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Real Madrid

Aus Wikipedia
Real Madrid CF
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Basisdaten
Name Real Madrid Club de Fútbol
Sitz Madrid
Gründung 6. März 1902
Farben weiß
Präsident SpanierSpanier Florentino Pérez
Website realmadrid.com
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer SpanierSpanier ?
Spielstätte Estadio Santiago Bernabéu
Plätze 80.354
Liga Primera División
2023/24 1. Platz
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Heim
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Auswärts
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Ausweich
des Estadio Santiago Bernabéu vo außn...
... und vo innen
di Monschoft feiad

Real Madrid (offiziell: Real Madrid Club de Fútbol) is a Fuaßboiverein aus Madrid.

Der Klub is oana fo de berühmtesten und erfolgreichsten Fuasboiklubs weltweit. De easchte Mannschaft spuit derzeit in da spanischen Primera División.

Des offizielle Gründungsdatum fo Real Madrid is da 6. Meaz 1902. Ursprünglich håds Madrid Football Club g'hoaßn.

Den easchtn Titel håd da Verein scho 1905 gwunna, nur oa Jahr nåch da Gründung. Dåmåis hams im Finale der Copa del Rey Athletic Bilbao mit 3:0 gschlong. Anschließnd håd ma an Pokalsieg no drei moi hinteranander wiederhoin kenna. Des easchte richtige Stadion ham de Spanier 1912 an da O'Donell-Straß bezong. Vo 1908 bis 1917, wo Real wieder an spanischen Pokal gwunna håd, wars a eher erfolglose Zeit. Im Jahr 1920 håd da Verein dann vom spanischen Kini Alfonso XIII den Zusatz Real (span. fia königlich) fia eanan Vereinsnamen verliehen kriagt. Drei Jahr drauf is ma dann vom inzwischen z'kloana Stadion an da O'Donell-Straß ins Ciudad Lineal Velodrom und oa Jahr spada ins Chamartín-Stadion umzong.

1931, drei Jahr nåchdem de spanische Liga gegründet worn is, håds Real gschafft zum easchtn Moi spanischer Moasta zum wern. Den Titel hams dann a oamoi erfoigreich verteidign kenna. In de Jahr 1934 und 1936 hod a der Pokal wieder gwunna wern kenna. Durch'n spanischen Bürgerkriag (1936-1939) is da Verein dann in immense Schwierigkeiten kemma. Da des Stadion durch'n Kriag stark in Mitleidenschaft zong worn is und da fui Spieler im Kriag gfoin oda einfach verschwunden han, is da Klub kurz vor da Auflösung gstandn. De Auflösung des Klubs håd ma aber no verhindern kenna.

Ab 1943 is mit de Spanier unter'm neien Presidenten Santiago Bernabéu wieder stark bergauf ganga. Ois easchts håd Bernabéu veranloßt, dass a neies Stadion baut werd. Mit na Kapazität fo 120.000 Zuschauern wars dåmåis des greßte Stadion der Weit. Bis 1951 håd da Verein aber trotzdem in da Liga nur im Middlmaß und teilweis sogar gegan Abstieg gspuit, obwoi 1946 und 1947 de Copa del Rey gwunna wern håd kenna.

In da Saison 1953/1954 håds Real dann gschafft, a durch de Neiverpflichtung Alfredo Di Stéfano, der mit 27 Toren Torschützenkini worn is, amoi wieder de Liga zum gwinna, de ma 1955 a verteidigen kenna hod. Bsondern Anteil an dene Erfolge, und a an de in de nachstn Jahr, håd da President durch sei Transferpolitik g'håbt. So hod Real fui Stars aus da ganzn Weit kafft, z. B. Miguel Muñoz, Ferenc Puskás oda a da scho genannte Di Stéfano. Mit dem Team wars dann meglich, bis 1964 no sechs Moi spanischer Moasta und oa Moi Pokalsieger zum wern. Der greßte Erfolg war dåmåis aber, dass ma, fo 1956 bis 1960, fünf Moi in Folge an Europapokal der Landesmoasta und dazua no 1960 an Weltpokal gwunna håd. In der Zeit is dann a da Spitznam "das Weiße Ballett" entstanden, da si des, mit Stars gespickte, Team regelrecht durch de gegnerischen Abwehrreihen "danzd" håd. 1962 und 1964 wars jeweils nommoi meglich, ins Finale vom Europapokal der Landesmoasta zum kemma, allerdings san de Spiele gegen Benfica Lissabon und Inter Mailand verlorn worn.

