Adlkofen

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Der Artikl is im Dialekt Obaboarisch (Cheamgau) gschrim worn.
Wappm Koartn
Woppm vo Adlkofen} Koordinaten fehlen
Huif zu Koartnp1
Basisdatn
Bundesland: Bayern
Regiarungsbeziak: Niedabayern
Landkroas: Landshut
Häh: 499 m ü. NHN
Flächn: 47,82 km²
Eiwohna: 3885 (31. Dez. 2006)Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Noch nicht auf Metavorlage umgestellt
Dichtn: 81 Eiwohna je km²
Postleitzoi: 84166
Voawoi: 08707
Kfz-Kennzoachn: LA
Gmoaschlissl: 09 2 74 111Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Fehler in Gemeindeschlüssel
Adress vo da
Gmoavawoitung:
Hauptstr. 18
84166 Adlkofen
Hoamseitn: www.adlkofen.de
Buagamoasta: Josef Scharf (CSU)
Adlkofen - Lage im Landkreis Landshuat
Kortn

Adlkofen (boarisch aa Adlkofa gschriem) is a Gmoa in Niedabayern. Sie zäit zum boarischn Sprachraum und is Teil vom Landkreis Landshuat.

Eadkund[VE | Weakln]

Adlkofen liegt nur rund 8 km östli vo Landshuat und südli üba dem Doi vo da Isar.

Nachbargmoandn[VE | Weakln]

De greßan Gemarkungn san Adlkofen, Deutenkofen, Läuterkofen, Jenkofen, Beutelhausen, Reichlkofen. Es gibt aba no vei mehra, insgesamt existiern üba 90.

Gschicht[VE | Weakln]

Da Nam Adlkofen taucht zum erschtn Moi ois Landschaftsbezeichnung Adalahkevva in a Urkundn auf, de Kaiser Otto da Groaße kurz vor seim Doad 973 in Merseburg ausgstellt hot. Er schenkt damit sei Eigengut in Beutelhausen, in da Grafschaft Adlkofen gleng, de Nonnen im Niedamünster vo Rengschburg. Da Siedlungsnam Aetelkouen dageng taucht erstmois in a Urkundn vo 1252 auf. Seit 1762 werd nochweislich de Schreibweis Adlkofen hergnumma. Da Nam leitet si vo dem Leitnamen Adelo (oder Adalhoh) ab, der mit dem Grundwort -hofen (Oosiedlung, Hof) vabundn worn is. In Adlkofen war de weltliche Herrschaft scho recht friah präsent. 1687 is des sogenannte Schergenamt vo Wolfstoa noch Adlkofen valegt worn, wos unta da Leitung vo am Amtmann vom Landgricht Teisbach bis 1803 vabliem is. Da Amtmann hot richterliche Funktionen üba alle Leit ausgübt, de net Untertanen vo am Hofmarksherrn warn. Eam san vier Obmannschaften unterstandn: Reichersdorf, Frauenberg, Günzkofen und Hohenegglkofen. Aus de oidn Vawoitungseiheitn san 1812 de politischen Gmoandn buidt worn. Hofmarken bestengan zu dera Zeit in Deutenkofen, Göttlkofen und Günzkofen. Lediglich in Deutenkofen is im 17. Johrhundert a dreigeschossiges Schloß erbaut worn. Dauerhaft hod da drin aba nia a Adelsfamilie gwohnt. De gesellschaftlichen Verhoitnisse san maßgebend vom Pfarrer prägt worn.

Religion[VE | Weakln]

Hinsichtlich vo da Seelsorge is de Gmoa in drei Pfarrsprengel aufteilt. De Pfarrei Adlkofen war friara oane da greßtn und reichsten in da Diözese Rengschburg, obwoi da Ort Adlkofen selba nur aus wenigen Häusa bstandn hot. 1802 wirkt da unta andam da spadare Bischof Schwabl ois Supernumerar. Er gründt de Feiatagsschui und setzt didaktische Verbesserungen in da Voiksschui duach. Zua Pfründe ghern a groaß landwiatschoftliches Anwesen und a ansehnlicha Woidbesitz. Drüba naus übt da Pfarrer bis 1803 de Grundherrschaft üba a Reihe vo Gehöfte aus. De Pfarrei is seit dem 13. Johrhundert nochweisbar. Da Bau vo da Kira is 1733 in da heitign Form anstelle vo Vorkirchen oogfanga worn. Reichlkofen (1876), vormois Filiale und spada Vikariat da Pfarrei Kirchberg, is 1717 a selbstständige Pfarrei, de zum Kloasta Niederviehbach ghert hot. Seit dem Zwoaten Weltkriag wern in Adlkofen aa regelmaßig Gottesdienste fia de evangelischen Gmoabürger zelebriert. De Kira in Jenkofen (1422), de zua Pfarrei Hohenegglkofen und damit zum Bistum Freising ghert, is a Kunstdenkmal vo übaörtlicher Bedeutung. De prachtvollen Fenster aus'm Johr 1447 im Chor vo da Kira ghern zu de scheenstn Glasgemälde, de in Bayern erhoitn san. Sie zoang unta andam den Stifter, Herzog Heinrich vo Landshut, in voller Rüstung im Gebet. De romanische Nemkira in Dechantsreit is des äideste Bauwerk in da Gmoa. Sie is 1280 errichtet worn, ois de Rodung vom Kröninger Forstes wieda vorootriem worn is.

Schuin[VE | Weakln]

Adlkofen zäit zu de äidestn Schuiorte vom Landkreis Landshuat. Bereits 1635 is a Lehrerfamilie namentlich feststellbar. De Organisation da Schui is da Entwicklung da Gebietsreform net gefolgt. So bsuachan heit Kinda da Gmoa Adlkofen aa auswärtige Grund- und Hauptschuin. An da Schui in Adlkofen wern seit dem Schuijahr 2005/2006 nur no 4 Klassen weitgehend zweizügig unterrichtet. Des Schuigebaide is 1991 grundlegend umgebaut und vo acht auf zehn Klassen erweitert worn.

Kindagartn[VE | Weakln]

Da erschte Kindagartn in Adlkofen besteht bereits vo 1939 bis 1944 ois sogenannter Erntekindergarten in da Landshuter Straß 28. 1973 is auf Initiative vo Eltern a Vorschulkindergarten im Schuigebaide eigrichtet, da bis zua Eröffnung vo am viergruppigen Kindagartns 1977 „Am Himmelreich“ betriem worn is. Bereits 1993 is da Kindagartn um zwoa neie Gruppenräum erweitert und grundlegend umgestaltet worn. Da Kindagartn da Gmoa Adlkofen zäit heit zu de am besten ausbautn im gesamten Landkreis. Aa a recht umfangreichs und veifältigs Programm is in de vein Johr vom Betrieb kontinuierlich aufbaut worn.

Eigmoandungen[VE | Weakln]

Mit da Gebietsreform in de Johr 1972 und 1978 schliaßn si de friaran Gmoandn Deutenkofen, Jenkofen und Reichlkofen mit Adlkofen zsamma. Dazua kemman no Teile vo da Gmoan Oberaichbach, Frauenberg und Wolfsbach.

Eiwohnaentwicklung[VE | Weakln]

Auf'm Gebiet vo da Gmoa san 1970 2.387, 1987 dann 3.090 und im Johr 2000 3.778 Eiwohna zäit worn.

Politik[VE | Weakln]

Buagamoasta is Josef Scharf (CSU). Gwäit worn is er im Johr 2002 ois Nochfoiga vom Franz Xaver Gallecker (Freie Wähler). De Gmoasteiaeinahma warn im Johr 1999 umgrechnet 1.639. 000 €, davo warn de Gwerbesteiaeinahma (netto) umgrechnet 241. 000 €.

