Wiesethbruck

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Wiesethbruck
Moakt Bechhofen

49.15916666666710.607222222222421Koordinaten: 49° 9′ 33″ N, 10° 36′ 26″ O

Häh: 421 m ü. NN
Eihwohna: 127 (31. Dez. 2013)
Eihgmoandung: 1. Oktoba 1971
Postloatzoi : 91572
Voawoi: 09822

Wiesethbruck is a Ortstei vom Makt Bechhofen im Landkroas Ansbach in Middlfrankn.

Geografie[Weakln | Am Quelltext weakln]

Duachs Dorf fliaßt de Wieseth.

Gschicht[Weakln | Am Quelltext weakln]

Vo 1194 bis 1287 woarn de Grafn vo Trudingen Bsitza vom Ort. Wia so moncha Ort im Wiesethgrund hod späta aa Wiesethbruck sein eigana Ortsadl ghod. Auf oam vo da Wieseth umflossna Wossaschloss hom ums Joar 1300 „Ulrich vo Wiesenbrugg“ und sei Söhne, de im äjdastn eichstättischn Lehensbuach ois de Lehensherrn gnennt worn san, residiat.

Des Kloster Heilsbronn hod 1194 duat oan Zehntn eawoabn. 1287 is a Grundgfälle hinzua kemma. 1406 hod Hans Holzinger vo Salach ans Klosta Güta vakafft.

Bereits 1381 is a Herrschoftswechsl erfoigt. Niklas vo Holzingen und sei Famij hom gwisse Einkünfte in und um Arberg ghod, de se vom Bischof zum Lehen griagt hom. 1455 eascheint Fritz vo Halderstetten, genennt Stettner, ois Bsitza vo Wiesethbruck.

Uma 1560 is aa de heitige Mui auf da dmois unta Eichstätta Herrschoft stehnda Seitn vo da Wieseth eabaut worn.

Im Joar 1716 hod Albrecht Schenk vo Geyern oam Zimmeramoasta aus Ornbau den Auftrag gem, des Schloss in Wiesethbruck zu renovian, wos jedoch ned eafoigt is.

1729 is da einstige Sitz des Amtsvogts, nochdem Wiesethbruck inzwischn a Lehen vo de Markgrafn vo Ansbach worn is, fia 4000 rheinische Guldn und 100 Spezialdukatn vakafft worn.

Während in dem links vom Fluss liegndn Großwiesethbruck und Voggendorf de Herren vo Geyern regiat hom, woar Kleinwiesethbruck zamm mid Arberg und Ornbau den Bischöfn vo Eichstätt untastejt. A am Stroßnrond stehnda Grenzstoa ausm 18. Joarhundad weist heit no auf de friachan Bsitzvahäjtnisse hi.

De in da Näh vo da Brugg stehnde Dreifaltigkeitskapej und de uma oan Kilometa westli vo Wiesethbruck stehnde Reisigkapej san 1746 vom noch Budapest ausgwondatn Anton Christ gstift worn.

Midm Gmoaedikt hod Wiesethbruck mid Voggendorf und Waffenmühle a politisch sejbstständige Gmoa buidt.

1897 is de "Freiwillige Feiawehr Wiesethbruck" grindt worn.

1912 san in Wiesethbruck 33 Haisa gstondn. Vo de domilign 186 Eihwohna hom 102 da katholischn und 84 da protestantischn Konfession ogheat.

Im Zug vo da Gebietsreform in Bayern is Wiesethbruck am 1. Oktoba 1971 mid Ausnohm vo da Waffenmui, de Arberg zuageoadnet worn is, noch Bechhofen eigmoant worn.[1]

Eihwohnaentwicklung[Weakln | Am Quelltext weakln]

Gmoa Wiesethbruck

  • 1910: 346[2]
  • 1933: 367
  • 1939: 344[3]
  • 1961: 352, davon 309 nach Bechhofen und 43 nach Arberg[4]
  • 1970: 366, davon 325 nach Bechhofen und 41 nach Arberg[4]

Ortstei Wiesethbruck

  • 1987: 164[5]
  • 2011: 137

Literatua[Weakln | Am Quelltext weakln]

  •  Johann Kaspar Bundschuh: Geographisches statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 6. Stettinische Buchhandlung, Ulm 1804, Sp. 219, DNB 790364328.
  •  Muck, Georg: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. C. H. Beck, Nördlingen 1879, S. 524f., DNB 940177943.
  •  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 461.

Im Netz[Weakln | Am Quelltext weakln]

Wikisource
Boarischa Text: Wieseth–Bruck, in: Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn, Band 2 – gmoafreie Originaltext

Beleg[Weakln | Am Quelltext weakln]

  1.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 461.
  2. http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?mittelfranken/feuchtwangen.htm
  3. Archivierte Kopie. Archiviert vom Original [1] am 11. Juni 2011; abgerufen am 5. August 2011.
  4. 4,0 4,1  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 712.
  5. http://gov.genealogy.net/ShowObjectSimple.do?id=WIEUCK_W8821