Helmut Kohl

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Helmut Kohl (1984)

Da Helmut Josef Michael Kohl (*1930 in Ludwigshafen am Rhein, damois Bayern ) is a CDU-Politika aus Deitschland. 1969-1976 is a Ministerpresident vom Bundesland Rheinland-Pfalz gwesn. 1982 bis 1998 war er 16 Johr deitscha Bundeskanzler. Aa noch seim Rücktritt is er no politisch aktiv bliem.

Lemslauf[VE | Weakln]

Da Helmut Kohl is ois dritts Kind vo oam aus Greussenheim kemadn bayrischen Finanzbeamtn, Hans Kohl, und seina Frau Cäcilie in 1930 Ludwigshafen auf d´Wäid kemma. Sei oidara Bruada is im zwoatn Wäidkriag gfoin un er is am End vom Kriag no ois Flakhäifer eizong woan. Vo da Familie is a katholisch prägt und biagalich konservativ eazong woan.

Er hod dann 1950 s Abitur gmacht und hod dann in Mainz ogfanga Rechtswissenschaftn zum studian. Oba er is 1951 nach Heidelberg gwechselt um Gschicht und Rechtswissenschaft zu studieren. 1958 hod a dann promoviert als Dr. phil.

Sei Freindin, de Hannelore Renner, hod a dann 1960 gheirat und mit dera hod a dann zwoa Buam griagt. Noch dem Doad vo seina Frau, 2001, lebt a iatzad in Berlin oda in seim Haus in Oggersheim.

Da politische Weadegong[VE | Weakln]

Ämta in da CDU Scho 1946 is a in de CDU eidren und hod 1947 de Oatsgruppn da Jungen Union in Ludwigshafen mitgründ. Vo 1953 bis 1966 hod a fui klanare Ämta in da JU und da CDU übernomma bis a dann Landesvorsitzenda vo Rheinland-Pfalz woan is wos a bis 1974 na woa. 1974 is a nahad Vorsitzenda da CDU woan, noch dem a des scho 1971 vasuacht hod zum wean. Des Amt hod a dann bis 1998 bhoitn.

Ministapresident

1969 hod a Peter Altmeier ois Ministapresident vo Rheinland-Pfalz abglöst, nach dem dea nu gwunna ghobt hod. In dera Zeit, bis 1976 hod a a Gebietsrefoam duachgesetzt und de Universität in Trier gründt.

Oppositionsfiara

1976 hod Kohl ois Kanzlakandidat fasuacht Kanzla vo Deitschland zum wean. Obwoi es mit 48,6 % des bis da zwoatbeste Agebnis füa d´CDU eigfoan hod, is an Helmut Schmidt vo da SPD gscheitat, der die sozial-liberale Koalition foatgfüat hod. Trotzdem is a ned Ministapresident bliem, sondan ois Fraktionsvorsitzenda vo da CDU/CSU Fraktion im Bundesdog eizong und hod doat den Oppositionsfiara gmocht. Sei Nachfoiga is da Vogel Bernhard woan.

In de Zeit foit de Gschicht mit der CSU und de Kreuther Beschlüsse 1976, wo de CSU nimma mit da CDU hod woin a Fraktion buidn. Ea hod se oba gegan Strauss duachsetzn kenna. Bei da Woi vo 1980 woit a Spitznkandidat wean, oba Strauss hod se duachgesetz. Da Strauss hod´s dann ned gschafft ghabt (44,5%), is oba in Bayern bliem, und da Helmut Kohl woa imma no Fraktionsvorsitzenda.

