Zum Inhalt springen

Golling

Aus Wikipedia
Der Artikl is im Dialekt Soizburgarisch gschriem worn.
Gólling ón da Soizoch
Golling an der Salzach
Bild
Wappen von Gólling ón da Soizoch
Gólling ón da Soizoch
Ésterreichkórten, Pósizión voh Gólling ón da Soizoch hervurghóom
Basisdaaten
Bundeslånd: Soizburg
Politischa Beziak: Hallein (HA)
Flächen: 82,09 km²
Koordinatn: Koordinaten: 47° 36' N, 13° 10' O 47° 36' N, 13° 10' O
Hächn: 476 m i. A.
Eihwóner: 4273 (1. Jén. 2016)
Dichten: 52 Eihwohna pro km²
Póstlaatzoi: 5440
Vuawoin: 0 62 44
Gmaandvawoitung: Markt 80
5440 Golling
Webseiten:
Bólitik
Burgermaaster: Anton Kaufmann (ÖVP)
Gmaandroot: (2014)
13 ÖVP, 5 SPÖ, 3 FPÖ
Bild
s Schloss vo Golling
Bild
s Zentrum vo Golling

Golling (hochdeitsch: Golling an der Salzach) is a Gmoa im Bundesland Soizburg im Bezirk Hallein (Tennengau) in Österreich mid 4.273 Eihwohna (2016).

Da Ort ligt direkt on da Dialektgrenzn vom Westmittlboarischn zum Sidwestmittlboarischn (Iwagongsdialekt).

Geografie[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

De Gmoa ligt im Soizachtoi im Tennengau im Soizburga Land, runde 25 km sidlich vo da Stod Soizburg.

Es is da letzte Ort, bevurs vo Soizburg kemmad direkt ins Gebirg eine get. D' Log vo Golling am Nordfuass vom Honggebirg und Tennengebirg bringan unbeständige Weedervoöitnisse midsich, weils in Golling heiffiger rengt ois wia in de närdlichn Nochbargmoan. Desweng wead da Ort aa oft ois Weederloch bezeichnet.

De Gmoa ligt direkt on da Tauernautoboh und vafigt iwer an eiganen Bohhof, vo dem aus de Londeshauptstod aus schnöi mid EC-Züge, Soizachsprintern und da Linie S3 vo da Soizburga S-Boh z' dareichn is.

Katastralgmona[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

Oatsteile vo da Gmoa san da Morkt (Markt), owagai (Obergäu) und Torren (Torren). owagei und Torren san friara eingständige Gmoan gwesn, san owa im Lauf vo da Zeid on Golling ogliadert worn. Mid dem is da domolige Ort Golling ois Ortsteil „Morkt“ benonnt worn.

De hochdeitsche Schreibweis vo Torren betont ma ned aufs doppete „r“ sondern spricht ma mid am longan gschlossanen „e“ aus.

Nochbargmoana[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

D' Nochbargmoana vo Golling san:

Gschicht[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

Schau a unter: Struawer Sepp

Da Ortsnom zoagt a Besidlung duch d' Slawn auf (Slow. golica = mid Gros bewoggsaner Berg).

1241 hod de easchte urkundliche Nennung vom Ortsnom ois „Golingen“ (domois no mid oan „l“) in ner Urkundn vom Erzbischof Eberhard II., 1284 de easchte Nennung vo Golling ois Morkt. De Burg Golling is vo 1438 bis 1803 Sitz vo am Soizburga Pfleggricht gwesn.

1809 hods Kämpfe zwischn de midanond vabindatn Franzosn und d' Boarn geng d' Östareicha und d' Soizburga Londesschitzn am Poss Luag gem. Vo 1810 bis 1816 hod da Ort zum Kinigreich Boarn gheat. 1820 is donn zur Widerdarichtung vom Pfleggricht ois „K.K. Pfleggricht“ kemma und da Ort is wider esterreichisch worn. 1896 hod de Grindung vom politischn Bezirk Hallein (Tennengau) dafoigt und Golling is in dem eigliadert worn.

Politik[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

Da Gmoaroot bestet aus 21 Midgliedan und setzt se seid da Gmoarootswoi 2014 aus Mandatn vo de foigandn Partein zomm:

  • 13 ÖVP – stöid an Biagamoasta Kaufmo Anton (Kaufmann Anton) und an Vizebirgermoasta Josef Hettegger
  • 5 SPÖ
  • 3 FPÖ

Woppm[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

As Woppm vo da Gmoa is: „in an teiltm Schüid om in Blau da noch rechts gwendate Kirchnpatron St. Johann Evangelist, in am greanem Gwand mid rodm Montl, aus da Teilungslinie woggsnd, mid da linkn Hond an goidanen Köich hoitnd, de de rechte segnet; untn in Rod auf greanem Bodn a noch rechts gwendater schworzer Roob, der an goidanen Ring im Schnowe hoit.“

Saga[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

Wia da Roob ins Woppm kemma is: „Vur launga Zeid is auf da Hiasnwaund a Burg gstaundn. Wia de Burgfrau se gwoschn hod, hods'n Brillantring aufs Fenstersims glegt. Da Ring is spurlos vaschwundn. Da Kaumadeaner is vadächtigt worn, 'n Brillantring gstoin z' hom. Ma hod'n vaurteilt und is spada higrichtt worn. A Schofehirt hod irngdwonn den Ring vo da Burgfrau in am Roobnnest gfundn. Seidher is da Roob mi'm Ring im untern Teil vom Gollinger Woppm obbüidt.“

Sengswiadigkeitn[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

Gollinger Wossafoi[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

Da Gollinger Wossafoi oder aa Schworznbochfoi gnonnt hod a Hächn vo 76 Meter, wobei de letzte Stufm a Hächn vo 25 Meter hod. Da Wossafoi ko iwer an Weg (teilweis Treppm) seitlich dasting wern.

Soizachäfm[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

Soizachäfm

D' Soizachäfm (Hochdt.: Salzachöfen) san da klaumoatige Duachbruch vo da Soizach durch d' närdlichn Koikhochoipm zwischn Hong- und Tennengebirg.

Durch an Steig mid Treppm is d' bis zu 90 Meter tiafe Schlucht fir Fuassgänger guad daschlossn. Scho seid'm Ofong vom 19. Joarhundert iss ois Natursengansweadigkeit ser beliabt.

Ois extrems Wüidwosser (bei ner Fliassgschwindigkeit vo bis zu 30 km/h) is d' Klomm bei Kanusportlern ser beliabt, wobei ollerdings scho oanige Kanuforer eaner Leem lossn hom miassn. Da easchte Kanuforer, der im Joar 1931 d' Schlucht beforn hod is da Adolf Aderle gwesn.

D' Soizach ko on da engstn Stöi vo da Schlucht a Wossatiafm vo bis zu 60 Meter kriang.

Museen[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

Familienattrakzionan[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

  • Mittloiterfestl vom „Forum Castelli“ (järlich am End vom August)
  • monte mare (s ehemolige Hoinbod vo da Gmoa is umbaut worn und im Feba 2007 ois Wellness-Therme mid Familienbod unter am neichm Nomen widerdaäffnat worn).

Medien[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

Sender Golling-Hoarberg[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

Auf'm Hoarberg bei Golling stet a Sendemost vo da Telekom Austria. Er deant ois Füisenderstondort, der vuaoim private Stazionan ausstroit. Er hod a zur Vabreitung vom Privatfernseng, bis Esterreich s DVB-T eigfirt hod, deant. s Sendegebit reicht bis in d' Innenstod vo Soizburg und is a firn Tennengau vo Bedeitung. Im Sidn get da Sender in etwoa bis Rodstod. Er wead a föischlicherweis ois „Sender Hallein“ bezeichnet. Am Sender Hoarberg wern zur Zeid foigande Sender ausgstroit:

Programmnom Frequenz Stroiungsleistung
Antenne Salzburg 102,8 MHz 0,2 kW

Litaratur[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

  • Robert Hoffmann, Erich Urbanek (Hg): Golling. Geschichte einer Salzburger Marktgemeine, Golling a. d. Salzach 1991.

Büidlgallarie[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

Im Netz[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

 Commons: Golling an der Salzach – Oibum mit Buidl, Videos und Audiodateien