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Tschechische Sproch

Aus Wikipedia
(Weidagloadt vo Tschechische Språch)
Der Artikl is im Dialekt Ostestareichisch gschriem worn.
Tschechisch
(čeština)

Gredd in

Tschechische Republik; Nochboalända (v. a. Slowakei), owar aa Estarreich; Auswaundaragrubbn auf da gaunzn Wööd
Sprecha 12 Millionen
Linguistische
Klassifikation
Amtlicha Status
Amtssproch vo Tschechische Republik, Europäische Union
Sprochcodes
ISO 639-1:

cs

ISO 639-2: (B) cze/ces (T) –

Tschechisch (čeština) is a westslawische Sproch, de wos vo zwööf Mülleonan Leid auf da Wööd ois eanare Muadasproch (Staund 1999) gredt wiad. Zehn Mülleonan vo dena lebm in da Tschechischn Republik, wo s aa de Aumbtssproch is. Seidn 1. Mai 2004 is aa Aumbtssproch in da EU.

De Sproch, de wos im Tschechischn am nächstn is, warat is Slowakische. A jeda, dea wos aane vo de zwaa Sprochn vo klaa auf redt, kaun aa de aundare wenigst a bisl vasteh. Vo da Schrift hea lossn se de zwaa Sprochn mit a poa Buchstobm ausanaund hoidn. Nuar im Tschechischn gibts ř, ě und ů; nuar im Slowakischn findt ma ä, o, ľ und ŕ.

Umgaungssproch und Mundoatn

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Nebm da Schriftsproch, de wos in easchta Linie bei offiziölle Auläss gredt wiad, gibt s a oigemeine Umgaungssproch, is gwenliche Tschechisch (Čeština obecna). In Behman haum de meistn duatigen Mundoatn kaan großn Eifluß meah. In Mährn san de oidn Mundoatn no bessa banaund, duat findt ma no an stoakn sprochlichn Untaschied zwischn de aanzlnan Regionan.

Tschechische Mundoatn - Beschreiwung im Text links[1]

De oidn Tschechischn Mundoatn lossn si in via Grubbm deun (Zweng de Numman schau noch auf da Koatn rechts):

  • Behmische Mundoatn (1)
    • Do gibts via Untagrubbm: de noadöstliche (1a), de mittlbehmische (1b), de sidbehmische (1c) und de behmisch-mährische (1d)
  • Midtlmährische Mundoatn (2) - aa „Hanakisch“ gnennd
  • Ostmährische Mundoatn (3) - de wos in „mährisch-slowakische“ und „mährisch-wolochische“ Mundoatn aufteut san
  • Schlesische Mundoatn (4)
    • Do gibts zwaa Untagrubbm: de schlesisch-mährische (4a) -aa „Lachisch“ gnennd- und de schlesisch-poinische (4b)

De letzn zwaa Grubbm haum a Dialektkontinuum mid aundare slawische Sprochn: de Ostmährischn Mundoatn midn Slowakischn, und de Schlesischn Mundoatn midn Poinischn.

Duat, wo bis 1945 Deitsch gredt wuan is, findt ma heid a Mischzone vo olle tschechischn Mundoatn (5).

Tschechisch oda Behmisch?

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De Begriffe "Čech" und "český" stengan fia meahrare Sochn:

  • Leid, wos de Tschechische Sproch redn
  • Leid, de wos aus da Tschechischn Rebublik san
  • Leid, de wos aus da historischn Laundschoft Behman (Čechy) san

Im Standartdeitschn hod ma friara fia olle de Sochn "Behm" oda "behmisch" gsogt. Im 20. Jhdt. haum si daun in da Hochsproch de Begriffe "Tscheche" und "tschechisch" fia de Sproch und de Leid, de wos a so redn, duachgsetzt. "Behm" und "behmisch" stengan nua meah fia s historische Laund "Behman".

Aundascht is in de boarischn Mundoatn: do sogt ma heid no "Behm" oda "behmisch" fia olle Tschechn und eahnare Sproch.

Schrift und Aussproch

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Tschechisch güüt ois aane vo de schwaastn Sprochn in Eiropa. A wesentlicha Grund fia des is - nebm da Grammatik - da Schwund vo de Vokale. Es gibt vüü tschechische Weata, de wos kaane Sööbstlaute haum. Auf de Tua kumman soichane Gsatzln zaumman ois wia „Strč prst skrz krk“ (Streck in Finga duachn Hois) odar aa „Vlk zmrzl, zhltl hrst zrn“ (Da Wuif is dafruan, er hod a haundvoi Keandln owagwiagt). Auf da aundan Seitn gibts recht vüü Zischlaute; am meistn bekaunt is des ř (r und ž auf amoi gredt).

Tschechisch schreibt ma mit lateinische Bugstobm. Auf das ma bei de Konsonanten a greßas Lautspektrum, und bei de Vokale de Längan doastöön kau, kumman ois Sundazeichn Hakal (háček), Beistrich (čárka) und Ringal (kroužek) dazua.

So schaung de tschechischn Großbugstobm da Reih noch aus:

A, Á, B, C, Č, D, Ď, E, É, Ě, F, G, H, Ch, I, Í, J, K, L, M, N, Ň, O, o, P, Q, R, Ř, S, Š, T, Ť, U, Ú, Ů, V, W, X, Y, Ý, Z, Ž.

De klaanan schreibt ma aafost olle a so. Es gibt nua zwaa Ausnauman: aufn Computer odar auf da Maschin schreibt ma ď und aa ť; mit da Haund kaun aa und gschriem wean.

So, ois wias do stengan, sans aa in an Telefon- oda Weatabiachl suatiat. Č, Ch, Ř, Š, Ž san eigane Bugstobm. Des haast sovüü, ois das im Tschechischn 31 Buchstobm hod. Ě, Ů und Ý findt ma gaunz söötn am Aufaung vo an Wuat. Grod, waun amoi wos groß gschriem wiad, nochat siecht mas efta (zan Beispüü MĚSTO).

Hauptweata wean in da Regl klaa gschriem; Ausnauman san da Sotzaufaung und Peasonannauman.

Fremdweata wean oft bohemisiad (auf tschechische Buchstobm umgschriem). Beispüle san víkend, džus und džem, de wos vo de englischn Weata weekend, juice und jam kumman und aa des sööwe haaßn.

IPA - Toofe fia de aafochn tschechischn Vokale

Des Tschechische hod kuaze und launge Sööbstlaute. Auf de Laungan is a čárka obmad.

Es gibt owar aa de zwaafochn Sööbstlaute ou, au und eu, vo de owa nua des ou echt tschechisch is. Des au kummt nua bei Fremdweata odar ois Interjektion bei Schmeaz. Eu findt ma in fremde Weata, oda waun grod zuaföllich a e und a u zaumkumman.

  • Ou huacht si a wengl au ois wiar im Oststeirischn, Noadboarischn odar aa im Heanzischn. Des u is owar im Tschechischn stärka ois wiar in de drei Mundoatn.
  • Au is des sööwe ois wiar im Hochdeitschn.
  • Eu redt ma net zaumman, sundan ausanaund. Des haast, ma sogt ne-uralgický (Fremdwuat) odar aa ne–učím (tschechisches Wuat, wo des e mitn u zaumankummt).

Aa waun zwaamoi da sööwe Vokal zaummankummt, redt mas extrig. Des haast, ma redt „samoobsluha“ (=Sööbstbedienung) ois 'samo-obsluha und net 'samobsluha.

De Konsonanten wean aufdeut in hoate, waache und mittlare. Des is fia de Deklination vo de Hauptweata wichtig, weu a jede vo de drei Grubbm eigane Deklinationsmusta hod.

De 8 hoatn san: h, ch, k, g, r, d, t,n

De 9 waachn san: ž, š, č, ř, c, j, ď, ť, ň

De 8 mittlaren san: b, f, l, m, p, s, v, z

De wichtigstn Regln san:

  • Im Tschechischen is de Betonung ollaweu auf da easchtn Süübn vo an Wuat.
  • A jeda Bugstob, bei dem a čárka obmat pickt, der wiad laung (á, é, í, ó, ý, ú). Des sööwe güüt aa fian kroužek (ů), dea wos owa nua bein „u“ in da Midtn vo an Wuat vuakummt.
  • A jeda Konsonsant, dea wos an háček odar a čárka hod, wiad entweda zu an Zischlaut (š, č, ž, ř) odar ea wiad waach gredt, des haaßt, es kummt a Êuzal vo an j dazua (zan Beispüü ť, ď, ň).
  • ě redt ma meist so ois wia je. Owa wauns noch an d, t und n kummt, nochad wean de Konsonatn vom ě waach gmocht, so ois wia bei an haček.

Oigemeines und Bsundaheitn

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Tschechisch is a stoak flektierende Sproch, so ois wia s Lateinische, maunge romanischn Sprochn und aa de meistn aundan slawischn Sprochn. Deklinationen und Konjugationen haum – aus deitschsprochiga Sicht - recht kompliziade Musta und gengan oft bis in Wuatstaumm eine, wos aar a Grund is, dass Tschechisch ois schwaare Sproch güüt.

De Hauptweata wean noch drei Geschlechta - Maskulinum, Feminimum und Neutrum - untadeut. Ois bsundare Fuam kummt no bein Maskulinum des „Männlich belebt“, des wos fia Maunna und fia Viecha mit an männlichn Geschlecht güüt, dazua.

Verben san in sechs Konjugationsglaassn untadeut, wöchane ma iwa de Endungan im Infinitiv seng kau.

Ma untascheidt stoake und schwoche Adjektive. De stoakn haum a geschlechtsspezifische Endung (Maskulinum: -ý; Femininum: -á; Neutrum: -é), de schwochn hean bei olle Geschlechta mit –í auf. Im Komparativ wean stoake Adjektive in schwoche umgwaundlt.

Artikl und Personalpronomen föön oft, weu de haundlnde Peason oda Soch duach de Endung vom Verb doagstööd wiad. Grod bei aana bsundan Betonung, oda wauns kaa Verb gibt, weans heagnumma. Beispüü: Muž prácuje. = (Da) Mau hacklt. Owa: Ten muž prácuje = Dea Mau haacklt.

A weidare Bsundaheit is, dass Personalpronomen in da drittn Peason plural aufdeut noch Geschlechta gibt.

Is Tschechische hod 7 Fölle: Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ ois wiar im Deitschn; dazua kumman no Vokativ, Lokativ und Instrumental. Da Vokativ is da Aunredfoi, den wos ma vawendt, waummar a Peason dirket auspricht, z. B. „Ahoj Milane!“ (Servas Milan!). In Lokativ vawendt ma bei Uatsaungobn, z. B: „Na univerzitĕ (Nominativ. Univerzita)“, in Instrumental, waumma wos mid wen oda mid an Gegnstaund mocht, z. B. „Jedu autem (Nominativ: auto)“ – „i foah midn Auto“. De letzn zwaa Fölle kennan owar aa so wia da Genitiv, da Dativ oda da Akkusativ mid Präpositionan oda Zeitweata vabundn sei, z. B. da Lokativ bei da Präposition „o“ (iwa): „mluvím o olze (Nominativ: Olga)“ – „i red iwa d Olga“. A Bsundaheit is aa da Genitiv Plural, wöchana daunn vawendt wiad, waunns um a Menge vo fümfe oda meah geht, z. B. trí piva – drei Bia, owa: pět piv = fümf vo de Biare.

A gaache Iwasicht

1. kdo, co? (Wea, Wos?) Nominativ
2. koho, čeho? (Wem sei?) Genitiv
3. (ke) komu, čemu? (Wem, Wos?) Dativ
4. koho, co? (Wen?,Wos?) Akkusativ
5. (Waumma wen aredt) Vokativ
6. (o) kom, čem; kde? (Iwa Wen, Iwa Wos; Wo?) Lokativ
7. (s) kým, čím? (Mit wem, mit wos?) Instrumental

De Deklination vo de Hauptweata und Pronomen hängan im wesantlichn oo vom Geschlecht („männlich belebt“ hod dabei a aundares Musta ois wia „männlich“) und vo da Endung (hoata, waacha oda mittlara Konsonant; Vokal). Aussadem gibt’s no an gaunzn Schiwwe Ausnauman, so ois wia Viecha, de wos auf –ře aufhean oda Fremdweata, de auf –um aufhean. De Deklination vo de Pronomen und Adjektive richt si nochn Musta vo de Hauptweata.

Im Tschechischen hods drei Zeitn: Präsenz (Gegnwoat), Präteritum (Vagaunganheit) und Futur imperfekt (Zukunft). Präteritum und Futur imperfekt wean mid Hüüfszeitweata ausm Verb „být“ (sei) doagstööd.

A Bsundaheid san de vaschiedanan zeidlichn Aspekte, de wos mit Suffixe und Präfixe doagstööd wean. So gibts .z. B. in da Zukunft nebman imperfektiven aa an perfektiven Aspekt, wöchanen ma si a wengl so vuastöön kau, ois wiar im Englischn de Fuam: I am going to..

