Dischkrian:Austriazismus

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frei dischkriert[Am Quelltext weakln]

El bes, informier Di bittschej erscht, èj dàßd ebbs schreibst! Du hòust àà Werter òls Austriazismen gnennt, dej wòu koane hàn. I ho Di schòu àfs Variantenwörterbuch des Deutschen hiigwiesn. -- Sinnierer 19:14, 12. Okt. 2007 (CEST)[Antwort]

Antwoat

  • Håst du dé Konklusio glésn?
  • Und na, i wü aich dé Weata ned wég nema. Dés san ned de Ésdaraicha, dé aich Baian schbråchlich wås fia schraim. Und dés wås du zitiast is a åigemains Variantn-Weatabuach, då schdengan jå a de hisdoarischn Weata drin, de haid goa nimma üblich san und in da Schui und de Medien neama fawent wean. Wãn ma då nåch schaud, dãn gibt s kõane Austriazismen, dãn san sogoa Powidldaschgal und Grammiknédl guade Schdandard-Daidsche Weata.

Ois wos recht is, ob a Betdecke? Mia san doch kane Betschwestern net, do hupf ma liaba unta die Tuchent! i hobs ausbessert


  • Béssads aus, faenda, bit schê ... Team-Work!

--El bes 19:29, 12. Okt. 2007 (CEST)[Antwort]

Und überhaupt:

Aigentlich is Austriazismus a Woat wås dé Ésdaraicha diskriminiad. Dés hoast so fü wia: najå auf Hochdaidsch is dés néd ok, åwa és deafts es håid ausnahmsweis so sågn. Dafia bik ma a Austriazismus-Bapal drauf.

I håb dén Artikl nua wéng dia (Sinnierer) gschrim, wai i schaun woit, ob du dãn mid de søbn Argument kimst, wia bain Teutonismus. --El bes 19:47, 12. Okt. 2007 (CEST)[Antwort]

Dånkschej fir dej Unterstützung. Wenn des mèjera su sehadn, nòu broitad se des Trio "Teutonismus" - "Austriazismus" - "Helvetismus" niat su às. Schau, wos i schòu vor vejer Wocha gschriem ghått ho: Warum Wozu? -- Sinnierer 20:49, 12. Okt. 2007 (CEST)[Antwort]
Wos da Sinnierer do sogt, des muass e eam recht gem. In dera foam brauch ma weda den oan no den andan. Wannst da dein Artikl zu de Austrizismen duachliest, nacha siegst glei: du bist in Vateidigungsstellung. Du vateidigst awa ned olle Seitn gleich. Wann ma de Information vo de zwoa Artikl zsammafassn daat, oda vielleicht gor in am ganz andan Abschnitt behandlan dat (vielleicht in dem: http://bar.wikipedia.org/wiki/Bsundaheitn_im_boarischn_Vokabular#Eibircherte_Werter_.C3.A0s_.C3.A5ndere_Spr.C3.B2uchn
) Nacha kunnt ma des aus GESAMTBOARISCHSPRACHLICHA Sicht schreim und de Info no dazuadoa, daß des vo uns olle ois Diskreminierung oogseng wead. Oda findst du so ebbs guad: http://bar.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Stammtisch/Archiv/2007-1#So_geht.27s_nicht_weiter ?
I ho dej Såch jå schòu amòl schej in Wikipedia:Stammtisch#Teutonismus dòrgstöllt. Drum sooche jå òllamòl, dàß es Strein zwischa Bayern und Esterreicher koan Tauch hòut. Sulång wej òlle zwoa eaner Standardvarietät reen, kinnasa se anånd mit Teutonismen und Austriazismen tràtzn. Ower bòls an boarischn Dialekt reen, nòu werns òlle zwoa in oan Sok steckt, und der fòllt hòlt nòuchad irchadwòu in Hintertupfing um. -- Sinnierer 01:22, 13. Okt. 2007 (CEST)[Antwort]

Daitsch òls plurizentrische Spròuch im daitschsprachinga Raum Daitschlånd-Esterreich-Schweiz[Am Quelltext weakln]

Dean Beitrooch howe wechan Thema ejtz vaschuum àf Wikipedia:Stammtisch#Daitsch_.C3.B2ls_plurizentrische_Spr.C3.B2uch_im_daitschsprachinga_Raum_Daitschl.C3.A5nd-Esterreich-Schweiz -- Sinnierer 20:28, 13. Okt. 2007 (CEST)[Antwort]

