Donauschiffoaht bis za de Rema

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Des Modö vo ana remischn Liburne. De san a af da Donau ois Patroischiff eigsezt wuan.

In da Donauschiffoaht bis za de Rema, dt. die Donauschifffahrt bis zu den Römern wead des bschrim wos se af und an da Donau ogschpüd hod. Des hod scho in da Schtoazeid augfaungd. In da Hallstattzeid is daun mid de Köitn weidagaunga. De Rema haum de Donau und iare Nebmfliss haundlsmaßi gnizt. Se haums owa a midm Donaulimes mülitarisch sichan miaßn.

De Donau mid iare Zuafliss.

In da Schtoazeid af da Donau[VE | Weakln]

Ana da Oabaam vo de Fund in Stralsund. Mid an Oita vo 7 bis 6 tausand Joah v.Kr.

Ma nimmd Heid schtoak au, das scho de Menschn in da Schtoazeid, vua 30.000 Joah, de Fliss und Seen mid Flöß befoahn haum.

In Englaund (Scarborough) hod ma Restl vo oan Paddl gfundn, mid an Oita vo umma 10.000 Joah. Oabaamrest hod ma an meraloa Fundoat in Eiropa gmocht.

  • In Stralsund hod ma mera Oabam gfundn, midm Oita vo 7000 bis 6000 Joah.
  • An Oabaam aus Oachnhoiz mid an Oita vo 8000 Joah und ana Leng vo 6,5 Meta hod ma im Schweiza Kanton Freibuag ausgrobm.
  • Da Oabaam ausm hollendischn Pesse is a umma 10.000 Joah oid.
  • Oabaamrest san a aus da Mondsee-Kuitua ausgrobm wuan. se schtaumman aus da Zeid vo 5700 bis 4900 vua Heid.
  • Das ned mera Oabaam vo de oidn Kuituan gibd, ligd drau das jo des Hoiz noameuawoas varott. Ode de hinichn Oabaam, de neamma zan reaprian woan, san vo de frian Leid, oafoch vahoazt wuan.

Da ödaste Fund dea af foahtn mid an Föhboot hizoagt, is in Husum, Schleswig-Holstein gfundn wuan (Ahrensberg-Kuitua, vua iwa 10.000 Joah hea).

  • Es is des a Teu vo an Renntiagweih, des vamuatli a Schtickl vom Schpanntgrist in an Föhboot gwest is.

De Köitn af da Donau[VE | Weakln]

De untare Donau (nauweats) is bis zan eisanan Toa Ister (Hister) ghoaßn wuan. De Ister is vo ian Döta afweats scho vo de Griechn befoahn wuan.

De Köitn haum de oware Donau und iare Nebmfliß ois Haundlsweg gnuzt. Fian Soiztranspuat haums fia de Donauiwaquearung eigane Schinackl vawendt. Des Soiz is iwa de Donau in Behmawoad affi und bis weid noch Behmen und Mäahn eini ghaundlt wuan. Und damids de schwaan Soizfaßl leichta belodn und olodn haum kena, woan de Schinackl am Bug offn. Am Bug haum de Schiffswänd nua a wengl iwa de Wossaowaflechn driwaagrogt. Zweng dem haums de Faßl beim Ei- und Auslodn ned so oag hoch auhebm miassn.

De Rema im Fiaschtndum Noricum[VE | Weakln]

Da norische Limes mid de Legionsloga und de Kastö.

De Rema hom im Joah 15 v.Kr. untam Augustus des Fiaschtntum Noraika tributpflichti gmocht und untam Kaisa Claudius ois de remische Provinz Noricum ins remische Reich eiglidat.

De Rema haum an eanana nuadlign Grenz koa goadnds Fiaschtntum megn hom woin. Nu dazua wo de Mocht vo de Boii duach de Daker brochn wuan is und se de Norika bis za Donau zua ausbroat hom.

  • De Rema hom owa a des gsuachte norische Eisn (Schtoihschweata) inta eana Kontroi hom megn.
Trajansäun, Tofö XXXV. Boot wean mid Haundlswoan belodn.
  • Intaressant via de Rema woa a, das scho ausbaude Schtroßn und Haundlweg bis za Donau und driwa bis weid in de behmischn Land gem hod. Es is jo a oida Iaglaubm, das de Köitn koane Schtroßn baud hedn. Eanane Schtäd (Oppidium) woan mid Schtroßn vabundn. So woas in Gallien und a in Noricum. De Rema haum de oidn Schtroßn ausbaud und a Neiche auglegd.
  • Owa de wichtigstn Transpuatweg, woan a bei de Rema, de Flissweg vo da Donau und iare Nebmfliss. Wia da Lech, de Isar, da Inn, de Traun, de Enns und de Ypps. Weu ma hod mid an gringa Afwaund und mid weng Leid, vü Woan af De transpuatian kena.

