Reuth unta Neuhaus

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Reuth unta Neuhaus
Reuth unter Neuhaus
Gmoa Ettenstatt
49.087311.0955476Koordinaten: 49° 5′ 14″ N, 11° 5′ 44″ O
Häh: 476 m ü. NN
Eihwohna: 103
Eihgmoandung: 1. Jänna 1973
Postloatzoi : 91796
Voawoi: 09148

Reuth unta Neuhaus (amtli: Reuth unter Neuhaus, kuaz: Reuth u. N.) is a Gmoatei vo da Gmoa Ettenstatt im middlfränkischn Landkroas Weißenburg-Gunzenhausen mid uma 100 Eihwohna.

Geografie[VE | Weakln]

Reuth liegt sidli vo da Stootsstroß 2389 zwischn Ettenstatt und Laibstadt. Duach'n Ort fiaht de Kroasstroß WUG 18.

Greßane Orte in da Umgebung san noch Pleinfeld, Ellingen und Weißenburg. Uma 100 Meta sidestli vom Ort befindt se im Woidgebiet Am Zwiefelbrunna de Quej vom Engelbach, dea duach'n Ort fliaßt und a linka Zuafluss vom Felchbach is. Ettenstatt liegt uma 2,5 Kilometa in sidwestlicha Richtung. Es gibt an weitan Ort innahoib vom Landkroas Weißenburg-Gunzenhausen mid gleichm Nama: Reuth am Wald, Ortstei vo da unweit glengna Gmoa Raitenbuch.

Gschicht[VE | Weakln]

Da Nama Reuth und de Olog vom Ort ois Haufndoaf mid Blockflua genga af a Rodung zruck, de im 12. bis 13. Joarhundad on diesa Stej existiat hod, spada is zum Ortsnama da Zuasotz „unta Neuhaus“ dazua kemma. De Buag Neuhaus, vo dea se da Zuasotz obleitt, woa 584 Joar long duachgehnd im Bsitz vom Adlsgschlecht vo de Schenkn vo Geyern, de Mitglieda im Fränkischn Rittakroas woan.

Bis zua Gmoagebietsrefoam woa Reuth unta Neuhaus a eingständige Gmoa, bevoa sa se am 1. Jenna 1973 da Gmoa Ettenstatt ogschlossn hod.[1]

Kiach St. Marien[VE | Weakln]

1480 hod Reuth a Kapej, de zua Pforrei Ettenstatt und domid zum Bistum Eichstätt ghead hod. In diesa Zeid is vamutli aa da Grundstoa vo da heitign evangelisch-lutherischn Kiach St. Marien glegt worn. De ois Baudenkmoi kennzeichnte Kiach umfosst unta ondam a spätgotischs Sakramentshaisal vo 1500 mid ana Marien-Madonna und Jesuskind. Erneiarung vom Longhaus hobm unta da Leitung vom Traugott Friedrich Schuchart 1748 stottgfundn mid Vaendarunga uma 1840. Da 1480 eabaute und 1748 in ochteckiga Foam afgstockte Kiachtuam werd vo oam Spitzhejm krönt. An Chor iwasponnt a Kreizgwejbe. De barocke Konzl is vo 1675.[2]

Buag Neuhaus[VE | Weakln]

Im Middloita hod Reuth unta Neuhaus a kloane Buag im Woid knopp oan Kilometea sidli vom Ort beheabeagt, de aa Neuhaus gnennt worn is.

As „Neuhaus“ is heit nua no ois Buagstoi eahoitn, dea ois Bodndenkmoi ausgwiesn is.[3] Iwa de Oat vo da Buag Neuhaus und de Zeid iahra Erbauung is nix ned bekonnt.

Schau aa[VE | Weakln]

Im Netz[VE | Weakln]

Beleg[VE | Weakln]

  1.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 730.
  2. Bschreibung vo da Kiach af pointoo.de
  3. Eintrag beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege