D'Au

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Woppn Koartn
Wappen der Gmoa D'Au
D'Au
Deutschlandkarte, Position der Gmoa D'Au hervorgehoben
48.98333333333313.3616Koordinaten: 48° 59′ N, 13° 18′ O
Basisdatn
Bundesland: Bayern
Regiarungsbeziak: Niedabayern
Landgreis: Landgreis RengVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Häh: 616 m ü. NHN
Fläch: 60,13 km²
Eihwohna: 2679 (31. Dez. 2015)[1]
Dichtn: 45 Einwohner je km²
Postloatzoin: 94258,
94518 (Linden)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Voawoi: 09926
Kfz-Kennzoachn: REG
Gmoaschlissl: 09 2 76 121
Gemeindegliedarung: 15 Ortstei
Adress vo da
Gmoavawoitung:
Rathausplatz 4
94258,
94518 (Linden)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text D'Au
Hoamseitn: www.frauenau.de
Buagamoasta: Herbert Schreiner (SPD Bayern)
Log der Gmoa D'Au im Landgreis Reng
Karte


Blick iba Frauenau

D'Au (amtli: Frauenau) is a Gmoa im niadabayerischn Landgreis Reng. De Leit duad sand Auera.

Log[VE | Weakln]

D'Au im Boarischn Woid ligt am Fuaß voum Rachl am Nationalpark Boarischa Woid und an da Glosstraß. Afn Gmoagebiad is de Drinkwossatoisperr Frauenau, vo dea aus grouße Tei vo Ostbayan mit Drinkwossa vasoagt wean. Frauenau is za. 7 km estli vou Zwiesl, 22 km neadli vo Grafenau und 16 km vo da Greisstod Reng (Stod) weg und hod an eigna Bohof an da Woidboh.

Gmoagliedarung[VE | Weakln]

De bolitische Gmoa Frauenau hod 15 amtli benannte Ortstei[2]:

  • Flanitz
  • Flanitzalm
  • Flanitzamui (Flantitzermühle)
  • Frauenau
  • Glosaheisa (Glaserhäuser)
  • Lindn (PLZ 94518)
  • Lüftenegg
  • Obafrauenau (Oberfrauenau)
  • Obalüftenegg
  • Oidhittn (Althütte)
  • Oidposchingahittn (Altposchingerhütte)
  • Reifberg
  • Schachtn
  • Zell
  • Zwieslau

Es gibt nua de Gemarkung Frauenau.

Gschicht[VE | Weakln]

Anno 1324, da Lainbruada Hermann is voum Glousta Niadaoida iba Rinchna ins Toi da wuidn Au kemma und hod mid Rodunga ogfangt. 1331, da Hermann woa 1326 gstoam, hod da Hartwig vou Degenberg, a hejzane Kapein fia a Buid da schmeazhaftn Muttagottes (Pietà) baut, des wo eam ois wundatäte bschriem woan is. Den Toigrund hoda nocha Unsa Liabn Fraun Aue gnennt. Iba de Joahundate san nocha Woifara dohi kemma. Im 18. Joahundat homs de gotische Krumanaua Kiacha ogrißn und a scheene Rokokokiacha hiebaut, in dera Midd no oawei des Gnadnbuid da Liabn Frau is. Wia ibaroi im Woid woa de Glosindustria wichde. 1420 homs scho de erschde Gloshittn baut. 1568 hods de Familie vou Poschinga eaworm und is bis heid in eran Bsiedz. Benedikt Poschinga is 1790 in Adlstand dahom worn und hod de Heaschaftsrechte iba Frauenau im Kuafiaschtndum Baian griagt. Da no biagaliche Poschinga hod scho 1785 de Hofmarksgerichtsbarkeit af sei Gloshittngruat in Obafrauanau valien griagt. 1818 is de Gmoa enstandn so wias etz is. Prägt vou Woid und Glos.

Religiona[VE | Weakln]

Prägt vou de Woifara, is Frauenau scho 1342 za Pfoarei woan und kead zan Bistum Bassa. Pfoakiacha is de Rokokokiacha Mariä Himmefoat und a Filioikiacha St. Gunther in Buchenau (Gmoa Lindberg). Vo 2004 o, buid Frauenau mid da Gmoa Lindberg den Pfoavaband Frauenau-Lindberg unta da Leitung vo Pfora Lorenz Glatz, der im Hirgst 2009 de Nochfoig vo Pfora Robert Rödig otretn hod. De evangelische Kirchagmoa is da Evang.-luth. Pfoarei Zwiesl unta Pfora Heiko Hermann zuakere.