Beispüü:

  • Präsenz: Pravě to dělám - I moch des grod
  • Futur perfekt: Brzo to udělám - I moch des boid
  • Futur imperfect: Budu to dělat příšti rok - I wea des nächsts Joah mochn

In Imperativ gibts in Singular und Plural, da Konjunktiv wiad mid Hüüfszeitweata ausm Verb „být“ ('sei) doagstööd.

Aussadem gibts aktive und passive Fuaman.

Historische Entwicklung

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Vo da Zeit ausn 5. bis ins friare 9. Jhd, wia de Ahnln vo de heitign Tschechn Behman und Mährn besiedlt haum, waaß ma so guat wia nix iwa d Sproch. Grod a poa Peasonannauman san iwaliefat.

Da easchte belegte Aufaung vo da tschechischn Sproch woa de Urtschechische Zeit, de vom 9. Jhd. bis ins 12 Jhd dauad hod. Litaratursprochn woan domois in Behman und Mährn Latein und Oid- Kirchnslawisch. Es gibt aus dera Zeit kaane iwaliefadn Dokumente, de wos in aan Aufguß auf Tschechisch gschriebm san. Olladings kumman nebm Uats- und Peasonannauman scho aanzlne tschechische Weata in lateinische Texte vua. De – vo Linguistn augnummane – Voikssproch in Behman und Mährn woar a Oat Urslawisch mid an regionaln Eischlog.

Jan Hus

De easchtn duachgängig auf Tschechisch gschriewanan Texte gibts daunn om Aufaung vo da Oidtschechischen Zeit, de wos vom 12 bis ins 15 Jhd dauat hod.

Augfaungt midn 12 Jhd. hods se de Sproch vom Urslawischn imma weida wegga entwicket. es hod an Hauffn Lautvaschiawungan gebm. Zwaa Beispüle san: es is da Laut ř entstaundn, is g hods se in etliche Fölle in Richtung h varändat (Bsp. Glava – hlava „Koopf“, gora – hora „Beag“). Is Kirchnslawisch hod sei Bedeitung valuan, Latein is ois Kanzlei- und Wissnschoftssproch bliemb. Schee laungsaum is a Schriftsproch aus de domolign Mittlbehmischn Mundoatn entstaund, es haum si berufliche Fochausdrick und a Dichtung entwicket. De easchte behmische Rechtsschreiwung hod no kaane Hakal und Ringal ghobt, ma hod se mid de vuahaundanen lateinischn Buchstobm ausghoifn. (z. B. rz fia ř, zz fia ž). Da Reformator Jan Hus hod se recht ausfiahlich mid da tschechischn Grammatik ausanaunda gsetzt In dera Zeit san aa de easchtn diakritischen Zeichn – Vuagänga vom háček und vo da čárka - aufkumma. De Diakritika wean oigemein in Jan Hus zuagschriem; owa si s wiakli sööwa ausdengt hod, waaß ma net. Is Tschechische hod domois an großn Eifluss auf aundare slawischn Sprochn ghobt. De Idee mit de diakritischn Zeichn is vom- Slowakischn, in Poinischn, in Sorbischn, in Krowodischn und Slowenischn – iwanumma wuan. Aum End vo da Oidtschechischn Zeit gengan aa schee laungsaum de oidn Vagaunganheitsfuaman Aorist und Imperfekt beule (a weng so ois wia bein

Johann Amos Comenius

Owadeitschn Präteritumsschwund), aa bein Futur imperfekt vaschwindn öödare Fuaman.

In da Mittltschechischn Zeit, vom 16. bis ins 18. Jhdt, geht da Eifluß vom Tschechischn ois Aumbtssproch zruck. A bsundara Eischniid woa de Schlocht am Weissn Beag, noch dera de Hussitn eahnare Mocht in Behman und Mährn valuan haum. Ois Vawoitungssproch hod si Deitsch duachgsetzt. Trotz oidem is de tschechische Sproch owa net untagaunga. Es hod a duachaus guat entwickets litararisches Lebm gebm, fia de Slowakn im domolign Owa- Ungarn woar is Mittltschechische de Schriftsproch. Da bekaunntaste Schriftstölla aus dera Zeid is da Johann Amos Comenius. Gengas End vom 18. Jhdt. hod owa de Tschechische Literatuar a weng stagniat.

De Reaktion auf de Stagnation woa da Aufaung fia de Neitschechische Zeit – vom 18 Jhdt. bis heid. In da tschechischn Intelligenz is a neichs Intaresse aufkumma, dass ma si mid da Tschechischn Sproch wiedar a wengl ausanaund setzt. Des easchte wichtige Weakl woa 1809 des tschechische Grammatikbiachl vom Josef Dobrovský. Sei Kolleg Josef Jungmann hod 1834 – 1839 mid sein Tschechisch-Deitschn Weatabiachl de Grundlogn fia d modeane Tschechische Schriftsproch glegt.

