Dischkrian:Fei

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Dischkuas[Am Quelltext weakln]

So a kaas!

Fei! bedeit ned fein, sondern ist eine Bekräftigung der im Satz getroffenen Aussage.

Beispiel: "Baas fei auf!"

Der Satz bedeutet nicht nur "Pass auf!", sondern durch die Steigerung durch das Wort fei, "Pass sehr auf".

weiteres Beispiel:

"Heid is fei a schena Dog"

= "Dieser Tag ist ein SEHR schöner Tag"


So wird "fei" zumindest im südostbayerischen Raum verwendet.

Leeeesen, nachad erscht antwortn. Des Wort kimmt vo fein, des iss a Tatsach. Des hoasst awa ned, daß no a so vawendt werd. I find des is im Artikl eigentlich recht guat erklärt. Oda gfoit da dea Ausdruck "würzwort" ned? 172.176.83.121 21:09, 11. Apr. 2007 (UTC)

Im Grunde kannt ma doch song, dass zamatgfassd des Wort fei an hervorhebend, ergänzend und betonenden Zusatz buid, oda a ned? Weil de Listn von da Bedeutung her mia zstark oglehnt is on de Bedeitung vo de Sätze seiwa, vastähds es, wos i moan? So werad doch eher bschrimm in weichan Zamadhang, in weichan Kontext auf guad Deitsch gsogt, des Wort hergnomma wern ko. Oisa i dat des no amoi differenziern, oiso Beispuiphrasen, nachad dann so a Definition, vo da Bedeitung her hoid, die se a bissee mehra aufs Wort seiwa fokusiert und, wiar scho gsogt, ned de Bedeitung seiwa mit am Zamadhang zamatwutzelt, dos ganz aus is. Signatur hob jetzad koane. Aber so fui sog i jetz scho: Bayer, der in Berlin lem duat. Glabsd as....

Glabdas scho, owa i find des im Artike ganz guad bschriem. --Howan Hansi (dischkrian) 11:56, 2. Okt. 2017 (CEST)

Korrekte Schreibweis[Am Quelltext weakln]

Oiso, i häd a moi an Vorschlog, weil de Fei schaugt a grod so deppad aus. Wann ma des fei in Gensfiassal, oiso "fei", schreibt, nacha bleibts doch aa in da Üwaschrift kloa? 172.179.202.114 22:38, 17. Apr. 2007 (UTC)

I wàß néd, Ånführungszeichn håm in an Lemma eingtli üwahaupt nix valorn, oda? Außadem fråg i mi sowieso, wås an da Schreibweis "Fei" fåisch seî soi. Dés is håid a Üwaschrift, und Üwaschriftn schreibt ma groß, wia wånn wås am Åfång vo an Såtz stehd, wo is då eingtli s'Problem? --Maxx82 17:34, 20. Apr. 2007 (UTC)
Wos dro foisch is? Es schaugt komisch aus, wann a oanzlns Woat des ma eigantle kloa schreibt (wann ma vo da Herkunft fein ausgäht.) groß gschriem is. So hob ii zumindest den Untatitel vastandn.

Vielleicht soidad ma de Frog aba ganz andas stäin: gibt des oanzalne Woat a eigans Lemma her, oda kherat des ned sogor in den Artikl üwa d boarische Sprach mit dazu? Schließlich is des ja koa Wöatabuach. (do iss nämle no vui schlimma, wenns in da foischn Schreibweis drin waar, säibst in da Üwaschrift.) 172.178.5.38 20:50, 20. Apr. 2007 (UTC)

Merkwürdige Deitung[Am Quelltext weakln]

I find, daß des zwar richtig is, daß fei so wos wia "faul" bedeit, daß aba in dem Artikl um des spezielle fei gäht. Des andane ghert in a Begriffsbestimmung eine. Nacha is scho komisch, daß de andane Theorie, daß des Wörtal ausm Französischn kimmt rausgnomma worn is. I konn do eha an Zsammenhang fest stäin ois wia beim Wörtal "fei" füar faul.172.180.61.194 22:28, 7. Aug. 2007 (CEST)

