Regen (Fluss)

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Da Regn (tschechisch: Rezná) is a linka Nebnfluss vo da Doana, der wo große Teile vom Boarischen Woid in da Tschechei und vor allm Ostbaiern entwässert. Er is mit samt seine Hauptquellflüss 190,93 Kilometa lang und domit, noch da Naab, da zwoatlängste Fluss vo da Oberpfoiz. Mit am Mindungsabfluss vo fast 40 Kubikmeta pro Sekundn is er, wiedarum noch da Naab, da zwoatgreasste linke Doanazufluss in Deitschland.

Nama[VE | Weakln]

De Germanen hamm den Fluss Regana gnennt. Vo de Römer des Castra Regina, dem spätarn Regnschburg, is de Bezeichnung leicht obgwandlt worn ois Reganum oda Reganus. Im 11. Joahrhundert, währand da Zeit des Nordgau (Baiern), is da Fluss Regin gschriem worn, auf anar Urkundn vo 1140 erstmois Regn. Iba de genaue Bedeitung und Herkunft vo dem Nama gibts verschdane Forschungsergebnisse, de a an keltischn Ursprung ned ausschlissn. Mehrane Orte am Flusslauf ham an Bezug zum Flussnama. So is de Stod Regn vermutle noch ihra Lag am Fluss benannt. Regn is a Bestandteil vo de Ortsnaman Regndorf, Regnhüttn, Regnpeilstoa, Regnstauf und Weißnregn sowia vo dem urspringlichn Nama Reginhusen (Haisa am Regn) vo dem Rengschburga Stodbezirk Reinhausn. Dogegn is de Stod Rengschburg selba, de im Mindungsgebiet vo dem Fluss ligt, vom lateinischn Ortsnama Castra Regina (Laga am Regn) obgleit und domit nur indirekt vom Flussnama.

Geografie[VE | Weakln]

Einzugsgebiet[VE | Weakln]

Da Regn entwässert a ungefähr 2878 Quadratkilometa gross Gebiet, des weide Teil vom nörlinga Boarischn Woid umfasst. A de südlinga Ausläufa vom Obapflaiza Woid lign in seim Einzugsgebiet. Da längste Quellfluss vom Regn, da Große Regn, und sei greaßta Nebnfluss, de Chamb, ham ihre Quelle jeweils auf dem Gebiet vo da Tschechei.

Quellflüss[VE | Weakln]

Hydrologisch und hydrografisch gseng ling sei linka Obalauf Schwarzer Regn und weida aufwärts sei eigana rechta Obalauf Großa Regn auf dem Hauptstrang vo dem Fluss und wern nur ois Nebnnaman vo dem gsamtn Regn ogseing. Da Fluss troagt den attributlosn Nama Regn ab dem Zammafluss vom Schwarzn und Weißn Reng bei Pulling zwischn Bad Kötzting und Blaibach, unmittlbor untahoi da Staumaua vom Blaibacher See. Bei de Einheimischn wern jedo aa de Quellflüss umgangssprachle olle nur ois "da" Regn gnennt.

Verlauf[VE | Weakln]

Da Fluss valaft weida Richtung Nordwestn noch Cham, wo er sein greaßtn Nebnfluss, den Chamb aufnimmt. Da Reng fliasst iba Roding, Walderboch und Reichenbochnoch Nittenau. An dera Stej am "Rengknia" knickt er noch Südwestn ob und kimmt dem Fluss Naab bis aaf 6 Kilometa nah. Da Reng valaaft danoch iba Rengstauf und Lappersdorf noch Rengschburg und mindt ois linka Nebnfluss in de Doana.

Mindung[VE | Weakln]

In Regnschburg, genaua bei Reinhausn, mindt da Reng in de Doana. Nur aa de letztn 530 Meta werd da Reng vo da Berufsschiffahrt gnutzt und is ois Bundeswassastrass ausgwiesn, olladings nur mit 100 Meta eigana Flussstreck. Vo da Doana zweigt bei da Autobahnbruckn A 93 da Schleusenkanoi Rengschburg, da so gnannte Rengschburga Europakanoi ob, wecha noch guat 2 Kilometa in den Reng eimindt. Da Obschnitt vom Reng vo dera Kanoieimindung bis zur Mindung in den Doana-Nordorm obahoi da Rengschburga Nibelungabruckn is vo da amtlichn Flusskilometrierung vo da Doana erfasst (Kilometa 2379,24 bis 2378,82 = Reng-Kilometa -0,09).

Nebenflüss[VE | Weakln]

Vom Ursprung zur Mindung, Auswahl: Moosgrobn (links, Blaibach-Kreuzbach),Pinselboch (rechts, bei Blaibach-Hochfeld),Langgrobn (rechts, bei Miltach-Riesel), Klingloach, auch Perlboch (links, Miltach),Mühlboch (links, bei Chamerau-Staning),Roßboch (rechts, Chamerau-Roßbach),Grindelboch (rechts, bei Runding-Langwitz),Chamb (rechts, Cham-Altenstod), greassta Zuafluss des Rengs,Quadfeldmühlboch (links, bei Cham-Michelsdorf) (Abzweig),Katzoach (rechts, bei Cham-Katzboch),Holderboch (rechts, bei Cham-Ponholzmühle),Pitzlinger Boch (rechts, obahoi-gengiba Cham-Wulfing),Knöblinger Boch (links, bei Cham-Untertraubenbach) Landgrobn (rechts, untahoi-gengiba Cham-Wulfing),Auboch (rechts, Pösing)Hiltenboch (rechts, Roding-Mühlau),Grundboch (links, Roding-Piendling),Kammerweiherboch (rechts, bei Roding-Oberdorf) Trübenboch (links, Roding-Kienmühle),Hechtboch (links, Roding-Wiesing),Perlboch (links, noch Roding-Wiesing),Höllgrobn (links, noch Roding-Imhof),Geißgrobn (links, obahoi-gengiba Roding-Dicherling),Emisbachl (links, obahoi-gengiba Roding-Dicherling),Brunnwiesbachl (rechts, bei Roding-Dicherling),Markgrobn (rechts, noch Roding-Dicherling),Zenzinger Boch (rechts, bei Roding-Zenzing),Oberraninger Boch (links, bei Zell-Oberraning),Satzboch (rechts, gengiba Zell-Oberraning),Mühlboch (links, bei Zell-Unterraning),Wolfsgrobn (rechts, bei Walderbach-Kirchenrohrbach),Perlenboch (links, bei Walderbach-Katzenrohrbach),Hauser Boch (rechts, Walderbach),Kühboch (links, untahoi-gengiba Walderbach),Spitalweiherboch (rechts, noch Walderbach) Harsboch (links, Reichenbach),Pfaffengrobn (links, Reichenbach) Kaltenboch (rechts, noch Reichenbach-Kienleiten),Heinzlboch (links, Nittenau-Tiefenbach),Schwemmboch (links, gengiba Nittenau-Treidling),Sulzboch (rechts, bei Nittenau-Muckenbach),Wehrgrobn (rechts, bei Nittenau-Bergham),Kühgaßboch (links, bei Nittenau),Reisachbach (links, Nittenau),Oedischboch (rechts, bei Nittenau-Bergham),Vellenboch (links, vor Nittenau-Obermainsbach),Schloßgrobn (rechts, bei Nittenau-Neuhaus),Doblboch (links, bei Nittenau-Untermainsbach),Frankenboch (links, bei Nittenau-Stefling),Dellerboch (rechts, Nittenau-Hengersbach),Geiseckboch (links, noch Nittenau-Stefling),Schwarza Grobn (rechts, noch Nittenau-Weißenhof),Edersboch (rechts, noch Nittenau-Weißenhof),Brunnmühlboch (rechts, fast scho gengiba vo Regenstauf-Marienthal),Heuboch (rechts, gengiba vo Regenstauf-Marienthal),Kuchenpfalter Boch (rechts, gengiba vo Regenstauf-Marienthal),Römergrobn (rechts, untahoi-gengiba vo Regenstauf-Marienthal),Hansboch (rechts, vo Regenstauf-Hirschling),Schirmgrobn (rechts, vo Regenstauf-Hirschling),Almersboch (links, vo Regenstauf-Hinterberg),Süssenboch (links, Regenstauf-Süssenbach),Schneidergrobn (rechts, bei Regenstauf-Hirschling),Mühlboch (links, Regenstauf-Heilinghausen),Leonberger Grobn (rechts, bei Regenstauf-Schwaighof),Schergengrobn (links, bei Regenstauf-Ramspau),Karlsteiner Boch (links, bei Regenstauf-Kleinramspau),Stadtmühlboch (links, bei Regenstauf-Stadel),Ellenboch (links, bei Regenstauf-Fidelhof),Diesenboch (rechts, Regenstauf-Diesenbach),Wenzenboch (links, Zeitlarn),Aschacher Grobn (rechts, Lappersdorf-Benhof),Lorenzer Grobn (rechts, bei Lappersdorf-Lorenzen),Rodauer Grobn (rechts, Lappersdorf),Metzenboch (rechts, Lappersdorf)

Fischvorkommen[VE | Weakln]

Da Reng is sehr fischreich. Alloa im Gebiet vom Schwarzn Reng kemman foigende Ortn vor: Europäischa Aal Döbel ([[Aitel) Europäische Äsche, Bochforeilln, Bochsaibling, Barbe, Flussbarsch, Bochschmerle, Brachse (Brasse), Elritze, Gründling, Güsta, Hasel, Hecht, Huchen, Karpfn, Groppe, Ukelei, Moderlieschen, Nase, Rengbongforeilln, Rotauge,Rotfeder, Quappe, Schleie, Schneider, Wels (Waller), Zander. De greasste Bsondaheit is da Huchn.

Landschaftn[VE | Weakln]

Aaf seim Weg durchfliasst da Reng mehrare Landschoftn:

Rengsenkn[VE | Weakln]

Vo Zwiesl bis Cham durchfliasst da (Schwarze) Reng de Rengsenkn, de den Hintern Boarischn Woid im Nordostn vom Vordern Boarischn Woid und dem Falknstoana Vorwoid im Südwestn trennt. Da Valauf vom Reng werd, aa noch da Rengsenkn, imma wieda vom Pfahl beeiflusst.

Naturschutzgebiet Rengdoiaue[VE | Weakln]

In da Cham-Furtha Senkn zwischn Cham und Pösing weitet se des Flussdoi stoirk, da Fluss mäandart in weide Schloafan. Do is des neie Naturschutzgebiet Rengdoiauezwischn Cham und Pösing entstandn. Des Schutzgebiet is mit ungefähr 1427 Hekta des mit Obstand greasste Naturschutzgebiet in da Obapfoiz, nebm dem des Künischen Gebirgs am Obalauf vom Reng, des teilweis im Gebiet vo da Tschechei ligt. Des erschte, 10 Hekta groasse Schutzgebiet südle vo Cham is 1974 entstandn. Des Kerngebiet vom Naturschutzgrossprojekt Rengdoiaue is 1776 Hekta groass. De Auenlandschaft mit erln- und weidngsäumtn Stillgewässern wia Teichn und Oidwassern is a wichtigs Rückzugsgebiet fia Wiesnbriata. Do kennan Ufaschnepfn, Bekassine und Großa Brachvogl in ihram Brutibiotop beobachtet werdn, aba aa Zugvegl wia Kampfleifa, Dunkla Wassaleifa, Greaschenkl und Singschwän bei ehrnam Durchzug. Weidane bedeitsame Vorkemma gibts vo Biba, Schwarzhalstaucha, Wachtlkönig, Rotschenkl, Leffla, Blaukehlchen, Eisvogl, Moorfrosch, Laubfrosch und Gelbbauchunkn. Aa fia de Vegetation (zum Beispui Kleinseggn, Binsn) und seitene Insektn is des Naturschutzgebiet a wichtiga Sandort. In Cham-Untertraubenboch gibts a Beobachtungsstation mit Aussichtsturm.

