Suschi

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Suschi (japanisch 寿司 oda すし, säitna aa: 壽司, 鮨 oda ) hoasst ma a japanische Schbais, wo aus am koidn, gsaierdn Rais, maisdns am roun Fiisch und aa maisdns am Nori (des is a driglda, gresda Seetang) gmachd wead. Aussadem ko je noch Sortn aa no Gmias oda aa Oa dazuakean. A Flaisch is in am dradizionäin Suschi ned drinad. Serwian duad mas in mundgrechde Schdîgl und adret heagrichd.

Etimologi[VE | Weakln]

Des Hauptwoat Suschi kimd vo dem glaichlautadn Aingschafzwoat 'suschi (modeans Japanisch: 'sui), wos 'saua, saialich hoasst und an Gschmak wia Essig moand. Wann a zwoaz Woat dazuakimd, zum Baischpui Nigiri-Zuschi, schraib' ma nimma „suschi“, sondan „zuschi“.

Gschichd[VE | Weakln]

Des Suschi hod sain Uaschprung in ara Metodn zum Fiisch konseawiern. Gons frias hod ma dodafia gean an Siaswossafiisch heagnumma. Den hod ma aigsòizn und in am Schuzmantl aus kochdm Rais in a Loch in da Erdn aigrom und aso fermentiad, wai da Fiisch aso ned dafaid is. Den Rais hod ma nochand weggschmissn. Dea Fiisch hod noch dera Behandlung gwies am ehan ausgschaugt wia Funazuschi oda Suaschdrömming und ned aso wia dea Fiisch, wo ma haizdog fia Suschi heanemd.

Es ko guad sai, dass ma in da Noud drauf kemma is, dass ma den Rais aa no guad essn ko; des war na de Uafoam vom Suschi, de sognennde Suschi-Toatn.

De haitige Foam vo Suschi is in Edo (des wos haid Tokjo is) aufkemma, wo si so ob m 18. Joahundad ollawai meara Menschn aa den daian frischn Fiisch ausm Mea ham laisdn kena, wäicha glai im Hofn miid am Rais zam obon woan is: haid kend ma des ois Nigiri-Zuschi. Im frian 20. Joahundad wa na de Entwiklung vum modeana Suschi easchdamoi grässdndails ògschlossn, owa aa haid no dean japanische Keech gean naiche Suschiwariantn ausbrowian.

Wia mas machd[VE | Weakln]

A Suschi-Standl aufm Fiischmarkt in Tokjo

Fias Suschi nemd ma an Rais mid runde Keana hea, wo erschdamoi gans sauba gwaschn wead. Mid am Schdigl Konbu (des is a Seetang mid extrem vui Jod drinad) losd ma den Rais ungfea a hoibe Schdund lang in am koidn Wossa aufgwäin, voa ma de Gschichd na zum Kocha bringd. Den duachn, biisfesdn Rais fuid ma na in an groussn flachn Hoizkiwe (Hangiri) und schît an Raisessig, Soiz und Zuka dazua. Mid am Raisleffe (Schamodschi) ziagt ma gschwind Fuachn dalengs und dagwea duachn Rais; aso wead des oiss guad duachgmischd. Wann da karakdarisdische Glanz vo de oanzlna Raiskeandln ned vageh soi, muas ma drauf schaung dass da Rais gschwind òkuid. Des gschiagd duach de Vagressarung vo da Obaflächn baim Fuachnziang und dass ma zua säim Zaid mid am rundn Fächa koide Lufd hiwached. Aufghom wead da Suschi-Rais mid am faichdn Duach omdrauf, na weada ned drugga. Wia ma na waidamachd kimd auf de Sortn vu Suschi o.

Wia mas essd[VE | Weakln]

As Suschi essd ma dradizionel mid Schdabal oda mid da Hand. In am gloan Schissai mischd ma se säim a Sojasoss mid am Wasabi, des is a Pastn aus am schoafn japanischn Gree. Do nai dauchd ma des Suschi mid da Saitn vum Belag, aussa wann dea obafoin kant. Dò dribfed ma de Soss na mid am Schdigl Gari auffe. Òbaissn duad ma vo am Suschi ned, ma essds am Schdik. Zwischn de oanzlna Schdigl naitralisiad ma sain Gschmakssinn mid am Schdigl Gari.

Noamalawais kean zuara Poazion Suschi merane Suschi-Wariantn. Es gebt zwa koa Voaschrifdn in wäicha Raiafoing mas essn soi, owa es wead gean mid am Omlet ois Belag ogfanga. Dodrauf keman feddoame Fiisch mid am waissn Flaisch und gsaiade Fiisch wia Haring oda Makräin. Na keman roudflaischige Fiisch wia mogana Tunfiisch und ganz am End de feddan Soatn, aa vum Tunfiisch.

Gean gessn wead zum Suschi oda ois Voaschbais a Misosupm; zum Dringa gebds gean a Bia (in Japan baischpuiswais Asahi oda Kirin) oda an greana Tä.

Gostwiatschofdn[VE | Weakln]

Fliasbandl-Suschi

Dahoam machan d'Japana des Suschi eha säitn, es is a dipischs Essn fia des ma fuatged.

In Japan kennd ma zwoa Soatn vo Suschi-Resdorants. A 'suschi-ya (jap.: 寿司屋) is a Suschi-Gostwiatschofd, wo ma an am noamaln Diisch oda an a Tekn sizn ko, wo hintndro da Kooch as Suschi herrichd. A kaiten-zuschi (af englisch: „Running Sushi“) is a Suschi-Resdorants, wo ma an a Tekn sizd, in de a Fliasbandl aibaud is. Auf dem Fliasbandl kema de ganzn Suschi-Wariantn daheagfarn und de Gäst deafan se säibad nemma wos' meng. De Della san nochm Prais kenzaichnd und am End wead mid de laarn Della de Rechnung zamzäid.

Suschi fia Unddawegs[VE | Weakln]

Aibaglds Suschi im Supamakt

Wai ma Suschi one Bschdeeg essn ko, weads inzwischn aa in Daidschland gean ois Brozaid unddawegs gessn, und ma kons in Suschi-Bars oda Supameakt kaffa. Inara Suschi-Bar ko ma se säim a Mischung vo merane Soatn aussuacha oda es gebd featig zamgschdäide Poaziona in vaschiine Grässn. Suschi ausm Supamakt wead tailwais maschinäi heagschdäid; des hebt na aa moi drai Dog, wead owa ned aus am roun, unb'handldn Fiisch heagschdäid, sondan aus am Raichalaks, am kochdn Ebi oda Surimi. Aussadem weads Suschi no oissa Gfrorns oobodn, wo ma voam Essn auflaina lossd.

Beleg[VE | Weakln]

Literadua[VE | Weakln]

  • Kim Fukei: Zu Gast in Japan. Tradition, Kultur, Kochkunst. Kunstverlag Weingarten, 2000. ISBN 3-8170-0042-1

Im Netz[VE | Weakln]