Der Bulle von Tölz: Ein Orden für den Mörder

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Der Artikl is im Dialekt Obaboarisch gschrim worn.
Foig der Serie Der Bulle von Tölz
OriginaltitlEin Orden für den Mörder
ProduktionslandDeitschland
OriginalsprochDeitsch/Boarisch
Läng89 Minutn
OitasfreigobFSK 12
EinordnungStaffel 4, Foig 1
21. Foig insgesamt
Easchdausstrohlung24. Feba 1999 auf Sat.1
Stab
RegieWigbert Wicker
DrahbuachFranz Xaver Sengmüller
ProduktionErnst von Theumer junior
MusiKristian Schultze
KameraWalter Kindler
SchnittIngrid Träutlein-Peer
Bsetzung
Episodnlistn

Ein Orden für den Mörder is a deitscha Feansehfuim van Wigbert Wicker ausm Joar 1999 noch on Drahbuach van Franz Xaver Sengmüller. Es is de 21. Foig vo da Krimiserie Da Bulle vo Däiz midm Ottfried Fischer ois Hauptkommissar Benno Berghammer. Da Fuim is zun easchtn Moi am 24. Feba 1999 af Sat.1 ausgstroit worn.

Handlung[VE | Weakln]

Da Stootssekretär von Gluck demoliat im Voirausch mid sein Auto an Goartnzaun vor da Resi Berghammer iara Pension. Wia ra am nächstn Morgn in da „Pension Resi“ afwocht, ko ea si neamma on Vorfoi eainnan. De Soch is eam aißast peinli; ea valongt vo da Berghammerin, doss as Mai hoid, und druckt iara 1000 Mark ind Hond.

Da Gschäftsmo Georg Schnappinger wocht noch ara duachzechtn Nocht gfesslt in sein Bett af. Nem eam liegt sei Ehefrau Thekla – tod. De Haushäitarin Anna Seidel bfreit eam und ruaft an Sanka und de Polizei. Wias ausschaugt, is as Opfa im Eadgschoss duach a Schädlvaletzung z’tod kemma und is danoch im 1. Stock afs Bett glegt worn; de Eibruchspuan daweckn an Eidruck, wia wonns extra glegt worn waradn.

De Tochta van Opfa, de Irene Knauff, hod laut oagne Ogom noch on Konzeatbsuach z Minga zeascht ian Mo Volker umara Mittanocht dahoam aussteing lossn, hod danoch ia Muada dahoam obgsetzt und ist donn sejba hoamgfoarn.

Fia de Kriminala Benno Berghammer und Sabrina Lorenz is da Georg Schnappinger da Haptvadächtige, wei ea kuaz vorm finanziellen Ruin steht; as Vameng hod seina Frau gheart und ea steht ois Oanziga im Testament, wos a stoarks Motiv doarstejt. Oba da Schnappinger hod a Alibi: Zua froglichn Zeit hod ea mid an Landrod Wallner, an Stootssekretär von Gluck und an Prälatn Hinter gsoffa, wei ea an Bayerischn Verdienstorden kriang soid.

Da Kommissar Berghammer frogt de ondan „Amigos“, de wo mid an Schnappinger gfeiad hom, noch eanare Alibis. Da Landrod Wallner hod noch da Feia im „Goldenen Ochsen“ ibanocht und on Hostessnservice ghobd, und da Prälat Hinter wui mid de Klostaschwestan an Rosnkronz bedt hom. Nua da Stootssekretär von Gluck hod zeascht koa Alibi ned, wei ea des zgunstn vo seina Reputation gopfat hod. Wias jetzad oba um Moard geht, is eam as wossadichte Alibi doh wichtiga. Ea foart oiso zua Berghammerin, fuids Omejdungsformular aus, zoid 60 Mark in Bar fiad Ibanochtung mid Fruahstuck und fordat de 1000 Mark zruck, de wo ea iara ois „Sichaheit“ ibalossn hod. Außadem valongt ea a Quittung fias Ibanochtn und de Rechnung fiad Reparatur van Goartnzaun. Des is fia de Berghammerin a Problem, weis fiad Reparatur 200 Mark schwoarz zoid hod.

