Opfa

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Menschnopfa vo de Aztekn, vom Codex Mendoza, 16. Joarhundad .
De katholische Kommunion ois ritualisiads Menschnopfa mid symbolischn Kannibalismus (vgl. CG Jung: Das Opfer)[1]

A Opfa (dt. Opfer, engl. sacrifice) is in da Religion und Mythologie as Offarian vo Essn, Socha, Viecha oda Menschn fia an hechan Zweck. Gopfad wead, damid de hechan Wesn bzw. Gedda oda Ahnln freindle gstimmt wean. As Opfa is woarscheinst da Uasprung vo da Religion ibahapts.[2]

Tauschgschaftln mid de Gedda[VE | Weakln]

A Opfa is oiso imma a vasuachts Tauschgschaftl mid an God. Es is imma da Vasuach, de ibamenschlichn Wesn za beeihflussn. Se soitn beispuisweis damid afhean, de Menschn mid Katastrophn obzstrofa, se soitn de guadn Socha wiedahoin oda weida dahoidn und se soitn de Winsch vo de Menschn vawiaklichn. Dementsprechad gibts Buassopfa, Biddopfa, Dankopfa und Lobopfa.

Menschnopfa[VE | Weakln]

In an Haffa Kuituan hods aa Menschnopfa gebn: ba de Germanen (vgl. Moorleichn) genauso wia ba de Kejtn, Inda und Judn (vgl. Bibelgschicht vo da Opfarung vom Isaak duachn Abraham). Im Kristndum wead beispuisweis de Kreizigung vom Jesus ois Menschnopfa fia de Menschheid interpretiad. Und de Kommunion is a ritualisiade Version davo, a Menschnopfa mid symbolischn Kannibalismus (de Hostie is da Loab Kristi) (vgl. CG Jung: Das Opfer).[1]

Galerie[VE | Weakln]

Schau aa[VE | Weakln]

  • Apocalypto (a gwoitiga und realistischa Spuifuim iba de Menschnopfa ba de Aztekn)

Literatua[VE | Weakln]

  • Jean Baudrillard: Der symbolische Tausch und der Tod. Matthes & Seitz, Berlin 1982, ISBN 3-88221-215-2 (Batterien 14).
  • Gunnar Heinsohn: Die Erschaffung der Götter. Das Opfer als Ursprung der Religion. Rowohlt, Reinbek 1996, ISBN 3-498-02937-1.
  • Opfer. In: Hans Bonnet: Lexikon der ägyptischen Religionsgeschichte. 3. unveränderte Auflage. Nikol Verlag, Hamburg 2000, ISBN 3-937872-08-6, S. 547–550.
  • Edward Burnett Tylor: Primitive Culture. 2 Bände. Murray, London 1871 (Deutsch: Die Anfänge der Cultur. Untersuchungen über die Entwicklung der Mythologie, Philosophie, Religion, Kunst und Sitte. 2 Bände. Winter, Leipzig 1873; Nachdruck: Olms, Hildesheim u. a. 2005, ISBN 3-487-12096-8 (Bd. 1), ISBN 3-487-12097-6 (Bd. 2)).

Im Netz[VE | Weakln]

Beleg[VE | Weakln]

  1. 1,0 1,1 C. G. Jung: Das Opfer; in: Gesammelte Werke. 18 Bände. Rascher, Zürich / Walter, Olten 1958–1981.
  2. Gunnar Heinsohn: Die Erschaffung der Götter. Das Opfer als Ursprung der Religion.