Eihwohnaentwiglung[VE | Weakln]

  • 1970: 3557 Eihwohna
  • 1987: 3102 Eihwohna
  • 2000: 3000 Eihwohna
  • 2014: 2665 Eihwohna
  • 2015: 2679 Eihwohna

Stodbadnaschoftn[VE | Weakln]

A Badnaschoft bstäd mid da Gmoa Nový Bor, TschecheiTschechien Tschechei, (ba. Haida), de wia Frauenau a Glosmocha-Draditjon hod.

Wappm[VE | Weakln]

In Suiba a schräg gstejda fimfbladdriga rouda Lindnzwoag.

Kuitua und Sengswiadigkeitn[VE | Weakln]

Drinkwossatoisperr
  • Glosmusäum Frauenau , a faziniarande Zeidreisn duach de Kuituagschicht voum Glos vo da Antike bis za Gegnwart. De intanational bedeitande Sammlung modeana Gloskunst, de da Schtuddgata Kunsthistorika Professor Dr. Wolfgang Kermer an Glosmusäum im Joa 1982 gschenkt hod [3] und a szenografische Daschtejung da GlosmochaKuitua im Boarischn Woid mocha den Musäumsbsuach zu an außagwenlichn Alebnis.
  • De Glosan Gärtn vo Frauenau a Skuiptuanpaak mid 22 teis monumentala Glosobjekte intanationala Kinstla.
  • S Buid-Weak Frauenau mocht jeale a eiropaweid bedeitande Intanationale Summaakademie fia Gloskunst.
  • De Rokokokiacha Maria Himmelfahrt, a emoige Woifoatskiacha, kead zu de scheenstn Sakralbautn Ostbayerns.
  • De 1983 baude Drinkwossatoisperr Frauenau hod den hexdn Staudamm Deitschlands.
  • De Schachtn, historische Woidweidn im Nationalpark.
  • Da Beag Groußa Rachel, mid 1.453m drei Meta gleana wia da Grouße Arba.

Berihmdheitn[VE | Weakln]

  • Hippolyt Poschinga vo Frauenau (19081990), Guatsbsitza und Senatspresident
  • Johann Michael vo Poschinga (17941863), Guatsbsitza und Landtagsogordnata, Grinda da Gloshittn Poschinga
  • Isidor Gistl (18681950), Untanehma, Grinda da Gloshittn Gistl
  • Valentin Eisch (19011983), Grinda da Gloshittn Eisch
  • Hermann Erbe-Vogel (19071976), Maala
  • Erwin Eisch (* 1927), Gloskinstla, Eanbiaga vo Frauenau (im Meaz 2009 hod de Eanbiagawüad zruckgehm)
  • Gretel Eisch, geb. Stadler (* 1937), Kinstlarin
  • Alfons Hannes (19312010), Gweakschaftsfunktionär, Kunstföadara, Midgrinda voum Glosmusäum und da intanationala Glossymposien, langjariga Buagamoasta vo Frauenau
  • Gerhard Oppitz (* 1953) deitscha Pianist

Lidaradua[VE | Weakln]

  • Reinhard Haller: Frauenauer Sagen; Erzählen im Bayerischen Wald. In: Münchner Beiträge zur Volkskunde. Band 32, Waxmann, Münster 2002.
  • Roman Eder: Frauenau, Chronik eines Bayerwalddorfes. 2 Bände. Morsak 1999.
  • Katharina Eisch: Die Eisch-Hütte, Portrait einer Bayerwald-Glashütte im 20. Jahrhundert. Morsak 1988.
  • Michael Schmidt: Es war Vieles möglich! Alfons Hannes (1931-2010). Riedlhütte 2011.

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: D'Au – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien

Beleg[VE | Weakln]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111211/013503&attr=OBJ&val=776
  3. Alfons Hannes (mit Beiträgen von Wolfgang Kermer und Erwin Eisch): Die Sammlung Wolfgang Kermer, Glasmuseum Frauenau: Glas des 20. Jahrhunderts; 50er bis 70er Jahre. Schnell & Steiner, München, Zürich 1989. (Bayerische Museen, Band 9), ISBN 3-7954-0753-2