Fejdkira (ba Minga)
| Der Artikl is im Dialekt Obaboarisch (Cheamgau) gschrim worn. |
| Fejdkira |
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| Basisdatn | ||
|---|---|---|
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbeziak: | Obabayern | |
| Landkroas: | Minga | |
| Koordinatn: | Koordinaten: 48° 9′ N, 11° 44′ O 48° 9′ N, 11° 44′ O | |
| Hechn: | 523–631 m ü. NN | |
| Flächn: | 6,41 km² | |
| Eiwohna: | 5910 (31. Dez.. 2006) | |
| Bevejkarungsdichtn: | 922 Eiw. pro km² | |
| Sonstige Datn | ||
| Postleitzoi : | 85622 (oid: 8016) | |
| Vorwoi: | 089 | |
| Kfz-Kennzeichn: | M | |
| Gmoaschlissl: | 09 1 84 118 | |
| Adress vo da Gmoavawoitung: |
Rathausplatz 1 85622 Feldkirchen |
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| Hoamseitn: | ||
| Politik | ||
| Buagamoasta: | Werner van der Weck (SPD) | |
| Log vo da Gmoa Fejdkira im Landkreis Minga | ||
Fejdkira (ba Minga) (amtli:Feldkirchen) is a Gmoa in Obabayern, im Landkroas Minga, direkt am ehemoligen Mingara Flughofen z Riem. De Gmoa håt si in de letzten Jåhr vo am Ort mit ehemois deaflicha Struktur zu a Vorstådgemeinde entwickelt.
Inhoitsvazeichnis |
Gmoagliederung [dro werkln]
Fia de Gmoa Fejdkira san koane amtlich benannten Gmoatei ausgwiesn. Allerdings buidt des erst vor wenigen Jåhr erricht Wohngebiet am "Dornacher Feld" an neien zusätzlichen Stimmbezirk.
Gschicht [dro werkln]
In da zwoaten Hälfte vom 7. Jåhrhundert is da heilige Emmeram vo Rengschburg gstorm. Da Ort werd 853 erstmois urkundlich mit a Kapelln erwähnt worn. Feldkirchen war Teil vom Rentamt Minga und vom Landgericht Wolfratshausen vom Kurfiarstntum Bayern. Im Zug vo de Vawoitungsreformen im neia Kinereich Bayern is mit am Gmoa-Edikt vo 1818 de heitige Gmoa entstandn. In Feldkirchen is 1833 oane da ersten evangelischen Gmoandn im Münchner Umland gründet worn, nachdem sog. Überrheiner (insbesondere Pfälzer und Badener) si dort oogsiedlt ham. De Pfarrei is spada Mutterpfarrei vo a Reihe vo evangelische Gmoandn da Umgebung (erste Unterrichte/Gottesdienste in: 1918 Dorfen, 1920 Grafing, 1921 Erding, 1937 Aschheim, Parsdorf, Poing, Markt Schwaben, Vaterstetten und Riem, 1971 Kirchheim bei München). Mit da Eröffnung da Eisenbahnlinie Minga - Neuötting am 1. Mai 1871 kriagt Feldkirchen an Bahnhof. Der is seit 1972 Station vo da S-Bahn München (Linie S2). De am 1. Jenna 1942 erbaute Güterbahnlinie Feldkirchen - Abzw. Nordost (bei München-Johanneskirchen) is bereits 1949 wieda stillgelegt und abbaut worn.
Namensursprung [dro werkln]
De geschichtliche Rolle vo Feldkira ois oane da ersten protestantischen Gmoandn in da Region werd oft fälschlich ois Namensursprung gedeit in da Annahme, in Minga net geduldete Protestanten warn genötigt worn, eanane Kira außahoib da Ståd ("auf dem Feld") zum errichtn. Des is aba aus mehra Gründe foisch. Erstens warn de Feldkirchner Protestanten net aus Minga, sondern aus linksrheinische Gebieten, zwoatens war de Gmoa friara vei zu weit vom Mingara Stådrand entfernt, um ois Ausweichpunkt fia a Kira zu dienen, drittens hat's in Minga koane soichane Protestantenvertreibung gem und viertens existierte Feldkirchen bereits unta dem Nama lang bevor a protestantische Konfession überhaupt entstandn is. Richtig is lediglich de Ableitung vo da "Kira auf'm Feld", des bezog si aba auf de in da Nachan vo da oidn Salzstraß erricht Kapelln fia St. Emmeran.
Wappn [dro werkln]
Beschreibung: Gspoitn vo Blau und Silber; links üba gesenktem suibanen Schräglinksboikn a goidne Muschel; rechts a blaue Kugel, aus da a blaues Kreuz entspringt. Da Schräglinksboikn is des aus dem LandkreisWappn übanummae Symbol fia de Isar. De Muschel symbolisiert ois Jakobsmuschel de katholische Pfarre St.Jakob d.J.; de blaue Kreuzkugel symbolisiert de in Feldkirchen bsunders oide evangelische Kirchengemeinde.
Religion [dro werkln]
Nem da evangelischen und katholischen Kirchengemeinde gibts z Fejdkira des Gospel Life Center, a christliche Freikirch.
Berihmtheitn [dro werkln]
Fejdkira is da Wohnort vo da bayrischen Voiksschauspuiarin und Regisseurin Ruth Drexel, zsamma mit eanam 1998 verstorbenen Lemsgefährten, dem Voiksschauspuia Hans Brenner. Friar hod im sejm Haus da Schauspuia Gunnar Möller (Ich denke oft an Piroschka) gwohnt.
Fuaßboivereine [dro werkln]
Da TSV Feldkirchen spuit in da A-Klasse - Gruppe 6 Kreis München. Momentan gibt's zwoa Herrenmannschaften.
Politik [dro werkln]
De Buargamoasta-Wahl am 16.März 2008 (Stichwahl) hod foigends Ergebnis brocht:
- Werner van der Weck (SPD): 69.5%
- Franz Xaver Stellner (CSU): 30,5%
Fia den Gmoarat ergibt si foigende Sitzvateilung:
- CSU 7 Sitz (1 Frau)
- SPD 7 Sitz (4 Frauen, 1 mehr duach Ergebnis da Buargamoastawahl)
- UWV 6 Sitz (1 Frau)
Literadua [dro werkln]
- Baumann, Cornelia: Chronik der Gemeinde Feldkirchen bei München; 1990; 340 Seitn; (ohne ISBN).
Im Netz [dro werkln]
- Hoamseitn vo da Gmoa
- Fejdkira (ba Minga): Woppmgschicht vom Haus der Bayerischen Geschichte
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