Da Erik Haindl, an Landrod Wallner sei Chauffeur, sogt aus, doss ea an Schnappinger exakt um hoibe zwejfe bei da Nocht dahoam obgliefat hod und dort ois stad und dunkl gwen is. Des bringt an Schnappinger sei Alibi ins Woggln, wei ea demnoch vor seina Frau hoamkemma is. Außadem stejn de Kriminala fest, doss da Schnappinger si aa sejba gfesslt hom kannt. Dea hoid dageng, doss ea fia des vui z bsoffa gwen warad.

Ban Begrebnis und ban Todnmoi losst si vo de Großkopfadn koana ned blicka; im Speisesoi san nur de Mitglieda vo on kloanan Streichorchesta und da Benno Berghammer mid an Schnappinger. Dea hoid grod a Hossred af de obwesendn Politika, wia da Prälat Hinter einarennt und van Kommissar valongt, doss ea an Schnappinger vahoft, wei dea de Konten van bischeflichn Missionswerk plindat hod. Da Berghammer intressiat si oba ned fia den Schmarrn und losst an Prälatn steh.

Da Sabrina Lorenz foid af amoi af, doss se und ia Kolleg bishea ned driba nochdenkt hom, wos midm Vameng vo da Todn passiat, wonn da Georg Schnappinger ois Eabe ausfoit. De Kommissar wead kloar, doss in dem Foi de Tochta, oiso d’Irene Knauff, zua alloanign Eabin wean dadad. So Homs zwoar a neie Haptvadächtige, oba koane Beweis ned. Aft reißt da Berghammer seina Kollegin a poar Hoar aus und steckts in a Beweismittlsackal. De Lorenz protestiat zwoar gega de Oart vo Beweismittlbschoffung, geht donn oba doh mid ins Antiquitätngschäft vo da Knauff. De Kriminala konfrontiarn de Irene Knauff midm fingiatn Beweis und da Theorie, doss mid iara Muada wegan Testament gstriddn hod; doss drum zu de tedlichan Hondgreiflichkeitn kemma is; doss ia Mo ban „Zammrama“ ghoifa hod; und zun Schluss häddns dafia gsorgt, doss so ausschaugt, wia wonn da Georg Schnappinger af dilettantische Weis on Eibruch vortaischt häd. Unta dem Druck gibt d’Irene Knauff schliaßli an Streit ums Testament zua und streit aa die ondanen Vorwiaf ned ob, schränkt oba ei, doss ia Muada oafoch unglickli gstiazt is.

Da Georg Schnappinger tritt as Eabe o und zoid as „ausborgte“ Gejd ons bischefliche Missionswerk zruck. An Prälatn Hinter ibagibt ea a großzigige Spende fia on guadn Zweck. und zun Stootssekretär von Gluck sogt ea, doss ea si sein Bayerischn Verdienstorden in sein korruptn Politika-Oarsch neischiam ko.

Da Landrod Wallner, den wo da Benno Berghammer efta mid Korruptionsvorwiaf konfrontiat hod, wui si af sei Weis am Kommissar rächen. Ea sorgt dafia, doss d’Resi Berghammer ind Oper z Minga ausgfiaht wead, dmit ia Sohn stuamfrei hod. Donn soi a junge Dame van Hostessnservice an Benno vafiahn. Da Kommissar riacht a Falle und sogt, se soi iare Aftroggeba ausrichtn, doss ea si ned bstechn losst. Wias eam frogt: „Wejchene Aftroggeba?“, deafs bleim. Da Landrod Wallner, dea wo de Szene vo draußt duach a Fensta vafoigt hod, draht si zfriedn um und geht.

Hintagrund[VE | Weakln]

Gfuimt worn is z Däiz, z Fischbachau (Kiach, Friedhof) und z Greawoid (Schlosshotej);[1] ois Schaublotz fia de „Pension Resi“ homs as Hollerhaus Irschnhausn heagnumma.

Kritik[VE | Weakln]

De Programmzeitschrift TV Spielfilm schreibt: „Ottfried Fischer gibt sein Bestes, und die Geschichte hält gekonnt die Balance zwischen augenzwinkernder Ironie und undurchsichtiger Krimihandlung.“[2]

Im Netz[VE | Weakln]

Beleg[VE | Weakln]

  1. Ein Orden für den Mörder – derbullevontoelz.de
  2. Der Bulle von Tölz: Ein Orden für den Mörder – Filmkritik bei TV Spielfilm