Namibia

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Namibia
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Woispruch: Unity, Liberty, Justice
bar:, „Oaheit, Freiheit, Grechtigkeit”
Amtssproch Englisch

Nationalsprochn: unta aundam Deitsch, Afrikaans, Oshivambo

Haptstod Windhuk
Stootsform Republik
Stootsobahapt President Hifikepunye Lucas Pohamba
Regiarungschef Premierminista Nahas Angula
Fläch 824.292 km² km²
Eiwohna 1.900.000 (2008)
Dichtn 2,3 Eiwohna pro km²
Bruttoinlandsprodukt 7.400 Mio. US$ (125.)
Bruttoinlandsprodukt pro Eiwohna 3.584 US$ (95.)
Human Development Index 0,650 (125.)
Währung Namibia-Dollar
Unobhängigkeit vo Sidafrika am 21. Meaz 1990
Nationalhymne Namibia, Land of the Brave
Nationalfeiadog 21. Meaz
Zeitzone UTC + 1
Kfz-Kennzoachn NAM
Internet-TLD .na
Telefonvoawoi +264
LocationNamibia.svg
Namibia karte.png

Namibia (amtlich: Republic of Namibia, hdt friara Namibien) is a Stoot im sidlichn Afrika zwischn Angola, Sambia, Botsuana, Südafrika Da Nom vom Stoot loatt se vo da Wüstn Namib ob, de 'n gsamtn Küstnraum vom Lond einimmt. Er is bei da Unobhängigkeit ois naitrale Bezeichnung gwöiht worn, um kaans vo d' vüin namibischn Vöika z' vaärgan. Im deitschsproching Raum existiart weidahi de weniga gebraichliche Bezeichnung „Namibien“. In Namibien wird vaanzlt no vo „Sidwest“ ois Kiazl fir „Südwestafrika“ (ehemois Deitsch-Südwestafrika) gsprochn, a Begriff wo bei de Eiwohna - je noch Hautfoarb sowia politischa und gsöischoftlicha Prägung - sear untaschiedliche Assoziazionen hervurruaft.

Aus de gleichn politischn Gründe hod ma se 1990 geng d' bishering Omtssprochn entschiedn und hod stottdessn d' englische Sproch, de vüi Öidane, vur oim im Nordn vom Land ned beherrschn, ois Amtsproch gwäid. De meistn Schworzn redn neem eanara eiganen Sproch de Sprochn Afrikaans, manche aa Deitsch.

Nationalfeiadog is da 21. März, da Dog vo da Unobhängikeit (1990).

Eadkunde[VE | Weakln]

Typisch: Da rote Sand vo da Namib, Savannengros, Gebiagszig – und a Farmzaun

Namibia liegt zwischn 17,87° und 29,9808° sidlicha Broadn sowia 12° und 25° estlicha Leng. Dees entspricht af da Nordhoibkugl eppa da Log vo Libyen.

Namibia wead im Ostn noch Botswana hin vo da Kalahari, im Siden noch Südafrika hin vom Oranje – aa Orange River gnennt –, im Westn vom Sidatlantik und im Nordn noch Angola hin vom Kunene- und am Okavango-Fluss begrenzt. Im Nordostn ziagt si dazua a eppa 450 km langa und bis za 50 km broada Landfinga zwischn de neadlich ogrenzendn Lenda Angola und Sambia und am sidlich ogrenzenden Botswana – da Caprivizipfe.

Nebm de Grenzfliss gibts no vui weidane Fliss, vo dea owa aussa Kwando und Kavango im Capriva koa oanzigsta mit Sichaheit gonzjearig Wossa fiat. Aussahoib vo da Regnzeit findn si nua ausdrickade Flussbettn (Riviere).

Bevökarung[VE | Weakln]

Junge Himba-Frau

Namibia is extrem dinn bsiadlt. De Bevökarung is auf nua a poor Städt konzentriat und aufn fruchtboren Nordn vom Land. Rund 44 % vo da Bevökarung lebm in de Regionen Omusati, Oshana, Ohangwena und Oshikoto. A Drittl lebt in Zentralnamibia, wo alloa z Windhoek mea wia 300.000 Menschn eanan Wohnsitz ham. Im Sidn vom Land lebm grod amoi 7 % vo de Einwohna, wearend da Westen und de Namib-Wüstn mit Ausnohm vo de Hofnstädt fost menschenlaa san.

