Lateinische Phrasn/B

Aus Wikipedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Barbarus[VE | Weakln]

Barbarus hic ego sum, quia non intelligor ulli.
„I bin do da Barbar, wae vo neamd ned werd i vastandn.“[1]
Barbarn, des warn di, vo dene wo ma d Sprach ned vastandn had. Und des war do beim Ovid da Faj: Ea war baem Kaesa in Voschiss kemma - di Gründt dafüa san ned recht zum Duachschaun - und dea had n ans End vo da Wöjt in Vabannung gschickt, ans Schwoazze Meer[2]. Vo dort aus behaupt a in saene Gedichta sae(n Unschujd und jammad üwa des Lebm in da Fremd, awa da Augustus begnadigd n ned und sae(n Nachfoega aa ned.

Bella[VE | Weakln]

Bella gerant alii, tu, felix Austria, nube!
Mit dem Spruch is di Heiratspolitk vom Haus Habsburg im 18. Joahundat gmoant. Voeständi is des Distichon eascht mit saem zwoatn Vers:
„Nam quae Mars aliis, dat tibi diva Venus.“
„Kriag füahn lass nur de andern, du, glicklis, Estareich, heirat!
Was dene andern der Mars, Venus, di Gettin, gibts dir.“
Mia mechet s allwae so vüakemma, wia wenn da Dichta von denen zwee(n Vers a Stell vom Homer[3] dabae im Kopf ghabt häd, wo da Zeus d Aphrodite tröst:
„Dir ned, Deandl, is gebm des kriagarische Gewerkl,
na(n, du geh fei(n aus auf d Liab und auf Hochzaetasachan!“

Beleg[VE | Weakln]

  1. Ovid, Epistulae ex Ponto (Briaff vom Schwoazzn Meer) 5,10,37.
  2. Dadazua gibt s den scheen Roman vom Christoph Ransmayr aus Wels: Die letzte Welt. ISBN 3891902441
  3. Ilias 5,428f: οὔ τοι, τέκνον ἐμόν, δέδοται πολεμήια ἔργα, / ἀλλὰ σύ γ' ἱμερόεντα μετέρχεο ἔργα γάμοιο!