Affing

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Wappm Koartn
Woppm vo Affing} Koordinaten fehlen
Huif zu Koartnp1
Basisdatn
Bundesland: Bayern
Regiarungsbeziak: Schwoom
Landkroas: Aichach-Friedberg
Häh: 465 m ü. NHN
Flächn: 44,86 km²
Eiwohna: 5187 (1. Jen. 2008)Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Noch nicht auf Metavorlage umgestellt
Dichtn: 116 Eiwohna je km²
Postleitzoi: 86444
Voawoi: 08207
Kfz-Kennzoachn: AIC
Gmoaschlissl: 09 7 71 112Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Fehler in Gemeindeschlüssel
Adress vo da
Gmoavawoitung:
Mühlweg 2
86444 Affing
Hoamseitn: www.affing.de
Buagamoasta: Rudi Fuchs (CSU)

Affing is a Gmoa im Landkreis Aichach-Friedberg. Sie liegt damit im Regierungsbezirk Schwoom, trotzdem ghert de Gmoa zum boarischn Sprachraum.

Eadkund[VE | Weakln]

Geographische Log[VE | Weakln]

Da Ortsteil Affing mit Iglbach liegt an da Stootsstraß 2035 (Augschburg - Neuburg) am Affinga Bach und is rund zehn Kilometa nordestli vo Augschburg in da Nachan zum Flughafn Augschburg.

Ortstei[VE | Weakln]

Zua Gmoa Affing ghern de Ortschaftn Affing (mit Iglbach), Anwalting, Aulzhausen, Bergen, Frechholzhausn, Gebenhofn, Haunswies, Katzenthal, Miedering, Mühlhausn und Pfaffenzell.

Nachbargmoandn[VE | Weakln]

De Gmoa Affing grenzt an de Nachbargmoandn Augschburg, (Gersthofen), Reaing, Oaing, Höiabooch, Aichach-Griesbeckerzell, Obergriesbach und Friedberg.

Gschicht[VE | Weakln]

A Grobhiglgruppm und remische Funde deitn auf a friare Besiedlung hi. Da Ortsnam Affing kunnt auf a bayerische Grindung duach an Affo hiweisn. Affing is 1040 erstmois urkundli erwähnt und war vor 1800 Sitz vo a gschlossnen Hofmark vo de Grafn vo Leyden. Sie war a Tei vom Kurfiarschtntum Bayern.

De Ritter-, Hofmarks- und Herrschoftsgschicht nennt foigende Leit: Perenhart de Affingin (1040), Ulrich vo Affingen (um 1090), seine Buama Udalschalk und Giselher (um 1126), Otto vo Affing und Burkart vo Affingen (um 1150), Eberhart vo Affingen (1350) und foigende Lehens-Besitza vo da Hofmark Affing: Engelhart vo Oberndorf (1425), sei Tochta Amalie mit Ehemo Wolfgang Woidecker (um 1470), Walter vo Gumppenberg (1506), Seifried vo Zillenhart (1552), Woidecker (bis 1621), Georg Friedrich vo Stauding (ab 1621), Johann Baptist Freiherr vo Leyden - Kurfiarschtlicha Vizekanzla z Minga (ab 1682).

De Adelsfamij vo de Freiherrn vo Gravenreuth hod anno 1816 de Hofmark Affing (und 1831 de Hofmark Obergriesbach) kafft und is seitdem Schlossherr z Affing. Da Erwerba, Karl Ernst vo Gravenreuth wor Diplomat und hod ois Generalkommissär des kurz vorher an Bayern kemmane Schwobm vawoit.

Im Zug vo de Vawoitungsreforma in Bayern is mit dem Gmoaedikt vo 1818 de heitige Gmoa Affing entstandn.

Woppmversion

Politik[VE | Weakln]

Buagamoasta is seit 2002 Rudi Fuchs (seit 2006 CSU, vormois CWG-BB / FBG), da vorherige Gschäftsführa da Gmoa. Im März 2008 is Fuchs fia a zwoate Amtszeit wiedagwäit worn. Buagamoasta seit 1978: Johann Matzka, Helmut Tränkl, Rudi Fuchs

Woppm[VE | Weakln]

De Blasoniarung hoaßt: In Blau a aus am suiban Fäisn viarawochsands suibans Oaherndl. Des Gmoawoppm entspricht im Woppm vo da Gravenreutha Famij.

Städtepartnerschaft[VE | Weakln]

Versehnungskreiz

Duach de Errichtung vom „Deutsch-Polnischen Versöhnungskreiz“ in Aulzhausen san scho 1993 Kontakte zua polnischen Kreisstod Łobez (deutsch Labes) aufgnumma worn. - Unabhängig davo is 1993 aa in Lobez a „Deutsch-Polnische Gedenkstätte“ errichtet worn. - Seit 1997 gibts a offizielle Städte- bzw. Gmoapartnerschaft, de u.a. vom Affinger „Partnerschaftskomitee Lobez e.V.“ pflegt werd. 2007 feiertn de zwoa Gmoandn ihr zehnjahrigs Partnerschaftsjubiläum.

