Dischkrian:Boarische Grammatik (Verbn)

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Verbn[Am Quelltext weakln]

(des is ausglagad aus da oidn bschprecha-Seitn vo Boarische Grammatik) --Libellulia 14:13, 16. Aug. 2007 (CEST)[Antwort]

Ghearat des ned eha in de Boarische Aussprach eine? --Libellulia 11:01, 15. Mär. 2007 (UTC)

Iatz nimma Benutzer: Sir frankee
I ko ma ned heifa, des is doch koa Grammatik, do geht's doch um Lautvaschiabunga noch gwisse Regln, oda?! No, mir iss wurscht, bi koa Sprochwissnschaftlarin, hob me hoid gwundat. Wo ma scho dabei san, kemma de vuin Kapitl mid de Zeitn ned unta oana Übaschrift mit Untakapitl zsamafassn? --Libellulia 20:43, 16. Mär. 2007 (UTC)

Koa Grammatik? Auf wêichane Schui bisd du ganga? Gwies auf koa sprâchliche, wosd de mid da Grammatik vâ oana Sproch intensiv ausanand gsetzt host! Des is Grammatik: Deklination der Substantive + Konjugation der Verben in sämtlichen Tempora + Konjunktiv (Möglichkeitsform) Bildung der Verben. Angehängt Adjektive + Adverbien und Pronomina! Grob dei oids Englischbiachl aus, schaug eine, na weasd seng, daas do a nix andas drinna städ! Diese Seite ist die Erläuterung der bairischen parallel zur deutschen Grammatik! Und wennsd genau iwalegsd, na dadsd woi äha ned song, dass Deklination und Konjugation ebbs mid Lautverschiebung zum doa hamd! MfG sir_francis P.S.: Des mid Untakapitl is a guade Idee! Nimm des iatz ned persönlich, awa mia is des so lang eipaukt woan, wia a Grammatik auszumschau hod, daasd ma ealich vatraun kâsd, daas des a Grammatik is!

Langsam, langsam, i glaab Du host mi foisch vastandn. De Kapitl do herin ghearn scho olle zua Grammatik, gor koa Diskussion, bis auf des oane ebm, wo quasi blos de Verbn "übasetzt" wern, mitm scheena Nam "Veabn". Z.B. "stecken = stegga/steggn" - des is blos a Listn vo Verbn, ohne Konjugation, ohne gor nixe! Wann wengstns no da Perfekt-Stamm oda glei Beispiele fia de Tempi danemsteh daadn, daad i's jo no eiseng, aba blos des deitsche Verb nemam boarischn? Und es is jo ned aso, dass se de andan Tempi-Kapitl oda da Konjunktiv noch dera Endungs-Eiteilung richtn oda wengstns drauf beziang daadn. I hoff Du vastehst wos i moan, solang des quasi koa Vabindung mid de andan Kapitl hod vasteh i den Sinn neda. So is blos a Übasetzungslistn, de genausoguad fia's Kapitl Aussproch hergnumma wern kánnt.
Aba koa Panik, i woitt da dodamid aa ned auf de Zechan steing, es hod mi hoid blos gwundat. Scheen Gruaß, --Libellulia 11:15, 18. Mär. 2007 (UTC)

Ja, stimmd! Awa des is schâ a Afang, wemma wengsdns woas, wia da Infinitv ausschaugd. Des is hoid wia in am Vokabebiache, awa freile hosd rechd, dass ma aa kuaz voastêin kunnt, wia de Verbn konjugiert wean! I nimm ois zruck, pardon! MfG Sir Francis, 14:04, 18 Mär.

gschloffa[Am Quelltext weakln]

(des is ausglagad aus da oidn bschprecha-Seitn vo Boarische Grammatik) --Libellulia 14:09, 16. Aug. 2007 (CEST)[Antwort]

Òlso, bòle "gschloffa sei" les, nòu vastèjhe niat "gschlòfa hom", sundern de Vagångaheit vo "schliafa" ("kriechen/schlupfen/schlüpfen"). "Geschlafen haben" hoißt do "gschlòfa hom". -- Sinnierer 20:59, 23. Apr. 2007 (UTC)

