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Thurnau

Aus Wikipedia
Woppn Deitschlandkoatn
Woppn vom Moakt Thurnau
Thurnau
Deitschlandkoatn, Position vom Moakt Thurnau heavoaghobn

Koordinaten: 50° 2′ N, 11° 24′ O

Basisdotn
Bundesland: Bayern
Regiarungsbeziak: Obafrankn
Landkroas: Landkroas KulmbachVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Hechn: 363 m ü. NHN
Flächn: 64,19 km2
Eihwohna: 4054 (31. Dez. 2020)[1]
Bevökarungsdichtn: 63 Einwohner je km2
Postleitzoi: 95349
Voawoi: 09228
Autokennzeichn: KU, EBS, SAN
Gmoaschlissl: 09 4 77 157
Moaktgliedarung: 44 Ortstei
Address vo da
Moaktvawoitung:
Oberer Markt 28
95349 Thurnau
Webseitn: www.thurnau.de
Buagamoasta: Martin Bernreuther (CSU)
Log vom Moakt Thurnau im Landkroas Kulmbach
Karte
Karte
Schloss Thurnau midm Ibrgong zua St.-Laurentius-Kiach

Thurnau is a Moakt im oberfränkischn Landkroas Kulmbach und liegt am neadlichn Rond vo da Fränkischn Schweiz middn im Städtdreieck Kulmbach-Bayreuth-Bamberg an da A 70.

Da neadliche 50. Breitengrad valafft entlong vo de sidlichn Gmoatei Felkendorf, Kröglitzen und Leesau quea duachs Gmoagebiet.

Gmoagliedarung

[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

Da heitige Moakt Thurnau is in de 1970er Joar duach schrittweis voizongne Eihgmoanunga vo sechs Gmoana mid insgsomt 44 (46) Ortstei entstondn:[2]

Schloss Thurnau

Im Zug vo de Vawoitungsreforma in Bayern is midm Gmoaedikt vo 1818 de Gmoa Thurnau entstondn.

Am 1. Jenna 1972 san de bis dohi sejbstständign Gmoana Berndorf, Hutschdorf und Tannfeld eihgliedat worn.[3] Am 1. Jenna 1973 is Menchau dazua kema. Alladorf is am 1. Juli 1975 gfoigt. Mid Limmersdorf (midm am 1. Aprü 1971 eihgliedatn Felkendorf) is am 1. Mai 1978 de Reih vo de Eihgmoanunga obgschlossn worn.[4]

Nem da Laurentiuskiach befindn se Kiachn in de Ortstei Trumsdorf, Alladorf, Berndorf, Hutschdorf und Limmersdorf.

Thurnau liegt an da A 70 und is doduach mid de obafränkischn Obazentren Bamberg (40 km), Bayreith (20 km), Hof (55 km) und Kulmbach (10 km) vabundn. De Gmoa is deshoib aa ois Wohnort seah beliabt.

Des Bochsystem Aubach/Friesenbach, des 'n neadlichn Tei vom Gmoagebiet geografisch prägt, fliaßt direkt in an Roten Main, der se siem Kilometa neadli vo Thurnau in da Nech vo Kulmbach midm Weißen Main zum Main vaeinigt.

  • Bruno Hager (Red.): Thurnau 1239–1989. Markt Thurnau, Thurnau 1989, ISBN 3-922808-30-1.
  • Thomas Münch: Der Markt Thurnau mit seinen Ortsteilen. Geiger, Horb am Neckar 1993, ISBN 3-89264-785-2.
  • Uta von Pezold: Die Herrschaft Thurnau im 18. Jahrhundert. (= Die Plassenburg; Band 27). Freunde der Plassenburg e. V./Stadtarchiv, Kulmbach 1968 (zugl. Dissertation, Universität Erlangen)
  • Georg Schwarz: Das Schloss zu Thurnau. Beschreibung, historische Entwicklung, Bauherren. (= Heimatbeilage zum Amtlichen Schulanzeiger des Regierungsbezirks Oberfranken. Nr. 170). Regierung von Oberfranken, Bayreuth 1990.
 Commons: Thurnau – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Thurnau – Reiseführer
  1. Genesis Online-Datenbank des Bayerischen Landesamtes für Statistik Tabelle 12411-001 Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. bayerische-landesbibliothek-online.de
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 503.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 692 und 693.