Acamapichtli

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Acamapichtli
Acamapichtli
De Heaschaglyphn vom Acamapichtli
Herrschadatn
Titl 2. Tlatoani vo Tenochtitlan
Herrscha da Tenocha-Mexi`ca = 1376–1387
Reich Mexi`ca---Aztekn-Dreibund
Vuagänga Tenoch
Nochfoiga Huitzilihhuitl
Lemsdatn
Glebt vo 1335 - 1387
Gebuan in Tenochtitlan, Tenocha-Mexi`ca
Eheweib 21 legitime Eheweiwal,
  • Ilancueitl
  • Tezcatlan Miyahuatzin
  • Huitzilxotzin
  • Xiuhcuetzin
Vota Opochtli Iztahuatzin; Odliga aus Tenochtitlan
Muada Atotoztli-Culhuacan Prinzessin


Da Acamapichtli woa da zwoate Tlahtoani vo de Tenochtitlan - Mexi`ca. Ea is 1335 af d`Wöd kema und hod vo 1376 bis za sein Tod im Joah 1387, de Tenochtitlan Mexi`ca ois eana Heascha regiat. Iwa sein Vota woa a aa Mexi`ca und iwa sei Muadda, a Colhuacanarin, hod a, aa recht augsenga Toltekn-Famüli za seine Urahnln zön kena.

Sei Nam[VE | Weakln]

Da Nam Acamapichtli bedeit in da Nahua-Schproch: A Bündl Rohr (Binsn) in da Faust. Des woa a vaheißungsvoia Nam. Den Tenochtitlan is af ana Insl baud wuan und do hods an de Uahfa bschtimmt Binsn gem. De Binsn san owa a im oidn Nam vo da Toltekn-Haubtschtod viakema - Tolllan-Tula. Sogoa de oideawüadige Schtod Teotihuacan is vo de Maya Tollan ghoaßn wuan. Drum zoagt a sei Naumansglyphn, owa Eahm, wia a de Binsn sicha und fest in seina Faust hoit und se so vuan ausanaundafoin schizt.

Sei Famülie[VE | Weakln]

Sei Großvota, vo da Muaddasoatn woa da Coxcoxtli. Und dea woa ana vo de via augsegna Tlahtoani (Heascha) vo de Colhua in Culhuahcan. Dea hod zwoa Kinda ghobd. Sein Suhn, em Acamapichtli da Ödare, dea noch eahm ana vo de Kini vo Culhuahcan wuan is. Und sei Tochta, de Atotoztli, de a mid an augsegna Kriaga und Odlign aus Tenochtitlan, em Opochtli Iztahuatzin vaheirat.

Da Acamapichtli da Ödare is 1324 in Coyuacan sein vaschtubanan Vota ois Tlahtoani nochgfuigt. Ea woa mid da Ilancucitl, ana Prinzessin aus Coatlichcan, ana Acolhua-Schtod vaheirat. Eana Ehe is owa kindalos blim. Dahea woas a scheene Gestn, das sei Schwesta Atotoztli, ois 1335 a Biabal gboan hod, eahm in Nam vo iahn Bruada gebm hod.

  • Und daun is Rund gaunga im Buzal sein Lebm. Sei Muadda is gach gschtuam und Tant hod se ums Biabal augnumma.
  • Das se da Acamapichtli da Ödare, mid de Mexi`ca guad vaschtaundn hod, haum ned olle Colhua gean gseng und dahea is a im Joah draf, 1336 umbrocht wuan.
  • Sei Weib, de Ilancucitl hod se in Culhuahcan neamma sicha gfüht und is midm Biabal noch Coatlichcan, in ia Hoamad gflohn.
  • In dera Zeid hod se des Kreftvahötnis umman Texcocosee a Wengl vaendat.
  • Woans zeascht drei eppa gleichschtoake Mächt, de Colhua, de Acolhua und de Tepanekn. De Colhua haum obaud und de Tepanekn san schteaka wuan.
  • Und so san de Mexica in a Vasallnvahötnis mid de Tepanekn kema.
  • De Nochboaschtod Tlatelolko hod glei den Cuacuauhpitzahuac, an Heaschasuhn vo de Tepanekn ois Heascha gnumma.

De Tenochtitlan-Mexica woidn`s ned so gach augeh midm Valust eahnana Söbstschtendigkeit. Und so haum Se se an den junga Mau eainnat, dea bei de Acolhua glebt hod.

  • Ea woa jo a hoibada Mexica, is bei de Acolhua afgwoxn und hod a Colhua-Muadda ghobd.
  • Ea woa da Wunschkandidat und is vom Voik und vo de Odlign gwöht wuan. Des woa igandwia basisdemokratisch und des woa Oamolig, den schpoda hod des das Kronrot ausgchnopst.

Acamapichtli da Tlahtoani[VE | Weakln]

Cuauhmixtitlan 1274 bis 1376 und daun Tenochtitlan.

Da Acamapichtli woa a Fux und ea hod se glei mera Weiwal vaheirat.

  • za Osicharung mid Prinzessinan vo Acapotzalco und Tlacopan vo de Tepanekn und a mid zwoa aus Coatlichan und vo de Chalca.
  • Nebmbei hod a nu vo olle Heibtling vo Tenochtitlan a Deandl gheirat. Und aus de Nochkumman hod se da Eazodl vo de Mexica aussabüt.
  • Nebmbei hod a nu mindastns a Nebmweiwal ghobt. Den aus so oana Vabindung is da fimfte Tlahtoani, da Itzcoatl endschprunga.
  • Owa Olle woan mid eahm zfridn, den ea hod mid olle anazwanzg (21) Eheweiwal Kinda ghobd.

Tenochtitlan woa owa de Tepanekn tributpflichti. Und um de Schtod a Wengl fiazschtön, hod a den Bau vom easchtn schtoanan Tempö augschoft.

  • Dea Tempö woa scho domois fia zwoa Gedda baud, em Schtaummgod Huitzilopochtli und em Regngod Tlaloc. Dea Tempö woa owa eascht zwoa Joah noch seim Tod, im Joah 1390 feati.
  • Eigentli hod de Schtod bis umma 1376 Cuauhmixtitlan ghoaßn. Und eascht da Acamapichtli hods za Eahr vo seim Viagenga em Tenoch in Tenochtitlan umtauft.
De Soatn iwan Acamapichtli ausm Kodex Mendoza.

Do de Mexica jo iazt de Tepanekn tributpflichti woan, haums a bei denan eahnane Födzüg midkempfn miaßn. Schpoda haum de Mexica des ois eanhne Eaobarungan doagschtöd. Owa untam Tepaneknheascha Tecocomoc haums moast nua ois Hüfstruppn kempft. Kloanare Gebietsgwinn homs scho a söwa am Siduafah vom Texcocosee mocha deafn. Do jo de Schtod Tenochtitlan gach gwoxn is und eana Fösninsl weng laundwiatschoftlige Flechn ghobd hod, haums jeds Fleckal zan Aubaun gnizt.

  • So haums an de Uafah midm Chinampa- Goatnbau augfaungt.
  • Do hod ma Weidnkästn gflochtn. De woan am Bodn mid Schtoana festghoidn und draf Schoda und Dreck eigfüd. Draf haums Eadn, Fekalien und Gäatnobfoi afgschlicht. So haums eahnane kloan Insln im See vagressat und neichn Goatnbodn gwunna.
  • Drum woans jo a so narrisch draf, das de Lagunan vo Xochimilo griang. Und de haums daun Kilometabroat mid Chinampas bepflaunzt.
  • Obwois bei de Eaowarungan vo de sidlign Schtäd midhöffa haum miaßn, san De, de Tepanekn tributpflichti gwest. De Mexica haum owa den Küstnschtroafn griagt.

Kurriose Tribut[VE | Weakln]

Chinampas-Modö im Museum vom Haubdtempö (Tenochtitlan).

De Mexica haum iwa eahnane Tributpflichtn recht gjammat. Owa da Huey Tlahtoani vo Azcapotzalco, da Tezozomoc hod se vamuatli docht, iazt wo de Mexica mera Leid san und a mera Föda haum, deaffans a mera Ogobn leist.

  • Megligawoas sans eahm a wengl z`söbstschtendi wuan und ea woit eahna zoagn, wea am Hof da Baur und wea da Knecht is.

Wei da Tezozomoc sei Schtod ausbaun woit hod a nebm de iwlign Fisch, Fresch und Goatnfrücht a Baam und Weidn valaungt.

  • Und a groß Floß af dem olle Gmias draf woxn, wia da Gugaruz, de Bauhnl, Eabsn, Chili und Kiawis. Des haums eahm a oglifat.
  • Da Tezococomoc woits owa nu mera roatzn und hod nu a greßare Tributafgob fia de Mexica ghobd.
  • Ea woit nuamoi so a Floß, owa iazt soid a nu a Entn und aKranich draf briatn und noch da Iwagob soin de kloan Wusal schlipfn.
  • De Mexica woan gaunz vazweuföt, owa eahna Schtodgod da Huitzilopochtli hod eahna ausrichtn lossn, ea wead eahna höffa.
  • Oiso haums des Floß heagricht und am nextn Moagn haum wiakli de zwoa Vegl am Floß draf briat.
  • Drafhi hod da Tezozomoc af so ausgfoine Tribut vazicht. (Aus da Historika vom Duran, Kapitl 6, Oschnit: 15 bis 19).
A idealisiats Büdl vom Acamapichtli

Ois Regent[VE | Weakln]

Sei Heaschoft wolaut em Franziskanamönch und Historika Bernhardino de Sahagun a recht a friedlige. Ea hod de laundwiatschoftlige Flechn schtoak vagressan kena. Unta eahm is a da Bau vom easchtn großn schtoanan Tempö augfaungt wuan.

  • Sei greßta Eafoig woa owa, das a zwoa de Tepanekn tributpflichti gwest is. Owa im Gegnsotz za de aundan tributpflichtign Schtäd do eignschtendli weaka hod kena. Jo, das de Mexica sogoa in de leztn Joah seina Regiarung, am Siduafah vom Texcocosee oanige kloanare Eaowarungan söbstschtendi mocha haum deaffa.

Da Acamapichtli is im Joah 1387 gschtuam und ana vo seine Suhn, da Huitzilihhuitli is eahm 1391 ois Tlahtoani vo Tenochtitlan nochgfuigt.

Schau aa[VE | Weakln]

Litaradua[VE | Weakln]

  • Hans j. Prem: Die Azteken. 5. Auflage 2011, C.H.Beck, Minga. ISBN 978-3-406-45835-4
  • Hanns.J.Prem: Geschichte Altamerikas, R. Oldenburg Verlag, Minga 2008. ISBN 978-3-486-53032-2
  • Rudolf Pförtner/Nigel Davids: Alte Kulturen der neuen Welt. Econ Verlag, Wean 1980.
  • Berthold Riese, Das Reich der Azteken- Geschichte und Kultur. C.H.Beck, Minga, 2011.ISBN 978-3-406-61400-2
  • Nigel Davies: Die Azteken: Meister der Staatskunst – Schöpfer hoher Kultur. Econ, Düsseldorf 1979, ISBN 3-499-16950-9.
  • Serge Gruzinski: Die Azteken: kurze Blüte einer Hochkultur. Maier, Ravensburg 1992, ISBN 3-473-51028-9.
  • "Acamapichtili", Enciclopedia de México, v. 1. Mexico City: 1987.
  • Fernando Alvarado, Tezozómoc, Crónica mexicana. 1891.

Im Netz[VE | Weakln]

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