1963 is de "Ciudad Deportiva" (Sportstadt), a riesiger Sportkomplex mit Fuasboifeidern, Schwimmbädern, a paar Klubgebäuden und einige andere Einrichtungen, eigweiht worn. In dera Dimension håd zu dera Zeit sonst koa Verein a so großes Trainingsgelände g'håbt.

Nåchdem Real 1964 gegen Inter im Finale vom Europapokal der Landesmoasta verlorn håd, håd unter Miguel Muñoz, der nun ois Trainer tätig war, a Verjüngung stattg'fundn. So is unter Anderem a Di Stéfano aus da Mannschaft gnumma worn. Aufbaut håd ma des Team anschließend mit spanische Spieler, de da Verein kafft håd oda aus der eigenen Jugend g'hoit håd. Mit da neien Mannschaft is de Titelverteidigung 1965 in da Liga gelungen und 1966 is gschafft worn, an Europapokal der Landesmoasta zum sechsten Moi zum gwinna. Da Spitznam vom damaligen Team, des nur aus spanische Spieler aufbaut war, war "el Madrid ye-yé".

Auf nationaler Ebene hams de Spanier erreicht, fo 1967 bis 1969 drei Moi hinteranander de Primera División zum gwinna. A 1972 is da Verein Easchta in da Liga worn. Allerdings håd Real 1974 a a enttäuschende Saison gspuit (8. in da Liga), wesweng der Trainer Miguel Muñoz nåch 14 Jahr im Amt entlassen worn is. Nachfolger war Miljan Miljanić. Glei im easchtn Jahr unter eam håd des Team um Günther Netzer, Paul Breitner, Vicente del Bosque oda a José Antonio Camacho des Double aus Pokal- und Ligasieg perfekt g'macht. Im Jahr drauf håd ma de Liga erfoigreich verteidigen kenna. A zwischen 1978 und 1980 is gelungen, allerdings mit am neien Trainer, drei Moi hinteranand de hächste spanische Spuiklass zum gwinna. International dagegn wars koa erfoigreiche Zeit: So is 1971 und 1983 des Finale vom Europapokal der Pokalsieger und 1981 des vom Europapokal der Landesmoasta verlorn ganga.

Am 2. Juni 1978 is, nåch 35-jähriger Presidentschaft, Santiago Bernabéu mit 82 Jahr gstorbn. Bis heid is er da erfoigreichste bisherige President bei de Madrilenen, und zwar mit oam Weltpokal, sechs Europapokale der Landesmoasta, 16 Liga- und 6 Pokaltitel. Außerdem war er a stark an da Gründung fo de eiropäischen Wettbewerbe beteiligt.

International håd Real Madrid durch de zwoa UEFA-Cup-Siege 1985 und 1986 wieder in de Erfolgsspur gfundn. De Zeit, ois 1986-1990 a 5 Moastatitel an de Madrilenen ganga san, is geprägt wordn durch de "Quinta del Buitre" - fünf Spieler, de 1983/84 vom Nachwuchs zu de Profis kemma san, darunter a Emilio Budrogueño - aber a heid no bekannte Namen wia Hugo Sánchez oda Jorge Valdano warn a wichtiger Teil vom Team.

Nåchdem 1991-1994 jeweils da FC Barcelona unter Trainer Johann Cruyff spanischer Moasta worn is - wobei Real de Moastatitel 1992 und 1993 jeweils nur wenga na Niederlage bei CD Teneriffa am letzten Spuidåg verlorn håd - is Madrid eascht 1995 wieder a Moi Easchta worn, desmoi unter Trainer Jorge Valdano und mit Stars wia Raúl, Ivan Zamorano oda a Michael Laudrup. Ois dann aber a de Saison 95/96 mit nur am sechsten Tabellenplatz abgschlossn worn is, håd Valdano geh miassn und fia eam is Fabio Capello neier Spielleiter worn. Mit Veaschtärkungen wia Roberto Carlos, Clarence Seedorf oda Bodo Illgner is da Moastatitel 1997 dann a wieder nåch Madrid ganga.