Rengdoi[VE | Weakln]

Ab Roding durchfliasst da Reng a breide Toisoihn, de den Foalknstoana Forst vo da Bodenwöra Senkn trennt. Ab Stefling verengt se des Doi imma mehra, und bei Marienthel knickt's nach Südn ob. Im enga Doiobschnitt bis Hirschling mit seine steiln Häng mäandart da Fluss kaam no. Ob Hirschling bis Rengschburg weitet se des Doi wieda. Des Rengdoi hot a warms Klima, weshob do Wärme liabende Pflanzn gedeihn, de aa im Doanaraum virkeamma. Assahoi vo da enga Doilag gibt's aa woirme Berghäng, an dene auf Granit-Grus Trocknrasn und Kiefernwälda gedeihn. Aasserdem findn se Schluchwälda bei da Burg Stefling und da Burgruine Stockenfels. Zum Rengdoi ghern folgande Vegetationsbereiche: -Des strömende Wassa -De Oldwässa und Anlandungsbeckn -De feichtn Ufa und die Auwälda -De Trocknrasn und Trocknhäng -De Suibagrasflurn -De Wälda (Kiefer- und Mischwälda und worme Schluchtwälda)

Wirtschaft[VE | Weakln]

Des Wassa vom Reng werd fia de Trinkwassavasorgung und zur Energiegewinnung gnutzt. No heit san de Muihln am Reng zoareich, obwoi etliche nimma in Betrieb san und teilweis vafoilln. Noch wia vor is die Hoilzvaarbeidung und Babierherstellung a wichtiga Wirtschaftszweit.

Des Triftn[VE | Weakln]

Seit dem Mittloata is da Reng fia d'Flößarei gnutzt worn. Ab 1847 is da Fluss bis Zwiesl floßbar gwen. Am 12. Aprui 1847 san de erstn siebm Fless mit Breda vo Zwiesl noch Rengschburg obganga. In de Wälda um Zwiesl entstandn sogenannde "Schwelln", in dene des Wassa vo de Zuflüss aufgstaut worn is. Aa da kloane Arbasee is ab 1885 ois Stausee gnutzt worn. Obahoi Zwiesl is de Blöcha an da Triftsperr Fällnrechn gsammelt, sortiert und dann weida flussabwärts gedriftet worn. Am meistn gfircht war des "Bärnloch", a etwa vier Kilometa lange Streck obahoi vo Teisnach, de mit Felsbleck übasaat war. Do verhaktn se reglmäßig de Stämm zu Hundadn und ham erst wieda freigmacht wern miassn. Manche "Hollända-Stämm" glangtn iba Rengschburg und den Ludwig-Doana-Moa-Kanoi bis in de Niederlande. Assa Breda und Stämm is a Scheithoiz trift worn. De Flößarei bis Rengschburg und Cham is durch den Bau vom Höllnstoasee 1926 beend worn. Bis Ende vo de 1950er Joahr hot de Trift dauert. Zletzt war's bsonders aus'm Zwiesla Gebiet bis zur Babierfabrik Teisnach vo Bedeitung, bis se mit dem Bau vom Rengna See im Joahr 1955 gendt is.

Tourismus[VE | Weakln]

A zuanehmade Bedeitung hot da Tourismus am Reng erlangt. De Region um Nittenau is Naherholungsgebiet vo Rengschburg, da Reng is bekannt ois ona vo de scheansten Bootswandafüuss in Deitschland und bietet a guade Infrastruktur fua Kanufahra. Für Wandara und Radlfahra besteht a ausbauts Wegenetz.

Fehlende Dokumentation[VE | Weakln]

Wärand sunst fua kloane und kloanste Bäch in Baiern Gewässakennzoin (GKZ)in frei abrufbarn Vazeichnissa dokumentiert worn san, vahoilt se des beim Reng gans andars. Vo de 74 greassarn Nebnflüss vom Reng san nur 6 mit ana GKZ im Gewässavazeichnis Doana vo da Naab bis zur Isar vom Boarischen Landesamt für Umweilt ausgwiesn: - Klinglboch (GKZ = 152272) - Chamb (GKZ = 15228) - Knöblinga Boch (GKZ=152292) - Perlboch (GKZ = 152294) - Sulzboch(GKZ = 152296) - Wenznboch (GKZ = 152298) Assadem gibt's koe Extra-Datei fia'n Reng und seine Nebnflüss, so wia des fia manche andane greassare Nebnflüss vo da Doana da Foill is, nämle fia Lech, Naab, Isar Und Inn.