Gudbrandsdalen

Aus Wikipedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Seter
De Invasion da schottischn Söldna vo 1612 zoagt a Buidaserie auf da Hoizvatäfelung in Toftes Haus in Gudbrandsdalen

Gudbrandsdalen (deutsch Gudbrandstal) is mid uma 320 km Läng Norwegns längstes Toi. Es eastreckt se vo Sid-Ost noch Nord-West duachs Fylke Oppland. Da Fluss Gudbrandsdals-Lågen duachfliaßt des Toi in gonza Läng. Gudbrandsdalen ois Londschoft umfosst de Kommunen Lesja, Dovre, Skjåk, Lom, Vågå, Sel, Nord-Fron, Sør-Fron, Ringebu, Øyer, Gausdal und Lillehammer, oiso des Gebiet um Lillehammer und östli davo. Im Gudbrandstal befindn se de Seen Lessö-Verks-Vand, Lösna-Vand und Mjøsa sowia de Ortschoftn Dovre, Dombås, Hundorp, Vinstra und Håga sowia de Städt Otta und Lillehammer. De Eiropastroßn 6 (E6) fiaht duachs Gudbrandstoi. Danem fiaht ois wichtige Vakeahrsvabindung in Sid-Nord-Richtung de Dovrebane vo Oslo noch Trondheim.

Gschicht[VE | Weakln]

Da Noma Gudbrandsdalen soi vom Wikingahäiptling Dale-Gudbrand obgleit worn sei, dessn Hof heit no ois Kuituazentrum in Hundorp steht. Es is ois Sage übaliefat, doss Dale-Gudbrand se des gsomte Gudbrandsdal untawoafn hod, indem er an oam Dog des gsomte Toi mid oana Fackl in da Hond duachrittn hom soi.

  • 1015 – Gudbrandsdalen werd in da Heimskringla vo Snorri Sturluson eawähnt
  • 1349–1350 – De Bevökarung hoibiat se während da Pest.
  • 1537 – Ois Foige da Reformation übanimmt da Kini de Kontroi üba de Kirchngüta. De Krone werd somid da greßte Grundeigntüma im Gudbrandsdalen.
  • 1612 – A schottischs Söldnaheer unta Kapitän George Sinclair werd duach de Schlocht bei Kringen vo da Lokalbevökarung gstoppt.
  • 1670–1725 – Da greßte Onteij des kinilichn Eigntums werd zua Eafüllung da Kriagsschuidn vakafft und gibt Grundlog fia de Herausbuidung oana neien lokaln Obaklass.

Gudbrandsdalen in da Kuitua[VE | Weakln]

De Gstoit des Peer Gynt aus Henrik Ibsens gleichnomigm Bühnendrama soi se im Gudbrandstoi aufghoitn und glebt hom. A Gedenkstoa fia Peer Gynt steht in Vinstra, sei ongeblicha Hof in Håga.

Da norwegische Komponist David Monrad Johansen (* 1906; † 1979) benonnte sei Suite No. 2 fia Klavier „Frå Gudbrandsdalen“ (dt.: „Ausm Gudbrandstal“).

Sigrid Undsets Romantrilogie Kristin Lavransdatter (1920/22), fia den se den Nobelpreis fia Literatua griagt hod, spuid zu am groußn Tei im Gudbrandstoi.

Berühmt is ds Toi aa fia sein brauna Siaßmolkekaas aus Goaßn- und Kuamuich, den Gudbrandsdalsost (Ost = Kaas).

Im Netz[VE | Weakln]

Wikisource
Boarischa Text: Aus dem Norden (7) – gmoafreie Originaltext