In da Saison 97/98 håds Real nåch 34 Jahr wieder a Moi gschafft, de Champions League, de seit 1992/93 an Europapokal der Landesmoasta ersetzt, zum gwinna - im Finale is Juventus Turin 1:0 gschlong wordn - und a 2000 (3:0 genga FC Valencia) und 2002 (2:1 genga Bayer Leverkusen wars meglich, an wichtigsten eiropäischen Pokal in de spanische Hauptstadt zum hoin. 1998 und 2002 is jeweils a no da Weltpokal gwunna worn. Unter Florentino Perez, der seit 2000 neier President war, san außerdem no de Moastatitel 2001 und 2003 gwunna worn. Da de Zeit fia den Club sehr erfoigreich verlaffa is und weil de Mannschaft, seit 1999 unter Trainer Vicente del Bosque, gespickt mit de weltbesten Spieler war (u. a. Luis Figo, Zinédine Zidane, Ronaldo), is des Team Los Galácticos (de Galaktischen) gnannt wordn.

Weil da Vertråg mit'm Vicente del Bosque 2003 ned valängert worn is, san einige wichtige Spieler wia z. B. Fernando Hierro, Claude Makélélé oda a Fernando Morientes zu am andern Verein gwechselt. De bekannteste Verpflichtung in dem Jahr war David Beckham. Obwoi Real guad in de Saison gstartet is, war ma am Schluss im Viadlfinale fo Copa del Rey und Champions League ausgschiedn und a in da Liga is da Verein no auf'n viadn Plåtz abgfoin. De foignden Jahr warn dann a sportliche Talfahrt fia de Madrilenen. 2005 und 2006 is ma jeweis ohne Titel blim und am 27. Feba 2006 håd dann a no da President Florentino Perez ibaraschend zruggtredn.

De anschließende Woi, de wenga da Annulliarung vo de 10.500 per Briafwoi obgegebenen Stimmen sehr umstritten war, is vom Rechtsonwoit Ramón Calderón gwunna worn. Unter Fabio Capello 2006/2007 und Bernd Schuster 2007/2008 håds Real dann jeweils wieder a Moi gschafft, easchta in da Primera División zum wern. Bsonders in da Champions League, dem fia'n Verein wichtigsten Wettbewerb, håd da Erfoig allerdings lang auf si warten låssn. Nåch am Ausscheiden im Viadlfinale 2004 is Real fo 2005 bis 2010 immer im Achtelfinale gscheitad. Am 16. Jenna 2009 håd Ramón Calderón aufgrund fo Manipulationsvorwürfen sei Amt ois President niedaglegt.

Am 1. Juni 2009 is Florentino Perez zum zwoaten Moi nåch seiner easchtn Amtszeit fo 2000-2006 zum Presidenten gwählt worn. Jorge Valdano war neier Generalsekretär. Perez håd angekündigt, wieder, wia bei de unter eam aufbauten Galácticos, de weltbesten Spieler nåch Madrid zu hoin und so san in de Monate nåch seim Amtsantritt Stars wia Xabi Alonso und Karim Benzema (fia jeweils uma 35 Mio. €), Kaká (65 Mio.) oda a Cristiano Ronaldo, mit 94 Mio. € da deieaschte Transfer in da Fuasboihistorie, nåch Madrid glotst worn. De wichtigsten Abgänge in dera Saison warn Arjen Robben, Fabio Cannavaro oda a Klaas-Jan Huntelaar, der nur a hoibs Jahr vorher verpflichtet worn is. Obwoi Real mit'm neien Team in da foigendn Saison an vereinsinternen Punkterekord in da Primera División brocha håd (96 Punkte), is Barca gelungs, de Moastaschaft zu vateidign.

  • Javier Marías: Alle unsere frühen Schlachten. Fußball-Stücke., Deutscher Taschenbuch Verlag, 2002, ISBN 3-423-13010-5
  • Luis Miguel González: Real Madrid. Cien años de leyenda 1902-2002., Everest, 2002, ISBN 84-241-9215-X
  • Phil Ball: White Storm: 101 years of Real Madrid., Mainstream Publishing, 2003, ISBN 1-84018-763-8
  • John Carlin: White Angels., Bloomsbury Publishing PLC, 2005, ISBN 0-7475-7348-4
 Commons: Real Madrid – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien