Schleswig-Holstein
| Fia andane Bedeitunga schau: Schleswig-Holstein (Begriffsklearung). |
| Land Schleswig-Holstein | |
| Mehra zur Flaggn | |
| Mehra zum Wappn | |
| Woispruch: „Up ewig ungedeelt“ („Auf ewig ungeteilt“) Historisches Schlagwort unter Bezugnahme auf den Vertrag von Ripen (1460), symbolisiert die Verbindung von Schleswig und Holstein |
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| Sproch | Hochdeutsch (ca. 2,7 Mill.), Plattdeutsch (ca. 1,3 Mill.), Dänisch[1] (ca. 65.000[2]), Friesisch (ca. 10.000), Romanes (ca. 5.000)[3] |
| Landeshauptstod | Kiel |
| Flächn | 15.799,38 (12.) km² |
| Eiwohnazoi | 2.834.259 (31. Dezember 2010)[4] |
| Beväikarungsdichtn | 179 Eiwohna pro km² |
| Orbeitslosnquotn | 6,4 % (Oktober 2012)[5] |
| Grindung | 23. August 1946 |
| Schuidn | 24,549 Mrd. € (31. Dezember 2009)[6] |
| ISO 3166-2 | DE-SH |
| Kontakt: | |
|---|---|
| Hoamseitn: | www.schleswig-holstein.de |
| Politik: | |
| Ministapräsident: | Peter Harry Carstensen (CDU) |
| Regiarnde Partein: | CDU und FDP |
| Siizvateilung im Landtog: | CDU 34 SPD 25 FDP 14 B90/Grüne 12 Linke 6 SSW 4 |
| Letzte Woi: | 27. September 2009 |
| Naggste Woi: | 6. Mai 2012 |
| Parlamentarische Vatretung: | |
| Stimma im Bundesrat: | 4 |
Schleswig-Holstein is as neadlichste Land vo da Bundesrepublik Deutschland und wiad ois as Land zwischn de Meere, Nordsee und Ostsee bezeichnet. D Landeshauptstod is Kiel seit da Grindung vom Land am 23. August Anno 1946. Noch am Saarland is Schleswig-Holstein as zwoatgleanste Flächnland. Am Noadn grenzts mid da Bundesgrenz a dänische Region Syddanmark, am Sidn a d Lända Hamburg und Niedersachsen sowia am Sidostn an Mecklenburg-Vorpommern.
Inhoitsvazeichnis |
Eadkunde [dro werkln]
Geografisch steid Schleswig-Holstein an siadlichn Abschluss vo da Hoibinsl Jütland und an neadlichn Teil vo da Noaddeitschn Diafebene do. Es is eigschlossn zwischn da Noadsee im Westn, da Ostsee und vo Mecklenburg-Vorpommern im Ostn, Hamburg und Niedersachsen im Sidn und Dänemark im Noadn. D Kistn vom Land hod an Anteil vo 3,2 % vo da ganzn eiropäischn Kistnlinie. A da Stod Nortorf ligt da geografische Mittelpunkt vo Schleswig-Holstein.
Historisch bstehd Schleswig-Holstein aus de Herzogtümer Schleswig und Holstein, aus da Hansestod Lübeck und am ehemalign Herzogtum Lauenburg; d Grenz zwischn de Landesteile Schleswig und Holstein wiad duach d Fliss Eider und Levensau (a wengal neadle vo Kiel) makiad, se hod bis Anno 1806 bzw. 1864 (deutsch-dänischer Krieg) a d Noadgrenz vom Heilign Römischen Reich bzw. vom Deitschn Bund beidt. Wia oba dann aus de Herzogtümer Schleswig und Holstein a breissische Provinz gmocht won is, is dann Anno 1876 as Herzogtum Lauenburg ois Landkroas agliedad won. Am Rahmen vo arana Gebietsarrondierung (Groß-Hamburg-Gesetz) hand Anno 1937 as bis dohi oldenburgische ehemalige Fiaschtbistum Eutin, d Hansestod Lübeck und d voamois Hamburger Exklaven Geesthacht, Großhansdorf und Schmalenbeck zu Schleswig-Holstein dazua kemma. Dafia hand de holsteinischn Städt Altona (de wo bis do d greßte Stod vom Land woa) und Wandsbek und oi Landgmoan, drunda Blankenese, an Hamburg ganga.
Landschoft [dro werkln]
D Landschoft vo Schleswig-Holsteins gliadad se vo West auf Ost a d Marsch, d houe und d niadane Geest und as Schleswig-Holsteinische Higeland (a Estlichs Higeland gnennd).[7] De Landschoft und a de Geest hand a da letztn Eiszeit ois Endmoränenlandschoft entstandn. Weida estle ligt d Insl Fehmarn de wo a zum Bundesland ghead und wo a a da letztn Eiszeit entstandn is, oba ois Grundmoränenlandschft. Da gresste Fluss vom Land is d Eider, d hechste Erhebung da Bungsberg (168 m).
D Westkistn is duach as Wattnmeer prägt, obwoi am Noadn (Nordfriesland) nem de Noadfriesischn Insln an Haufa Halligen voaglogad hand, wo die Hoibinsl Eiderstedt ins Meer hineinragt. D Landschoftsnama vo da Wiedingharde und vo da Bökingharde hand heid nu ois Bezeichnung vo Ämter dahoitn. Siadle davo und scho a wengal a da Geest ligt d Nordergoesharde, d Südergoesharde is a reine Geestlandschoft. Zua dera Landschoft vo de Insln und Halligen ghead a d Insl Helgoland.
Vaanstoidungan [dro werkln]
- Schleswig-Holstein Musik Festival
- Schleswig-Holstein-Tag
- Kieler Woche
- Travemünder Woche
- Windsurf World Cup Sylt z Westerland auf Sylt
- Nordische Filmtage Lübeck
- Karl-May-Spiele Bad Segeberg
- Wacken Open Air
- NORLA (Landwirtschaftsmesse in Rendsburg)
- Beachvolleyball-Meisterschaft (Deutschland) in Timmendorfer Strand
Schau a o: Tourismus in Schleswig-Holstein
- Glückstädter Matjeswochen in Glückstadt / Elbe
Ehrenbiaga [dro werkln]
Fimf Personen hand Ehrenbürger von Schleswig-Holstein won:
- Helmut Schmidt, 1998, friarana deitscha Bundeskanzler, MdB,
- Uwe Ronneburger, 2000, friarana stv. Bundesvoasitznda und schleswig-holsteinischer Landesvoasitznda vo da FDP, MdB,
- Gerhard Stoltenberg, 2002, friarana Ministabräsident vo Schleswig-Holstein und friarana Verteidigungs und Finanzminister, MdB,
- Siegfried Lenz, 2004, bekannta deitscha Autor (fei vo seine Gschichtn spein in Schleswig-Holstein), der einen Teil des Jahres in Tetenhusen bei Rendsburg lebt, und
- Armin Mueller-Stahl, 2010, Schauspiela, dea wo in Schleswig-Holstein lebt und se fia d Musikhochschui Lübeck und vaschiene Schleswig-Holsteiner Museen engagiert [8].
Schau a o: Liste der Ehrenbürger Schleswig-Holsteins, Liste der Persönlichkeiten (Schleswig-Holstein)
Biachl [dro werkln]
- Johann Friedrich Camerer, Sechs Schreiben von einigen Merkwürdigkeiten der Holsteinischen Gegenden (Leipzig, Meissner 1756) Vor- und Frühgeschichte Sylt, Schleswig, Rendsburg, Husum und Umgebung, Belagerung der Festung Rendsburg, Grabhügel bei Ostenfeld)
- Johann Friedrich Camerer, Vermischte historisch-politische Nachrichten in Briefen von einigen merkwürdigen Gegenden der Herzogthümer Schleßwig und Hollstein, ihrer natürlichen Geschichte und andern seltenen Alterthümern (Flensburg und Leipzig 1758-1762) (Inseln, Westküste, Nordmarsch, Uetersen mit Kloster, Eiderstedt, Stapelholm, nordische Geschichte, Sylt, Tondern sowie Grafschaft Rantzau, Rellingen, Seestermühe, Ulzburg, Leezen, Oldeslohe und Helgoland)
- Hippolyt Haas, Hermann Krumm u. Fritz Stoltenberg: Schleswig-Holstein meerumschlungen in Wort und Bild, Kiel 1896
- Gregor Gumpert und Ewald Tucai (Hrsg.): Schleswig-Holstein. Ein literarisches Porträt, Neumünster 2010: Wachholtz. ISBN 3-529-06122-0
- Bartholomäus Figatowski (Hg.): Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein, Plön 2009: Verlag 71. ISBN 978-3-928905-76-3
- Bernd Hoefer: Gesetze des Landes Schleswig-Holstein 3. Auflage 2009, ISBN 978-3-936773-47-7
- Robert Bohn: Geschichte Schleswig-Holsteins, München 2006: C.H. Beck. ISBN 978-3-406-50891-2
- Klaus-Joachim Lorenzen-Schmidt, Ortwin Pelc (Hg.): Das neue Schleswig-Holstein Lexikon, Neumünster 2006: Wachholz. 2. Auflage. ISBN 3-529-02441-4
- Hanswilhelm Haefs: Ortsnamen und Ortsgeschichten in Schleswig-Holstein, Norderstedt 2004. ISBN 3-8334-0509-0
- Ulrich Lange (Hg.): Geschichte Schleswig-Holsteins, Neumünster 2003: Wachholtz. ISBN 3-529-02440-6
- Jann Markus Witt, Heiko Vosgerau (Hg.): Schleswig-Holstein von den Ursprüngen bis zur Gegenwart. Eine Landesgeschichte, Hamburg 2002: Convent. ISBN 3-934613-39-X
- Uwe Carstens: Parteiendemokratie in Schleswig-Holstein, in: „Demokratie in Schleswig-Holstein. Historische Aspekte und aktuelle Fragen“, hrsg. von Göttrik Wewer, Opladen 1998, ISBN 3-8100-2028-1
- Uwe Carstens: Das Flüchtlingsproblem in Schleswig-Holstein, Veröffentlichung des Schleswig-Holsteinischen Landesarchivs, Schleswig 1997, ISBN 3-931292-51-7
- Otto Brandt und Wilhelm Klüver: Geschichte Schleswig-Holsteins, Mühlau Kiel 1981, 8. Auflage
- Eckardt Opitz: Schleswig-Holstein. Das Land und seine Geschichte - in Bildern, Texten und Dokumenten, Hamburg 2008: Ellert & Richter. ISBN 978-3-8319-0084-8
- Schleswig-Holsteinische Bibliographie
Im Netz [dro werkln]
| Wikisource: Schleswig-Holstein – Quejntexte |
| Boarisches Weatabuach: Schleswig-Holstein – Bedeitungserklärunga, Woatheakunft, Synonyme und Ibasetzunga |
| Wikinews: Themenportal Schleswig-Holstein – Nochrichtn |
- Links zum Thema Schleswig-Holstein im Open Directory Project
- Schleswig-Holstein.de
- Urlaub in Schleswig-Holstein
- Der Landtag Schleswig-Holstein
- Geschichte des Landes
- „Vom Gegeneinander zum Miteinander“ Das dänisch-deutsche Minderheitenmodell (PDF-Datei; 466 kB)
- Statistisches Amt für Schleswig-Holstein und Hamburg
- Museen in Schleswig-Holstein
- Regionalgeschichte 1830-2000
- Virtual Library: Schleswig-Holstein
- Informationa zu Schleswig-Holstein im BAM-Portal
Beleg [dro werkln]
- ↑ Standarddänisch, Sydslesvigdansk und Sønderjysk
- ↑ Dänische Minderheit: ca. 50.000, dänische Staatsbürger: ca. 7.000, Deutsche, die nicht zur dänischen Minderheit zählen (grenznahe Orte; Sprache erlernt in Schulen, Volkshochschulen, Hochschulen): mehrere Tausend
- ↑ Dies sind die offiziell anerkannten Sprachen, daneben traditionell auch Jiddisch, Petuh, Missingsch sowie die Sprachen der neuen Minderheiten wie vor allem Türkisch (rund 40.000, davon rund 13.000 mit deutscher Staatsangehörigkeit); Belege für die Zahlenangaben unter Sprachen und Dialekte in Schleswig-Holstein
- ↑ [1]
- ↑ Arbeitslosenquoten im Oktober 2012 – Länder und Kreise. In: arbeitsagentur.de. Bundesagentur für Arbeit. Obgruafn am 2012-10-30.
- ↑ Statistikamt Nord: Öffentliche Finanzen
- ↑ D Eiteilung a d Landschoftn beruahd auf: Bundesrepublik Deutschland, 1:1 000 000, Landschoftn – Nama und Abgrenzungan, beoabat und aussagem vom Institut fia agwende Geodäsie 1985, 2. Auflage 1994, am Indanet wiedahem am Genealogienetz
- ↑ Schleswig-Holstein Kulturportal
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Koordinaten: 54° 28′ N, 9° 31′ O
