy Conn lag er nach Punkten sogar zurück, ehe er ihn in der dreizehnten Runde ausknockte |
| 1942 |
Sugar Ray Robinson |
USA USA |
gewann unter anderem das erste Aufeinandertreffen mit Jake LaMotta |
| 1943 |
Fred Apostoli |
USA USA |
der ehemalige Mittelgewichtsweltmeister wurde zum Boxer des Jahres ernannt, obwohl er in diesem Jahr keinen einzigen Kampf absolvierte, da er zu dieser Zeit im Zweiten Weltkrieg kämpfte |
| 1944 |
Beau Jack |
USA USA |
verlor seinen Weltmeisterschaftstitel im Leichtgewicht in einer knappen Punkteniederlage gegen Bob Montgomery, von dem er im Jahr 1943 den Titel zurückeroberte, nachdem Montgomery ihm den Gürtel zuvor abnahm; im insgesamt vierten Aufeinandertreffen der beiden im August 1944 gewann Beau Jack, allerdings stand bei diesem Kampf der WM-Titel nicht auf dem Spiel |
| 1945 |
Willie Pep |
USA USA |
verteidigte seinen Titel im Federgewicht |
| 1946 |
Tony Zale |
USA USA |
Comeback vier Jahre nach seiner Niederlage gegen Billy Conn; sein K.o.-Sieg gegen Rocky Graziano im Kampf um den WM-Titel im Mittelgewicht wurde vom Ring Magazine zum Kampf des Jahres gekürt |
| 1947 |
Gus Lesnevich |
USA USA |
verteidigte seinen Halbschwergewichtstitel gegen Billy Fox durch TKO |
| 1948 |
Ike Williams |
USA USA |
Titelverteidigungen seines Leichtgewichtstitels gegen Enrique Bolanos, Beau Jack und Jesse Flores |
| 1949 |
Ezzard Charles |
USA USA |
gewann den vakanten NBA-Titel im Schwergewicht gegen Jersey Joe Walcott; verteidigte den Titel gegen Gus Lesnevich und Pat Valentino |
| Jahr |
Boxer |
Nationalität |
Anmerkung |
| 1950 |
Ezzard Charles (2) |
USA USA |
verteidigte seinen NBA-Titel gegen Freddie Beshore; gewann gegen Joe Louis durch einen eindeutigen Punktsieg und wurde damit allgemein anerkannter Weltmeister im Schwergewicht |
| 1951 |
Sugar Ray Robinson (2) |
USA USA |
verteidigte seinen Mittelgewichtstitel gegen Jake LaMotta durch TKO, verlor den Titel dann nach einer Punktniederlage gegen Randy Turpin und eroberte ihn zwei Monate später durch einen TKO-Sieg zurück |
| 1952 |
Rocky Marciano |
USA USA |
eroberte den Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Jersey Joe Walcott, obwohl er in der ersten Runde am Boden war und nach Punkten deutlich zurücklag. Er konnte Walcott in der dreizehnten Runde ausknocken; der Kampf wurde Kampf des Jahres 1952. |
| 1953 |
Carl Olson |
USA USA |
gewann zuerst den vakanten US-amerikanischen Mittelgewichtstitel gegen Paddy Young und dann den vakanten Weltmeistertitel im Mittelgewicht gegen Randy Turpin |
| 1954 |
Rocky Marciano (2) |
USA USA |
zwei Siege in Titelverteidigungen seinen WM-Titels gegen Ezzard Charles, der erste durch einen einstimmigen Punktsieg, beim zweiten Sieg knockte er Charles in der achten Rundes aus, musste vorher aber einen Kampfabbruch befürchten, da er eine schwer blutende Nasenverletzung erlitten hatte |
| 1955 |
Rocky Marciano (3) |
USA USA |
siegte in seinen beiden Titelverteidigungen gegen Don Cockell und Archie Moore durch TKO bzw. K.o. in der neunten Runde; im Kampf gegen den amtierenden Weltmeister im Halbschwergewicht Archie Moore war er in der zweiten Runde am Boden, brachte Moore aber selbst fünfmal zu Fall; trat nach dem Kampf gegen Archie Moore auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn zurück und beendete seine Karriere somit als erste Weltmeister im Schwergewicht ungeschlagen |
| 1956 |
Floyd Patterson |
USA USA |
gewann den Kampf um den vakanten Weltmeistertitel im Schwergewicht durch einen K.o.-Sieg gegen Archie Moore |
| 1957 |
Carmen Basilio |
USA USA |
verteidigte zuerst seinen Weltmeistertitel im Weltergewicht gegen Johnny Saxton in ihrem insgesamt dritten Aufeinandertreffen und gewann dann den Titel im Mittelgewicht gegen Sugar Ray Robinson durch einen knappen Punktsieg; der Kampf gegen Robinson wurde Kampf des Jahres 1957 |
| 1958 |
Ingemar Johansson |
Schwedn Schwedn |
blieb Europameister im Schwergewicht und schlug den bis dato ungeschlagenen Eddie Machen in der ersten Runde K.o.; erster nicht US-Amerikaner seit Max Schmeling, der Boxer des Jahres wurde |
| 1959 |
Ingemar Johansson (2) |
Schwedn Schwedn |
schlug Floyd Patterson im WM-Kampf im Schwergewicht durch K.o.-Sieg in der dritten Runde, hatte ihn in dieser Runde insgesamt sieben mal am Boden |