Artemis

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De Artemis vo Leochares (Louvre)
Artemis nochm Bod (François Boucher, 1742)

Artemis (griachisch Ἄρτεμις) is in da griachischn Mythologie de Geddin vo da Jogd und vom Woid und de Hiatarin vo de Weibaleit und vo de Kinda. Se gheat za de zwejf olympischn Gedda. Spoda representiats aa in Mond und ia Zwillingsbruada Apollon in dualistischa Tradition de Sun.

Ia remisches Pendant is de Diana. Se wead oba aa mit andan Geddina identifiziat: mit da Geddin vo da Magie Hekate (scho im 5. Jh. v. Chr.), mit da Mondgeddin Selene in da hellenistischn Tradition[1] mit da Modgeddin Isis.[2][3] in da remischn Kaisazeit.

Funktion und Attribute[VE | Weakln]

De Artemis wor aa a strenge, wuide und grausame Geddin. Se is wia de Hestia und de Athene, a Jungfraungeddin[4], wo aloa oda mit de Nymphm duachn Woid stroaft. Und aa iare Ohengarinna, de Nymphn, miassn af imma Jungfraun bleibm.

Iare wichtigstn Attribute san vor oim da Pfei und da suibane Bogn (symbolisiat aa de Mondsiche) und weidas no s Wermutkraut (lat. „Artemisia absinthium“) und de Zypressn. Und aa de Viecha vom Woid zejn dazua.

Mythos[VE | Weakln]

De Artemis is de Dochta vo da und und vom Zeus [5], ihr Zwillingsbruada is da Apollon [4]. Wias vom Zeis gschwengat wor, hod de Leto vor seine eifasichtign Frau Hera flichtn miassn.[6] Niagends hods hinkena, nua af da schwimmade Insl Delos is zletzt afgnumma worn.[7]

Wia de Kallisto, de Nymphe und beste Freindin vo da Artemis, vom Zeus vagewoitigt gwen wor, is se vo da Artemis wegjogt und in a Berin vawandlt worn. A Entjungfarung wor dena Ohengarinna vo da Artemis strikt vabotn. Da Zeus hod de Kallisto ois "Grosse Berin" (Steanbuid "Grossa Wogn") in in Himme gsetzt.

Kuaz vorm Ofang vom Trojanischn Kriag hod de Artemis in Agamemnon, im Ofiara vo de Achaia, a Windstuin gschickt, wei ra af da Jogd a Hiaschkua daschossn ghobt hod, wo ia gweiht wor.[4] Teilweise wird auch als Grund genannt, dieser habe sich gebrüstet, ein besserer Schütze als sie zu sein.[8] Deswegn hod de Artemis sei äitaste Dochta Iphigenie ois Opfa gfordat. Da Agamemnos wor grod dabei dees z mocha, do hode de Artemis im letztn Momend Dabarma mit im Deandl, hod se vom Opfatisch grettet und stoddessn a Hiaschkua afn Oitoa glegt. De Iphigenie is ois Priestarin af Tauris keman (vgl. aa: Iphigenie af Tauris).

Galerie[VE | Weakln]

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Artemis – Oibum mit Buidl, Videos und Audiodateien

Beleg[VE | Weakln]

  1. Erster Beleg der Identifikation bei Aischylos fr. 170. In: Tragicorum Graecorum Fragmenta, 18892
  2. Apuleius Metamorphosen 11.2
  3. Pausanias Beschreibung Griechenlands 10.32.13-17
  4. 4,0 4,1 4,2 C. M. Bowra: Klassisches Griechenland. 1965
  5. G. Schwab, R. Carstensen: Griechische Sagen. dtv junior, Minga 1978, ISBN 3-423-70314-8; S. 326
  6. mythologiumade
  7. G. Schwab, R. Carstensen: Griechische Sagen. dtv junior, Minga 1978, ISBN 3-423-70314-8; S. 68
  8. G. Schwab, R. Carstensen: Griechische Sagen. dtv junior, Minga 1978, ISBN 3-423-70314-8; S. 207