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Östareichische Kaisakron

Aus Wikipedia
Der Artikl is im Dialekt Owaöstareichisch gschriem worn.
De östareichische Kaisakron (österreichische Kaiserkrone)
Seitenausicht vo da Kaisakron

Ois östareichische Kaisakron oda österreichische Kaiserkrone is bei da Ausruafung vom Kaisatum in Östareich anno 1804 de Rudoifskron, de Privatkron vom Kaisa Rudolf II festglegd woan. Se is bis 1918 de Kaisakron vo de Kaisa vo Östareich bliebm. Ob 1867 owa nua no fia de cisleithanischn Reichshöftn. Intaressant is in dem Zaummahaung aa, warum ma de Kaisakron gmochd hod, wias dazua keman is und wems iazt wiakli kehrat.

A lustige Gschicht

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Seidn Kaisa Konrad II san olle Kaisa mid da Reichskron krönt wuan (se is ausm 10. Joahundat). Obm 14. Joahundat is se mid de aundan Reichskloaodien in da Reichsstod Niamberg aufkom wuan. Und ma hods ned gern aussagruckt. Um bei bsundare Aunleß, wia zum Beispü an am Reichstog a respektirli aufztretn, hom se maunche Kaisa a private Kron aufeatign lossn. Die Famüli vo de Habsburga hod aa a boa Kaisa vom „heiligen römischen Reiches deutscher Nation“ gschtöd. Da Kaisa Rudolf II., dea wos in Prag residiad hod, woa ois grossa Kunstmäzen bekaunt. Er hod si a midn Tycho Brahe gschriem und er hod aa in Johannes Keppler ois Hofmathematika und Astronom eigstöd. Aussadem hod ea mearare Kinstla ghobd, de wos fia ehm goabad hom. So aa in Büdlmola Giuseppe Arcimboldo, dea eahm des scheane Porträt gmoin hod. Ea hod aa ausgfoine Sochan und a fü Grafföweak zaumkaft fia sei Wundakaumma (de Kunstkaumma). Und aus seine Büda is a späda de Bruegelsammlung in Wean aufgschtöd woan.

Rudolf II. woa a schwocha Heascha, dea a ned vü Glick ghobt hod. Do hods a an Streit in da Famülie gebm (da Franz Grillparzer hod a Theataschtikl driba gschribm, "Ein Bruderzwist im Hause Habsburg"), Tiaknkriag, de Reformation und dahea hods a grosse Schtreidareian im Reich gebn. In Rudolf hod a es Kaisaschpün ned recht intarressiad. Ea hod si mea fia de Astrologie, de Alchemie, de Kunst und sei Wundakaumma kimmad. Dahea woa a sei Wundakaumma de Bsundaste in seina Zeit. Zu sein Glick is im Kaisa Rudolf II. (1552–1612) nua mea a eigana Kron ogaunga.

Oba weu a so teire Voaliabn (Steggnpfead) ghobt hod, woa sei Kassa imma laa. Do hod ea koa Göd fia a neiche Kron ghobd. Dahea hod eam sei Hoffinanza Mordechai ben Samuel Meisel de Kostn fia de Kron fuaschtrecka miaßn. Dea woa vo da Praga Judngmoa da gresta Patron und Finanza. Do is im Meisl nix aundas ibrig blibm, do aa a vum Kaisa a boa Privilegin ghobt hod (Gödvalei und nu Merra). Da Kaisa Rudolf II. hod daun aus Hollaund in augsegna Goidschmiad Jan Vermeyen kema lossn, so das a eam a bsundane Kaisakron aufeatigd.

Ois da Meisl ohn Kinda gschtuam is, hod ea in gressan Teu vu seim Vamögn seine Vawaundn und an kloanan Tei da jidischn Gmoa vaeabt. Und ois da Kaisa Rudolf II. im Eismonad (Jänna) 1612 vastuam is, woa de Rechnung fia di Kron nu owei ned zoid.

In Kaisa sei Bruada, da Matthias, Erzherzog von Österreich, dea wos in Rudolf 1611 ois behmischn Kini ogsezt ghobd hod und noch eam da Kaisa wuan is, den ham jo glei goa ned de Schuidn va seim Bruada kimmad. Dea hod nemli gaunz aundare Bresln ghobd. Eam hod mera de Gegenreformation gspaund und es hod ja a da dreißgjahrige Kriag augfaungd.

Oiso is de Kron im Weana Kunstdepod vaschwundn. Eascht ois da Napoleon Bonaparte gaunz Eiropa midn Kriag iwazogn hod, is se wieda za Ehrn kemma. Weu da Napoleon noch seine easchtn Kriagsgwinn in Rheinbund gründ hod und damid im H.R.R. deitscha Nazion in Gnodnstoß gem hod, is da Habsburga Franz II. ois deitscha Kaisa zruckdredn und hod si zum östarreichischn Kaisa Franz I. eanaunt.

Weu oba zwegn an Kriagfian koa Göd fia a neiche Kron do woa, hod ma si aun em Rudolf sei scheene Kron erinnad. Und so hod ma´s ois östareichische Kaisakron gnumma, des daun a bis 1918 bliebm is.

In da easchtn Republik hod da neiche Schtoot de Kunstschätz vo de Habsburga eizogn. Oba no in da zwoatn Republik hod ma nu dischkariad, wem den nu in Rudolf sei Kron gherad. Da Famüli vo de Habsburga oda in Schtoot Östarreich?

Do hod si da Lucian Otto Meysels, dea wos ois Dr. phil. promoviad und a Geschicht und Archäologie studiad hod, mid an Zeidungssartükö gmöd. Do drin hod ea behaubd, daß de Kron weda da Republik Östarreich und scho goa ned dene Habsburga gherad, sundan eam. Weu de Schuidn vo da Vuastreckung vo de Kostn vo da Kron, vo seim Voafoarn Mordechai Meisel san bis Heid nu ned zoid.

Sei Spruch woa a:

Zuagem, ea (da Rudolf) hod schwaare Bresln mid seina Famüli ghobd. Oba daun hed a si a koa Privatkron aufeatigen lossn soin.

Gspassig hod ea daun nu gschriem:

De Famüli Meisls hod si de leztn 400 Joar vum Valust vo dem Göd nimma dahoid. Und soid eam do nu di Kron zuagsprocha wean, dad as ned aufsezn und a ned in seina kloan Weana Wohnung aufschtön. Ea leichads da Schotzkaumma, oba ma missad danebn a Tofi aufschtön und do soi drafschteh: Bsitz vom Mordechai Meisel, Primator vo da Praga Judengmoa. Weu Recht muaß schliaßli Recht bleim.

Des Schüdl is eam a gschriebm woan und is in da Maisel-Synagog in Prag, de wos midn Mordechai sein Göd baut woan is, ausgstöd gwest.

  • Weltliche und Geistliche Schatzkammer. Bildführer. Kunsthistorisches Museum, Wean 1987, ISBN 3-7017-0499-6.
  • Georg Markus: Die Enkel der Tante Jolesch. 2. Aflog, Wean 2001. ISBN 3-423-20837-6
  • Hermann Fillitz: Die Schatzkammer in Wien: Symbole abendländischen Kaisertums. Wean 1986, ISBN 3-7017-0443-0.
  • Hermann Fillitz: Die österreichische Kaiserkrone und die Insignien des Kaisertums Österreich. Wean 1973, ISBN 3-7008-0015-0.
 Commons: Österreichische Kaiserkrone – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien

Videos:

Des is a beriga Artike.
Dea Artike is ois berig in de Hall of Fame (Ruhmeshoin) aufgnumma worn.