Dischkrian:Kristbaam

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Vaschiabm[Weakln]

→ Kristbaam --Bua333 (dischkrian) 05:20, 31. Mea. 2013 (CEST)

In Christbaam kommt "Christus". Daher fänd ich es schöner wenn das "Ch" am Anfang bleibt. Von der Aussprache ist es auch klar, da sowohl "Christbaum" wie auch "Christus" fast überall im deutschsprachigen Raum mit "K" gesprochen (eine Ausnahme ist da vielleicht das Hoch- und Höchstalemannische, dort wird aber auch "Kinder" mit "Ch" gesprochen). Ich wär also für "Christbaam". --Buachamer (dischkrian) 07:38, 31. Mea. 2013 (CEST)
pro Kristbaam, pro Konsequenz!
Kristndum oder Krisdndum ist bekanntlich vor Jahren von El bes hier eingeführt worden. Nach endlosen, grenzwertigen Stammtisch-Streitereien mit Weggatgroasta (grenzwertig meint hier nicht El bes, der sich relativ sachlich verteidigt hatte).
Ich finde Kristbaam eine einfache und klare Differenzierung zum Deutschen, die aber jeder auf den ersten Blick versteht. Dass es in den germanischen Sprachen auch zahlreiche Beispiele für die Schreibweise "Krist" gibt, dürfte ebenfalls bekannt sein (wobei natürlich der Weihnachtsbaum in den germanischen Sprachen oft irgendwas mit der Silbe "Jul" heißt, aber ich meine hier den Gesamtkomplex "Christentum").
--Prjaeger (dischkrian) 10:05, 5. Apr. 2013 (CEST)
+1 (Christbaam warad aa ok, Kristbaam is fia mi bessa) --Matthias Klostermayr (dischkrian) 09:40, 8. Apr. 2013 (CEST)
Ich hab die Diskussion leider aus den Augen verloren. Ich verstehe nicht was man da künstlich zum "Deutschen" (Du meinst Hochdeutschen??) differenzieren muß. Klar, es ist Lautschriftlich in Ordnung, aber nur um mit Fleiß eine nicht "hochdeutsche" Schreibweise zu verwenden fänd ich net gut. (Es wär wohl interessant was damals bei El Bes und Weggatgroastn vorgefallen ist, vermutlich müßt ich mich da aber ärgern wenn ich da nachforschen würde.) --Buachamer (dischkrian) 10:27, 8. Apr. 2013 (CEST)
Also, wer sich ärgern will über Uralt-Diskussionen, kann z. B. hier im Archiv nachschauen (die ganzen Diskussion bis zum Ende der Seite) oder hier. --Holder (dischkrian) 10:49, 8. Apr. 2013 (CEST)
Holder, die von dir verlinkten Passagen sind ja durchaus "kristlich" :) --Prjaeger (dischkrian) 11:42, 8. Apr. 2013 (CEST)
Vielleicht denken manche Leute rationaler, als du ihnen zutraust, Roland. Ein Abstand zum Deutschen ist notwendig, um eine Ausbausprache zu werden. Wenn man also zwei vergleichbare Begriffe hat, ist es besser, den zu nehmen, der differenziert (wenn man sich darauf einigen kann). Darum ist es im Zweifelsfall auch oft besser eine ältere Sprachvariante zu nehmen, die zumindest noch in geringem Maße in Verwendung ist. "Wean" ist so ein Beispiel. Bewusste Differenzierung ist eine Überlebensfrage fürs Boarische, wobei es da jetzt sicher nicht auf die Schreibweise eines Wortes wie Christbaum ankommt. --Prjaeger (dischkrian) 11:42, 8. Apr. 2013 (CEST)
Für mich ist Bairisch auch Deutsch, aber halt kein Hochdeutsch. Ja, ein gewisser Abstand ist natürlich auch für eine Ausbausprache notwendig. Es müssen aber nicht alle Wortteile den größtmöglichen Abstand haben, oder? Sonst müßte man statt "vui" "fui", statt "Vogal" "Fogal" ... schreiben. Bei Christbaam ist "baam" ja schon der Unterschied zur normalen Schreibweise. Hier wird "Christbaam" auf auf "Kristbaam" geändert und auf der anderen Seite ändert Bua (oder ein Freund von ihm) "fui" auf "vui". Wie passt das zusammen? --Buachamer (dischkrian) 15:47, 8. Apr. 2013 (CEST)
Ich find die verlinkten Passagen weder lustig noch christlich. --Buachamer (dischkrian) 15:47, 8. Apr. 2013 (CEST)
Dass für dich Augenzwinkern, Ironie und Schmäh böhmische Dörfer sind, brauchst du nicht mehr gesondert zu erwähnen.
Boarisch ist genau so deutsch oder auch nicht wie Luxemburgisch, Limburgisch, Jiddisch (ursprünglicher Name war bekanntlich "jüdisch deutsch") oder "Platt" (von Friesisch auf Platt geändert, um Haarspaltereien zu vermeiden). Das kann man sehen, wie man will. Fakt ist, solange man sich als Dialekt einer anderen Sprache definiert ("hochdeutsch" versus "niedrig deutsch"), kann man keine Ausbausprache werden. --Raubaffe (dischkrian) 19:59, 8. Apr. 2013 (CEST)
