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Brauchtum

Aus Wikipedia
Der Artikl is im Dialekt Obaboarisch gschriem worn.
Brauch is a Weidaleitung fia den Artike. Weidare Bedeitunga san unta Brauch (Begriffsklearung) afgfiat.

Brauchtum nennt ma de Gesamtheit vo Braich, de wo in am bschtimmtn Kuituakroas ausgibt wern. Brauchtum is woi in jeder Kuitua recht wichtig. Aa im boarischsprochign Raum is des a zentrals Thema, wenns drum geht, wia ma uns selba seng und wia ma vo da wejd gseng wern.

So mancha Brauch kennt koa Staatsgrenzn, sondan wead mea oda weniga identisch sowoi in Bayern ois aa in Östareich oda Sidtiroul gfeiat. Bsundas in de Oipn ham se soiche ibaregionaln Breich dahoitn.

Wejdligs, religies' und heidnischs Brauchtum

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As religiese Brauchtum spuit im boarischn Sprochraum a grouße Rojn. Ned wenig vo dene, meist katholischn, Braich ham ihre Wurzln in da vorchristlichn Zeid. De Neimischung vo oide heidnische Breich hod se in da Zeid vo da friahn Christianisierung ergemm, wo de Missioniare recht offn gengiwa da Integration vo oideigsessne Traditiona in de christlichn Festln warn. Manche scheinbar wejdlichn Breich ham wiederum ihr'n Ursprung in christliche Festln. Oft ham de Breich an deitlichn Bzuag zu da oa oda andan Fruchtboakeitssymbolik, wos ned vawundat, war doch freara da Ertrog aus da Landwiatschafd lemswichtig. Emfois a grouße Rojn spuit des Austreim vo beese (Natur)geista, de Mensch oda Viecha schodn kanntn.

Braich im boarischn Raum

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Bei manche Breich foits schwaar, dass mas auf an bschtimmtn Monat festlegt. Fasching, Ostern und Pfingstn beispuisweis kennen vo Joa zu Joa a wengal varutschn. Andane Breich, wia de Unruahnocht, wern vo Gengd zu Gengd zwor auf desejbe Weis, aba an untaschiadliche Termine beganga.

  • Maiandachtn im Mai, vor oim am 1. Mai
  • Maibaamaufstejn
  • Unruahnocht, aa Beswichtln, Philippinacht, Freinochd (Ollawei am Vorobmd vo am Feiadog)

Wiesn in Rosenheim (Herbstfest)