Wachau

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Dürnstaa
Stift Mök
De Wachau bei Spitz
De Wachau westlich vo da Buagruine Aggstaa
Wachau (2008)

De Wachau (Betonung auf da letztn Sübm), a Laundschaft in Niederösterreich, is des Toi vo da Donau zwischn Mök und Krems an da Donau und liegt rund 80 Kilometa westlich vo da Bundeshauptstod Wean. Im Joa 2000 is de Kuitualaundschoft Wachau (engl. Wachau Cultural Landscape) mit dena Stiftn Mök und Göttweig und da Oidstod vo Krems in de Listn vom UNESCO-Wödkuitua- und -natuaeabe aufgenumma wuan.

Etymologie[VE | Weakln]

Da Nauman Wachau (Wachowa, Wachowa) is in da Mittn vom 12. Jh. aufkumma und bezeichnets Donautoi vom Mießlingboch bis zum Watstaa obahoib vo Dianstaa.[1] Noch de urkundlichn Kwöön ged da Nauman auf de uagermanische Wurzl *wanh- „Krümmung“ zruk, an de es Grundwuat oidhochdeitsch ouwa „Au, feichte Wiesn“ aungfiagt wuan is; des hod an Bezug zum gwundanen Lauf vo da Donau duatn und auf de damit vabundanen Feichtgebiete.

Eadkunde[VE | Weakln]

De Wachau is a iwa 30 km launge Flusslaundschaft zwischn Krems und Mök. Enstaundn is ois Duachbruchstoi vo da Donau duach de Bähmische Masse und gheat zua Raundzone vom österreichischn Granit- und Gneishochlaund.

Gschicht[VE | Weakln]

Friagschicht[VE | Weakln]

De ötastn Fundstön in da Wachau liegn in Stratzing und Wündoaf. Dazua zön a de Fundoate vo de zwaa ötastn - in Östareich gfundanen - Kunstweake: De die figürlichn Fraundorstöllungen vo da sognanntn Venus vom Goignbeag und da Venus vo Wündoaf. Beide Funde wean in Jungpaläolithikum zuagschriem.

Antike[VE | Weakln]

Um 100 v. Chr. hom de Röma an da Donau de Siedlung Favianis aufbaut, aun da Stö wo heit Mautern stähd. In an Römamuseum in da Stod is des umfossend dokumentiat. De Röma hom a in Grundstaa zua berihmdn Weinbaukuitua vo da Wachau glegt.

Mitteloita[VE | Weakln]

Im Mittloita is de Wachau vom 11. bis ins 13. Jh. duach de Kuenringa beheascht wuan, de wos in Aggstein (südlich vo da Donau) und in Dürnstaa (neadlich vo da Donau) Buagn ghobt hom. De hom vo „Mautzoilunga“ vo da Schiffoat glebt und san deshoib ois Raubritta aungsegn gwen. Unta de Kuenringa is owa aa a hoch entwicklts Gmoawesn entstaundn. De Kuenringa san schliasslich militearisch gschlogn und eanare Buagn zasteat wuan.

In da Zeit vo de Kuenringa is aa de Gfaunganaume vom englischn Kenig Richard Löwenherz passiad. Richard Löwenherz is in an Wiatshaus in Erdberg ba Wean eakaunt wuan, wiara vo an Kreizzug kumma is und noch Englaund haam hod wuin. Do is a gfaungen gnumma und noch Dürnstaa iwastöd wuan.

Neizeit[VE | Weakln]

Am End vom 19. Jh. is de Wachau duach Molaklassn vo Weana Kunstakademien ois herausrogende Laundschoft entdeckt wuan. In da Foige is de Wachau zu an beliabtn Ausflugszü vo de Weana wuan. Duach divease Fümprojekte is de Bekauntheit vo da Wachau nochm Zwaatn Wödkriag no amoi vastäakt wuan. Bsundas Der Hofrat Geiger sowia de Neiinszeniarung davo Mariandl mit da Fuatsetzung Mariandls Heimkehr undm populärn Schloga Mariandl („… aus dem Wachauer Landl, Landl“) noch da Melodie vom Hans Lang und n Text vom Kurt Nachmann hom de Gegnd bekaunt gmochd.

Beleg[VE | Weakln]

  1. Geschichte Weißenkirchens auf der Seite des NÖ Landesmuseums abgerufen am 13. April 2009

Literadua[VE | Weakln]

  • Mella Waldstein (Text), Gregor Semrad (Fotografien): Wachau: Landschaft am Strom. St. Pölten; Wean; Linz: NP-Buchverl., 2004, ISBN 3-85326-336-4
  • Walter M. Weiss (Text), Gregor Semrad (Fotografien): Wachau: Krems Und Stein. Stadtjuwel zwischen gestern und morgen. St. Pölten; Wean; Linz: NP-Buchverl., 2004, ISBN 3-85326-358-5
  • Elfriede Maria Klepoch: Archivbilder. Die Wachau. Sutton Verlag, Erfurt 2007, ISBN 978-3-86680-126-4
  • Franz Eppel: Die Wachau, Nibelungengau und Strudengau. Soizburg 1975 ISBN 3-900173-02-8
  • Hans Plöckinger: Sagen der Wachau. Verlag Österreicher, Krems 1926
  • Werner Gamerith: "Wachau und Umgebung - Lebensräume einer Kulturlandschaft", Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2003, ISBN 3-7022-2514-5
  • Thomas Hofmann, Clemens Hofmann: "Wachau - Wunderbares, Sagenhaftes, Unbekanntes" Pichler Verlag, Wean 2005, ISBN 3-85431-369-1
  • Hannes Gans: Die Wachau mit Strudengau und Nibelungengau, Falter Verlag, Wean 2006, ISBN 3-85439-364-4

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Wachau – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien


48.33833333333315.406944444444Koordinaten: 48° 20′ 18″ N, 15° 24′ 25″ O