Einspruch Euer Ehren: Friesisch wurde noch nie von Sprachwissenschaftlern oder Friesischsprechern als deutscher Dialekt angesehen ... --Holder (dischkrian) 21:31, 8. Apr. 2013 (CEST)
Gemach, Gemach, abgesehen davon, dass die Grundaussage von Schmei korrekt ist und darum geht es, gilt: Als "Ostfriesisch" wird bekanntlich u.a. auch das ostfriesische Platt bezeichnet, ein niedersächsischer Dialekt. Als "Westfriesisch" u.a. auch ein nordholländischer Dialekt.--Bua333 (dischkrian) 22:37, 8. Apr. 2013 (CEST)
Nochmal Einspruch, wenn auch ein gemächlicher: Ostfriesisch ist eben gerade kein Friesisch sondern wie Du richtig geschrieben hast, ein plattdeutscher Dialekt (das Friesisch ist in Ostfriesland schon vor mehreren Jahrhunderten vom Plattdeutsch verdrängt worden). Und Westfriesisch ist definitiv kein nordholländischer Dialekt und ich habe auch noch nie gelesen, dass irgendein Sprachwissenschaftler Westfriesisch so einordnen würde. Westfriesisch bildet mit dem Saterfriesischen, dem Helgoländischen und dem Nordfriesischen eine eigenständige Sprache, eben das Friesisch, die übrigens näher mit dem Englischen verwandt ist als mit dem Plattdeutschen oder gar mit dem Deutschen. --Holder (dischkrian) 22:45, 8. Apr. 2013 (CEST)
Einspruch abgelehnt. In der deutschen Wikipedia nachlesen. Dass es kein "echtes" Friesisch ist, ist zwar richtig, es wird aber dennoch landläufig "Ostfriesisch" genannt. --Bua333 (dischkrian) 06:50, 9. Apr. 2013 (CEST)
Übrigens genau das, was ich geschrieben habe ... --Holder (dischkrian) 08:38, 9. Apr. 2013 (CEST)
Richtig, wenn sich Jiddisch weiter als deutscher Dialekt definiert hätte, gäbe es keine jiddische Standardsprache (YIVO). --Gschupfta Ferdl (dischkrian) 20:37, 8. Apr. 2013 (CEST)
@Raubaffe: Mir ist schon klar, dass da ein ";)" dabei steht. Weiter oben kommt der Weggatgroaster von der Beschreibung PrJägers als grenzwertiger "Streihammel" weg und unten kommt ein ";)". Ich bin etwas allergisch auf Schmäh und Ironie wenn damit Nutzer betroffen sind, über die man schlechtes schreibt. --Buachamer (dischkrian) 09:51, 9. Apr. 2013 (CEST)
Den Streithammel hast du rausgelesen. Weggatgroasta hat sich allerdings, als eine nach Berlin "weggatgroaste" lokale Größe, einiges rausgenommen, an unverblümter Eigenwerbung und an Verhalten gegenüber jüngeren Kollegen. --Prjaeger (dischkrian) 10:48, 9. Apr. 2013 (CEST)
Auch wenn ich das jetzt noch einmal aufwärme und ohne die frühere Diskussion, auf die verwiesen ist, gelesen zu haben [- aber nicht, damit außer mir kein anderer recht hat:)]: Meine Meinung dazu wäre, dass wir im Bairischen, wenn wir nicht grad im Tirol sind, die fraglichen Wörter als [Grist-] sprechen. (Ich gehe davon aus, dass vom Hdt abweichende Scheibweisen phonetisch begründet sind.) - Bavarese (dischkrian) 13:04, 9. Apr. 2013 (CEST)
Ja, für den Mittel- und Nordbairischen Raum ist es wohl eher "Grist". Es gibt Übergangsgebiete wo der südbairische oder lechrainische Einfluss hineinreicht (dazu zählt auch der Brucker Sprachraum) wo es als "k" und manche "k" als "kch" gesprochen werden, aber das ist die Ausnahme. Der überwiegende Teil des Sprachraums sollte also vermutlich "Grist" sagen. (Im südbairisch/tirolerisch/lechrainisch beeinflußten Raum heißt es aber dann auch "Krischtbaam" oder "Kchrischtbaam"...). Also wenn man schon von "Ch" weggeht, dann ist es mir wurscht ob "Grist" oder "Krist". --Buachamer (dischkrian) 17:22, 9. Apr. 2013 (CEST)
@Bavarese: Es geht im Grunde nicht um die phonetische Schreibweise, sondern um eine Geschmacksfrage in Verbindung mit der Intention etwas Abstand zum Deutschen zu gewinnen, um Bairisch als eigenständige Sprache zu etablieren (das war sicher die ursprüngliche Idee von El bes: Emanzipation vom Deutschen, wie man aus der alten Disk entnehmen kann). Wie oben schon erwähnt, hat "Krist" im germanischen Sprachraum auch Tradition, Grist meines Wissens nicht. Ich finde Grist grauslig, aber das ist eben eine Geschmacksfrage. --Raubaffe (dischkrian) 19:05, 9. Apr. 2013 (CEST)