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Middloita

Aus Wikipedia
(Weidagloadt vo Mittelalter)
A middloitaliche Variantn van Fenstaln, ba dera s'Schmoiz vo de Madln gfrogd woa

Unta'm Middloita (dt.: Mittelalter) vastähd ma a Epoch vo da eiropäischn Gschichtschreibung und moand domid de Zeid vo uma 500 bis uma 1500, S’Middloita is de Zeid zwischn da Antikn und da Neizeid

Ma undascheidd grob no in drei vaschiedne Eihteilunga:

  • As Friahe Middloita | 500 bis 1000
  • As Hohe Middloita 1000 bis 1250
  • As Spaade Middloita bis 1500

De gsejschoftlichn Grundziag aus dera Zeid woan prägd van Kristndum, da Ständ und'm Feudalismus. De Buidungssproch woa Latein.

De zeidliche Eihoadnung

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Historisch gseng liegd da Ofong van Middloita zwischn om Eihfoi vo de Hunnen ins Remische Reich 375, om Untagong van Westremischn Reich 476 und da Kristianisiarung bis 600 und s’End uma 1500 mid'm Ofong vo da Friahn Neizeid.

S’Friahe Middloita

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De Hunnen, a asiatischs Reitavoik, hom mid'm Iwatritt iwa d’Woiga 375 de Alanen westweats vadrengd und aso de Vejkawondarung ausgläsd. Des eh scho politisch ogschlongne Remische Reich hod de Auswiakunga vo dera Wondarung ned iwastondn. So san mid da Zeid vui germanische Vejka ins Westremische Reich eihgfoin, wia de Gotn, de Wandaln, de Franggn, de Buagunda, de Saggsn, de Bajuwarn und de Langobardn und hom doat eingne Reiche gmochd. Umara 600 hod se des ois a wengal beruhigd. Um de Zeid is donn de Bevejkarung aa wieda gwoxn.

Ob 650 san donn de Araba iwa d’Strass fu Gibraltar un hom's Westgotische Reich in Spanien bis 720 untawoafa. Des woa's End van gmoasoma Handlsraum van Middlmeea. S’oanzige Voik, des sei Reich af’m Kontinent dahoidn hod kenna, woan de Franggn. Se hom se, bsondas duach'm Koal on Grossn, weide Tei fu Westeiropa eihvaleibd.

So is’s Franggnreich zu seina Zeid vo de Pyrenäen im Westn bis zan Donauknia im Ostn, bis za da Elbe im Noadn und bis af Obaitalien gonga. Da Karl is nahat 800 za remischn Kaisa vo Rom kränd worn. Des Reich is owa scho mid sei Enken ausanondagfoin. Aus dene Teireiche is as friahe Franggnreich und as Heilige Remische Reich deitschta Nation worn.

In de Zeid foin no de Raubziag vo de Winkinga, unda dena de Bewohna vo de britischn Insln zan Leidn ghod hom, sowia da Eihfoi vo de Magyaren, de heiting Ungarn.

Wiatschoftli woa im friahn Middloita da Natuaralienhandl voaheaschnd.

Fia d’Kuitua woa des a diafa Ruckfoi, so san grod aus dera Zeid nua de Kiachbautn wos gwesn, wos ma heit no siagd. Lesn und Schreim hom zu dera Zeid nua de Klostaleit kennd, desweng is Latein aa de Sproch bliem, mid dera se olle hom vastäning kenna.

S’Hohe Middloita

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Ois da Otto fu de Saggsn in Rom zum Kaisa kränd woan is und so de Zeid van deitschn Kaisareich ogonga is, do beginnd’s hohe Middloita. In dera Zeid hod se de Wiatschoftsfoam van Feudalismus duachgsetzd und es woa de Hohe Zeid vo de Ritta und de Minnesänga.

De Kreizziag zua Befreiung vo de heiling Städt in Palästina foin gnauso in de Zeid wia de Grindung vo de moastn Bettloadn vo de Priasta. Aa's kiachliche Schisma, wos hoassd de Drennung vo da remischn Kiach und da Ostkiach, is in dera Zeid gwen.

Duach de Kristanisiarung hom se in Noad- und Osteiropa neie Reiche buidd, wia Änglond, Norwegn, Ungarn, Behmen und mid da Huif vo Byzanz duach de Wikinga da Kiewa Rus, da Voagenga vo Russland.

Uma 1000 fonga de Kristn aa o, Spanien wieda zan Eaoban.

In dera Zeid fongd’s longsom wieda o, doss's Kuitua gibd. So wean de grossn Kathedroin ogfonga zan Baun, d’Minnesänga singa in da eingna Sproch und da philosofische Zweig vo da Scholastik hod do sein Hähepunkt.

S’Spaade Middloita

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Ob 1250 schbrichd ma donn van spaadn Middloita. Duachn Eihfoi vo de Mongoin umara 1223 wead da Ostn vo da Entwicklung im Westn zruckgwoafa. Mid Akkon foid 1291 de letzde Kreizfoahrafestung on da Levante und uma 1350 brichd de Pest aus. Wei do so vui Menschn dro gstorm san, hod ma fia d' Oabat meah Gejd griagd. So hod d’Stod oda de Leit vo da Stod s’Wiatschoftslem in d' Hond gnumma. Owa da Iwagong zua Gejdwiatschoft is on zwoa Orte bassiad. Oamoi in Italien, wo de Stodstootn on Handl mid'm Orient in d' Hond gnumma hom, und in Noadeiropa de Hanse.

S’End van Middloita gehd fliassnd in de Friae Neizeid iwa. So san de sejm Uasochn dofia ausschloggemnd: