Aichach

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Der Artikl is im Dialekt Obaboarisch (Cheamgau) gschrim worn.
Wappm Koartn
Woppm vo Aichach} Koordinaten fehlen
Huif zu Koartnp1
Basisdatn
Bundesland: Bayern
Regiarungsbeziak: Schwobm (Bayern)
Landkroas: Aichach-Friedberg
Häh: 435–530 m ü. NHN
Flächn: 92,97 km²
Eiwohna: 20.354 (31. Dez. 2012)[1]
Dichtn: 219 Eiwohna je km²
Postleitzoi: 86551
Voawoi: 08251
Kfz-Kennzoachn: AIC
Gmoaschlissl: 09 7 71 113
Adress vo da
Stadtvawoitung:
Stodplatz 48
86551 Aichach
Hoamseitn: www.aichach.de
Buagamoasta: Klaus Habermann (SPD)

Aichach (boarisch: Oacha[2]) is de Kreisstod vo Schwobm (Bayern) Landkroas Aichach-Friedberg, der zua Oidbayern grechnet werd. Es werd dort boarisch, net schwäbisch gredt.

Eadkunde[VE | Weakln]

Aichach liegt in da Planungsregion Augschburg an da Paar. Do gibds de foigendn Gemarkunga: Aichach, Algertshausen, Ecknach, Edenried, Gallenbach, Griesbeckerzell, Hiesling, Klingen, Oberbernbach, Obermauerbach, Oberschneitbach, Oberwittelsbach, Sulzbach, Untergriesbach, Unterschneitbach, Unterwittelsbach, Untermauerbach und Walchshofen.

Gschicht[VE | Weakln]

Stodgschichte[VE | Weakln]

Aichach ko auf a boid 1000-joarige Gschichte zruckschaun. In da zwoaten Hoiftn vom 11. Joahundat (vor 1078) werd de Kircha vo Aichach erstmois in a chronikalischen Notiz vom Kloasta St. Ulrich und Afra in Augschburg gnennt. De Ansiedlung is sicher äida. 1250 wird erstmois a Komtur ois Leiter vo am Haus vom Deitschn Orden in Aichach gnennt. Aichach war bis 1384 da Sitz vo ana Deutschordenskommende, de dann noch Blumenthal verlegt is und bis 1806 bstandn hot. 1347 verleiht Kaiser Ludwig da Bayer „unser Statt Aychach [...] allw de Recht [...] de unser Statt due de Burger ze Munichen [...] hamt“. 1634 brennt de Stod noch a Belagerung fast ganz ab. Im Lauf vo am Dreißigjährigen Krieg ziang de Truppen da Kriagsparteien allawei wieda duach de schwaar mitgnommene Stod an da Straß vo Augschburg noch [[Rengschburg}}. Da Schwedengeneral Gustav Horn und de kaiserlicen Generäle Aldringen und Jan van Werth stengan si um Aichachs willen gengiwa. 1704 kemman englische, holländische und spanische Truppen noch Aichach und des herzogliche Schloss werd a Opfer des Spanischen Erbfolgekriags. 1796 ziang französische und östareichische Truppen je noch Kriagslage duach de Stod und nehma zum Leidwesn vo de Biarga in und bei Aichach Quartier. Im Gasthof vom Bräu Lorenz Alois Gerhauser am Stodplotz wohnan u. a. da französische General Saint Cyr und 1799 sogar da Kosakenführer Rimsky Korsakov. De Stod Aichach wor bis 1802 Pflegamt und Teil vom Rentamt Minga vom Kurfiarstntum Bayern. Aichach wor im Bsitz vo am Stodgricht mit weitgehendn magistratischn Eingrechte, de mit'm Gmoaedikt vo 1818 teilweis wiedahergstellt worn san. 1862 entsteht da Landkreis Aichach, der 1972 mit dem Landkreis Friedberg und aa vo oanzelne Gmoandn vo angrenzende Landkreis zum (provisorischen) „Landkreis Augschburg-Ost“ vaschmelzt und dem Regierungsbezirk Schwoom zuagordnet worn is. 1973 entscheidt si da Kreistag dafür, Landratsamt und Tagungsort noch Aichach zum Valeng und gibt dem Landkreis sein endguitign Nama Landkreis Aichach-Friedberg.