Politik[VE | Weakln]

Hifikepunye Lucas Pohamba, President seit 2005

Namibia ist seit 1990 a Republik mit am semipresidentiejn Regiarungssystem. De Obstimmung do driwa hod 1989 stoddgfundn, wos ma oisn Ofang vo da Unobhengigkeit segn ko. Stootsowahapt is da President, wo oi fimf Joa nei gwäid wead. De Namibische Regiarung bsteht aus oam Premieminista, wo zamma mitm Kabinett vom Presidentn eanennt wead. Dees Parlament bsteht aus zwoa Kamman. De oane Kamma is da Nationalrot mit 26 Sitzn. Jede vo de 13 Vawoitungsregionen entsendet oi sechs Joa zwoa Vatreta. Da ondane Kamma is de Nationalvasammlung mit 78 Sitzn, vo dena 72 in oigmoana Woi gwäid und sechs vom Presidentn bstimmt wean. De Amtszeit betrogt fimf Joar.

De Nationalvasammlung is dees Legislativorgan, dees hoasst Gsetzt kenna nua vo ia ealossn wean Da Rot hod, am Nama entsprechend, nua a berotende Funktion, um de Belange vo de oanzalnen Regionen ausreichens Ghear z schenga. Dees hexte Gricht vo Namibia is da Supreme Court, seine Richta wean vom Presidentn eigsetzt.[1]

Af regionala und lokala Ebene san aa de traditionäin Fiara in Namibia im Sinn vo da Vafossung[2] in de politische Vaantwortung bei da Gsetzgebung und Rechtsprechung miteibezogn worn. De namibische Vafossung wor aa wäidweit oane vo de eascht, wo an Umwäidschutz ois a vorrangigs Stootszui mit afgnumma hod und seitdem duach dees Ministerium fia Umwäid und Tourismus koordiniat wead.

Vawoitungsgliadarung[VE | Weakln]

Namibia it in dreizehn Regionen einteit. Jede Region wead vo am Regionalrot (regional council) regiat, und je noch Gress vo da Region, weida in sechs bis zwejf Woikroas (constituencies) untateit. Insgsamt gibts 107 Woikroas.

De alphabetische Nummerarung vo de Regionen entspricht dena laffenden Numman in da nemstehendn Tabejn
Nr Region Flechn in km² Haptstod
1 Caprivi 19.532 Katima Mulilo
2 Erongo 63.586 Swakopmund
3 Hardap 109.888 Mariental
4 Karas 161.325 Keetmanshoop
5 (O)Kavango 43.418 Rundu
6 Khomas 36.805 Windhoek
7 Kunene 144.255 Opuwo
8 Ohangwena 10.582 Eenhana
9 Omaheke 84.732 Gobabis
10 Omusati 13.638 Outapi
11 Oshana 5.290 Oshakati
12 Oshikoto 26.607 Omuthiya
13 Otjozondjupa 105.328 Otjiwarongo

Beleg[VE | Weakln]

  1. Konrad-Adenauer-Stiftung, Namibia
  2. Konrad-Adenauer-Stiftung, Namibia

Biachl[VE | Weakln]

  •  Wendula Dahle, Wolfgang Leyerer: Namibia. Edition Temmen, 2001, ISBN 3-86108-861-4 (Reiseführer).
  •  Klaus Dierks: Chronologie der namibischen Geschichte. 2. Auflage. Klaus Hess Verlag, Göttingen 2003, ISBN 3-933117-52-6.
  • Johannes Haape: Namibia. (= Apa-Guide). Langenscheidt Fachverlag, Minga 1995, ISBN 3-8268-1398-7 (Reiseführer)
  •  Toubab Pippa (Hrsg.): Von der Bosheit im Herzen der Menschen. Hendrik Witbooi und die schwarz-weiße Geschichte Namibias. Löhrbach 2004, ISBN 3-922708-31-5.
  •  Nick Santcross, Gordon Baker, Sebastian Ballard: Namibia Handbook. 3. Auflage. Footprint, Bath (England) 2001, ISBN 1-900949-91-1 (Reiseführer auf Englisch, Standardwerk).
  •  Axel Woeller: Die Landfrage und Landreform in Namibia. Herbert Utz Verlag, Minga 2005, ISBN 3-8316-0555-6.
  • Namibia. Fakten und Daten|Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Windhoek 2009

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Namibia – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien
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