Schau àà àf Die Komplexität der deutschen Sprache --Sinnierer 17:57, 13. Okt. 2007 (CEST)[Antwort]

Qualitätssicherung[Am Quelltext weakln]

I akkzepia des , wann i jetzan ois Sudara hiigstööd wea, owa i hob so meine Probleme mid den Artikl: 1.) De Gegniwastöllung: "Deutsches Standartdeutsch" - "Österreichisches Standartdeutsch": "Metztger" sogt mar aa in Vuradlbeag, Tiroi und Deule vo Soizbuag. Des find i a wengl stoak, dass ma grod denan Tirolan untastööt, dass "Preissn" waratn ;-) 2.) "Viadl vua ochte" oda " Viadl vua neine" sogn aa meine Vawaundt im wüüdn West vo Niedaöstarreich; und des san ois, owa kaane Sachsn, kaane Friesn und aa kaane Westfalen. 3.) De Gegniwastöllung: "In der Standartsprache" und "In de boarischn Dialekte" haatscht fia mi a wengl. De meistn Weata ausn Östarreichischn Deitsch kumman aus de boarischn Dialekte - a Deu ausn - wiar i soog - Oigemeinboarischn - ( De "unechtn" Austriazismen, wiar i soogn dat), a Deu aus de östarreichischen Regionaldialekt, z.B. "Kiwara", "Strangalan", "Leiwaund" (Des waratn fia mia "echte" Austriazismen) Wos maants ees? Jetzan deafts mi zreissn :)---Zwentibold 21:44, 11. Feb. 2009 (CET)[Antwort]

