Hobbach

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Hobbach
Moakt Eschau
49.8533333333339.2769444444444184Koordinaten: 49° 51′ 12″ N, 9° 16′ 37″ O
Häh: 184 m ü. NN
Eihwohna: 786 (31. Dez. 2015)
Eihgmoandung: 1. Mai 1978
Postloatzoi : 63863
Voawoi: 09374
Hobbach (Bayern)
Hobbach

Log vo Hobbach in Bayern

Hobbach is a Ortstei vom Moakt Eschau (Untafrankn) im Landkroas Miltenberg.

Geografie[VE | Weakln]

Des Flüsschen Elsava ba Hobbach
De Kiach St. Johannes der Täufer in Hobbach

Hobbach liegd im sidwestlichn Tei vom Spessart im Toi vo da Elsava. Bekonnde Städt in da Umgebung san: Aschaffenburg und Obernburg am Main. Duachn Ort fiahd de Stootsstroß 2308.

Nam[VE | Weakln]

Da Nam Hobbach stommd vom Nam Hofbach ob. Hofbach is a Bezeichnung, de se aus Streudoaf healeidn lossd. Hobbach hod aus vuin entfeand voanonda liengde Höf bstondn. Weahnd da Ort im Joar 817 no an Nam Hobbahe drong hod, woara im Joar 1248 untam Nam Hoinbuch bekonnd. Hieraus san im Joar 1468 de Nama Hoenbach sowia schlieaßli im Joar 1594 da Nam Hohenbach worn. Olladings is de Gemarkung aa Hoppach, Hopach oda Hobach bnennd worn.

Territorioi[VE | Weakln]

Zum Gebiet vo de Hobbacha zejdt da Weiler Unteraulenbach und Gebiete vo da Famij Mairhofen sowia des Schloss Oberaulenbach. Owa aa da Neuhammer am noadestlichn Tei und de Woidgebiete Richtung Roßbach und Geishöhe (Dammbach).

Gschicht[VE | Weakln]

Hobbach („Hohenbach“) in da Koartn vom Spessart vom Paul Pfinzing vo 1594 (Noadn is rechts)

De Rittaortschoft wead im Joar 817 easchtmois uakundli midm Nam Hobbahe eawähnd und hod sein Nam haifig gwexld.

Hobbach woa oane vo de 35 Gmoana im Landkroas Obernburg am Main (Kfz-Kennzeichn: OBB). Mid da Auflasung vom Landkroas Obernburg is Hobbach 1972 in an nei buiddn Landkroas Miltenberg (Kfz-Kennzeichn: MIL) kemma.

De ehemois eingständige Gemarkung Hobbach is om 1. Mai 1978 duach de Gebietsreform in an Moakt Eschau eihgliedad worn.[1]

In Hobbach hod etwa vo 1700 bis 1920 a jidische Gmoa bstondn. Ob 1700 is a easchta Eisnhomma am Ufa vo da Elsava entstondn. De Eisnvaoabatung hod um 1900 iah End gfundn.

Literatua[VE | Weakln]

  • Peter Körner: Biographisches Handbuch der Juden in Stadt und Altkreis Aschaffenburg. Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg, Bd. 39, Aschaffenburg 1993, ISBN 3-87965-062-4.
  • Felix Mader: Die Kunstdenkmäler von Bayern. Unterfranken XXIII. Bez.-Amt Obernburg. Verlag R. Oldenbourg, München 1925.
  • Baruch Zvi Ophir, Falk Wiesemann: Die jüdischen Gemeinden in Bayern 1918– 1945. Verlag R. Oldenbourg, München 1979.
  • Theo Schneid, Burkhard Spatz: 250 Jahre St. Johannes der Täufer in Hobbach. Kath. Pfarramt St. Laurentius Sommerau, 2009.

Im Netz[VE | Weakln]

Beleg[VE | Weakln]

  1.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 751.