Frauenau

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Wappm Koartn
Woppm vo Frauenau}
Frauenau
Koartn, Position der Gmoa Frauenau hervorgehoben
48.98333333333313.3616Koordinaten: 48° 59′ N, 13° 18′ O
Basisdatn
Bundesland: Bayern
Regiarungsbeziak: Niadabayern
Landkroas: Reng
Häh: 616 m ü. NHN
Flächn: 60,14 km²
Eiwohna: 2688 (31. Dez. 2012)[1]
Dichtn: 45 Eiwohna je km²
Postleitzoi: 94258
Voawoi: 09926
Kfz-Kennzoachn: REG
Gmoaschlissl: 09 2 76 121
Gmoagliedarung: 15 Oatstei
Adress vo da
Gmoavawoitung:
Rathausplatz 4
94258 Frauenau
Hoamseitn: www.frauenau.de
Buagamoasta: Herbert Schreiner (SPD Bayern)
Log vo Frauenau im Reng
Kortn
Blick iba Frauenau

Frauenau is a Gmoa im niadabayerischn Landkroas Reng.

Log[VE | Weakln]

Frauenau im Boarischn Woid ligt am Fuaß voum Rachl am Nationalpark Boarischa Woid und an da Glosstraß. Afn Gmoagebiad is de Drinkwossatoiperr Frauenau, vo dea aus grouße Tei Ostbayans mit Drinkwossa vasoagt wean. Frauenau is za. 7 km estle vou Zwiesl, 22 km neadle vo Grafenau und 16 km vo da Kroasstod Reng (Stod) weg und hod an eigna Bohof an da Woidboh.

Gmoagliadarung[VE | Weakln]

De bolitische Gmoa Frauenau hod 15 amtli benannte Oatstei[2]:

  • Flanitz
  • Flanitzalm
  • Flanitzamui (Flantitzermühle)
  • Frauenau
  • Glosaheisa (Glaserhäuser)
  • Lindn
  • Lüftenegg
  • Obafrauenau
  • Obalüftenegg
  • Oidhittn (Althütte)
  • Oidposchingahittn (Altposchingerhütte)
  • Reifberg
  • Schachtn
  • Zell
  • Zwieslau

Es gibt nua de Gemarkung Frauenau.

Gschicht[VE | Weakln]

Anno 1324, da Lainbruada Hermann is voum Glousta Niadaoida iba Rinchna ins Toi da wuidn Au kemma und hod mid Rodunga ogfangt.1331, da Hermann woa 1326 gstoam, hod da Hartwig vou Degenberg, a häizane Kapein fia a Buid da schmeazhaftn Muttagottes (Pietà) baut, des wo eam ois wundatäte bschriem woan is. Den Toigrund hoda nocha Unsa Liabn Fraun Aue gnennt. Iba de Joahundate san nocha Woifara dohi kemma. Im 18.Joahundat homs de gotische Krumanaua Kiacha ogrißn und a scheene Rokokokiacha hiebaut, in dera Midd no oawei des Gnadnbuid da Liabn Frau is. Wia ibaroi im Woid woa de Glosindustria wichde. 1420 homs scho de erschde Gloshittn baut. 1568 hods de Familie vou Poschinga eaworm und is bis heid in eran Bsiedz. Benedikt Poschinga is 1790 in Adlstand dahom worn und hod de Heaschaftsrechte iba Frauenau im Kuafiaschtndum Baian griagt. Da no biagaliche Poschinga hod scho 1785 de Hofmarksgerichtsbarkeit af sei Gloshittngruat in Obafrauanau valien griagt. 1818 is de Gmoa enstandn so wias etz is. Prägt vou Woid und Glos.

Religiona[VE | Weakln]

Prägt vou de Woifara, is Frauenau scho 1342 za Pfoarei woan und kead zan Bistum Bassa. Pfoakiacha is de Rokokokiacha Mariä Himmefoat und a Filioikiacha St. Gunther in Buchenau (Gmoa Lindberg). Vo 2004 o, buid Frauenau mid da Gmoa Lindberg den Pfoavaband Frauenau-Lindberg unta da Leitung vo Pfora Lorenz Glatz, der im Hirgst 2009 de Nochfoig vo Pfora Robert Rödig otretn hod.De evangelische Kirchagmoa is da Evang.-luth. Pfoarei Zwiesl unta Pfora Heiko Hermann zuakere.

