Antonskirche (Favoritn)

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Antonskiach'n in Wean-Favoritn

De Antonskiach'n is a remisch-katholische Kiach'n aum Antonsplatz im 10. Weana Beziak Favoritn (Beziaksteu Inzersdorf-Stadt). G'weiht is' in heulich'n Antonius von Padua.[1]

Jetzt'n is St.Anton a Filialkiach'n von da Pfoakiach'n Göttliche Barmherzigkeit.

G'schicht'[VE | Weakln]

Zum End vom 19. Joahrhundat håt's in Favoritn eascht ois anziche Kiach'n de Keplerkiach'n geb'n, de wo füa 100.000 Katholik'n zuaständich woa. Drum håt da daumåliche Eazbischof Anton Josef Gruscha den Bau von ana zweit'n Kiach'n im Beziak füa notwendich g'fund'n. Da Naumanspatraun Antonius von Padua woa da Naumanspatron vom Gruscha. Aum 10. Novemba 1896 woa de Grundstaalegung, wo da Kaisa Franz Joseph I. und da Eazbischof auwesend g'wes'n san. De Kiachweih' håt 1902 ståttg'fund'n.

Wäahrend'n Zweit'n Wöitkriag is de Antonskiach'n aum 6. Novemba und aum 11. Dezemba 1944 von Bomb'n schwaa troff'n wua'n.[2] Dabei san de Kupp'l, de Orgel, teuweis' de Tüam' und's Laungsschiff zastöat wua'n. Aus Göidmaung'l is de Wiedaheastöllung eascht 1961 featich g'wes'n, wobei auf de Rekonschtrukteaun von de uaschprünglich'n Waundmålrein vazicht' wua'n is. 1962 is a neuche Orgel auf da Nordempore eibaut wua'n, se håt 52 Regista[3] auf 3 Manuäu[4] und Pedal'[5].[6] 1902 håt a neualiche Renoviarung ståttg'fund'n.

De Kiach'n is im romanisch-byzantinisch'n Baustüi baut, Vualåg woa da Markusdom von Venedig, owa nua'r in ana Spoaveaseaun, de wo aun de Basilika vom Antonius in Padua erinnat. De Glock'n tüam' san jeweuis 51 m hoch, de Kupp'l 48,5 m, de Christusstatue ob'n drauf 4 m. De Statue vom Heulich'n Antonius von Padua steht üwa'n Haupteingaung.

Literatua[VE | Weakln]

  • Herbert Tschulk: Wiener Bezirkskulturführer Favoriten. Jugend & Volk, Wien 1985
  • Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien Bd. 5. Kremayr & Scheriau: Wien 1997
  • Dehio-Handbuch Wien. X. bis XIX. und XXI. bis XXIII. Bezirk. Anton Schroll, Wien 1996
  • Matthias Eisterer: Neue Pfarrkirche des hl. Anton v. Padua in Wien, X., Favoriten, Selbstverlag des Verfassers, Wien, 1901
  • Werner Schubert: Favoriten. Verlag Beziaksmuseum Favoritn, 1992; S. 134-136.
  • Christine Klusacek/Kurt Stimmer: Favoriten. Zwischen gestern und morgen, Mohl Verlag, Wien 2004, ISBN 3-901781-38-1; S 150-151.
  • Maria Kinz: Lebenswertes Favoriten, J&V Edition Wien, Wien 1992, ISBN 3-85085-083-0; S 102–103.

im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Antonskirche – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien

Beleg[VE | Weakln]

  1. schaug bei Antonius von Padua
  2. da Voiksmund håt späta g'sågt, de Bombapilot'n hätt'n de Kiach'n von ob'n mit an Bauhnhof vawechs'lt
  3. schaug bei Register (Orgel)
  4. schaug bei Manual (Musik)
  5. schaug bei Pedal (Orgel)
  6. Österreichische Orgeldatenbank Karl Schütz. Obgruafa am 13. Dezemba 2011.

48.17111111111116.377777777778Koordinaten: 48° 10′ 16″ N, 16° 22′ 40″ O