Wos mitn Boarischn und in Hochdeitschn ztuan hod

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Zwischn de Tschechn und de deitschsprochign Vööka - bsundast aa Östareich und Oidbayern- hods scho seidn Aufaung vom Middloita an Bevöökarungsaustausch gebm. Zweng dem gibts aa recht vüü Weata, de wos vo aana Sproch in de aundare ummagschwappt san. Is Tschechische is ollaweu untar an Eifluss vom Deitschn gstaundn. Easchte Beispüle fia des gibt’s scho im 14. Jhd.: in da oidtschechischn Satire „Mastičkář“ (da „Soibmtandla“) finden si Eischübe wia z. B. „ wo pistu kwest“. Net olle Tschechischn Linguistn woan iwa des recht begeistat. Scho da Ján Hus hod iwa seine Laundsleid grantlt: ......hodni by byli mrskánie Pražené i jiní Čechové, jenž mluvie odpoly česky a odpoly nĕmecky, řiekajíc .....hantuch za ubrusec, šorc za zásteřku.....(Uandlich mid da Peitschn ghaut ghearatn de Prager und aa de aundan Tschechn, weu se redn hoiwat deitsch, hoiwat tschechisch; se song... Haundtiachl stod ubrusec, Schiazn stod zásteřka, .... Auf dar aundan Seitn haum si owar aa scho midtlhochdeitsche Dichta mit da Tschechischn Sproch beschäftigt. Da Wernher der Gartenaere schreibt z. B. in sein „Meier Helmbrecht“: zuo der muoter sprach er sa, beheimisch dobraytra (zua Muada hod a so gsprochn, auf behmisch: dobre jitro (=An guadn Morgn). Aa de boarischn Dialekte haum im Lauf vo de Joahundate etliche tschechische Weata iwanumma. In Wean und Umgewung hod sbis ins 20. Jhdt. eine a Mischkulanz zwischn Boarisch/Weanarisch und Tschechisch gebm, is Kuchlbehmische.

Bohemizismen im Boarischn

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Mehr iwa des findst im Hauptartike: Tschechisch im Boarischn

  • Buchtl kummt vo buchta
  • Kren kummt vo Křen
  • Kukuruz kummt vo 'sladká kukuřice (des is a siassa Kukuruz; is Wuat "kukuřice" sööwa is ausn serbischn ins Tschechische eigwaundat)
  • Pfrnjak (Nosn) kummt vo frňak
  • plaazn (waana) kummt vo plakat
  • pomalig, pomale oda pomadig, pomade kummt vo pomalý
  • Tschoppal kummt vo čapek
  • Tuchent kummt vo duchenka
  • Powidl kummt vo povidla
  • 'schetzkojedno (egal) kummt von všecko jedno (Des is aa Mundoat, in da Standartsproch haasats všechno jedno)

“Bajuvarizismen“ im Tschechischn

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Mehr iwa des findst im Hauptartike: Boarisch im Tschechischn

  • kšeft kummt vo Gschäft
  • ksicht kummt vo Gsicht
  • bajsl kummt vo Beisl
  • hajzl, hajzlpapír kummt vo Haisl (Klo)
  • fešák kummt vo Feschak
  • šnuptychl kummt vo Schnupftiachl
  • vercajk kummt vo Werkzeug

Germanizismen im Tschechischn

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  • cíl kummt vo Ziel
  • švagr kummt vo Schwager
  • flétna kummt vo Flöte
  • haléř kummt vo Heller
  • hřbitov kummt vo Friedhof
  • knoflík kummt vo Knopf
  • nášup kummt vo Nachschub, Nachschlag (z. B. Essen)
  • nudle kummt vo Nudel
  • šunka kummt vo Schinken
  • talíř kummt vo Teller
  • valčík kummt vo Walzer
  • žold kummt vo Sold
  • 'sál kummt vo Saal
  1. Karlík P., Nekula M., Pleskalová J. (Hrsg.). Encyklopedický slovník češtiny. Nakl. Lidové noviny. Praha 2002
  • J. Vintr: Das Tschechische. Hauptzüge seiner Sprachstruktur in Gegenwart u. Geschichte (2001)
 Commons: Tschechische Sprache – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien
 Commons: Tschechische Aussprache – Oibum mit Buidl, Videos und Audiodateien
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