Eiwonaentwiglung[VE | Weakln]

  • 1970: 3.557 Eiwona
  • 1987: 3.102 Eiwona
  • 2000: 3.000 Eiwona

Stodbadnaschoftn[VE | Weakln]

A Badnaschoft bstäd mid da tschechischn Gmoa Nový Bor (ba. Haida), de wia Frauenau a Glosmocha-Draditjon hod.

Wappm[VE | Weakln]

In Suiba a schräg gstäida fünfbladdriga rouda Lindnzwoag.

Kuitua und Sengswiadigkeitn[VE | Weakln]

Drinkwossatoisperr
  • Glosmusäum Frauenau , a faziniarande Zeidreisn duach de Kuituagschicht voum Glos vo da Antike bis za Gegnwart. De intanational bedeitande Sammlung modeana Gloskunst, de da Schtuddgata Kunsthistorika Professor Dr. Wolfgang Kermer an Glosmusäum im Joa 1982 gschenkt hod [3] und a szenografische Daschtäiung da Glosmochakuidua im Boarischn Woid mocha den Musäumsbsuach zu an außagwenlichn Alebnis.
  • De Glosan Gärtn vo Frauenau a Skuiptuanpaak mid 22 teis monumentala Glosobjekte intanationala Kinstla.
  • S Buid-Weak Frauenau mocht jeale a eiropaweid bedeitande Intanationale Summaakademie fia Gloskunst.
  • De Rokokokiacha Maria Himmelfahrt, a emoige Woifoatskiacha, kead zu de scheenstn Sakralbautn Ostbayerns.
  • De 1983 baude Drinkwossatoisperr Frauenau hod den hexdn Staudamm Deidschlands.
  • De Schachtn, historische Woidweidn im Nationalpark.
  • Da Beag Groußa Rachel, mid 1.453m drei Meta gleana wia da Grouße Arba.

Berihmdheitn[VE | Weakln]

  • Hippolyt Poschinga vo Frauenau (1908–1990), Guatsbsitza und Senatspräsident
  • Johann Michael vo Poschinga (1794–1863), Guatsbsitza und Landtagsogordnata, Grinda da Gloshittn Poschinga
  • Isidor Gistl (1868–1950), Untanehma, Grinda da Gloshittn Gistl
  • Valentin Eisch (1901–1983), Grinda da Gloshittn Eisch
  • Hermann Erbe-Vogel (1907–1976), Maala
  • Erwin Eisch (* 1927), Gloskinstla, Eanbiaga vo Frauenau (im Meaz 2009 hod de Eanbiagawüad zruckgehm)
  • Gretel Eisch, geb. Stadler (* 1937), Kinstlarin
  • Alfons Hannes (1931–2010), Gweakschaftsfunktionär, Kunstföadara, Midgrinda voum Glosmusäum und da intanationala Glossymposien, langjariga Buagamoasta vo Frauenau
  • Gerhard Oppitz (* 1953) deitscha Pianist

Lidaradua[VE | Weakln]

  • Reinhard Haller: Frauenauer Sagen; Erzählen im Bayerischen Wald. In: Münchner Beiträge zur Volkskunde. Band 32, Waxmann, Münster 2002.
  • Roman Eder: Frauenau, Chronik eines Bayerwalddorfes. 2 Bände. Morsak 1999.
  • Katharina Eisch: Die Eisch-Hütte, Portrait einer Bayerwald-Glashütte im 20. Jahrhundert. Morsak 1988.
  • Michael Schmidt: Es war Vieles möglich! Alfons Hannes (1931 - 2010). Riedlhütte 2011.

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Frauenau – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien

Beleg[VE | Weakln]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende)  (Huif dazua)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111211/013503&attr=OBJ&val=776
  3. Alfons Hannes (mit Beiträgen von Wolfgang Kermer und Erwin Eisch): Die Sammlung Wolfgang Kermer, Glasmuseum Frauenau: Glas des 20. Jahrhunderts; 50er bis 70er Jahre. Schnell & Steiner, München, Zürich 1989. (Bayerische Museen, Band 9), ISBN 3-7954-0753-2