Na do hosd scho recht, do is der Atike bai da Gengüwastellung vo d' Werta a bissl wogglig, wail des ollesåmt Wörta san, de a so in dera Form aa in Bayern oda Boodn-Württmberg aa vurkemman bzw. in da Schwaiz. A tipischa Austiazismus warad: Paradeiser, Karfiol, Kukuruz, etwas um 1 Euro kaufen vs. etwas für 1 Euro kaufen (Dt)., Palatschinke, Powidl, Tafelspitz, benützen vs. benutzen (dt), usw. Des wos do in da Listn is is gsåmtboarisch bzw. Owadaitsch. Matura wird z. Bsp. in da Schwaiz aa vawendt wos i waas, Sackerl voit ma nu ai, is z. Bsp. aa nu a Austriazismus. --Mucalexx 10:12, 12. Feb. 2009 (CET)[Antwort]
Nu wos weng da Zaidågob: viardl ocht, bzw. viardl nai usw. für draiviardl 7e bzw. draiviardl 8e songs aa in Saggsn bzw. Tüaringen, des is kaa Austriazismus. --Mucalexx 10:14, 12. Feb. 2009 (CET)[Antwort]
Und nu wos wo i jezzad sudat: z. Bsp.: etwas für ..Euro kaufen, sogt ma so in Soizburg aa, de Austriazismusgschicht is (find i) sowieso mear a Weana-Östaraichische Gschicht und wird owa auf gånz Östaraich umgmünzt, wos ned richtig is. Alaa wånn i durch Soizburg durchegee, mi in a Kaffeehaisl sezz und do hear: Gnä Herr, wos woin's drinkn wird ma schlecht! Des is ned tipisch Soizburg, des is Weanarisch! As näggste Baispüi kummt dånn im Bus: Nääääächste Haaaaltestelle Brååååuhausgaaaaaasse Ois Ostöstaraicha, de unsane Strossnnåmen åsong.... Mia song: Néchstè Hàltèstèllè Bràuhàusgàsse (wånn ma Hochdaitsch reen). Oiso der gånze Austriazismus is so ned gånz hoitbor, wail ois Soizburga benüzz i aa Bavarismen :-) alaa scho bai da Aussproch. Mucalexx 10:55, 12. Feb. 2009 (CET)[Antwort]
Ajso i daad ned song, das dau vü fajsch is, sundan das dea Atikl a Moatsduachananda is. Typisch sbg'isch. und typisch weanarisch is dau herin ned aso wichtich. Baischpü wau dau heaghean san Weata und Phrasn, wau ma blauß z'Östarraich heat. „Wos um aan Euro kaafn“ is sicha a Austriazismus, waj wos zöht is, daß ma des nua z'Östarraich sogt, aa wenn a andara Östarraicha „fia aan Euro“ sogt. 'S glaiche gütt aa fia Ribisl, Paradaisa und Palatschinke (obwoi daj no dazou Fremdweata san ;-). Wos mia no afgfajn is, dass a Weana „um d'Aiswüafen rennt“ wenn-a's hoit. Inwajwait ma des in Östarraich sogt/kennt is wieda schetzkojedno, owa z'Bayern how-e des no ned ghead.
Zua aktuöin Listn mouß-e song, daß dau kamm nu wos drin is, wos ma bai uns (Noadbayern) aa sagt. Konkret san des: Voiksschui (sogt ma nu oft), Kindagattn (ganz noamaj, des in Klamman is wos andast), Zwetschke (ndbar: Zwètschgn, Zwèschn), Oraschn (Orange), Hendl (oda Henl; Heen wenn's lebt), dann fast ois bai da Zait und d'Stiege sogt ma im Alemannisch wos i ja aa red.
Wos ma no macha kannt waa(n) Atikl mit Weata wau ma (blauß) nu in Bayern kennt, soicha wau ma (blauß) no in Östarraich kennt und soiche wau ma im Graußtoi vom Sprauchraum kennt.
Wos ma no untaschain kannt, san Weata wau in östarraichischn (Schtandad-)Daitsch richtich han und soicha wau's „bloß“ im östarraichischn Boarisch gibt. --Kazu89 ノート 16:38, 12. Feb. 2009 (CET)[Antwort]
Vui von de Werter kenn i aa im "daitschn Hochdeitsch" wobei mir "daitschs Hoachdeitsch" net gfoit. Vui hoachdeitsche Werta san aa innerhoib von Daitschlond unterschiedli (Kamin, Schlot, Rauchfang, Esse), (Schreiner, Tischler), (Metzger, Fleischer) .... Daitsch is oiso a plurizentrische Sproch aa innerhoib von Daitschlond ... --Roland 22:42, 12. Feb. 2009 (CET)[Antwort]
Da Alex spricht scho ebbas intressants o. In Esterreich schaugt ma, daß se de Sproch mehrer weanerisch/ostestereichisch oheart und in Daitschlond schaugt ma, daß se mehrer mittl- odar norddeitsch oheart. De Sprecher beim BR derfn z.B. net König, Kemi, Kina sogn sundern miassn KöniCH, Hemi, Hina sogn. De Hoitestejn bei da Bon werdn von a Berlinerin ogsogt ... Mit da Zeit setzt se nacha de kinstliche "bundesdeitsche" Sproch und Aussproch in Deitschlond durch und in Estareich werd de Sproch weanerisch gfärbt. Wia i grod sig is da soizburger Dialekt aa schon a kloans bisserl weanarisch gfärbt und ma sogt z.B. "alaa" fir "aloa"...--Roland 22:42, 12. Feb. 2009 (CET)[Antwort]
Des alaa, aans, zwaa, üwahaupt de Ausproch mid aa stott oa hod se scho so seid de 70a und 80a Joar bis Soizburg durchgschlong (in Soizburg wird 's nu relativ oft gmischt, oiso z. Bsp. Domois hob aloa de zwaa Euro ausgeem), aa in Owaöstaraich is des am vormarsch. De Endung auf n anstott a oiso: mochn stott mocha is scho länga vaschwundn. Soizburgarisch is jo aingtlich Westmittlboarisch mid a poar Sochn de ma Ostmittlboarisch ausspricht (haid'z'dog a Mischdialekt). z. Bsp. hod se in Soizburg nu imma d' Aussproch vom au Westmittlboarisch àu oiso mid hellm a ghoidn und is ned zu Weanarisch åu mutiart. Owa da Stoddialekt wåndlt se zur Zaid scho wieda: néd wird zu näd, 's àu wird nu intensiva ausgsprochn und z. Basp. baim Wort Strossn u. a. wird wird eha (wia in Bayern) 's dunklare a hergnumma (lt. da Boarischn Umschrift å anstott ò) wia etwoa Owaboarisch in Stååt.
Im Soizburga Rundfunk is owa da weanarische Aischlog unüwaherbor, wånn d' Laid durtn Hochdaitsch reen, sogor in Vorarlberg wird Hochdaitsch mid weana Aischlog im Rundfunk gredt. Sprochpolitik hoid :-) Mucalexx 23:08, 12. Feb. 2009 (CET)[Antwort]
Es soid jezzd owa ned 'n Åschain mochn, dass i d' Weana ned mog, dats des glai ned missvastee :-) Mucalexx 23:08, 12. Feb. 2009 (CET)[Antwort]

Vorschläge zur Verbesserung[Am Quelltext weakln]

Ein paar Vorschläge zur inhaltlichen Verbesserung:

  • Die Ausdrücke "Nationalrat" und "Matura" sind nicht nur in Österreich, sondern auch in der Schweiz üblich.
  • "Bürgermeister" ist auch in Deutschland der übliche Ausdruck für das Amt, nur dass es noch zusätzlich in größeren Städten den Titel "Oberbürgermeister" gibt. Das sollte man zumindest präzisieren.
  • "Lehrling" ist nachwievor in Deutschland ein üblicher Ausdruck, auch wenn er heute im Amtsdeutsch nicht mehr verwendet wird.
  • Auch in Deutschland gibt es den Ausdruck "Zwetschge" (= Prunus domestica subsp. domestica) und bezeichnet eine Unterart der Pflaume (= Prunus domestica). Es mag ja sein, dass man in Österreich für alle Unterarten der Pflaume den Ausdruck "Zwetschke" verwendet, aber so wie es formuliert ist, ist es sehr missverständlich.
  • "Orange" ist in ganz Süddeutschland (und auch in der Schweiz) der einzig übliche Ausdruck und auch in Norddeutschland wird er viel verwendet (siehe hier), "Apfelsine" dagegen nur in der nördlichen Hälfte Deutschlands.

--Holder (dischkrian) 10:39, 12. Okt. 2012 (CEST)[Antwort]

Bürgermeister und Orange (ev. mit Pommerantsche ersetzen) würde ich aus dem Artikel streichen, die anderen Punkte von Holder mit Fußnoten erläutern. Das sollte ein Österreicher machen.
Ich finde den Artikel schon sehr gut. Dass derartige Abgrenzungen immer diskutiert werden können, weil die "Sprachgrenzen" fließend sind, erscheint mir naheliegend. Und wenn ein Begriff nicht als Austriazismus klassifiert wird, heißt es ja noch nicht, dass er deswegen unbedingt unösterreichisch oder preussisch wäre. --Matthias Klostermayr (dischkrian) 12:19, 13. Okt. 2012 (CEST)[Antwort]
Hobs so gändat. --Gschupfta Ferdl (dischkrian) 15:16, 13. Okt. 2012 (CEST)[Antwort]

Noch zwei Ergänzungen:

  • der Ausdruck "Karotte" ist auch in Deutschland üblich, das habe ich jetzt beireits aus dem Artikel herausgenommen
  • "dreiviertel" im Sinne von "viertel vor" ist in ganz Süd- und Ostdeutschland die übliche Form (siehe hier).

--Holder (dischkrian) 12:20, 15. Okt. 2012 (CEST)[Antwort]

Aundara Vurschlog:
Das Grundproblem liegt in der Standardsprachlichen Ebene:
einige allgemein oberdeutsche/bairische Wörter werden nur im Österreichischen Wörterbuch standartsprachlich akkzeptiert;
der Duden hat diese übernommen und unreflektiert als "österreichisch" bezeichnet, obwohl sie zumindest umgangsprachlich
auch ausserhalb von Österreich durchaus bekannt sind.
Allerdings gibt es auch auch wirkliche Austriazismen (zumeist Regionalformen aus den bajuwarischen und allemannischen Dialekten), die tatsächlich ausserhalb von Österreich weitgehend unbekannt sind.
Suit ma vailleicht den Artikl in dera Richtung hii ändan?
--Zwentibold (dischkrian) 08:52, 16. Okt. 2012 (CEST)[Antwort]
Wenn du das in diesem Sinn überarbeitest (und so begründest wie du das eben beschrieben hast), wäre das für mich fein. --Matthias Klostermayr (dischkrian) 09:36, 16. Okt. 2012 (CEST)[Antwort]
Mia warad des aa Recht, waunsd des afoch so ändast, wiasd es fia richtig hoidsd, Zwentibold. --Gschupfta Ferdl (dischkrian)