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Viktualienmorkt

Aus Wikipedia
Blick afm Viktualienmorkt
De Metzgarein am Petersbergl
Stand afm Viktualienmarkt

Da Viktualienmorkt is a stendiga Morkt fia Lebnsmiddl (boarisch aa Viktualien) in da Oidstod vo Minga. Ea wead jedn Dog, aussa on Sun- und Feiadog obghoidn. Ea besteht gresstnteis aus festn Standln.

Nebnam bekanntn Viktualienmorkt im Zentrum vo Minga gibts aa no im Stodtei Pasing an kloan Viktualienmorkt.

Des Wort Viktualienmorkt kimmt vo Viktualien (Lebmsmittl). Friaa hod da Morkt oafoch "greana Morkt" ghoassn. Viktualienmorkt is im 19.Jh. aufkema, wias modean gwen is, deitsche Begriffe z latinisian.

Da oide Mingara Stodmorkt is am Marienplotz gwen. Erscht wias do z kloa worn is, hod da Kini Max I. Joseph am 2. Mai 1807, a Teivalegung an an heitign Standort, zwischn Frauenstrass und Heilig-Geist-Kirch, vafigt. Dafir san Benefizhaisln vom Heiliggeist obgrissa worn.

Seit de 1950a Joar hod si da Viktualienmorkt zum Feinschmeckamorkt entwicket. Auf ana Fläch vo 22.000 Quadratmeta gibts heit 140 Firmen, de wo Brod, Bleamen, Fricht, Fisch, Fleisch, Muichprodukte, Saftln, Kunsthandwerk und vui meara obietn. Heit is a Morkt fir de Mingara und a Sengswirdigkeit fir Touristn.

Da Plan vom Viktualienmorkt, Norden is obm (Punkte = Brunna)
Da Maibaam

Da Viktualienmorkt gliadat si in siebm Abteilunga:

De easchte Abteilung is hauptsächle da „Obstfreimorkt“, wo siebm Händla (immer de gleichn) mit Schirmständ Woch fir Woch rotiern, dazua keman de Kas- und Wuidhändla und a kloana Brunn.

De Abteilung grenzt an de Schrannenhalle. Do findt ma des „Café Nymphenburg“, de Obstbauan und in Karl-Valentin-Brunn.

Abteilung III

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Do buidn de Standln an Innenhof mit am kloan Brunn. Do san de Erdäpfetandla dahoam, de „Suppenküche“, da „Exoten Müller“ und de „Bäckerliesl“, mit iba 80 Joarn de ejtaste Händlarin am Morkt.

De viate Abteilung is as Zentrum vom Morkt. Do steht da Maibaam und da Liesl-Karlstadt-Brunn. und da Biagortn mit ebba 1000 Plätz buidn s Zentrum vom Morkt. In da Abteilung IV gibts in Biagortn mit ebba 1000 Plätz, de Fischhalle und in „Waldmarkt“ (Schwammal, Kränz, Poimzweigal usw.).

In da fimftn Abteilung gibts de Kella vom Viktualienmorkt, wo ois Loga gnutzt wern. Do san wia in da siebtn Abteilung aa Metzga dahoam.

In da sechstn Abteilung stengan de Direktvamorkta. Do gibts aa de Fischhändla, a koschares Gschäft und de Gfliglhändla (friara "Gansalmorkt" gnennt).

Abteilung VII

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De siembte Abteilung is as Petersbergl. Do steht a Ziaglbau vo 1880. In dem san de Metzga dahoam und s Café Rischart. Do gibts aa no s letzte Kammfochgschäft vo Minga und zwoa Kunsthandwerkhändla.

Schuaplattla am Viktualienmorkt
Weibafosching 2005 mit Schäfflertanz

Afm Viktualienmorkt gibts reglmassi an Hauffa Vostoituga mit langa Tradition, z. B.:

  • 11.11 11:11 Uhr Foschingsbeginn mitn Mingara Prinznboa
  • Brauareidog vo de Mingara Brauarein (in Joarn mit grodn Zoin)
  • Tanz vo de Morktweiba am Foschingsdeansda
  • Summafest am 1. Samsda im August

Brunn und Bachal

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Am Viktualienmorkt gibts sechs Brunn zum Gedenkn an Mingara Kinstla. Friaa san do aa siebm Bachal durchgrunna. Am Roßschwemmboch san zum Beispui de Loabschmiad (Bäcka) bis 1810 untataucht worn, wenns betrogn hom.[1] De Bachal san leida scho olle längst vaschwundn.

  1. C. A. Regnet: Münchener Stadtbuch (Memento des Originals [1] vom 18. Aprü 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/buch.stadt-muenchen.net, Abgerufen am 2. August 2011.
  • Susanne Lücke: Viktualienmarkt. Ein Gourmet- und Einkaufsführer. Verlag Ludwig, Minga 1991, ISBN 3-7787-2118-6.
  • Petra Moll, Siegfried Sommer: Der Viktualienmarkt. 1986, Süddeutscher Verlag, Minga 1986, ISBN 3-7991-6329-8.
  • Martin Schäfer, Anita Höhne: Der Viktualienmarkt. Geschichte, Geschichten und Rezepte. Mary Hahn Verlag, Minga 2000, ISBN 3-87287-487-X.
  • Freimut Scholz: Vom Heiliggeistspital zum Viktualienmarkt (Stadtgeschichte in Einzelbeispielen; Bd. 3). Museums-Pädagogisches Zentrum, Minga 1993, ISBN 3-929862-20-4.
  • Alfons Schweiggert (Hrsg.): Das große Buch vom Viktualienmarkt. Geschichte und Geschichten rund um Münchens „grüne Insel“. VA Bayerland, Dachau 1987, ISBN 3-89251-007-5.
  • Karl Wanninger: Ein Münchner Paradies. Der Viktualienmarkt (Reihe Bavarica; 32). Verlag Ludwig, Pfaffenhofen/Ilm 1997, ISBN 3-7787-3292-7.
  • Axel Winterstein, Alexander Winterstein: 200 Jahre Viktualienmarkt. Tradition und Frische. 2007, München-Verlag, Minga 2007, ISBN 3-937090-16-9.
  • Lieblingsrezepte vom Viktualienmarkt. Was die Standbesitzer am liebsten kochen. Komet Verlag, Köln 2004, ISBN 3-89836-264-7.
 Commons: Viktualienmarkt (München) – Oibum mit Buidl, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 48° 8′ 7″ N, 11° 34′ 34″ O