Berg am Loam
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| Der Artikl is im Dialekt Mischdialekt Mingarisch & Soizburgarisch gschrim worn. |
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Berg am Loam
Landeshauptstod Minga
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| Koordinatn: | 48° 7′ N, 11° 38′ OKoordinaten: 48° 7′ 20″ N, 11° 37′ 40″ O |
| Eigmoandung: | 1913-07-01 |
| Postleitzoin: | 81671, 81673, 81677, 81735, 81825, 81829 |
| Vorwoi: | 089 |
| D' Lòg vom Stòdbèzirk 14/Berg am Loam | |
Berg am Loam (Hochdaitsch: Berg am Laim) is a Stodtail vô Minga. Er buidt 'n Kern vôm Stodbezirk 14/Berg am Loam, der said da Naigliadarung vô 1992 da flächn- und aiwónamässig zua de kloanstn Mingara Stodbezirke ghert.
Inhoitsvazeichnis |
[dro werkln] Log
Berg am Loam liegt im Óstn vô Minga und is ainbétt zwischn d' Stodtaile Haidhausn im Westn, Truadaring im Óstn und Ramasdorf-Perloch im Südn. D' Grenzn z' Bonghausn im Nordn werd druch d' Glais vô da Båånstregga Minga-Muidorf vô Berg am Loam bis Ream buidt. Dodurch san d' ehemoling Ortstaile Zåmdorf und Stoâhausn, dé ursprünglich zua ehemoling Gmoând Berg am Loam ghert håm, am Stodbezirk Bónghausn zuagschlång worn.
[dro werkln] Gschicht & Entwigglung
[dro werkln] Bis zum 19. Jårhundat
Berg am Loam is am 23. Aprui 812 ois „ad Perke“ urkundlich dawäänt worn, da Zuasåzs „am Laim“ ois „auf dem Laimb“ as erschde Moi 1430. Da Begriff Loam bedaitt im haiting Daitsch „Lehm“ bzw. auf Boarisch „Loam“. Da Nåma beschraibt dé Log auf oâna Erhébung, dé si auf da etwå oân Kilómeta broatn Lés-Lém-Zunga vô da Mingara Schóttaébane zwischn Ismåning und Berg am Loam befindt. Ziagl aus Berg am Loam san fir grouse Taile vô da mittloitalichn und frianaizaidlichn Mingara Innenstod und fir dé Fraunkircha vawêndt worn. Årbaita vô d' Ziagelain håm in da Gründazaid in da Géngd vô eanare Årbaitsorte gsiadlt. Uma 1900 is Ziaglbrênnarai wéga da Daschépfung vô dé Lémvurkumma zgrund ganga.
Berg am Loam wår a Sizs vô na Hofmårk. Vor da Säkularisazión wår dé Hofmårk a persönlichs Aingtum vô Mitgliada vôm Haus Wittlsboch. Da bedaitnste Inhåba wår da Kurfirschd Klemens August I. vô Bayern, Erzbischóf vô Köln, der wos dé bedaitnde barógge Stiftskircha St. Michael ois Rittaordns- und Buradaschåftskircha darichtn hod låssn. Berg am Loam hod geograafisch zwår z' Óbabayern, pólitisch åba zum Kurfirschdbistum Köln ghert. Da lézte Inåba vô dera Hofmårk wår da kinigliche ministraale Barón vô Hompesch, vô dera Fåmilie aa da lézte Grousmoasta vôm Moitesaordn auf Moita gståmmt hod. De Vabindung vo Berg am Loam mid déne zoagt si haid nó durch 'n Hauptsizs vô dé Moitesa vô Bayern, dé si in da Straitfeidstråss befindt.
1801 is Berg am Loam mid da Auflösung vôm Kurfirschdbistum Köln z' Bayern kêmma. Mid da Gmoândreform is 's 1818 zur seibständing Gmoând dahóm worn und hod a aiganes Patrimoniaalgricht dahoidn. Baamkricha, Echarding und Jósefsburg san Ortstaile worn.
[dro werkln] Historische Ortstaile
[dro werkln] Baamkircha
(Hochdaitsch: Baumkirchen) is as erschde Moi 870 ois „ad Pouminunchirihum“ ois Pfårrdorf dawäänt worn. Da Nåm bedaitt entwéda „aus Baamstämm gfertigte Kircha“ oda mid „Baam umståndane Kircha“. Da Ortskern håd si um dé katólischè Filiaalkircha St. Stefan befundn, dé im Raum Minga oâne vô de eidastn urkundlich dawääntn Kirchan is. D' Darichtung kannt auf dé Zaid umara 800 zruggadgêh, wail in na Urkundn vô 813 vô na Kirchastiftung ån as Bistum Fraising berichtt wird. Im Zug vô da Säkularisazión 1806 hod St. Stefan aufgrund vô am kiniglichn Erlåss sain Ståtus ois Pfårrkircha ån dé Bruadaschåftskircha St. Michael in Berg am Loam valorn und is zur Filiaalkircha worn. 1818 is Baamkircha a Tail vô da Gmoând Berg am Loam worn. D' Aîgmoândung ois Tail vô da Gmoând Berg am Loam is åm 1. Juli 1913 dafóigt.
[dro werkln] Echarding
(Hochdaitsch: Echarding) is as erschde Moi ois „Echartingin“ dawäänt worn, da Nåm bedaitt só vui wia „da Besizs vom Erhård“. D' Aîgmoândung is åm 1. Juli 1913 dafóigt.
[dro werkln] Jósefsburg
(Hochdaitsch: Josephsburg) is ois Ort 1693 druch 'n Kurfirschd Joseph Clemens von Köln (da Bruada vôm Kurfirscht Max Emanuel von Bayern) entståndn. 1701 is d' Benênnung vô da Ortschåft nåch saim Dabaua dafóigt; dés is zuglaich as Joor vô da Erstnênnung ois „Josephs-Burg“. 1818 is Jósefsburg Tail vô da Gmoând und åm 1. Juli 1913 aîgmoândet, ois Tail vô da Gmoând Berg am Loam, worn.
[dro werkln] Påcham
(Hochdaitsch: Pachem) is as erschde Moi 1315 ois „Pachem“ dawäänt worn. Da Nåm loatt si vôm „Boch“ åb, wårschainlich is då da Hachinga Boch da Nåmensgéba. Dé Kapein Påcham is 1315 ois Filiaale vô St. Stefan in Baamkircha dawäänt worn. 1384 is da Ort nóamoi gnånnt worn und is dånn obganga.
[dro werkln] 1900 bis 1945
[dro werkln] Aisnbåhnsiadlunga
D' Entwigglung vo Berg am Loam òb za. 1900 is stårk vo da 1871 vo Minga in Richtung Muidorf bzw. vo Minga in Richtung Rousnhoam dafoigtn Valängarung vo da Aisnbåhn bèaîflusst worn, aufgrund vo dem unta åndam a Güta- bzw. Rånschiarbåhnhof und a Bètriabswerk fir Dåmpflokomotivn mit 'm entsprèchènd aîhergèhatn Personàlbedårf entståndn is. Estlich vom Ostbåhnhof und entlång in Richtung Ostn valàffatn Båhnkerpa san vor 'm Erschtn Wèidkriag d' erschtn Aisnbåhnawoonunga im Gschosswoonungsbau entståndn, de in da Zait zwischn de Wèidkriag stårk dawaitat worn san. Des bis haid existiarndè Egghaus ån da Kraizung Berg-am-Loam-Stråss und Laichtnbergring is 1901 darichtt worn und wår oans vo dé erschtn Haisa in Berg am Loam im Gschosswoonungsbau.[1] 's Haisl werd bis haid vo da Aisnbåhna-Baugnossnschòft Minga-Hauptbåhnhof eG (EBM) vawòitt. Waidanè, im Jòr 1911 entståndanè und 1929 dawaitatè Aisnbåhnawoonungèn, de bis hait existent san, bèfindn si ån da Kraizung vo da Schlisslbergastråss und Òidädinga Stråss.[2] Direkt ån da haiting S-Båhn-Hòitèstäi Berg am Loam ôgrenzad, findt si a grèssanè zåmmhengadè Siadlung ån Aisnbåhnawoonunga aus da Zait zwischn d' Wäitkriag.
[dro werkln] Aîgmoândung nåch Minga
Zum 1. Juli 1913 is d' Gmoând Berg am Loam in dé kgl. Haupt- und Residênzstod Minga aîgmoândet worn.
[dro werkln] Erschliassung durch d' Trambåhn
In dé spaadan 1920a und in dé 1930a Joor hod si as Stodtailbuidl dés bis daato imma no ibawiangd ländlich prägt gwésn is im gressan Umfång vaändat, wail dé erschdn Grouswónsiadlungan vôm soziåln Wónungsbau fir vui tausnde Laid auf Berg am Loama Gebiet plaant worn san. Dé Entwigglung vôm sidlich ôgrênzadn Nåchbastodtail Rammasdorf is im Zåmmahång mid da Entwigglung vô Berg am Loam zum seeng. Baide Stodtaile san bis do hî eha ländlich-dörflich prägt gwesn. 1926 is dé bisher åm Óstbåhnhóf êndate Stråssnbåhn bis Berg am Loam und nåch Rammasdorf valängat worn, wos dé erschdn Voraussezunga fir 'n plaantn Wónungsbau in gressan Måås gwesn san.
[dro werkln] D' erschdn Gróswónsiadlunga
Im Joor 1928 is untam Wónungsbauråt Kårl Prais (Karl Preis) mit 'm Bau vô da Gróswónsialung Nairammasdorf ôgfånga worn, dé nördlich vôm oidn Rammasdorfa Ortskern entståndn is und dé erschde Siadlung vôm soziåln Wónungsbau in Minga ibahaupt wår. Dé stddingarische Wónungsbaugseischoft GEWOFAG is dodazua aingds grindt worn. Zwischn 1928 und 1931 is da erschde Bauobschnitt um dé Melusinastråss und am Piusblooz, oiso etwå zur Häiftn auf haiting Berg am Loama Gebiet (d' Bezaichnung Nairammasdorf is fóiglich tailwais iarefirnd). Zwischn 1936 und 1941 is d' Siadlung um dén Piusblooz herum noamoi daitlich dawaitat worn. D' Wóngebaide vô dera Siadlung bestenga bis haid.
[dro werkln] D' Vóikswónungsôlong
Zwischn 1936 und 1939 is zuadém, ois d' erschde vô dera Årt in Minga, dé sógnånnte „Vóikswónungsôlog Berg am Loam“, entlång vô da Bod-Schochna-Stross, zwischn Echadinga- und da St. Michael-Stross, darichtt worn. Dodafir is, noch da 1928 grindatn GEWOFAG, dé zwoate stodingarische Wónungsbaugseischoft GWG ins Leem gruaffa worn.[3]. Dé sognånntn „Vóikswónunga“ wårn noch am Konzept vôm Nazionaalsózialistischn-Raichsårbaitsministerium „billigste Wohnungen in ein- oder mehrgeschossiger Bauweise“. Ois Spiznåm hod si da bis haid gebraichliche Spiznåm „Maikäfasiadlung“ druchgsézt. Dé Siadlung, dé an gårtnstodischn Karakta ghåbt hod, hod si durch dé kloâna Vorgärtn und vô da Winzigkait vô dé Wónungan her (Kloânstwónungan) karaktarisiart. Said Joorn lafft bai dé oidn Wóngebaide im Beraich vô da Maikäfasiadlung a umfåssndes Módernisiarungsprógråmm. D' oidn Wóngebaide wern schrittwais obrocha und durch Naibautn ersézt. Im Zug vô déne Naibautn wird aa d' Infrastruktur vô da Maikäfasiadlung durch am Mitbau vô am bisher néd vorhåndanen Supamårkt, sowia vô na Apotékn und mearane Årztpraaxn spirbor vabessat.
[dro werkln] Belege
- Oanzlnochweis
- ↑ http://www.ebm-muenchen.de/index.php?id=45
- ↑ http://www.ebm-muenchen.de/index.php?id=44
- ↑ http://www.gwg-muenchen.de/assets/files/gwgjournal/GWG_Journal_155.pdf
- Biachl
- Florian Breu: Die Münchener Stadtbezirke nach der Stadtgebietsneugliederung. In: Münchener Statistik. Nr. 1, 1996, S. 1-14.
- Klaus Gallas: München. Von der welfischen Gründung Heinrichs des Löwen bis zur Gegenwart: Kunst, Kultur, Geschichte. DuMont, Köln 1979, ISBN 3-7701-1094-3 (DuMont-Dokumente: DuMont-Kunst-Reiseführer).
- Christl Knauer-Nothaft, Erich Kasberger: Berg am Laim – Von den Siedlungsanfängen zum modernen Stadtteil Münchens. Volk Verlag, Minga 2006, ISBN 978-3-937200-16-3.
- Helmuth Stahleder: Von Allach bis Zamilapark. Namen und historische Grunddaten zur Geschichte Münchens und seiner eingemeindeten Vororte. Hrsg. v. Stadtarchiv München. Buchendorfer Verlag, Minga 2001, ISBN 3-934036-46-5.
- Netzseitn
- Berg am Laim af da Hoamseitn vo Minga
- Bezirksausschuss 14 Berg am Loam
- muenchen.de: Datn zum Stodbeziak 14 Berg am Loam
- Quartiersmanagement der Sozialen Stadt in Berg am Loam
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