Wappn[VE | Weakln]

Adlkofen führt seit 1963 a Gmoawappn. Da Entwurf stammt vo dem Passauer Heraldika Max Reinhart. Des Wappn is gspoitn und zoagt links an suibane Kelch auf blauem Grund und rechts drei heraldische Roasn übaeinander auf suiban Grund. Da Kelch is des Sinnbuidl da Pfarrei, de Adlkofen prägt hot. Sie war friara oane da greßten in da Diözese Rengschburg. De drei Roasn erinnern an des Wappn vo da Adelsfamilie da Günzkofer, de 1670 ausgstorm is. Sie warn Herrn da Hofmark Günzkofen, vo der sie aa eanan Nam abgleitet ham. aus "Adlkofen - Bilder und Texte aus der Gmoa", Ernst J. Schröder, 1998

Gmoapartnaschoft[VE | Weakln]

Badia Calavena, Italien

Kultur und Sengswiadigkeitn[VE | Weakln]

Naturdenkmäler[VE | Weakln]

Patzinger Linde[VE | Weakln]

Im Mittloita is des sogenannte "Markgricht", des aa des "Ding" (Thing) ghoaßn hot, auf a Dingstätte abghoitn worn. De Stätten warn in da Mehrheit mit a Lindn, der sog. Grichtslindn, bepflanzt und duach an Ringwall oda Zaun abgrenzt. Aa de Patzinger Linde is a soichane. Gerichtslindn.

Ökonomie und Infrastruktur[VE | Weakln]

Es hot 1998 im Bereich vo da Land- und ForstWiatschoft nein, im produzierenden Gwerbe 233 und im Bereich Handel und Vakea 29 sozialvasicherungspflichtig Bschäftigte am Arbatsort gem. In sunstige Wiatschoftsbereiche warn 96 Leit am Arbatsort sozialvasicherungspflichtig beschäftigt. Beschäftigte am Wohnort warns insgesamt 1.235. Im verarbatenden Gwerbe (und aa Bergbau und Gewinnung vo Stoana und Erdn) hots zwoa Betriebe, auf'm Bau 13 Betriebe gem. Außerdem warns im Johr 1999 131 Bauanhöf mit a landWiatschoftlich gnutzten Flächn vo 2.872 ha, davo warn 2.454 ha Ackaflächn.

Berihmtheidn[VE | Weakln]

Ehrnbiaga[VE | Weakln]

  • Georg Eierkaufer (†)
  • Franz Xaver Hofbauer
  • Ernst J. Schröder
  • Loerh Michael

Vareine[VE | Weakln]

Hoamat- und Trachtenverein, KLJB Adlkofen, Kindagartnverein, KSK Adlkofen, Schützenverein Immergrün Jenkofen/Günzkofen, Waldschützen Blumberg, Gartenbauverein Günzkofen, VDK-Ortsverein Adlkofen, DJK-SV Adlkofen, Adlkofen Sharks Inline Slalom Team, Adlkofen Tigers American Football, Reit- und Fahrverein St. Leonhard, Liederkranz Adlkofen, KSK Reichlkofen, Edelweißschützen Göttlkofen, BJB Jenkofen, BJB Reichlkofen, SC Adlkofen, Stock-Car-Club Landshut, Siedler- und Eigenheimervereinigung Adlkofen e.V., KDFB Adlkofen, Schi-Club Göttlkofen, Frauen - Union, CSU-Ortsverband Adlkofen, SPD-Ortsverband Adlkofen, JU-Ortsverband Adlkofen, CSU-Ortsverband Reichlkofen, Freie Wähler Adlkofen, Motorradfreind Adlkofen, Bund Naturschutz Aichbachtal, Schui und Freizeit Adlkofen, KAB Reichlkofen, Blasorchester Adlkofen, Bund da Selbständigen, Händlmaier-Freind Niederbayern

Feiawehrn[VE | Weakln]

FF Adlkofen, FF Günzkofen, FF Deutenkofen, FF Reichlkofen, FF Jenkofen

Literadua[VE | Weakln]

  • Adlkofen - Bilder und Texte aus da Gmoa", Ernst J. Schröder, 1998
  • Adlkofen - Bilder und Dokumente aus oida Zeit", Ernst J. Schröder, Hans Wagensonner, 1987

Im Netz[VE | Weakln]

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