Baron Karl

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Der Artikl is im Dialekt Weanarisch gschrim worn.
Baron Karl
Grab von Baron Karl auf dem Evangelischen Friedhof Matzleinsdorf

Da Baron Karl oda Baronkarl (* 24. Jänner 1882 in Wean; † 13. Oktober 1948 ebd.) woa'r a Weana'r Origenäu und sozusåg'n a „Sandler“.

Leben[VE | Weakln]

Da Karl Baron, wia'r a eigentli ghass'n håt, den owa olle nua „Baron“ Karl und „Diogenes von Favoritn“ g'ruaf'n hau'm, woa'r a stådtbekaunnts Weana'r Origenäu. B'sundas in sein Heimatbeziak Favoritn woa'r a reschpektiat und beliabt, trotzdem a'r eigentlich a sogenaunnta „Sandler“ g'wes'n is, oiso sowås ois wia'r a Obdåchlosa und Oawatslosa. In da Zwisch'nkriagszeit und nåch'n Zweit'n Wödkriag is a berühmt wua'n. Weu's so vüle G'schicht'ln üwa eahm geb'n håt, is' recht schwaa, de Wiaklichkeit vom Eafundanan zum trenna. Ma dazöht, ea warat a hüfsbereita Mensch g'wes'n, b'sundas denan oaman Kindan geg'nüwa. Da Baron Karl is bei an Varkeahsunfoi g'stuab'n, wia'r a 1948 von an Auto üwafoah'n wua'n is. Z'eascht haum's eahm auf'n Weana Zenträufriedhof beig'setzt und bei sein Begräbnis soi'n tausende von Trauagäst dabei g'wes'n sei. Seit 1995 is sei Gråb auf'n Matzleinsduafa Evangelisch'n Friedhof.

1995 is de Baron-Karl-Gåss'n in Favoritn nåch eahm benaunnt wua'n.[1]

Literatua[VE | Weakln]

  • Heinz Schödl, in: Favoritner Museumsblätter Nr. 12.
  • Peter Henisch: Vom Baronkarl. Weitra: Bibliothek der Provinz, 1993.
  • Friederike Kraus: Der Baron-Karl – Ein Bezirksoriginal. in: Wiener Originale der Zwischenkriegszeit. Diplomarbeit Universität Wien, Wien 2008 (Online-Version).

im Netz[VE | Weakln]

Beleg[VE | Weakln]

  1. Christine Klusacek/Kurt Stimmer: Favoriten. Zwischen gestern und morgen, Mohl Verlag, Wien 2004, ISBN 3-901781-38-1; S 261.
Normdatn: GND: 119114712 | VIAF: 79086613