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Sachsbach

Aus Wikipedia
Sachsbach
Moakt Bechhofen
Koordinaten: 49° 10′ 56″ N, 10° 31′ 28″ O
Höhe: 452 m ü. NN
Einwohner: 168 (31. Dez. 2013)
Eingemeindung: 1. Juli 1971
Postleitzahl: 91572
Vorwahl: 09822

Sachsbach is a Ortstei vom Moakt Bechhofen im Landkroas Ansbach in Middllfrankn (Bayern).

Geografie[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

Duach des Pforrdorf fliaßt da Moosgraben, der a linka Zuafluss von da Wieseth is.

Gschicht[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

Da Ortsnoma is easchtmois 1147 und 1150 ois „Sahsbach“ und „Sasbach“ eawähnt worn mid da Bedeitung Siedlung am Sumpfboch bzw. Sumpfgros. De Erwähnung is in oana Schenkungsurkund eafoigt, in der Graf Rapoto von Abenberg dem Kloster Heilsbronn u.a aa Güta in Sachsbach gschenkt hod.

De Kirch St. Georg in Sachsbach is easchtmois im Joar 1342 in oam Oblossbriaf ois Filiale vo Beyerberg eawähnt worn, is owa vamutli äjda. Späta is St. Georg a Filiale vo da Marienkirch in Königshofen worn, ob 1902 schliaßli Filiale vo da Johannis-Kirch in Bechhofen. De heitige Kirchngmoa Sachsbach umfosst de Ortschoftn Sachsbach, Reichenau und Lettenmühle.

1802 san 36 Untatanen zäjht worn, vo dena 16 Eichstättisch, 14 Ansbachisch, 7 zum Kollegiatstiftamt Herrieden ghearig und 5 Crailsheimisch woarn.

Midm Gmoaedikt is Sachsbach a politisch eignständige Gmoa worn, zu der de Orte Lettenmühle und Reichenau gheat hom. Im Zug vo da Gebietsreform in Bayern is diese am 1. Juli 1971 noch Bechhofen eigmoant worn.[1]

Eihwohnaentwicklung[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

Gmoa Sachsbach

  • 1910: 360[2]
  • 1933: 368
  • 1939: 349[3]
  • 1961: 359[4]
  • 1970: 367[4]

Ortstei Sachsbach

  • 1987: 186[5]
  • 2011: 176

Literatua[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

  •  Bundschuh, Johann Kaspar: Geographisches statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 5. Stettinische Buchhandlung, Ulm 1802, Sp. 10, DNB 790364328.
  •  Muck, Georg: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. C. H. Beck, Nördlingen 1879, S. 520f., DNB 940177943.

Im Netz[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

Beleg[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

  1.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 461.
  2. http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?mittelfranken/feuchtwangen.htm
  3. Archivierte Kopie. Archiviert vom Original [1] am 11. Juni 2011; abgerufen am 5. August 2011.
  4. 4,0 4,1  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 712.
  5. Archivierte Kopie. Archiviert vom Original [2] am 4. Meaz 2016; abgerufen am 18. Juni 2016.