Kultur und Sengswirdigkeitn[VE | Weakln]

  • Schloß Affing mit Schlosspark und Schlosshof (a ehemoligs Wossaschloss)
    1816 hod de Adelsfamilie vo Gravenreuth de Hofmark Affing kafft und is seithea Schlossherr z Affing. Duachn Schlosspark mit Orangerie fliaßt da Affinga Bach. Im Schlosshof findt da weit ummadum bekannte Weihnachtsmorkt stott.
  • Ehemoliges Schloßguat Iglhof z Affing-Iglbach (End vom 17. Jh.)
  • Mittloitaliche Burgstoi z Burgstoi Mihausn, ('Burgstall Mühlhausen'), Miedering und Haunswies
  • Pfarrkira z Affing (St. Peter und Paul und Zu de Siebm Zuafluchtn)
  • Kapelln in Affing (St. Michael, 1694)
  • Friedhofkapelln in Affing (Gruft-Kapelln da Freiherrn vo Gravenreuth, 1833)
  • Pfarrkira in Haunswies (St. Jakobus d. Ä.)
  • Woifahrtskapelln bei Haunswies (St. Jodok, Ende 17. Johrhundert)
  • Pfarrkira in Aulzhausen (St. Laurentius und Elisabeth)
  • Pfarrkira in Mühlhausn (Johannes da Taifa und Maria Magdalena)
  • Pfarrkira in Gebenhofn (Mariä Geburt)
  • Filialkira in Anwalting (St. Andreas)
  • Salzbergkapäin in Anwalting (Muatta Gottes mit de Siebm Schmerzn)
  • Kapäin in Fechholzhausen (Mariä Hoamsuachung)
  • Kapäin in Katzenthal (St. Valentin)
  • Kapäin in Miedering (St. Elisabeth)
  • Kapäin in Bergen (End 19./Anfang 20. Johrhundert)

Vereine[VE | Weakln]

  • FC Affing 1949 e.V.
  • Freiwillige Feiawehr Affing e.V.
  • Weihnachtsmarkt im Schloßhof Affing e.V.
  • Woaznclub Affing

Ekonomie und Infrastruktur[VE | Weakln]

Wiatschoft[VE | Weakln]

Es hod 1998 im Bereich vo da Land- und Forstwiatschoft 40, im Produzierenden Gewerbe 367 und im Bereich Handel und Vakea 199 sozialvasicherungspflichtig Bschäftigte am Arbatsort gem. In sunstige Wiatschoftsbereiche warn 121 am Arbatsort Leit sozialvasicherungspflichtig beschäftigt. Beschäftigte am Wohnort warns insgesamt 1735. Im vaorbatenden Gwerbe (und aa Bergbau und Gewinnung vo Stoana und Erdn) hots 5 Betriebe, auf'm Bau 12 Betriebe gem. Zuadem bestengan im Johr 1999 129 Bauanhöf mit a landwiatschoftlich gnutzten Flächn vo 3014 ha. Davo warn 2262 ha Ackaflächn und 745 ha Wiesn. 496 Betriebe warn am 1. Jenna 2007 gemeldet. Den greßten Anteil stelln Unternehma aus'm Bereich Handel (27,82%) und aa Handwerk (17,34%).

Vakea[VE | Weakln]

Sidle vo da Gmoa Affing valafft de Bundesautoboh 8 (A8), im Westn de Bundesstraß 2, im Ostn de Bundesstraß 300. Im Gmoatei Mühlhausen liegt da Flughafn vo Augschburg. A Umgehungsstraß nerdli vo Anwalting und Gebenhofen werd gengwärti vom Stootlichen Straßnbauamt Augschburg plant.

Buidung[VE | Weakln]

  • Kindagortn:
    • Kindagortn Bergen (gmoandlicha Träga)
    • Katholischa Kindagortn Affing (kirchlicha Träga)
    • Kindagortn Krambambuli Haunswies (gmoandlicha Träga)
  • Voiksschui Affing (Grund- und Hauptschui z Affing und Bergen)
  • Voikshochschui Aichach-Friedberg (Außenstäi Affing)

Literadua[VE | Weakln]

  • Fitz Mayer, Rudolf Wagner (Hrsg.): Der Altlandkreis Aichach: Beiträge zur Ortsgeschichte; Aichach: Mayer & Söhne, 1979
  • Freiwillige Feuerwehr Affing e. V. (Hrsg.): Festschrift 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Affing e. V. 1870–1995; Augschburg: Druckladen, 1995
  • Gemeinde Affing (Hrsg.): Einweihung Kläranlage Affing 17. Oktober 1991; Kissing: Weka, 1991
  • Gemeinde Affing (Hrsg.): Gemeinde Affing – Bürgerinformation; Giggenhausen: Icos, 2003
  • Gemeinde Affing (Hrsg.): Gschicht der Gemeinde Affing mit Ortsteil Haunswies 1040–1977
    1. Teil: Josef Lindinger: OrtsGschicht Affing mit Frechholzhausen, Iglbach, Katzenthal, Pfaffenzell
    2. Teil: Karl Winkler: Gschicht des Ortsteiles Haunswies; Affing, 1977
  • Johannes Grabler: Das Schicksal eines Zwangsarbeiters in Aulzhausen (Affing); Arbeit zum Hauptseminar Zweimal „Vergangenheitsbewältigung“ – nach 1945, nach 1989 an der Kath. Universität Eichstätt; Eichstätt, 1993 ((doc))
  • Jürgen Schmid, Hubert Emmering: „Phaffencelle“ - eine karolingisch-ottonische Siedlung bei Affing-Pfaffenzell (Lkr. Aichach-Friedberg); in: Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben 89 (1996), Augschburg 1997, S. 7–48
  • Landkreis Aichach-Friedberg&nbsp (Hrsg.): Die fünf Burgen in der Gemeinde Affing; Bodendenkmäler im Landkreis Aichach-Friedberg Nr. 6, Faltblatt zum „Tag des offenen Denkmals“; Text: Helmut Rischert; Aichach, 2006

Im Netz[VE | Weakln]


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