I sog zwar "dafait" und "fain" fir "derfäult" und "fäulen" oba trotzdem "faul"(des "au" geht a bisserl in Richtung "aa"). Des "fei" miassat auf a "fäul" zruckgeh oba i kenns net oda nimmer. Wo sogt ma z.B. "Da Apfe is fei"?
Im mittlhochdeitschn Wertabuach hob i "viule" fir Fäule/Fäulnis, "viulen" fir "fäulen", "vûlen" fir "faulen" und "vûl" fir "faul" gfundn. I glaab, daß a "fai/fei" fir "faul" eher rar is oba nix gwiiß woaß ma net ;). Im Beispuisatz "Er is z'fei, daß a s Auto butzd." daat auf jedn Foi aa des normale "fein/fei" bassn. Des "faul/fei" daat i aa am liabstn woanders hi wei's woi eher rar is. Firs erschte waars oba interessant, wo man z.B. "Da Apfe is fei" fir "Der Apfel is faul" ... sogt.
Des mit'm Franzesischn "au fait" is a nette Idee oba mehrer ned. Des "fait" werd mit "fä" net nur onders ausgsprocha sundern hoaßt "gemacht". "Le fait" hoaßt "die Sache" und "au fait" => "zur Sache/übrigens". Des "fait" ohne "au/en" oda "tout a" baßt fir "fein/fei" iberhaupts net. Des "fein/fei" kimmt vom mitthochdeitschn "fîn" und hot nix mit "faire/fait" z'doa. Im ejtern Hochdeitsch kennt ma des fein aa: "Kinderlein, seid fein ruhig!" "Das werde ich fein bleibenlassen" ...
Und no a Beispui ausm sidboarischn: http://www.literaturverlag.at/Gstanzlnx.html I hoff des i ietz klarer worn. Servus --Roland 01:10, 8. Aug. 2007 (CEST)
Des mit dem "fei" füa faul is mia scho bekannt gwen. I moan daß mas eha dafüa braucht um fei im sinn vo "dafeit" z'vawendn. Daß mas füa an Apfe vawendt, war mia aa nei. Mei Apfe is faul awa de ganz Epfe hand dafeit. I fand, des gherad ausse aus dem Artikl oda umformuliert, in ebban: Obacht, Vawechslungsgfahr mit dem Wöatal...^p°Des mid dem Franzesischn war mia jetzt scho plausibl, weil des hoast zwar scho aa des wos du schreibst, de Franzosn nemman des awa angeblich grod a so ois Wüazwort hea ois wia mia unsa "fei". De Aussprach is oiwei a so a Sach, denk an Trottowa oda Allach oda ähnlichs. Des fein is füa mi grod merkwürdig, weil ja mia in Owabaiern grod an Untaschied zwischn fei und fein hom. I sog ned, dea Apfe schmeckt fei, wenne moan daß sa fein schmeckt, sondan moan: Dea Apfe schmeckt fei guat. Wenn e moan da Apfe schmeckt fein, sog e a "fein". Drum hod se füa mi des mit de Franzosn gro plausibla ogherd. I hob awa bisher nirgands an Beweis gfundn, dea Stichfest war. (De Aussog von am Französischlehra hoit i ned füa Stichfest) Guat. Des is de andane Erklärung füa mi alladings aa ned. Sie werd zwar in Intanet imma wieda wiedahoit, aba davo iss ned richtiga.

172.158.204.151 11:52, 8. Aug. 2007 (CEST)

Ja, i kenn aa nur "Da Apfe is faul oda dafait...". "Fei" fir "faul" kenn i net. Wia daat ma z.B. "De fauln Mander... san a Schand" oda "Da Apfe is faul/Des san faule Epfe" sogn? I muaß amoi schaugn wer des "fei" fir "faul" eitrogn hot und nochfrogn.
Ja de Aussproch von "fait" wars net. Des "fait" alloa is oba wia scho gsogt ebbas gonz onders.
"fein/fei" fir guat oda gschmackig sogt ma sejtn. Wann ma's sogt, mecht ma des "fein" betonen und sogt's im Mingara Raum oft mit "n". Do geht freili des Bewußtsein verloren daß "fei" und "fein" dessejbe is. Im Sidboarischn hoaßts ollawei "fein" und de Meier Emarenz aus'm Boarischn Woid hot mittlboarisch "fei" gsogt. Des basst aa mit da mittlboarischn Aussproch fir "sein" zsamm. Do foit des "-n" aa weg z.B. "sei Bruada...". Im Hochdeitschn hot ma friara gsogt "seid hübsch artig...", "seid fein ruhig..."... Wann'st as net glaabst kon i aa nix macha. Fir mi is de Sach klar. Servus --Roland 00:32, 9. Aug. 2007 (CEST)
No a kloane Onmerkung: Zum "bass fei auf" hob i im Hochdeitschn aa "Paß fein auf" gehört. --Roland 00:36, 9. Aug. 2007 (CEST)
Bå "fei" gèjhts à um Homonyme, òlso Werter, dej wòu gleich àssprocha wern, ower bedaitungsmässe und herkumftsmässe nix mitanånd zun Dou hom. In de nordboarischn Dialekte, wòus koa "l"-Vokalisierung git, is da Fòll klòr: "fei" = Partiklwort, "fàl" = "faul" ("fàln" = "faulen", "dafàlt" = "verfault"). Ner in de mittlboarischn Dialekte mit "l"-Vokalisierung kinnasase gleich åhèjern. Und zu "fàl/fai" in Sinn vo "faul": Bå Obst sågtma eh èjer "fàle"/"fauli(g)" oder "dafàlt"/"dafait". -- Sinnierer 12:41, 9. Aug. 2007 (CEST)
Griaß Di, jo Du host scho Recht. Des "fai" fir "faul/miad" is oba net iberoi bekannt. I hob z.B. "De fein Mander...", "de Schwester is fai" no nia im Zusammenhang mit faul/miad gheart. Mi daat interessiern wo ma des aso sogt. Im mittlboarischn kenn i dafait, faien (derfäult, fäulen). Des foit oba net mit faul/miad z'sam. Es hobts im nordboarischn ollawei de Formen von fal,derfalt und de "fäulen"-Formen kemman mehrer sidlich fir. Des "fäulen" hot des "faul" (faul/miad) oba net iberoi ersetzt. Wia scho gsogt daat's mi intressirn wo "fäul" => "fei" fir miad/faul gsogt werd. Pfiat Di, --Roland 21:32, 9. Aug. 2007 (CEST)
I denkma do, dàß "fai" de vokalisierte Version vo "faul" is, wej "fàl" de niat vokalisierte Version is. Iss niat aso, dàß im Mittlboarischn "aul" und "eil" normålerweis zu "ai" wern, und des "faul" èjer a vahòuchdaitschte Form vo "fai" is? Gfunna howe ejtz nuwos: "fäulen". Des stèjht in de Beispüle amòl mit und amòl ohne "l" drinnat. -- Sinnierer 22:49, 9. Aug. 2007 (CEST)
Des mitm Vagleich sein/sei leicht ma ei. Vielleicht hom de Franzosn ja de Ogwohnheit mitm fait vo uns? (Wia gsogt, mia hods eigleicht, wos do gstandn is, mehra ned).

Zu dera andan Streitfrog: Es geht ja doch eigantle gor ned drum, ob des jetzt in wäicham Dialektstückal fei fia faul hoasst. In Minga song ma ja a, dea is z'fei fia ebbs. Worums gäht is: De ghert ned in den Artikl a so eine. Do warn eha de aufgführtn Zitat vom Roland gfrogt, am bestn mit Quäiinn. des andan "fei/fai" soid in an Artikl üba d Failniss - a so dat is des evtl schreim wegam Wortstamm, eine. Wos hoits n davo? 172.181.31.134 23:00, 9. Aug. 2007 (CEST)

Merci, i kannt amoi am Wochenend schaugn wos i mocha kon. Wann oana von enk friara dazuakimmt is ma aa Recht ;) --Roland 01:05, 10. Aug. 2007 (CEST)
Recht hòust, des "faul" ghèjert niat eine inn Artikl. Ower da Roland kummt hòlt òllerwàl mit Dialekt-Fizalzeich daher, dòu kånname hòlt niat zruckhòltn mim Mitfizln ;-) -- Sinnierer 23:18, 9. Aug. 2007 (CEST)
Wo kimm i do mit am Fizalzeig daher? Wann oana ebbas hinterfrogt und versuacht an Artikl zu verbessern is glei a Tipferlscheißer, oder?
Zua Deina Frog: "äul" und "eil" werd oft zu "ei" vokalisiert. Da Link zum "fäulen" sogt oiso a nix onders wia i scho gschrim hob (fain/faien). Werta mit "aul" kenn i net a so vui. Bei "Gaul" werd des "-aul" ausgsprocha (so kenn i's) oba ma sogt mehrer Ross... Net ajeds "-l" is im mittlboarischn Raum vokalisiert und es is aa im mittlboarischn Raum regional... obhängig wos vokalisiert werd. --Roland 01:05, 10. Aug. 2007 (CEST)
Mir gèjhts bsunders um Dei quase "Des kenn i so niat, òlso gits des niat in Boarischn!". Vorher wòrs Diskussion:Diandl. Kurz: "fai" == "faul" gits in Mittlboarischn, des kå ower à "faul" lautn. In dean Sinn stèjhts à schòu in Artikl. Dòu gits nix mèjer zun Dischkriern. -- Sinnierer 20:54, 11. Aug. 2007 (CEST)
Servus Sinnierer, wia scho gsogt kenn i de Formen von "fain" nur fir "fäulen". Es konn freili aa 'fei' fir "miad" gebm oba i woit hoit wissn wo ma z.B. "Des is a feier Hund... feie Manda..." fir "miad" sogt. I kenn's "fain" nur mit "fäulnis" und i kenn "-aul" net zua "ei" vokalisiert. Es konns freili gebm und konn aa sei, daß des "aul" bei Gaul und faul verhochdaitscht is und miassat z.B. "Gai" hoaßn, oba es daat me oanfach intressiern wo ma's aso sogt.
I hon a obm gschrim :"I glaab, daß a "fai/fei" fir "faul" eher rar is oba nix gwiiß woaß ma net ;)" Oiso i schliaß des net aus!
I finds a gonz wichtig, daß de Leit nochfrogn wanns ebbas net kennan. Erschtns lernt ma dazua und zwoatns kon aa amoi a luschtiger Mensch zwengs da Gaudi an Schmarrn schreibm oda kon se daischn wia i mi aa scho daischt hob. Wann koana mehr nochfrogt und a jeda sogt, es kannt ja sei, daß ma z.B. irgendwo im boarischn Dialekt "i weeß des ni" und oda sunst ebbas sogt, na kon ma koane Fella oda Gaudiwerta ... findn und verbessern.
De Gschicht mit'm vokalisiertn "r" bei Dirndl is recht unglicklich gwen. I hon ebbas ibers verschliffane "r" gschribm und hon me leider daischt und foisch ausdrickt. Im Westmittlboarischn wern oba ollawei mehrer "r" zua "a" "verschliffn"/vokalisiert. Bei de ejteren Leid heart ma no mehrer "r" und bei de "jingern" heart mehrer "a" z.B. "Joor" => "Joa", "Hirn" => "Hian". Ma muaß oba scho froh sei wann ma z.B. im Brucker Lond "Joa" heart. Vui junge Bayern sogn heit'zdog moastns a "Jaa", "nö" .... Des is da Grund gwen warum i ebbas iber des "verschliffane/vokalisierte" "r" gschribm hob und leider hob i me do daischt...
I hob leider aa no an Fella gmocht und oamoi (des is scho länger her) "immer" durch "ollweil" (net "oiwei") statt òllawàl/immer ersetzt weil i glaabt ho, daß wia im sidboarischn/tirolerischn sei kannt. Oiso Entschuldigung dafir, i moch des nimmer. Wia'st scho gmerkt host, bessert i nimmer de Werta aus, sundern frog wann ma ebbas seltsam firkimmt. Es kon jo echt amoi sei, daß a Wort trotz da Vuifoit net geit... Pfiat Gott, --Roland 17:13, 12. Aug. 2007 (CEST)
Beim Chiemsee-Artikl hon i aa nochgfrogt. I glaab des is trotz am echt/unecht Boarischproblem net foisch gwen, oda? --Roland 17:49, 12. Aug. 2007 (CEST)

Streits eich ned! Mia gfoit de mittlaweiln vui bessa, wia dea Artikl jetzt stäht. A weng a Fizlarei ko awa aa ned schodn, do muaß e jetzt an Rolang a weng vateidign, wannst da an Pressespiagl oschaugst und do moan e de Artikl vo da WELT am Sonntag http://www.welt.de/bayern/article1082198/Dro_werkln_an_der_Wikipedia-Hauptsaitn.html oschaugt. Üwatreim soit mas awa ned. A Dischkurs muass awa gschtatt sei! 172.176.129.233 23:48, 11. Aug. 2007 (CEST)

Donkschee! Mir gfoit da Artikl ietz aa vui bessa mit'm Homonym. --Roland 17:20, 12. Aug. 2007 (CEST)
Mir gèjhts ejtz niat ums Dischkriern oder ums Fizln (enk wissts wos ";-)" in mein Beidroch von 9. August bedaitt). In Gechadàl finne, dàßs a gnauers Nòuchforschn ejamòl braucht. Ower dean Roland sei Theorie, dàß "-aul" niat zu "-ai" wern kå, ner "-äul/-eil", und desweng es "fain/dafait" vo "fäulen/verfäult" kumma mou, und des "fai" vo "fäul" (wos ower so wohl niat git), òlso des einggle niat "fai" hoißn kå, stimmt oafach niat. S gleiche iss mit da Theorie, dàß es "r" in bstimmte Stöllunga in Boarischn einggle niat vokalisiert sà kå, und dòu dràs gschlossn wird, dàß des a "Vahòuchdaitschung" sà mou. Tatsächle iss aso, dàß des hàptsächle a Ost-West-Unterschied in boarischn Spròuchraum is, und d "ă"-Àsspròuch se àsbroitt von Ostn her. Oder dàß da Roland mei "immer" durch "allweil" ("oiwai") ersetzt hat, wàls es "immer" in Boarischn jå niat gewad. Tatsächle iss aso, dàß es "immer" (und "ummer" je nòuch Gechad) in an Dàl vo de nordboarischn Dialekte newa oder stot "all(er)weil" und "allweg" òls echte Dialektwerter (òlso koane "Vahòuchdaitschunga) in vaschiedne Forma git.
Wos richte und wos vakèjert is, kåmma haintzadoch kàm nu song. Ma kànnt bål moana, dàß a jeds sein Privatdialekt hòut. Bsunders à in nordboarischn Spròuchraum gits a riesn Vülfòlt - vo Ort zu Ort (Nordboarisch/Mittlboarisch/Fränkisch kumma zåmm in da westlichn Owerpfòlz), à vo Generation zu Generation (òllgemein und wecha da Dialektwånderung Mittlboarisch gecha Nordboarisch, Fränkisch gecha Nordboarisch), und nu Spròuchebenen (Hòuchdaitsch gecha Dialekt, Schriftspròuch gecha siddaitsche Umgångsspròuch, Òllgemeinboarisch gecha Gròußraumdialekte gecha Ortsdialekte). Und bòlma se à nu a weng min Spròuchwissnschaftlichn bschäfticht, nòu gèjhtmas às, dàß gschàftlhuaberische und gscheitmeierische Festlechunga, wos "echts" und wos "unechts" Boarisch is, koan Daug hom. Wej hòut da Sokrates schòu vor umara 2.400 Jòua gsågt: "I woiß, dàße niat woiß." Dòu nimmame sölwer niat às, drum howame jå dòu herinn Sinnierer ghoißn :) -- Sinnierer 12:06, 12. Aug. 2007 (CEST)
I hob da obm wos dazua gschribm. --Roland 17:20, 12. Aug. 2007 (CEST)
Des san intressante Sachan, de do beredt wern, des denk i mia a. Es is ned oafach, wei zum Beispui in Minga a jeda Stodteil sein eigana Dialekt hod. Sogor a jeda Mensch hod sein eiganan Dialekt, dea hoasst "Idiolekt", und des hod nix mitm Idiotn z'doan. Gfahrlich is olleweil wann ma behaupt, oana hätt an "vahochdeitschtn Dialekt". Wea vo uns redtn no an "unvafäischtn" Dialekt? So wia ma drauf aufbassn miassn, daß koana an gschlampatn Dialet do rei bringt, weil a koa "echta" Baier is, so miass ma awa a tolerant sei gengüwa de äissan Eiflüss de in de Dialekt mid drin san. Und des bittschee grod de Münchna gengüwa! 172.158.220.92 21:58, 12. Aug. 2007 (CEST)
Jo, i kon da do nur zuastimmen. Des mit de Stodteildialekte in Minga is interessant. Wannst di do a bisserl auskennst waar des echt ebbas firn Minga-Artikl. Mir gfoit aa des oide Mingarisch/Minschnerisch wia ma's z.B. vom Gustl Bayrhammer kennt guat( i woaß ietz net in welcham Stodteil der glebt hot ).
I bin auf jedn Foi fir Toleranz, oba aa daß ma vasuacht meglichst boarisch z'schreibm und wanns geht, meglichst koa Hochdeitsch herz'nehma. Wann amoi hochdaitsche Werta einikemma san soit ma trotzdem nochfrogn derfn. Ma konn nacha ollawei no feststejn, daß des Wort trotzdem Dialekt is. Wos moanst, kannt des mit da Toleranz aso hihaun? --Roland 23:41, 12. Aug. 2007 (CEST)
Zun "faul": "a faier Hund" wirst wohl nirchads hèjern, wàl vor an Vokål wird s "l" grundsätzle niat vokalisiert, ower "da Hund is fai" schòu èjer. Des gült fir òlle "l" und fir òlle "r", bòls in an Dialekt sunst vokalisiert weradn, òlso "da Hund is stuă", ower "da sture Hund". "Gai" stot "Gaul" gits tatsächle niat, soweit i woiß.
Zun Nòuchfròung: Vakèjert is des nie. Es gèjht mir niat drum, dàßd niat nòuchfròung sollast - in Gechadàl.
Zur Toleranz: I bin fir Toleranz.
I ho koa Problem mit Deine Fròung, und à niat damit, dàßd mir des min "fai" niat recht glàbst. Du hòust gfròugt, i ho a Åntwort geem, Du zweiflst ån meiner Åntwort, nòu iss hòlt aso. Dàße koan Grund mèjer firs Dischkriern geseha ghått ho, des is Toleranz, koa Intoleranz. -- Sinnierer 17:59, 13. Aug. 2007 (CEST)
"Des kenn i so niat, òlso gits des niat in Boarischn!" ... "vor an Vokål wird s "l" grundsätzle niat vokalisiert". Na jo... bei "fäulen" konn ma "faien" sogn und fir "schneller" konn ma im Mittlbaorischn aa "schnoia" sogn... I kenn "fai-" nur fir "fäul-" oba Du konnst wia gsogt gern Recht hom. I bin hoit neigierig und es daat me intressirn wo ma "da faie Hund" oda "de faien Hund" sogt. Oiso wannst sogst "I kenns aus'm Boarischn Woid ..." nacha waar i z'friedn. I mecht hoit aa ebbas dazualerna ;)
De Einstellung mit "Des kenn i so niat, òlso gits des niat in Boarischn!" find i aa net guat. Besser find i "Des kenn i so niat, òlso frog i noch". I glaab so sigst as Du aa, oda? Des mit'm Hintafrogn und Nochfrogn bassiert leider net aso oft... --Roland 22:12, 13. Aug. 2007 (CEST)
Servas Roland, netta, damids d'di amåi zfrien zrucklahna kãst: "Der Hund is fai" sågt ma zum Beispüi bei uns im såizburgisch-owaöstareichischn Raum. Ma sågt åwa, wia da Sinnierer scho féstgstöid håd, "a fäula Hund", und Öpfü san prinzipiell néd faul, wei dés san's netta bei de Breißn, sondan "dafaid". Schene Griaß --Maxx82 12:34, 15. Aug. 2007 (CEST)
Servus Max, i donk da recht scheen. Ietz hon wieder ebbas dazuaglernt ;) --Roland 21:19, 17. Aug. 2007 (CEST)
Es gèjht niat um mi, und es gèjht niat drum, ob i Recht hoom moch oder niat, sundern es gèjht drum, ob des und söll in da Spròuchwirklichkeit aso firkummt oder niat. Des "vor an Vokål wird s "l" grundsätzle niat vokalisiert" howe z absolut formuliert. Des is a Regl fir i woiß niat wejvül Dialekte, wòu es "l" vokalisiern, mit i woiß niat wejvül und wos fir Einschränkunga und mit i woiß niat wejvül und wos fir Àsnåhma, und i woiß niat mit oder ohne wos fir Såchan òllas. Kurz: Mir krautern einggle blòuß umanånd. Genau wissn dejn des òllas ner d Dialektwissnschaftler und de Uni-Forschungsgruppen mit eahnere spròuchwissnschaftlichn Àrwatn und Spròuchatlasprojekte. Des is a grundsätzlichs Problem bå da Wikipedia. Mir hàn im Grund blòuß Laien, wòu se durchfrettn. D Fåchlait hocka in Wissns-Schlaraffnlånd. I gi des wider, wosama iwer d Jòua åglesn ho, so guat i s woiß, und des, wose "iwern Rånd vo mein Dàller, in dean wòue leb, siah". -- Sinnierer 01:07, 14. Aug. 2007 (CEST)

D Ausspraach[Am Quelltext weakln]

Dös "Fei" daader werd gnunslt °nasaliert°, und dös sollet wie dyrwöll in dyr Schreibung aufscheinen. "fei" für "faul", bsunders aber "schlaeffrig", haat dönn Lautter nity. "Fei-n" als Ausspraachform von "faulen", "feilen", oder aau "fehlen" (bsunders: "dyrnöbntröffen", "iem faelt öbbs", weeniger: "abgeen") ist ayn "fei" mit aynn anhinghöngtn N, also +nit gnunslt. Hellsepp 20:50, 4. Apr. 2010 (CEST)

fin[Am Quelltext weakln]

Die Sabine Krämer-Neubert hat da zwar "fin" (vom franz. Ende) hineinintepretiert. Wenn es das Wort im Althochdeutschen schon gegeben haben sollte, dann ist es vor dem 12 Jahrhundert in unsere Sprache gekommen. Im Mittelhochdeutschen also zwischen 1050 und 1350 gab es tatsächlich ein Wort "fin". Schaut man da nach, dann findet man unter http://www.woerterbuchnetz.de/woerterbuecher/lexer/wbgui?lemid=LG02584 fein, schön. Das mittelhochdeutsche fin ist also ziemlich sicher unser fein, daß je nach Dialekt "fei" oder "fein" gesprochen wird. "fein" in der Bedeutung von "schön/hübsch" passt auch deswegen gut, weil manche auch "sei hübsch artig" sagen/gesagt haben. Von dem her ist das was in der fränkischen Wiki steht bzw. was der Nürnberger Mundartforscher Dr. Herbert Maas besser nachvollziehbar bzw. passt besser. --Roland 13:56, 9. Few. 2011 (CET)

Wenn das mittelhochdeusche "fin" aus dem Französischen kommt, dann muß es schon damals eine Bedeutungsänderung mitgemacht haben. Also von "Ende" aud "fein" (fein, schön). Auf jeden Fall wäre es schön da nochmals nachzuforschen und das klarer zu schreiben wie es von fin (Ende) zu "fin" (fein, schön) und dann zum "fei" geworden ist. --Roland 14:10, 9. Few. 2011 (CET)

"im gsamtn obadeitschn Sprochraum"[Am Quelltext weakln]

Das stimmt leider nicht ganz. Fei ist beschränkt auf Bayern und Teile von Österreich bzw. das (Ost-)Fränkische und das Bayrische. Die alemannischen Dialekte in Badenwürttemberg, der Schweiz und des Elsaß' sowie das Südfränkische kennen fei nicht, und auch im (eigentlich auch alemannischen) Schwäbischen dürfte es das nicht geben. Sagt man fei im bayrischen Schwaben? Oder in Vorarlberg?

Das sagt man m. W. in keinem alemannischen Dialekt, auch nicht in Bayerisch-Schwaben oder Vorarlberg. --Holder (Diskussión) 12:35, 21. Mär. 2012 (CET)
Im Bayerischen Schwaben hab ich es schon gehört. Wie weit es da hineinreicht und ob das neu ist weiß ich nicht. Im Internet findet man dafür z.B. Stoinerne Männer => "obacht, horchts âmol: no mehr strôssâbô gegoschl ge fei mit am haufâ geggâsmeggâsniwoh. Immer schee aufs Knepfle druggâ!", "Des isch fei leehrreich". Oder da => "I bi zwar jetzt it vu Oberschdorf, sondern vu Oberschdaufe (isch fei no lang it im Unterland gell!), aber des isch fei scho a Freid und a guete Idee dazue." --Roland (Diskussión) 14:15, 21. Mär. 2012 (CET)
Noch eine Seite => "Des isch fei it lachhaft, wannr mit seim Ranza uf am Boda romgrabbla muaß. Do muascht am äbbas guats zom Ässa macha! " --Roland (Diskussión) 14:22, 21. Mär. 2012 (CET)
de:Schwäbische_Dialekte#Begriffsumdeutungen => schwäbisch => "„I muss morgâ fei bald aufschdandâ ond mai mâ no bäldr!“. --Roland (Diskussión) 14:27, 21. Mär. 2012 (CET)
Alles klar, offenbbar ist Euer "fei" bis ins (östliche?) Schwäbisch vorgedrungen. In er Schweiz, im Elsass und Südbaden aber kommt es jedenfalls nicht vor. --Holder (Diskussión) 15:07, 21. Mär. 2012 (CET)
Also, ich komm aus dem Allgäu und da gibt es das Wörtchen "fei" in der Abwandlung "frei". Hat nichts mit Freiheit zu tun, sondern wird ganz genauso wie "fei" im Bayerischen verwendet. --Benutzer:Melissa 11:27, 1. Okt. 2012 (CET)
Stimmt, habe ich da auch schon ab und zu gehört, aber halt nicht im gesamten alemannischen Sprachraum. --Bua333 (dischkrian) 07:38, 2. Ókt. 2012 (CEST)

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Wanns mit da Iwapriafung fiati seits, kunnts da Oweisung af da Voalog foign und as Problem mit da URL korrigian.

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Fei im Schwäbischa[Am Quelltext weakln]

Diese Diskussion gabs schon mal vor neun Jahren, möchte sie aber nochmal ansprechen. Ich bin Schwabe (Ostwürttemberg) und bei uns ist "fei" auch ein sehr gängiges Wort, wird im Artikel jedoch nicht erwähnt.

Auch im Internet wird "fei" häufig als ein gängiges Schwäbisches Wort bezeichnet: Schwäbisches Wörterbuch, Süddeutsche, Stuttgarter Nachrichten, Schwäbisch schwätza

--Flowneppets00 (dischkrian) 11:24, 25. Jen. 2021 (CET)

Dann schreibs halt nei, unter Beispiel, einen Satz wo dein FEI vorkommt. In Klammer im Schwäbischen. Mach.--Dawaiamoi 11:31, 25. Jen. 2021 (CET)