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Lacknboch

Aus Wikipedia
Lackenboch
Lackenbach

Wobben Ésterreich-Korten
Wappen von Lackenboch Lackenbach
Lacknboch (Österreich)
Lacknboch (Österreich)
Lacknboch
Basisdaten
Stoot: Ésterreich
Bundeslånd: Burgenland
Pólitischer Bezirk: Oberpullendorf
Kfz-Kénnzaachen: OP
Flechen: 18,08 km²
Koordinaten: 47° 35′ N, 16° 28′ OKoordinaten: 47° 35′ 22″ N, 16° 27′ 46″ O
Heechen: 313 m ü. A.
Eihwóner: 1.160 (1. Jen. 2023)
Bevökarungsdichten: 64 Eihw. pró km²
Póstlaatzoi: 7322
Vurwoi: 02619
Gmaandkénnziffer: 1 08 08
Adress voh da
Gmaand­vawoitung:
Postgasse 6
7322 Lackenboch
Lackenbach
Nétzseiten: www.gemeinde-lackenbach.at
Politik
Burgermaaster: Christian Weninger (SPÖ)
Gmaandrot: (Wahljahr: 2012)
(19 Midgliader)

SPÖ 11, ÖLVP 8

Gemeindeaumt
Gemeindeaumt
Quelle: Gmaanddaten bei da Statistik Austria

Lackenboch, aumtlich: Lackenbach (ungarisch: Lakompak, krowodisch: Lakimpuh) is a Moaktgemeinde im Beziak Obapuindoaf im Burgenland in Österreich.

Lacknboch liegt im Middlbuagnlaund.

Vua unsara Zeidrechnung hod des Gebiet zum kötischn Kenigreich Noricum gheat, de kötischen Hächnsiedlung Buag (heit in Schwoaznboch aufm Buagbeag) is in da Umbegung gleng. Späda im Remischn Reich hod de Gegnd zua Provinz Pannonia gheat.

Zwischen 1548 und 1552 is in Lacknboch a Kastö baut wuan. Ob 1670/1671 haum si in Lacknboch Judn aungsiedlt, de wos aus Wean vatriem wuan san.

Seitm 18. Joahundat hod Lacknboch zu de Fiaschtlich Esterházy'schen Siemgmeinden gheat mit autonoma innajidischa Vawoitung. 1869 haum 770 Judn do glebt – 62 % vua de Eihwohna.

1934 haum nua no 346 Juden in da Gemeinde glebt, 1938 san de Lackbocha Judn vau de Nazis in Lostwong noch Wean brocht wuan. 1942 haums de Synagogn gsprengt. Nua da jidische Friedhof is dahoidn bliem, mit iwa 1700 Grobstaana. Do is aa es Grob vaum Markus Mordechai Schey, im Grosvodan vaum Arthur Schnitzler.

Aum 7. Novemba 2012 is Lacknboch zua Moaktgmeinde eanennt wuan.

Buagamasta is da Weninger Christian vau da SPÖ, Vizeb da Krail Peter vau da ÖVP. Aumtsleita is da Obaaumtmau Janitsch Christian.

Die Mandatsverteilung (19 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 11, ÖVP 8, FPÖ 0, Grüne 0 und andere Listen 0 Mandate.

Kuitua und Sengswiadigkeidn

[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]
  • Schloss Lacknboch: baut zwischn 1548-1552; ehemolige Wossabuag
  • Pfoakiachn: remisch-katholisch, 1962 baut
  • Mida Huber (1880 auf Schloss Lackenboch - 1974), österreichische Schriftstölarin, Lyrikarin und Dialektdichdarin (vgl. Hianzisch)
  • Rudolf Sarközi (* 1944 im 'Zigeuner-Anhaltelager Lackenbach'), bekaunta Roma-Vertreter
  • Adonijahu Krauss: Lackenbach: eine kultur-historische Skizze einer jüdischen Gemeinde. Jerusalem 1950[1]
  • Josef Rittsteuer: Zur Kirchengeschichte von Lackenbach. In: Burgenländische Heimatblätter. Nr. 54/1992, Amt der Burgenländischen Landesregierung, Landesarchiv und Landesbibliothek, Eisenstadt 1992, S. 123–133[2]
  • Erika Thurner: Kurzgeschichte des nationalsozialistischen Zigeunerlagers in Lackenbach (1940 bis 1945). Rötzer-Druck, Eisenstadt 1984[3]
  • Uslu-Pauer Susanne: „Verdrängtes Unrecht“. Eine Auseinandersetzung mit den in Zusammenhang mit NS-Verbrechen an Roma und Sinti stehenden Volksgerichtsverfahren (1945 – 1955) unter besonderer Berücksichtigung des Lagers Lackenbach im Burgenland (Beschreibung – Analyse – Auswirkungen nach 1945). Wien, Univ., Dipl.-Arb., 2002 [4]
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 Commons: Lacknboch – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien