Reng (Stod)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen vo da Stadt Regen
Reng (Stod)
Deutschlandkarte, Position vo da Stadt Regen hervorgehoben

48.9713.126388888889532Koordinaten: 48° 58′ N, 13° 8′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Landkroas RengVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 532 m ü. NHN
Fläche: 65,12 km2
Einwohner: 10.884 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 167 Einwohner je km2
Postleitzahl: 94209
Vorwahlen: 09921, Bettmannsäge 09922Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: REG
Gemeindeschlüssel: 09 2 76 138
Stadtgliederung: 57 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Stadtplatz 2
94209 Regen
Website: www.regen.de
Erster Bürgermeister: Andreas Kroner (SPD)
Lage vo da Stadt Regen im Landkroas Reng
Karte

Reng (amtl.: Regen) is d Groasstod fom Landgroas Reng z Nidabaian und ligt im Boarischn Woid am Schwoazn Reng. De Stod is nom Fluss Reng gnennd und is am 7. Dezemba 2004, a staadle dakennda Lufdkuaoat woan.

Stodgliadarung[Weakln | Am Quelltext weakln]

De bolitisch Gmoa Reng hod 57 Oatstei[2]:

  • Adn (Aden)
  • Augruab (Augrub)
  • Bärndoaf
  • Bettmannsäg
  • Dreieck
  • Ebenhof
  • Ecklend
  • Edhof
  • Eggenriad
  • Finkenriad
  • Fraunmäi (Frauenmühle)
  • Großseiboldsriad
  • Huawahof (Huberhof)
  • Kagahof (Kagerhof)
  • Kattaschdoaf (Kattersdorf)
  • Kerschlhäh
  • Gloaseiboidsriad
  • Greizahof
  • Kiahof
  • March
  • Maschnbeag
  • Mazlsriad
  • Mettn
  • Naigahäh (Neigerhöhe)
  • Neigamäi (Neigermühle)
  • Neisohl
  • Owamittadoaf
  • Owanaimoas (Oberneumais)
  • Oleumhittn (Oleumhütte)
  • Pfistamäi (Pfistermühle)
  • Pometsau
  • Boschatsriad
  • Reng
  • Reinhartsmoas
  • Richtbloz
  • Riadham
  • Rinchnamind (Rinchnachmündt)
  • Roabo (Rohrbach)
  • Salliz
  • Schauahof
  • Schlossau
  • Schochat
  • Schollenriad
  • Scheehäh
  • Schiznhof
  • Schwaighof
  • Schwahitt (Schweinhütt)
  • Spidoihof
  • Sumpering
  • Tausendbo (Tausendbach)
  • Thanhof
  • Thurnhof
  • Weissnstoa (Weißenstein)
  • Weissnstoana-Au
  • Wickasdoaf (Wickersdorf)
  • Wieshof
  • Windschnua (Windschnur)

S oide Stodgebiet hand Oidstod, Moizerlitz, Biagahoiz, Gruabhiagl, Riadham und St. Johann.

Gschicht[Weakln | Am Quelltext weakln]

Blick fo Schützenhof auf Reng

Häxdwascheinle is Reng geng End fom 11. Joohundad fo da Propstei Rinchna dabaud woan. Da Pabst Eugen III. hod am 30. März 1148 an Schutzbriaf fias Glousda Nidaoida gschriim und do drin is gstandn gwen, das de Kiach fo Reng an Stift Nidaoida kead. Reng is dano a wichdiga Grenzoat gwen. A Hoizbrugg iwan Reng, scho uma 1207 ausdengd, iseaschd in da Zeid fo 19021905 an da säim Schdäi, ois Ludwigsbrugg aafgschdäid woan. Ludwigsbrugg, zwengam schbadan Kine Ludwig III..

1254, Reng kead owei no za Rinchna, wiads a Glousdamoakt. 1270 hom da Abt fo Nidaoida und da Heazog Heinrich XIII. a Dauschgschäfd gmochd kod, dano is Reng a heazeglicha Moakt gwen. 1468, da Heazog Albrecht IV. sezd a Uakund aaf, mid de Moaktrecht niadare Grichtsboakeid, freiwillige Grichtsboakeit, Entscheidung iwa Bolizeisacha. Scho uma 1448 hoda Reng a Stodwappm gem kod.

Im Dreißgjarign Griag hod da Schwed 1633, 1641 und 1648, Reng eikassiad, gschrebfd, grubfd und dabrennd. 1633 hod a Marienbuidl fo am dabrenndn Beggahaisl koan Schoon dalittn kod, des is schbada no Soizburg kema gwen und hod duad za Grindung fom Woifoatsoat Maria Plain gfiad kod.

Am End fom 16. Joohundat hods Oxn und Warnmeakt gem kod. 1827 iss easchde Schuihaus am Weibeagacka baud woan. Im Joo draaf, is Reng a Munizipalgmoa gwen und 1852 hom aa d Dirndln a Schui griagd kod.

Am 16. Septemba 1877 isa Eisnbohstregg fo Deggndoaf aaf Zwiesl kema gwen. S Schuihaus am Weibeag hodma 1881 uma dridds Gschoos afgstockt. Easchd am 1. Jenna 1932 is Reng a Stod gwen.

Wia da Amerikana am 24. Aprui 1945 kemaris, hand z Reng no drei Bruckan gschbrengt und dano is no hefde kämpfd woan. 36 Heisa hand dano so guad wia hii gwen. 33 deitsche Soidatn und 17 Ziwilistn san gschdoam gwen, 79 Famäin hom era Obdach faloan kod.

De amerikanische Kroas-Milidäaregiarung hod se in da Nochbastod Zwiesl eigrichd kod, wai duad ned sofäi hii gwen is. Am 3. Julei 1945 is aaf Bäfäi fo de Amerikana aas Landratsamt no Zwiesl kema gwen, wos de Renga gscheid gschdunga hod. A hitzkebfige Debattn uman Siiz fom Landratsamt hod oogfangd, dreimoi hod d Nidaboarische Regiearung oogoadnad dass Landratsamt zrugg af Reng kimd, zlezd am 8. Aprui 1948. Owa nixis bassiad gwen, s Landratsamt is oiwai no in Zwiesl gwen. Am 17. Aprui 1948 um 3:30 Uhr in da fria, homse da Landrat Werner Haas und 49 Maana, aaf Zwiesl aafgmochd und hom duad s Landratsamt gschdoin, aaf zea Lastwong glon und af Reng ausse kudschiad. Duad hans dano mid Muse und weiß-blaua Beflaggung gfeiad woan.

Religiona[Weakln | Am Quelltext weakln]

Blick fo da Ludwigsbrugg afd Pfoakiacha

Eigmoandunga[Weakln | Am Quelltext weakln]

1917 is s Doaf Heilig-Geist mid uma 110 Eiwona, za Reng dazua kema gwen. Am 1. Aprui 1962 homs aa de Gmoa Bärndoaf in Reng eigmoand kod, dano is d Eiwonazoi af 6500 oogschdiing gwen. Am 1. Aprui 1964 hand Neigahäh, Riadham, Wiashof und Huawahof gfoigd, de oisamd za Gmoa Rinchnamind kead kod hom. Am 1. Julei 1964 is de Gmoa Weißnstoa mid 1.260 ha Land und 584 Eiwona dazua kema. Zweng da Gmoagebiadsrefoam hand am 1. Jenna 1972 de Gmoa Obaneimoas[3] mid 505 Eiwona und 1,241 ha Gmoafläch und am 1. Mai 1978 de Gmoa Rinchnamind mid 1.181 ha und 939 Eiwona sowia de Gmoa March mid 1.038 ha und 743 Eiwona gfoigd.[4]

Eiwona iwad Joo[Weakln | Am Quelltext weakln]

Anno 1280 hod Reng za. 200 Eiwona. Bis zan End fom 19. Joohundad hod se des grod gring vaendad kod. 1828 hans aa grod amoi 1.196 und im Joo 1904 2.366 Leid gwen. Easchd im 20. Joahundad sans dano meara woan, 1974 han scho 9.029 Eiwona regischdriad gwen. Da Zuawox kimd foa oim fo Eigmoandunga, da Oosiidlung fo Hoamadvodriimne und aa da Ausbau fo da Industrie. Angebotsfäifoit und Attraktivität losst de Beväikarungszoin steing, 2005 hod Reng 12.553 Eiwona. Dano san de Eiwonazoin a bissal zruck ganga gwen, wega (z. B. Gebuatnrückgang), es hod se owa bei 12000 eipendld.

Wappm[Weakln | Am Quelltext weakln]

A weiße Lilie und driwa an Rengboong inan blaun Fäid im Schäid (Text fo da Oaginoiuakund fo 1448). S Wappm hod da Heazog Albrecht III. da domoign Moaktgmoa 1448 valien kod. D Stodfoamna san Roud, Gäib, Blau. Da Rengboong städ fian Oatsnam, de Lilie is s Oatszeichn, wos ma af Siegln fom 17. Joahundat seng ko.

Stodpatnaschoftn[Weakln | Am Quelltext weakln]

Reng hod foigande Patnaschoftn, mid da hessischn Stod Eschwege seit 1997, mid da borischn Stod Roth und mim franzesischn Mirebeau.

Padnschoft[Weakln | Am Quelltext weakln]

  • Hoamadkroas Bergreichenstein e.V. (tschech. Kašperské Hory, seit 1984)
Das „Fressende Haus“ (Buchtitel von Siegfried von Vegesack) im Gebäudeensemble der Burg Weißnstoa

Kuitua und Sengswiadekeidn[Weakln | Am Quelltext weakln]

Musäum[Weakln | Am Quelltext weakln]

  • Im Fressandn Haus san Schnupfdowoglasl, a foikskundliche Sammlung, Zeigl wos bei da Buagruin Weißnstoa ausgrom hom und s Oawatszimma voum Dichter Siegfried von Vegesack.
  • Hoamadmusäum Bergreichnstoa
  • Nidaboarischs Landwiatschaftsmusäum. Scho in de 1930 Joa hom Renga Birga dafia Drimma gsammed oba eascht 1988 is afgmocht worn.
  • De Pscheidl-Krippe mid umara 300 Figuan is bis zan Doud vo da Frau Pscheidl-Krystek im Pscheidlhaus an da Ludwigsbruck gstandn.

Musi[Weakln | Am Quelltext weakln]

  • Bloskapein Reng
  • Blosoakesda vou da Stod Reng e.V., grind 1994
  • Liadadofe Reng v.1852
  • Spuimannzug Freiwillige Feiawea Reng e.V., grind im Joa 1973.

Bauweak[Weakln | Am Quelltext weakln]

  • Bia- und Eiskella
  • Burgruin Weißnstoa ligt siadle voum Stodblotz voum Oatstei Weißnstoa
  • De evangelische Kiacha vo 1957–1958
  • Am Fressandn Haus entstäd seit 2000 da glosane Woid, a woxande Sammlung vo Glosskuipturn in Bamfoam
  • Heilig-Geist-Kiacha , 1421–1425 ois Spidalkiacha baut
  • Marienbrunna 2012 Richtung Ludigsbruck vasetzt. D Mariensejle is ausm Joa 1872
  • St. Johann Kiacha
  • Stodpfoakiach St. Michael

Nadurdenkmäla[Weakln | Am Quelltext weakln]

  • Da Pfoi (Pfahl) is a 150 km langa Kwarzfejsnzug. Im Oatstei Weißnstoa isa mid 750 m am hextn, do is a de Buag Weißnstoa dabaut.

Berihmtheidn[Weakln | Am Quelltext weakln]

  • Jakob Ertl, Schriftsteller (1875–1957)
  • Clara Nordström, schwedische Schriftstellerin (1886–1962)
  • Adalbert von Pechmann (* 20. Oktoba 1777 in Reng; † 9. Meaz 1860 in Bassa), Bassaua Weihbischof, Domdekan und Generalvikar
  • Heinrich von Pechmann (* 26. Februa 1774 in Reng; † 4. Julei 1861 in Minga), Architekt, Wossabauinschenöa und Autor
  • Josef und Maria Pscheidl, Erbauer da Pscheidl-Krippe
  • Josef Schwannberger (* 19. Mai 1893; † 19. Meaz 1969), Schreinamoasta; Ehrnbriafinhaber (1953) und Ehrnbiagamoasta (1960)
  • Siegfried von Vegesack, baltischer Dichda (1888–1974)

Im Netz[Weakln | Am Quelltext weakln]

 Commons: Reng – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien

Beleg[Weakln | Am Quelltext weakln]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111211/163148&attr=OBJ&val=786
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 553.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 622.