Einwohnaentwicklung[VE | Weakln]

Auf'm Gebiet vo da Gmoa san 1970 13.440, 1987 dann 16.202 und im Joa 2000 20.051 Einwohna zäit worn.

Politik[VE | Weakln]

Buagamoasta is Klaus Habermann (SPD). De Gmoasteiaeinahma warn im Joa 1999 umgrechnet 13,490 Mio. Euro, davo warn de Gwerbesteiaeinahma (netto) umgrechnet 5,198 Mio. Euro.

Wappn[VE | Weakln]

Wappnbeschreibung: In suiber a bewurzelter greana Eichenbaum mit goldenen Oachen. Des Wappn vo Aichach is mit der Darstellung vom Eichenbaum a redendes Wappn. Da Ortsnam bedeidt „Siedlung bei dem Oachawoid“.

Städtpartnaschaftn[VE | Weakln]

  • Flag of Austria.svg Brixlegg (Östareich)
  • Flag of Germany.svg Schifferstod (Deitschland)
  • Flag of Hungary.svg Gödöllő (Ungarn)
    Aichach-Unterwittelsbach mit dem Wassaschloss is Ausgangspunkt und Gödöllö mit am Kinelichen Schloß da Endpunkt vo da sogenannten "Sisi-Straße", de den Lemsweg da Kaiserin vo Östareich und Kenigin vo Ungarn nochzeichnet.

Kuitua und Sengaswiadigkeitn[VE | Weakln]

Museen[VE | Weakln]

Bauwerk[VE | Weakln]

Sonstige Sengaswiadigkeitn[VE | Weakln]

Vaeine[VE | Weakln]

Wirtschafd und Infrastruktur[VE | Weakln]

Vakea[VE | Weakln]

Effentliche Eirichtunga[VE | Weakln]

Freizeit- und Spoatanlagen[VE | Weakln]

  • Freibad Aichach
  • Hallenbad Aichach (an da Wittelsbacher Realschui)
  • Jugendzentrum Aichach
  • Landkreisstadion

Medien[VE | Weakln]

In Aichach erscheinan ois Tageszeitungen:

In da Radiolandschaft vo Aichach gibts zwoa Lokalsender, Hit Radio RT1 und Radio Fantasy, de eigene Frequenzen ham und no diverse weiterne Sender, unta andam mit Kabelfrequenzen.

  • Aichacher Zeidung bei da Mayer & Söhne Druck- und Mediengruppn GmbH;
    Alle Nichtabonnenten vo da Aichacher Zeitung erhoitn am Migga und Samsdag den Aichacher Anzoaga ois kostenloses Wochenblattl.

Buidung[VE | Weakln]

  • Berufsfachschui fia Krangapflege
  • Deutschherrn-Gymnasium Aichach
  • Edith-Stein-Schui (Förderzentrum, Förderschwerpunkt Lernen, Sprach und emotionale Entwicklung)
  • Elisabeth-Schui (Förderzentrum, Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung)
  • Gschwister-Scholl-Hauptschui Aichach
  • Grundschui Aichach-Nord
  • Ludwig-Steub-Voiksschui Aichach (Grundschui)
  • Wittelsbacher-Realschui Aichach
  • Staatliche Berufsschui Aichach-Friedberg - [1]
  • Voikshochschui Aichach-Friedberg e.V.

Berihmtheidn[VE | Weakln]

Echte und woschechte[VE | Weakln]

  • Matthias Greitter, Kantor und Komponist
  • Chris Haas, Musika
  • Vincenz Müller, General unta 4 Regiment (Kaisareich, WeimaraRepublik, 3. Reich und DDR)
  • Ludwig Steub, Schriftstäia

Sunstige[VE | Weakln]

  • Brigitte Mohnhaupt, a deitsche Terroristin vo da RAF, sie hot bis zum 25. März 2007 den Rest vo ihrer 24-jährigen Haftstrafn vabiaßt und is danach auf Bewährung freiglassen worn.

Im Netz[VE | Weakln]

Beleg[VE | Weakln]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende)  (Huif dazua)
  2. Aichach Liebenswerte Stadt in Altbaiern. Verlag Mayer & Söhne, Aichach, 1993, S. 9.


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