Kanzlaschaft

Im Septemba 1982 hod de FDP de sozial-liberale Koalition mit da SPD aufghom und hod Helmut Kohl am 1. Oktober 1982 duach des konstrutive Misstraunswotum zum Kanzla gweit. De so gnannte geistig-moralische Wende hod de FDP diaf gspoitn. Da Bundespresident Carstensen hod dann füa 1983 Neiwoin gnehmigt, obwoi des in da Vafassung ned voagseng woa. De Woi, da Gegenkandidat fo da SPD woa da Hans-Joachim Vogel, hod de CDU/CSU mit 48,8 % gwunna (des woa des drittbeste Eagebniss da CDU/CSU seit am Bestehen vo da Bundesrepublik ) und Helmut Kohl gestärkt aus dera Wahl herfoa ganga. Bei da näxtn Woi, 1987, hod er sei Kanzlaschaft gengan Johannes Rau (SPD) vateidigt, obwohl er nua no 44,3 % da Stimman griagt hod. In de Zeit foid des Zamkracha fom Ostblock und da Foi vo da Mauer am 9. Novemba 1989 mim End da DDR und da Widafaeinigung vo de zwoa deitschn Stoon 1990. Bei da angsetznd Bundesdogswoi 1990 hod er se gengan Oskar Lafontaine duachgsetzt. Obwoi a 1994 d´Woi nua ganz knapp (41,5%) gega Scharping hod gwinna kenna, woit a 1998 s´nomoi brobian. De Woi hod a dann gengan Schröder Gerhard deitlich valuan (35,1%).

Bolidische Eafoige

Helmut Kohls bolidische Eafoige woan meist außnbolidisch. So hod a mim franzäsischen Presidentn François Mitterrand 1984 in Verdun long Handal ghoitn, um de Aussöhnung zwischen Deitschland un Frankreich voaro zum bringa oda se mim Presidenten vo de USA 1985 Ronald Reagan se aufm Soidotnfriedhof vo Bitburg droffa.

Dea gresste Eafoig woa oba de deitsche Wiedervereinigung, die ea ohne de Allierten zum frong duachgestzt hod.

Biacha vo eam[VE | Weakln]

  • Die politische Entwicklung in der Pfalz und das Wiedererstehen der Parteien nach 1945. Dissertation, Universität Heidelberg 1958
  • Zwischen Ideologie und Pragmatismus. Aspekte und Ansichten zu Grundfragen der Politik. Verlag Bonn Aktuell, Stuttgart 1973, ISBN 3-87959-014-1
  • Konrad Adenauer 1876 / 1976. Belser, Stuttgart 1976, ISBN 3-7630-1163-3
  • Reden und Berichte der Bundesregierung. Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Bonn (zahlreiche Einzelveröffentlichungen)
  • Die Deutsche Einheit. Reden und Gespräche. Lübbe, Bergisch Gladbach 1992, ISBN 3-7857-0665-0
  • Der Kurs der CDU. Reden und Beiträge des Bundesvorsitzenden 1973-1993. Hrsg. von Peter Hintze und Gerd Langguth. DVA, Stuttgart 1993, ISBN 3-421-06659-0
  • Ich wollte Deutschlands Einheit. Bearbeitet von Kai Diekmann und Ralf Georg Reuth. Ullstein, Berlin 1998, ISBN 3-548-33241-2
  • Mein Tagebuch 1998–2000. Droemer Knaur, München 2000, ISBN 3-426-27241-5
  • Erinnerungen. 1930–1982. Droemer Knaur, München 2004, ISBN 3-426-27218-0
  • Erinnerungen. 1982–1990. Droemer Knaur, München 2005, ISBN 3-426-27320-9
  • Erinnerungen. 1990–1994. Droemer Knaur, München 2007, ISBN 3-426-27408-6

Literadua[VE | Weakln]

Im Netz[VE | Weakln]

WikiNews
Wikinews: Helmut Kohl im Themenportal Deutsche Bundeskanzler – Nochrichtn
 Commons: Helmut Kohl – Oibum mit Buidl, Videos und Audiodateien
Spruch: Helmut Kohl – Zitat af Boarisch

Literadua vo und iwa Helmut Kohl im Katalog vo da Deitschen Nationalbibliothek