Kramsach

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Kramsach
Wappen von Kramsach
Kramsach (Österreich)
Kramsach
Basisdatn
Stoot: Östareich
Bundesland: Tirol
Politischa Beziak: Kufstein
Kfz-Kennzeichn: KU
Fläche: 0026.87 26,87 km²
Koordinaten: 47° 27′ N, 11° 53′ O47.44472222222211.881388888889520Koordinaten: 47° 26′ 41″ N, 11° 52′ 53″ O
Hächn: 520 m i. A.
Einwohna: 4.609 (1. Jan. 2012)
Bevökarungsdichtn: 171,53 Einw. pro km²
Postleitzoi: 6233
Vuawoi: 05337
Gemeindekennziff: 7 05 12
Adress vo da
Gemeindevawoitung:
Zentrum 1
6233 Kramsach
Netzseitn: www.kramsach.at
Politik
Buagamasta: Manfred Stöger (ÖVP)
Gmoarot: (2010)
(17 Mitglieder)
8 ÖVP - Bürgermeisterliste Stöger
5 SPÖ und Parteifreie
2 GRÜNE - Liste Lebensraum Kramsach
1 FPÖ - Für Kramsach
1 ZAK
Lage der Gemeinde Kramsach im Bezirk KufsteinVorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Datei explizit
Karte
(Quön: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Kramsach is a Gmoa im Bezirk Kufstoa vom Bundeslånd Tirol in Östarreich.

Kramsach liegt im Tirola Unterinntoi am Nordufa vom Inn und broad se gengiwa von Råttnberg afm Schwemmkegl vo da Brandnberga Ache aus. Joahundatelang wor Kramsach s Zui vo da Hoizdrift vo Bamstämm fir de Erzschmäizn in Brixlegg. Vo da ehemolign Glashittn zoagt no de ibrigbliemane Glåsfåchschui.

Nåm[VE | Weakln]

Da Nåm "Kramsach" kimmb vo "Kranzen an der Ache". Di "Kranzn" senn Wachoidastaudn im Untainntåiarischn Voiksmund und senn in groaßa Menge auf Schutthaldn gwåggsn.

Gschicht[VE | Weakln]

Da ötteste Ortstoal vo Kramsach is Voidöpp, vo dem da Nåm an voarömischn Uasprung håt. In da romanischn Zeit is da Ortstoal Moosen ois Siedlung arrichtet woan. Voidöpp is 1080 eastmåis uakundlich awähn woan, as Gotteshaus håts jedoch wåhrscheinlich scho seit'n 8. Jåhrhundat gem, des Wåhrscheinlich a Eignkirchn vo am boarischn Adlign gwesn is. Seit'n 13. Jåhrhundat woan di Hean vom Freundsberg di wichtigstn Grundhean in dem Gebiet, dee 1267 aa a Dominikanerklosta arrichtet håm.

Eascht im 15. Jåhrhundat håt da wiatschåftliche Aufstieg ugfång: am Pletzachkogl is in dea Zeid in vüü Stoametzwerkstättn da Kramsacha Marmor brochn woan. A weitara Wiatschåftszweig wår di Fischarei, de voa oim im Reinthoia See ausg'übt woan is.

Am Ufång vom 16. Jåhrhundat is a Kupfahittn im Bereich vom heitign Ortszentrum durch di Fugger arrichtet woan, 1647 durch a Messinghittn aweitat woan is. Dazua is a no a 1627 arrichtete Glåshittn kemma, de åb 1934 hoachwertige Produkte heagstööd håt und seit dea Zeit aa ois Glåsfåchschui bsteht.

Kramsach wår aa bekånnt fi di Hoiztrift: as Brennhoiz is iwa die Brandnberga Åchn vo da Eazherzog-Johann-Klause bis nåch Fachntåi, wo as Hoiz durch an Hoizrechn aufgfång woan is, gfiat woan.

1685 is a Puivahittn zua Heastööung vo Schiaßpuiva in Betrieb gonga, dee 1949 zua "Östarreichischn Jågdpatronenfabrik" woan is. Im Jåhr 2008 is da Åbriss afoigt und seit 2009 entstehn då Wohn- und Reihnhaisa vo Aktiv Klimahaus.

Im Jåhr 1811 senn di zwoa Gemeindn Voidöpp und Mariathåi zua da Gemeinde Kramsach zåmmgschlossn woan.

Am 11. Aprü 2008 is in Kramsach im Ortstoal Amerling as zwoate Tiroia Krematorium, nem an Innschbrugga im Stådttoal Amras, aöffnet woan.

Nåchbårgmoana[VE | Weakln]

Brandnberg, Broadnbåch am Inn, Brixlegg, Minsta, Rådföd, Råttnberg, Reith im Åipbåchtåi, Stoabeag am Rofan

Vakeah[VE | Weakln]

Kramsach is mit da A12 Inntåiautobåhn iwa di Ånschlussstöön Kramsach arreichbår, vo wo's in Richtung Westn nåch Schwåz und Innschbrugg und in Richtung Ostn nåch Wörgl, Kufstoa und Rosnheim geed. Kramsach håt aa iwa di Båhnhef Råttnberg-Kramsach und Brixlegg Ånschluss zua Untainntåibåhn.

Pfårrkirchn[VE | Weakln]

In Kramsach gibs zwoa Pfårrkirchn, nämlich oamåi di Wåifåhrtskirchn in Mariatåi am Ufång vo da Tiafnbåchklåmm, de im Juni 2009 zua Basilika ahoom woan is, und oamåi de in Voidöpp in da Nachnd vo da Mindung vo da Brandnberga Åchn in'n Inn eini. Boade Pfårrn khean zua Eazdiözese Såizburg. Suust gibs no as Kloster Hilaribergl sowia di Weidachkapöön im Ortstoal Weidach.

Büüdung[VE | Weakln]

In Kramsach gibs im Ortstoal Achenrain a Voiksschui und in Mariathåi nem da Basilika a Sondaschui. Außadem gibs im gleichn Gebäude vo da Voiksschui a Låndesmusikschui, de vo 2008 bis 2013 nåch'm Tiroia Blåsmusigg-Komponistn Sepp Tanzer benånnt wår.

In Mariathåi steht emfåis di HTL-Glåsfåchschui, bei dea åb'm Herbst 2013 a Chemie-Klass eigfiad woan is.

Tourismus[VE | Weakln]

Kramsach bietet durch an Reinthåla See, an Krummsee, an ebbas ååglengnen Berglstoana See und aa no mit da Brandnberga Åchn guade Bådemeglichkeitn. Weitas lieng no da Buachsee, da Fraunsee und da Ziareina See im Gemendegebiet.

In Kramsach gibs aa as Schigebiet Roßkogl-Sonnwendjooch, des jedoch weng an diskutiadn Neibau nimma gånz in Betrieb is. Deazeid san im Winta lei di Übungslift im Tåi in Betrieb und im Summa kuu ma no bis gånz auf di Bergstation auffifåhn. Om håt ma dånn zåireiche Wåndameglichkeitn, zum Beispüü zua Beireitha Hittn ins Gemeindegebiet vo Minsta ummi.

Im Ortstoal Wittberg gibs an Hoachseilgårtn, wo di Hindanisparkours in 12-17 Meta Heachnd san.

Museen[VE | Weakln]

As Tirola Bauanhöfemuseum im Ortstoal Moosen is 1974 vo Voikskundlan baut woan und zoagg ois Freiluftmuseum vaschidene Hofforma, wias in Tiroi üblich san, und åide Nutztiarassn und aa no di traditionelle Lebnsmittlazeugung. Di Hef senn dabei so uug'ordnet woan, dasss iara ungefeahn geografischn Låg in Tiroi entsprechn.

Da Museumsfriedhof im Ortstoal Hagau zoagg gschmiedete Gråbkreiz mit skurüün Gråbaufschriftn aus vaschiedenen Kirchhöfn vom Åipnraum.

Söhne und Techda vo Kramsach[VE | Weakln]

Partnastådt[VE | Weakln]

  • Azumino in JPNJPN Japan, seid 1989 (uaspünglich Toyoshina, des is 2005 mit drei weitan Gemeindn zu Azumino zåmmgschlossn woan)

Im Netz[VE | Weakln]