Ja, "gschloffa sei" is de Vagångaheit vo "schliafa/schliafn". Beim westmittlboarischn schlaffa (sidboarisch schlofn) is de Vagångnheit "gschlaffa hom" (sidboarisch "gschlofn hom"). Oiso, i glaab Du konnst des Wort glei ausbessern ;) --Roland 21:34, 23. Apr. 2007 (UTC)
I hos gånz glescht, des ghèjert gòrniat eine in "hoom" gecha "sàà". Bå de mittlboarischn Forma howame ower vadou (nordboarisch hoißts: "schlòufa/schlòufm und gschlòufa/gschlòufm"). -- Sinnierer 22:45, 23. Apr. 2007 (UTC)

Easte, zwoate, dridde Vagangenheit[Am Quelltext weakln]

(des is ausglagad aus da oidn bschprecha-Seitn vo Boarische Grammatik) --Libellulia 14:09, 16. Aug. 2007 (CEST)[Antwort]

Oiso, i håb schã fü Schbråchkuase gmåcht und de Gramatik fu ãndane Schbråchn wia Daidsch gleant, åwa de Bezaichnungen Easte, zwoate, dridde Vagangenheit håb i in maim gãnzn Lém nu nia ghead. Wea håd n dés gschrim? I mõa, wãn i ma de Baischbü duachlés, dãn kãn i ma schã foaschdön, wås damid gmõand sai kant, åwa recht User-frainli find i dés néd - und de Laid soin jå a Hüf griang, fias Artikl-schraim. --El bes 17:48, 15. Aug. 2007 (CEST)[Antwort]


Kandidatn fia berige Artikl - Boarische Grammatik (Verbn) (obglehnt)[Am Quelltext weakln]

Åstimmung rennd vom 17. August bis zan 7. Septemba

  1. Symbol support vote.svg Pro Weggatgroasta 14:13, 17. Aug. 2007 (CEST)[Antwort]
  2. Symbol neutral vote.svg Neutral --i bin da Man77und do kaunst mit mia redn 16:48, 17. Aug. 2007 (CEST)[Antwort]
  3. Symbol oppose vote.svg Kontra, kâ systematische Gliadarung, z'weng Fliaßtext. Und wås bitte is a "Dritte Vagångenheid"? --Maxx82 18:42, 17. Aug. 2007 (CEST)[Antwort]

1. Person Plural "ma"-Endung[Am Quelltext weakln]

Grias enk, bei da 1. Person Plural is oiwei nu dazua gschriebm woan zum Beispui "lesma", "gemma" usw.. Woaß vielleicht ebba wo des iabaroi gsogt wead, oison ned grod wenns Personalpronomen nochm Verb kimmd, sundann aa wenns davor steht so wia in "Mia sitzma grod auf da Benk und lesma Zeidung", wei i schreib demnächst a Seminaroabat iaba d'Grammatik vo de Boarischn Dialekt in Niedabayern im Vagleich zur Standardsproch und do warats hoid gschickt, wenne a boa grammatikalische Bsundatheitn spezej vo Niedabayern eine bringad. Im gloana boarischn Sprochatlas hone glesn, doss des grod in Niedabayern und a boa Grenzgebietn vorkimmt, woaß do ebba ebbs genauas. Mease scho moi im voraus Bloche 23:38, 20. Jun. 2011 (CEST)[Antwort]

Des kã ma in am jédn boarischn Dialekt sågn. I kenn's aus'n Mingarischn genau so wia aus'n Owaésdaraichischn wia a aus'n Weanarischn. Åwa es is meara a Schbråchschbülarai. Nodwendi is's ned, in kõam Dialekt. --El bes 23:53, 20. Jun. 2011 (CEST)[Antwort]
Laut Sprachatlanten ist es wohl in manchen Gegenden zwischen Donau und Bayerischem Wald obligatorisch. In Teilen des nördlichen Bayerisch-Schwaben sagt man übrigens für "wir lesen" ons leas-mr. --Holder 06:15, 21. Jun. 2011 (CEST)[Antwort]
Interessant, hast du des wo online gfunden, oder hast du den Niederbayerischen Sprachatlas daheimliegen? --El bes 16:26, 21. Jun. 2011 (CEST)[Antwort]
Daheim herumliegen habe ich nur den "Kleinen Bayerischen Sprachatlas", das gibt schon einen guten Überblick, online findet man das auch unter http://sprachatlas.bayerische-landesbibliothek-online.de, hier bei den Themen in der linken Spalte "Verb" auswählen und dort die Form "wir lesen". --Holder 17:20, 21. Jun. 2011 (CEST)[Antwort]
Wenn I ma de Beispiele so anhoach, dann bin I mid maim Dialekt zu 95% bei de südöstlichn Niederbayern dabei, also Füssing und Aidenbach. Es is wirklich lustig, fast bei jeden Beispiel. Dabei bin I goa ned fu dort ;-) Schad das's an der Staatsgrenz aufghead ham, mid da Feldforschung. --El bes 19:58, 21. Jun. 2011 (CEST)[Antwort]
Genau vo dem gloana boarischn Sprochatlas hones aa her. Kannt ma aa ned denga, dosse des amoi andast gsogt häd wia "mia gemma Hoam, mia lesma Zeidung, mia wohnma do usw.". I woit hoid grod wissn ob des a spezej niedaboarische Eigenheit is oda ob des aa wo andast obligatorisch is. @El bes: Aus dera Gengd kimme aa, aus Bassau. Dei Dialekt is ma aa oiwei gscheid vatraut :) Bloche 21:32, 21. Jun. 2011 (CEST)[Antwort]
Also, wenn Dir was hilft, im Gebiet um Eichstätt, Ingolstadt und Neumarkt/Opf. – mit seinem interessanten Dialektmix von Mittelbairisch, Nordbairisch und allem Möglichen dazwischen − hört man diese Formen eher selten. Manche Leid song aus Spass an da Freid mia samma mia, owa "normal" wàrad bei uns mia han mia. (Wer bei uns "richtig" boarisch red benutzt de Kopula fast immer in de h-Forma.) --Kazuma ノート 09:12, 22. Jun. 2011 (CEST)[Antwort]
Griass de Bloche, "lesma", "gemma" vasteht ma ibaroi im boarischn Sprochraum, "mia samma mia samma mia" aa. --Papa Kern 16:39, 23. Jun. 2011 (CEST)[Antwort]
Doss mas iabaroi vasteht is ma scho gloa. I woit eigentle wissn ob ma des aso grod in Niedabayern obligatorisch sogt oda woandast aa. A Hauffa Leid dadadn jo aa eha song "mia san mia" ois "mia samma mia". Bloche 22:58, 23. Jun. 2011 (CEST)[Antwort]
Des ko, glaab i, koana schlissi beantwortn. Dass mas ibaroi vasteht zoagt, dass oft vawendt wead. Dazua kimmt, dass an Haffa Leidln nua no a Mischmasch aus boarisch und hochdeitsch redn. --Papa Kern 08:58, 26. Jun. 2011 (CEST)[Antwort]
De empirische Bestandsaufnahme vom Bayerischen Sprachatlas is eigentlich recht guad und de Gewährspersonen san speziell ausgsuacht und reden eben koan Mischmasch, sondan den bodenständigen ortsansässigen Regiolekt. Deshalb glaub I scho, dass in Teilen von Niederbayern de doppelte Form "mia lesma" dort praktisch Standard im Dialekt is und ned blos Sprachspielerei. In andere Regionen gibt's die Form a, is aber ned obligatorisch und kann frei variiert werden, wie's oam gråd passt. --El bes 12:20, 26. Jun. 2011 (CEST)[Antwort]
Guad dann numoi mease enk olle. Doss des grod bei uns Standard is kare guad braucha fia mei Seminaroabat, recht vui speziej niedaboarische Bsundaheitn find ma ned. :) Bloche 16:06, 6. Jul. 2011 (CEST)[Antwort]