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Strossburg

Aus Wikipedia
(Weidagloadt vo Straßburg)
Der Artikl is im Dialekt Obaboarisch gschriem worn.
Strasbourg is a Weidaleitung fia den Artike. Zu anderen Bedeutungen von Straßburg und Strasbourg siehe Straßburg (Begriffsklearung).
Strossburg
Strossburi - Strasbourg - Straßburg
Wappen von Strossburg
Strossburg (Frankreich)
Strossburg (Frankreich)
Strossburg
Stoot Fraungreich
Región Grand Est (Elsass)
Département (Nr.) Niaderrhein (67)
Arrondissement Strossburg
Kantón Strossburg-1
Strossburg-2
Strossburg-3
Strossburg-4
Strossburg-5
Strossburg-6
Gmoandvabaund Eurométropole de Strasbourg
Kóoerdinaten 48° 35′ N, 7° 45′ OKoordinaten: 48° 35′ N, 7° 45′ O
Heechen 132–151 m
Flächen 78,09 km²
Buergermoaster Jeanne Barseghian (EELV)
Eihwóner 284.677 (1. Jénner 2018)
Bevëkarungsdichten 3.645 Eihw./km²
Póstloatzoi 67000, 67100, 67200
INSEE-Code
Website www.strasbourg.eu

As Strossburga Minsta vo Sin

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Strossburg (Elsässisch: Strossburi, Standarddeitsch: Straßburg, franzesisch: Strasbourg [stʀazˈbuʀ]) is de historische Haptstod vom Elsass, vo oana im Noadostn vo Frankreich glengna Region. De Stod is Haptstod vo da heitign Region Elsass und aa Präfektur vom Départements Niedarhein (Bas-Rhin). De Präfektur vawoit aa de zwoa Arrondissements Strasbourg-Campagne und Strasbourg-Ville (vo 1871 bis 1919 de Kreis Straßburg (Land) und Straßburg (Stadt)), sie bestenga aus 8 bzw. 10 Kantone. Strossburg is Kernstod und greßte Gmoa im Elsass, in Bas-Rhin und im Stodverband Straßburg (CUS) und zählt in ebba 650 000 Eihwohna im Ballungsraum.

Strossburg is Sitz vo mehra eiropäische Eirichtunga: am Eiroparoud, dem Eiropaparlament, am Eiropäischn Grichtshof fia Menschnrechte, an Eiropäischa Biagabeaufdrogtn, am Eirokorps u. a. m. und vasteht si deshoib ois „Haptstod vo Eiropa“. De joartausendeoide Stod is aa recht bekannt fia de reiche Kuituagschichtliche Prägung.

Strossburg is unta am remischn Kaiser Augustus ois Argentoratum grindt worn. Es wor a militärischa Außnpostn in da Provinz Germania Superior. Strossburg is ab'm 4. Joarhundat Bischofssitz gwen und der Reih noch durch de Alemannen, Hunnen und Frankn erobert worn.

Im Middloita war da Oat a wichtigs Wirtschafdszentrum und vo 1262 oo freie Reichsstod. 1439 is des Strossburga Minsta fertig gstejt worn, wos bis 1874 des hechste Gebaide in da ganzn Wejd war. 1648 is da franzesische Kenig zum Reichsvogt vo de elsässischen Reichsstädt ernannt worn. Nachdem de Stod im Septemba 1681 durch Frankreich erobert worn is, is de Änderung vo de Herrschaftsverhältnisse 1697 endgültig bestätigt worn. Protestantn san vo öffentliche Ämter ausgschlossn gwen, des zwischendrin evangelische Münster is rekatholisiad worn. Zua Zeit vo da Industrialisierung im 19. Joarhundat hot si de Einwohnazoi af 150.000 verdreifacht. 1871, nach'm deitsch-franzesischn Kriag is Strossburg vom Deitschen Reich annektiad und zua Hauptstod vom "Reichsland" Elsaß-Lothringen erklärt worn.

Nach am Easchtn Wödkriag is Strossburg gemäß Versailler Vadrog vo 1919 wieda za Frankreich kemma. Vo 1940 bis 1945 wor Strossburg de facto wieda Tei vo Deitschland. Nach am Zwoatn Wödkriag is de Stod zum Symboi vo da deitsch-franzesischen Aussehnung und vo da eiropäischn Oanigung worn.

  • VandenBossche, Benoit: Straßburg, das Münster, Fotografien von Claude Sauvageot, Schnell + Steiner [u. a.], Regensburg 2001, 400 S., 38 farbige und 166 Duoton-Abb., 16 x 26 cm, ISBN 3-7954-1387-7.
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