Tirknföld

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Tirknföld
Wappn der Gemeinde Tirknföld
Markierung
Deitschlandkartn, Position vo Tirknföld hervorghom
Koordinaten: 48° 7′ N, 11° 5′ O
Basisdatn
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkroas: Firschtnföldbruck
Heach: 599 m ü. NN
Flächn: 15,95 km²
Eiwohna:

3.669 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkarungsdichtn: 230 Eiw. pro km²
Sonstige Datn
Poschtleitzol : 82299 (alt: 8087)
Vorwoi: en 08193 und 08144
Kfz-Kennzeichn: FFB
Gmoaschlissl: 09 1 79 149
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adress vo da Gmoavawoitung: Schloßweg 2
82299 Tirknföld
Hoamseitn:
Politik
Burgamoaschtr: Pius Keller (CSU)
Log vo Tirknföld im Firschtnföldbruck
Koartn

Tirknföld odar Tirkafeld is a Gmua im obaboarischn Landkroas Firschtnföldbruck.

Inhoitsvazeichnis

[drå werkln] Geografie

Tirknföld liggt ummara 14 km sidweschtli vo Bruck und 37 km weschtli vo Minkcha. Zur Gmua ghearn de Ortstoale Burgholz, Klotzau, Tirknföld, Peitnmül, Pleitmonswang und Zankahausa.

[drå werkln] Geschichte

Das ehemolige Schloss, heint Sitz vo dr Gmoavawoltung

De ölteschte Urkund vo Tirknföld is as Solzburger Urkundnbuach Breves Notatiae. Do is firs Joor 749 dr Ortsnama ols "Duringueld" aufgschriba worn [2]. Dr Nama "Duringueld" geat auf'm Personanama "Durinc" zruck. Durchn Einfluß vo de Tirknkriag hot se dr Nama auf Tirknföld gändert. Weschtlich vo Zankahausa liggt no a Viereckschanz, de worscheinlich zastert worn is.

Aus'm Frihmittloltr kon ma nerdlich vo Tirknföld und Peitnmül no Reihngräwerföldar findn. Eschtli vo Burgholz find ma no aus dr sölbm Zeit a Obschnittbefeschtigung de oft folsch Remarschanzn [3] gnennt werd.

As Joor 1818 is Tirknföld mid'm Orttoal Klotzau Gmua worn. Im sölbm Joor is Zankahausa mit de Gmuatoale Burgholz, Peitnmül, und Pleitmonswang ols Gmua grindt worn. Burgholz is 1872 on de Gmua Tirknföld ganga. De Gmuana Tirknföld und Zankahausa hot ma erscht am 1. Jennar 1972 zsammgschlossn.[4]

[drå werkln] Politik

[drå werkln] Gmuaråt

Dr Gmuaråt setzt se momentan wia folgt zamm:

[drå werkln] Wåppn

Am 5. Novembar 1971 is as Wåppn vo dr Regierung vo Oberbayern genehmigt worn. As Wåppn zoagt in dr Mittn an Pfal mit am zwoareihign roat weißm Schachbrettmuschtr. In dr linkn Hölftn neban Pfal siggt ma zwoa schrägkreizte goldne Streitkolbn auf schworzn Hintrgrund und in dr rechtn Hölftn drei blaue Lindnblättlen an am gwundna Stingl.

Dr roat weiß gmuschterte Pfal is ols Schrägbolkn a heroldischs Zoacha vo de Zisterzienser, de ols Grundherrschaft im Gmuagebiet vo Bedeitung warn. Mit dem Pfal werd olso a Verbindung zur Zisterzienserabtei Firschtnföld hergstöllt. De gekraiztn Streitkolbn stamma ausm Wåppn vom Ortsådlsgschlecht dr Tirknföldr (vo Durgenfeld), de erschtmols am End vom 12. Jorhundert nochweisbar sen. Dene eana Sach is scho im 14. Joorhundert zum oan Toal ans Kloaschtr Firschtnföld und zum andern Toal an de spadare Ådlshofmark Tirknföld iwerganga. De Lindnblättlen an am gwundna Stingl sen ausm Wåppn vo de Staudinger iwernumma, de vo 1569 bis 1598 de Hofmark Tirknföld bsessa hom. [5]

As Wåppn is vom Heraldiker Heinz C. Bessling aus Gauting gestoltet worn.

[drå werkln] Sechnswirdigkeitn

Blick vom Schianeberg bei Zankahausa noch Sidn
  • Fuggerschloss z'Tirknföld
  • Pfårrkurcha Mariä Himmelfahrt z'Tirknföld
  • Pfårrkurcha St. Johann Baptist in Zankahausa
  • Frihmittlolterliche Obschnittbefeschtigung sideschtlich vo Tirknföld
  • Benediktiner-Erzabtei St. Ottilien (liggt 4 km vo Tirknföld weg aufm Gmuagebiet vo Eresing)
  • Aussichtspunkt Schianeberg nerdlich vo Zankahausa mit am schiana Blickch iwern Ammrsea und di Boarischn Olpm.

[drå werkln] Büldung

Tirknföld hot a Grundschual, a Mittlschual und zwoa Kindergärtn mit Kindergrippm de zur Gmua ghern.

[drå werkln] Dialekt

Z'Tirknföld werd Leechroanisch gsprocha. Im oltn tirknfölder Dialekt werd "l" und "r" it vokalisiert und es geit vül schwäbische und sidboarische Einflisse. Durch de S-Bon sen vül Leit auf Tirknföld zuazoga de koa leechroanisch it sprecha.

[drå werkln] Bekonnte Leit

[drå werkln] Oanzlnochweis

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende)  (Hilfe dazu)
  2. Die Türkenfelder Ortsgeschichte
  3. Die Türkenfelder Ortsteile
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 466
  5. Haus der Bayerischen Geschichte

[drå werkln] Im Netz

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