De Rema af da owan Donau[VE | Weakln]

Da Nochbau vo an Navis Iusoria im Museum fia antike Schiffoaht in Mainz.

De Rema haum zweng de Iwagriff vo de nuadligan Germanenschtämm en Donaulimes eigricht. Und se haum a glei mid de Baracae af da Donau patroiliat. De Baracae woan nu de Nilkähn nochbaud und mid Schpezieutruppn de Barcarii bsezt gwest

De Flussmarine da Rema af da owan Donau hod da Classis Pannonia zuaghead. Schpoda woas de Classis Histricae.

  • De woa a Teu vo de Grenztruppm und ia Eisotzbroach hod vo Castra Regina - Regnschbuag bis Sigdinium (Belgrad) groacht. Es hom a nu de Nebmfliss wia de Drau und de Save zuaghead.
  • Des nohande End hod ma scho mid de Markomannenkriag gschpiad. Owa in da Zeid vo da Vökawaundarung is da Donaulimes iwarennt wuan.
  • Noch de Rema hod se an da owan Donau mid da Donauschiffoaht vo de Rema bis za de Baiern ned oizfü dau.
  • Haundlsmaßi is eascht wida unta de Baiern bessa wuan.
Da owagermanisch- rätische Limes, mid de Kastö und Legionsloga.

Schtitzpunkt vo da remischn Donaumarine Classis Pannonica af da owan Donau:

Antika Nam Nextglegana Oat
Sirmium Sremska Mitrovica
Siscia Sisakan (an da Save)
Graium Sremska Raca (an da Save)
Servitium Stara-Gradiska (an da Save)
Kastö Mursa Maior Osijek
Taurunum Belgrad-Zemun
Singidunum Belgrad
Aquincum Budapest navalia (Haubtquatia)
Acumincum An da Mindung vo da Theiß
Altina Mohacs
Legionslaga Brigetio Komorn
Carnuntum Bao Deitsch Altenburg
Vindobona Wean
Kastö Comagena Tulln/NÖ
Kastö Favianis Mautan
Kastö Arelape Pöchlarn
Kastö Adiuvense Wallsee
Lauriacum Enns/OÖ
Kloankastö Ioviacum' Schlögen, OÖ
Kastö von Castra Batava' Passau
Castra Regina Regenschbuag

Schau aa[VE | Weakln]

Litaradua[VE | Weakln]

Oabaam und Flöß:

  • A. Binsteiner, E.M. Ruprechtsberger, Mondsee-Kultur und Analyse der Silexartefakte von See am Mondsee Linzer Arch. Forsch. 2006 Sonderheft 35.

Remazeid:

  • Kurt Genser: Der Donaulimes in Österreich (= Schriften des Limesmuseums Aalen. Band 44). Württembergisches Landesmuseum, Stuttgart 1990.
  • Susanne Biegert (Hrsg.): Von Augustus bis Attila. Leben am ungarischen Donaulimes (= Schriften des Limesmuseums Aalen. Band 53). Theiss, Stuttgart 2000, ISBN 3-8062-1541-3.
  • Herwig Friesinger u. a. (Hrsg.): Der römische Limes in Österreich. Führer zu den archäologischen Denkmälern. 2. korrigierte Auflage. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2002, ISBN 3-7001-2618-2.
  • Sonja Jilek: Grenzen des Römischen Reiches: Der Donaulimes, eine römische Flussgrenze. Uniwasytet Warszawski, Warschau 2009, ISBN 978-83-928330-7-9.
  • Olaf Höckmann: Antike Seefahrt. Beck, München 1985, ISBN 3-406-30463-X, S. 110–114.
  • Hans-Christian Dirscherl: Königin der Donau. In: Abenteuer Archäologie 4/2004, S. 50ff.
  • Hans Ferkel, Heinrich Konen, Christoph Schäfer (Hrsg.): Navis lusoria. Ein Römerschiff in Regensburg. Scripta-Mercaturae-Verlag, St. Katharinen 2004, ISBN 3-89590-152-0.
  • Florian Himmler, Heinrich Konen, Josef Löffl: Exploratio Danubiae. Ein rekonstruiertes spätantikes Flusskriegsschiff auf den Spuren Kaiser Julian Apostatas. Frank & Timme-Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3865962270
  • Christoph Schäfer: Lusoria. Ein Römerschiff im Experiment. Rekonstruktion, Tests, Ergebnisse. Koehler, Hamburg 2008, ISBN 978-3-7822-0976-2

Im Netz[VE | Weakln]

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