Aichach

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Der Artikl is im Dialekt Obaboarisch (Cheamgau) gschrim worn.
Aichach
Wappn der Stadt Aichach
Markierung
Deitschlandkartn, Position vo Aichach hervorghom
Koordinaten: 48° 27′ N, 11° 8′ O
Basisdatn
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwååm
Landkroas: Aichach-Friedberg
Hechn: 435–530 m ü. NN
Flächn: 92,97 km²
Eiwohna:

20.866 (31. Dez. 2010)[1]

Beväikerungsdichtn: 224 Eiw. pro km²
Sonstige Datn
Postleitzoi : 86551
Vorwoi: 08251
Kfz-Kennzeichn: AIC
Gmoaschlissl: 09 7 71 113
Adress vo da Stadtvawoitung: Stådplatz 48
86551 Aichach
Hoamseitn:
Politik
Buagamoasta: Klaus Habermann (SPD)

Aichach (boarisch Oacha[2]) is de Kreisståd vom schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg, der zua Oidbayern grechnet werd. Es werd da dort boarisch, net schwäbisch gredt.

Inhoitsvazeichnis

[drå werkln] Geographie

Aichach liegt in da Planungsregion Augschburg an da Paar. Es existiern de foigendn Gemarkunga: Aichach, Algertshausen, Ecknach, Edenried, Gallenbach, Griesbeckerzell, Hiesling, Klingen, Oberbernbach, Obermauerbach, Obergriesbach, Oberschneitbach, Oberwittelsbach, Sulzbach, Untergriesbach, Unterschneitbach, Unterwittelsbach, Untermauerbach und Walchshofen.

[drå werkln] Historie

[drå werkln] Stådgschichte

Aichach ko auf a boid 1000-jährige Gschichte zruckschaun. In da zwoaten Hoiftn vom 11. Jåhrhundert (vor 1078) werd de Kircha vo Aichach erstmois in a chronikalischen Notiz vom Kloasta St. Ulrich und Afra in Augschburg gnennt. De Ansiedlung is sicher äida. 1250 wird erstmois a Komtur ois Leiter vo am Haus vom Deitschn Orden in Aichach gnennt. Aichach war bis 1384 da Sitz a Deutschordenskommende, de dann nåch Blumenthal verlegt is und bis 1806 bstandn håt. 1347 verleiht Kaiser Ludwig da Bayer „unser Statt Aychach [...] allw de Recht [...] de unser Statt due de Burger ze Munichen [...] hamt“. 1634 brennt de Ståd nåch a Belagerung fast ganz ab. Im Lauf am Dreißgjahrigen Kriag ziang de Truppen da Kriagsparteien allawei wieda duach de schwaar mitgenommene Ståd an da Straß vo Augschburg nåch Rengschburg. Da Schwedengeneral Gustav Horn und de kaiserlichen Generäle Aldringen und Jan van Werth stengan si um Aichachs willen gengüba. 1704 kemman englische, holländische und spanische Truppen nåch Aichach und des herzogliche Schloß is a Opfer des Spanischen Erbfolgekriags. 1796 ziang französische und östareichische Truppen je nåch Kriagslage duach de Ståd und nehma zum Leidwesen vo de Biarga in und bei Aichach Quartier. Im Gasthof vom Bräu Lorenz Alois Gerhauser am Stådplatz wohnan u. a. da französische General Saint Cyr und 1799 sogar da Kosakenführer Rimsky Korsakov. De Ståd Aichach war bis 1802 Pflegamt und war Teil vom Rentamt Minga vom Kurfiarstntum Bayern. Aichach war im Besitz vo am Stådgricht mit weitgehenden magistratischen Eingrechte,de mit'm Gmoaedikt vo 1818 teilweis wiedahergstellt worn san. 1862 entsteht da Landkreis Aichach, der 1972 mit dem Landkreis Friedberg und aa vo oanzelne Gmoandn vo angrenzende Landkreis zum (provisorischen) „Landkreis Augschburg-Ost“ vaschmelzt und dem Regierungsbezirk Schwååm zuagordnet worn is. 1973 entscheidt si da Kreistag dafür, Landratsamt und Tagungsort nåch Aichach zum valeng und gibt dem Landkreis sein endguitigen Nama Landkreis Aichach-Friedberg.

[drå werkln] Eiwohnaentwicklung

Auf'm Gebiet vo da Gmoa san 1970 13.440, 1987 dann 16.202 und im Jåhr 2000 20.051 Eiwohna zäit worn.

[drå werkln] Politik

Buargamoasta is Klaus Habermann (SPD). De Gmoasteiaeinahma warn im Jåhr 1999 umgrechnet 13,490 Mio. Euro, davo warn de Gwerbesteiaeinahma (netto) umgrechnet 5,198 Mio. Euro.

[drå werkln] Wappn

Wappnbeschreibung: In suiber a bewurzelter greana Eichenbaum mit goldenen Oachen. Des Wappn vo Aichach is mit der Darstellung vom Eichenbaums a redendes Wappn. Da Ortsnam bedeidt „Siedlung bei dem Oachawoid“.

[drå werkln] Städtepartnerschaftn

[drå werkln] Kultur und Sengaswürdigkeitn

[drå werkln] Museen

[drå werkln] Bauwerk

[drå werkln] Sonstige Sengaswürdigkeitn

[drå werkln] Vereine

[drå werkln] Ökonomie und Infrastruktur

[drå werkln] Vakehr

[drå werkln] Öffentliche Eirichtunga

[drå werkln] Freizeit- und Sportanlagen

  • Freibad Aichach
  • Hallenbad Aichach (an da Wittelsbacher Realschui)
  • Jugendzentrum Aichach
  • Landkreisstadion

[drå werkln] Medien

In Aichach erscheinan ois Tageszeitungen:

  • Aichacher Zeitung bei da Mayer & Söhne Druck- und Mediengruppn GmbH;
    Alle Nichtabonnenten vo da Aichacher Zeitung erhoitn am Migga und Samsdag den Aichacher Anzoaga ois kostenloses Wochenblattl.
  • Aichacher Nåchrichten (Regionalausgabe da Augschburger Allgemeine) bei da Presse-Druck- und Verlags-GmbH Augschburg

In da Radiolandschaft vo Aichach gibt's zwoa Lokalsender, Hit Radio RT1 und Radio Fantasy, de eigene Frequenzen ham und no diverse weiterne Sender, unta andam mit Kabelfrequenzen.

[drå werkln] Buidung

  • Ludwig-Steub-Voiksschui Aichach (Grundschui)
  • Grundschui Aichach-Nord
  • Elisabeth-Schui (Förderzentrum, Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung)
  • Edith-Stein-Schui (Förderzentrum, Förderschwerpunkt Lernen, Sprach und emotionale Entwicklung)
  • Geschwister-Scholl-Hauptschui Aichach
  • Wittelsbacher-Realschui Aichach
  • Deutschherrn-Gymnasium Aichach
  • Berufsfachschui fia Krangapflege
  • Staatliche Berufsschui Aichach-Friedberg - [1]
  • Voikshochschui Aichach-Friedberg e.V.

[drå werkln] Ehrnbiarga

schaug aa unta: Liste da Ehrnbiarga vo Aichach

[drå werkln] Buam und Dechta vo da Ståd

[drå werkln] Sonstige Berühmtheiten

  • Brigitte Mohnhaupt, a deitsche Terroristin vo da RAF, sie håt bis zum 25. März 2007 den Rest vo ihrer 24-jährigen Haftstrafn vabiaßt und is danach auf Bewährung freiglassen worn.

[drå werkln] Weblinks

Wiktionary: Aichach – Bedeitungserklärunga, Wortherkunft, Synonyme und Ibasetzunga

[drå werkln] Zitate

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende)  (Hilfe dazu)
  2. Aichach Liebenswerte Stadt in Altbaiern. Verlag Mayer & Söhne, Aichach, 1993, S. 9.


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