Maxgloan

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Der Artikl is im Dialekt Soizburgarisch gschrim worn.
Maxglaan
(Soizburg)
Maxglan
Wappen von Maxglaan
Korten fööt
D A A T E N
Bundesland: Soizburg
Bezirk: Statutarstod Soizburg (S)
Oatstei vo: Soizburg
Eihwohna: 1400
Postloatzoi : 5020
Vurwoi : 0662
Gmoavawoitung: Magistrat Stadt Salzburg
Mirabellplatz 4
5020 Salzburg
Netzseitn:
P O L I T I K
Burgermaaster: Heinz Schaden (SPÖ)
Stodtei Maxgloan in Soizburg
Stodtei Maxgloan in Soizburg

Maxglaan (aumtlich: Maxglan) is a Stodtei im Westn vo da Laundeshauptstod Soizburg in Östareich.

Geografie[VE | Weakln]

Da gschlossene Siadlungsraum vo Maxglaan wead im Noadn vo da Westbohlinie, im ostn vo da Linie Aiglhofstrossn - Müina Oimkanaalorm - Neitorstrossn - Brauhausgossn und da Gloan, begrênzt. Im Siidn büidn d' Wiasn vom Soizburga Flughofm d' Grênz, im Westn geng Taxham hi d' Rosa-Hofmo-Strossn und d' bis zur Boh dochte Valängarung vo da Favoritagossn. D' Grênz zwischn Maxglaan-Rianburg und 'm aingtlichn Stodtei Rianburg, da Brauhausgossn wead do monchmoi untaschiedlich zong. In Maxgloan leem heid 14.000 Leit. Maxgloan is somid da zwoatgreeste Stodtei vo Soizburg noch Lehn.

Im spaadan 19. und friaran 20. Joarhundat is Maxglaan (noch da Bevökarungszoi) d' noch da Londeshauptstod zwoatgreeste Gmooand vom Soizburga Lond gwesn. Zum domoling Gmooandgebiet (heid d' Katastraalgmoa Maxglaan) zöid aa da Raum vo daheitingKêndlasiadlung.

Gschicht[VE | Weakln]

Funde im Raum vo da oansting Gmoa Maxglaan san aus da Staazeid, Brosezeid (Siadlungsrestln) und vo da Hoistodzeid (Grobhüge mid Keraamik, Schmugg und Woffm) gfundn worn. Aus da römischn Zaid san Grobfunde und aa Stoareliefe bekonnt. Im Friamittloita hod da Ort noch 'm Fluss Glan (1222: „huebe in glan“) ghaasn. Da Nom Gloan is dozmois oiso d' Bezaichnung fir a Ortschoft und gleichzeidig fir an Boch gwesn. Said 'm 15. Joarhundat hod da Ort woi noch 'm Kirchnpaatron aa St. Maximilian ghaasn. D' Booandln vom hailing Maximilian vo Celeia, vo dem d' Gstoit historisch ned belegt is, san noch da Legende her in da easchtn Maxgloana Kirchn in da Nähe vom Gloanboch bestottet worn. Da Nom St. Maximilian (aa Maximilian aun da Glan) is spaada auf Maxlan (aa Maxlon) vakiazt worn. und im 18. Joarhundat zu Maxgloan. Da Ort is donk seina fruchtborn Oggabödn long a vagleichswais woihomds Bauanderfe gwesn. Es hom aa Wäscha und Hondwerka duatn gleebt.

Am 7. Juni 1935 is vom Soizburga Laundtog d' Erwaitarung vom Gebiet vo da Londeshauptstod Soizburg beschlossn worn. Mid da Wirksomkait vom 1. Juli 1935 is da Grostail vo da bisher aingständing Gmooand Maxgloan zur Stod Soizburg kêmma. A poar Rondflächn san on d' umliengdn Gmooandn Wois, Siaznhoam und Leopoidskron obtretn, a poar kloanare vo de Ortschoftn obtrênte und ebnfois noch Soizburg aigmooandete Flächn, wern seidher ois zum Stodtei Maxgloan gherig aufgfosst.

D' Soizburga-Kunstfüim-Industrie-AG[VE | Weakln]

Am 29. Dezêmba 1921 hod se mid da Soizburga-Kunstfüim-Industrie-AG d' easchte Füimprodukzionsgsöischoft vom Lond Soizburg do gründt. D' Moosgeblichn Betraiba san da Füimreschisör Oppelt Rudolf (1893 - 1971) und da Maxgloana Brauaraibesiza Kiener Heinrich gwesn, der ois Midbegründa unta ondam d' Raimlichkaitn in d' laar steeatn londwirtschoftliche Gebaide vo da Stieglbrauarai zur Vafügung gstöid hod. Mid üwa 700 m² Nuzflächn is s domois somt Gardarom, Laboratorium, Entwigglungs- und Kopiaronstoit, technischm Büro und 5.000 m² Fraiglände s greeste Füimstudio vo da Wöid gwesn. 1922 hod d' Weana PAX Füim-GmbH, dera aa mearane Füimstudios ghert hom, d' Gsöischoft üwanumma.

D' easchte Produkzion is da Dokumentaarfüim Die Festspiele 1921 gwesn, mid seine historisch wertvoin Aufnohmen vo d' Soizburga Festspiele vo dem Joar. Da easchte Spüifüim Die Tragöde des Carlo Prinetti is im Summa 1921 entstondn und is am 29. Jenna 1924 in Wean uraufgfiart worn. s turbulênte Draama üwa s Leem vo am Hallaina Sanileorweita, zua dem da Oppelt Rudolf s Draabuach vafosst hod, zaagt 'n dozmois aufkemmandn Summfüimstar Fryland Alphons (1889 - 1953) ois Hauptdorstöia. Er is gleichzeidig d' lezte Produkzion vom Soizburga Kunstfüim, de midsomt iare Weana Filiaalbetriebe (dodrunta aa a Füimvalaih) weng da Füimwirtschoftskrisn 1925 schliassn hod miassn.

Des 1927 vom Woif Fronz (Wolf Franz) daöffnate Liachtspüihaus (Kino) Maxgloan is zu seina Zaid s zwoatgreeste Kino vo Östareich gwesn. Da Aitritt hod domois zwaa Schilling und 70 Groschn fir 'n Loschnbloz kostt. In dem mid moderne Klopp-Fauteuils (vo da Weana Firma Thonet) ausgstottetn Säle, hod d' Bevökarung vo Maxgloan und da ogrenzadn Stod Soizburg jewails am Midwoch, Somstog, sowia on Sunn- und Faiatog d' domois aktuöin Kinohailaits konsumiarn kênna.

Nazionaalsozalismus[VE | Weakln]

Im Grênzberiach vo Maxgloan und Leopoidskron is 1939 vo d' Nazionaalsozialistn a Orwaitsloga fir etwoa 300 bis 400 Insossn aigrichtt worn, in dem vurwiengd Roma und Sinti untabrocht gwesn san. Im Herbst 1940 is s Glände voiständig aizaint und d' Logainsossn zu schwaara Zwaungsorwait zwunga worn. A Tail vo d' oftmois jungen Häftling is vo da Ressischörin Riefenstahl Leni ois Staatistn fir 'n Füim Tiefland vo iar ausgwöit worn. Fir den Zwegg san s ob Herbst 1940 zum Dreeort Krün bei Mittenwald üwastöit und noch 'm Obschluss vo d' Draaorwaitn wieda in s Loga zuruggebrocht worn. s sognonnte „Zigainaloga“ is im Fruajoar 1943, noch da Ausgob vom Auschwitz-Erloss aufglöst worn. Da Grostail vo d' Zwaungsorwaita is im söim Joar ins KZ-Auschwitz-Birkenau, a gringa Tail in s Loga Lackenbach deportiart worn. Auf des Loga beziagt se da Titl vom sognonntn „Maxgloana Foschingsmaarsch“, wöicha 1971 durch 'n Raisa Tobi (Raiser Tobi) bekonnt worn is und bis heid a populärs Stigge vo da Voiksmusi aus 'm östaraichisch-boarischn Grênzraum dorstöid.

Maxgloana Taile[VE | Weakln]

Maxgloan besteet aus foingde Taile:

  • Oid Maxgloan (Alt Maxglan) mid da zentraaln Kirchnsiadlung (Kirchnviardl) und da rondlichn Müihdorfstrossnsiadlung
  • Burgfriad (Burgfried)
  • Nei Maxgloan (Neu Maxglan) mid Aigehof (Aiglhofsiedlung)
  • Maxgloan-Rianburg (Maxglan-Riedenburg) mid da Torschauasiadlung (Torschausiedlung) und Gloanhofn (Glanhofen)

Oid Maxgloan[VE | Weakln]

Maxgloan is im friaran Mittloita a Bauanderfal, des se um d' Krichn St. Maximilian umadum entwigget hod gwesn. A do gfundena und in da Südwond vo da Krichn aibauda Radlsta, a Tail vo am valorn gonganen anik-römischn Reliefs, belegt d' oide Gschicht vom Stodtei. Im näggstn Nooberaich findn se owa aa brose- und aisnzeidliche Funde.

Kirchnviardl[VE | Weakln]

s Kirchnviardl vo Maxgloan

s Kirchnviardl wead im Westn vom Strossnzug Korlbauanweg, Michael-Füiz-Strossn und Trautmostrossn begrênzt und im ostn etwoa vom Strossnzug Klesshoama Allee, Mingara Bundestrossn und Neitorstrossn. Im Kirchnviardl lieng neem da Kirchn aa d' Voiksschui und da innare Tail vom Friedhof.

Dahoidane Bautn vo vor 1830 san:

  • s Loamtoschnguat (Leimtaschengut)
  • s Zênznguat
  • s Mesnaguatal (s Mesnahaisl direkt bai da Kirchn)
  • s Owaraguatal (Aberergütl)
  • s Woichajodlguat (Walcherjodlgut)
  • s Lebizguat (Lebitzgut)

Rearlsiadlung[VE | Weakln]

D' Rearlsiadlung (oda voiständig: Dr. Fronz-Rearl-Sialdung/Dr.-Franz-Rehrl-Siedlung) is noch 'm Soizburga Londeshauptmo Dr. Fronz Rearl (Dr. Franz Rehrl) benonnt worn, wöicha vo 1922 bis 1938 da Laundeshauptmo vom Bundeslaund Soizburg gwesn is. De Siadlung is is mid da moosgeblichn Untastüzung vom domoling Londeshauptmo in d' Joar umara 1935 darichtt worn. Vüi vo d' Haisa san noch am identn Plaan baut worn, wos ma on a poar Haisa, de ned in d' foingdn Joarzente modernisiart worn san, nu dakennt. Benonnt san d' Strossn noch Orte imheitingboarischn Rupertigau, de bis 1803 in Soizburga Bsiz gwesn san (Müidorf/Mühldorf, Ompfing b. Müidorf/Ampfing b. Mühldorf). Eemso d' Keamgaustrossn, de on d' friaran Bsizungen in dem Bezirk erinnan.

D' Rearlsiadlung is gmooasom mid da Uiraichsiadlung (Ullreichsiedlung) in Saam, da Kêndlasiadlung (dozmois: Doifuassiadlung/Dollfußsiedlung) und da Neistäda-Stürma-Siadlung (Neustädter-Stürmer-Siedlung) in Gneis-Mos oans vo de dozmois gressan Wonbauprojekte gwesn.

Burgfriad[VE | Weakln]

Burgfriad liegt zwischn longe grostails unvabaude Flächn zwischn Neimaxgloan und Oidmaxgloan, in Richtung Aigehof. Raimlich gseeng liegt Burgfriad dobai Inslortig zwischn da Gloan und 'm ois Werkskanaal obzwaingndn und wieda in d' Gloan aimündendn Maxgloana Müiboch. Do hom on da Gloan in historischa Zaid vaschiadane Wäscha und Hondwärka gleebt.

Historische Wäschahaisa mid 'm Stond vo 1830 san:

  • Wäschalenz (Wäscherlenz) Burgfriadgossn 3, heid nu dahoidn
  • Wäscha-Münza-Haisl (Wäscher-Münzer-Haus)
  • Wäscha-Brondhofa-Haisl (Wäscher-Brandhofer-Haus)
  • Wäscha-Maarx-Haisl (Wäscher-Marx-Haus)
  • Wäscha-Eglhomma-Haisl (Wäscher-Eglhammer-Haus)
  • Puzwoschahaisl (Putzwäscherhaus)
  • Wäscha-Gortna-Haisl (Wäscher-Garnter-Haus)

On dem Obschnitt grênzt heid da Stöizlbaark (Stölzlpark). Der is benonnt noch 'm Maxgloana Bürgamaasta, Londeshauptmo-Stöivatreta und Rechtowoit Dr. Aarthur Stöizl (Dr. Arthur Stölzl), wöicha in da Willa Aarthur gwont hod. Da Stöizlbaark hod zu dera Willa dozmois dazuaghert. In dem Baark befindt se heid aa nu da Vakearsgortn vo da Stod Soizburg, a Kindagortn und s Maxgloana Hoamathaisl.

Nei Maxglaan[VE | Weakln]

D' Stieglbrauarai in Maxgloan

Nei Maxgloan is im wesntlichn nu in da söibstständing Gmoa zua d' Zaidn vo da k. u. k. Monaarchie (zwischn 1860 und 1914) entstondn is. Er liegt zwischn 'm Maxgloana Müiboch und 'm Müina Orm vom Oimkanaal. Do liegt Sondaschui und d' Hauptschui vo Maxgloan. Aa d' grose Stieglbrauarai hod se do 1863 ogsiadlt.

Vur 1850 hod s do, neeman on da Gloan gleengnen Rochusmaiahof (Rochusmeierhof), nur oa Bauanhof (as Züinaguat/Zillnergut) gem. Da Zaid gmääs noch, is d' Vabaung plaanmääsig und rostaortig ois waidgeend dreigschossiga Ânzlhausbau vurgnumma worn. Durch 'n Aufschwung vo Nei Maxgloan is d' Maxgloana Bevökarung vo 3.465 im Joar 1890, auf 7.204 Leit im Joar 1910 ogstieng. s aufstreemde Nei Maxgloan und s behebige Oid Maxgloan san longe Zaid recht gengsäzlich gwesn. Baide Taile hom se etwoa a aingne Faiawear glaistt. De 1920 vo Lehn noch Maxgloan baude Glaisolog (Stieglboh) hod in da Foing waidane Betriebe ozong.

Aigehofsiadlung[VE | Weakln]

D' Aigehofsiadlung (oda aa Aiglofsiadlung, Hochdeitsch: Aidlhofsiedlung) is am Rond vom Stodtei Müin auf d' wesntlich zua Maxgloan ghering Aigehofföida entstondn und wead zomm mid d' ogrênzadn, dicht vabaudn Gebiete vo Müin und Lehn vüifoch beraits ois aigna kloana Stodtei woargnumma. Da Nom laitt se vom beraits in Müin befindlichn Aigehof (aa Lindhof gnonnt) ob. Westlich vom Aigehof beginnt da Stodtei Lehn, neadlich liegt Müin, östlich davo da Stodtei Rianburg. Innahoib vo Maxgloan grênzt as Gebiet on an Burgfriad und Nei Maxgloan.

Prägt wead as dicht bebaude Wongebiet vo da Aigehofstrossn, midsomt da Aigehofkraizung und da Innschbrugga Bundestrossn, de noch da Ignaz-Haarra-Strossn in Lehn ois de Strossn mid 'm hechstn Vakearsaufkumma in da Londeshauptstod güit. On öffmtliche Airichtungen befindn se do d' Sondaschui Aigehof I und im nohn Müin d' Voiksschui sowia s Soizburga Londesgronknhaus (St. Johanns-Spitoi).

D' Vabaung vo d' Aigehofföida is beraits 1927 in da nu dozmois aingständing Gmooand Maxgloan konkret plaant worn. s praiskrönte Siegaprojekt vom Aarchitektn Lois Wöiznbocha (Lois Welzenbacher) (1889 - 1955) hod d' Darichtung vo 8.000 Wonungen vurgseeng, hod owa aus Göidmongl ned vawirklicht wern kenna.

Zua der in Soizburg hearschndn Wonungsnot is noch 'm Auschluss vo Östareich on s Deitsche Raich nu da Bedorf on Untakünfte fir d' Umsiedla aus Südtiaroi und fir d' offiziare vom Wearkroas-Genaraalkommando XVIII dazua kemma. Im Romen vo am nein Aigehof-Siadlungsprojekts san bis 1941 drei Siadlungen, d' Südtiaroia Siadlung (heid Aigehof I), d' Siadlung Hezndorfstrossn-Römagossn-Radezkistrossn (Aigehof II) und de direkt on d' Aigehofstrossn grênzade, aingtliche Aigehofsiadlung (Aigehof III).

D' Strossn im Aigehof san grostails noch Genaräle und Aadmiräle vo da östaraichischn Monaarchie, wia z. Bsp. Fronz Konrod vo Hezndorf (Franz Conrad von Hötzendorf), Wilhelm vo Tegetthoff (Wilhelm von Tegetthoff) Eduaard vo Behm-Ermolli (Eduard von Böhm-Ermolli) und Wiggal Grof Donkl vo Krasnik (Viktor Graf Dankl von Krasnik) benonnt worn.

D' Aigehofsiadlung is mid d' Stod-Buss-Linien 2, 4, sowia mid Autobusslinien 20, 24 und 28 daraichbor. Mid da Inbetriebnoom vo da S-Boh-Stazion Soizburg-Aigehof im Beraich vo da Untafüarung vo da Rudoif-Biebl-Strossn wead da dicht Bebaude Stodtei im Joar 2009 on s Nez vo da S-Boh Soizburg ogschlossn. D' Züg vo da Linie S2 und S3 wern durt im 15. Minutn-Takt hoidn und 'n Hauptbohhof in wenige Minutn daraichn lossn.

Maxgloan-Rianburg[VE | Weakln]

Da südöstliche Tail vo Maxgloan wead Maxgloan Rianburg gnonnt. Er büidt do as Bindegliad zumheitingaingständing Stodtei Rianburg mid seina zentraaln Pfoarkirchn St. Paul und is im wesntlichn noch 'm zwoatn Wöidkriag vabaut worn. Davur hod s nur oanzln steende Hef entlong vo da Kêndlastrossn und a poar Wonbautn entlong vo da kurzn Stichstrossn Heglstrossn - Krailnstrossn und Hogmüllastrossn - Woidstrossn gem. Da heidige Siadlungsraum zwischn da Kêndlastrossn und da Gloan is eascht im Zug vo da Begrodigung und da Kanaalisiarung vo da Gloan bebaubor gmocht worn.

Torschauasiadlung[VE | Weakln]

Umgem vo Wiesnrestln am Nordrond vo da Londeboh vom Flughofm hod se ausgeend vo am easchtn Siadlungskern am Torschauaweg, der scho umara 1935 entstondn is, da kloane Siadlungsraum noch 1953 bis zurheiting Gress entwigget. Da Nom Torschauasiadlung darinnat on an ehemois deitschn Ort Torschau in da Mittl-Baatschka in Serbien, aus dem etwoa 300 vatriemne Voiksdeitsche do 1953 a neie Hoamat gfundn hom.

Glanhofn[VE | Weakln]

Gloanhofn (Hochdeitsch: Glanhofen) is bis 1935 a rain baialiche Ortschoft im Gmooagebiet vo Maxgloan gwesn. Mid da Aigmooandung vo Maxgloan in d' Londeshauptstod Soizburg, is da Waila aus da Katastraalgmooand Maxgloan aussa glöst worn und politisch da Nochbagmooand Siaznhoam ogschlossn worn. Der Londschoftsraum mid seim Waila is eascht noch da Festlegung vo da plaantn Südautoboh ois neie Stodgrênz im Joar 1939 zur Stod Soizburg kêmma. Gloanhofn is owa nimma in d' Katastraalgmooand Maxgloan zruggegfiart worn, sondan is gmooansom mid am minimaaln Londstraifm vo da Nochbagmooand Siaznhoam ois Katastraalgmooand Siaznhoam zu Soizburg kêmma.

Gloanhofn hod a zentraale kloane Hofgrubbm besessn, de on da oidn Hauptvakearsoda in 'n Pinzgau und noch Tiaroi gleeng is. Haid liegt der Raum aikailt zwischn 'm Kerngebiet vom Stodtei Maxgloan im Noadn und am Soizburga Flughofm im Siidn. Historisch san do (auf fir 'n Oggabau sear guade Braunerdebödn) a kloane Grubbm vo Bauangütal gleeng, de im friaran Mittloita im Eigndum vo St. Beda gwesn san. Nur as oide Scherzaguat und as Jodlbauanguat san heid nu in da Bausubstanz dahoidn. 1830 is do nu as Kromaguat (Kramergut), Vettlguat (Vöttelgut), Bochmayaguat (Bachmayrgut), s Gros-Bochmayaguat und as Maaxnguat (Maxengut) sowia da Gowemocha (Gabelmacher) gstondn. 1960 san d' Oggagründ fir 'n Ausbau vom Flughofm vakauft worn.

Haid liegt da oide Siadlungskern mid seine kloanen Wonbautn unmittlboar am Rond vo da Londeboh vom Flughofm und unmittlboar on da stork befoarenen Innschbrugga Bundesstrossn, wobai on an umgemnen schmoin Wiesnrest grostails Gewerbegebiet ogrênzn. A schlüssige raimliche Trênnung zum ogrênzadn Siadlungsraum vo Maxgloan is heid nimma mear gem. Gloanhofn waarad ois aingständiga Stodtei vüi z' kloa, er tritt im Stodgfüge ois südlichsta Tail vom Stodtei Maxgloan in Erschainung.

Wichtige Gebaide[VE | Weakln]

Pfoarkirchn St. Maximilian[VE | Weakln]

Urkundlich wead d' Kirchn seid 1323 dawäänt, de eascht a Filiaale vo da Dompfoarn gwesn is. 1516 - 1519 hod donn da easchte gressare Kirchnbau unta 'm Erzbischof Leonhaard vo Kaitschoch stottgfundn. Said 1906 is d' Kirchn a Pfoarkirchn. D' Uneinigkait ob Neimaxgloan a aigane Kirchn kriang hätt soin, oda d' oide Kirchn dawaitat wern hätt soin, hod etliche Joarzente a bauliche Dawaitarung vahindat. Eascht 1952 - 1956 hod da heid nu besteende Zuabau vurgnumma wern kenna, wodurch d' Kirchn mid iare zwaa Längsschiffe zu oana Dobbekirchn worn is. Am oidn Friedhofseigong is aa a oida römischa Grobstoa z' bewundan.

Pfoarzentrum St. Benedikt[VE | Weakln]

s Pfoarzentrum St. Benedikt is on da Stöin vom oidn Loipeguat entstondn, wobai noch 1960 zeaschts oide Bauanguat troz seim schlechtn Bauzuastond fir kirchliche Gmooandorwait gnuzt worn is, vuaoim fir d' Jugndorwait. Im Joar 1980 hod s neie Pfoarzentrum aigwaiht wern kenna. Da grose Festsoi dient vaschiadane Aufgom. D' Pfoarbiblioteek, d' Raime fir d' Jugndorwait, fir d' Seniorntreffm owa aa da Singkrais san do untabrocht.

Rochushof & Stieglbrauarai[VE | Weakln]

Da Brauaraibetrieb is urprünglich durt, wo derzeid as Gsundhaitsomt vo da Stod Soizburg untabrocht is, gwesn. Da Gosthof und d' Brauarai sanzeaschtdomid an da durting Stieglgossn gleeng, de on a friarane Stiang zum durting Oimkanaal darinnat. D' Brauarai is 1482 easchtmois urkundlich dawäänt worn. 1863 is d' Stieglbrauarai noch Maxgloan-Rianburg üwasiedlt. Da Nom vom londwirtschoftlichn Betrieb vo da Stieglbrauarai, da sognonnte Rochushof, darinnat on an Pestpatron, 'n hailing Rochus und on s Pesthaus (Lazareth zum Heiling Rochus) midsomt 'm Pestfriedhof, den da Fürsterzbischof Paris Lodron 1636 do baunhod lossn. Da Sigismund Grof Schrottnboch (Sigismund Graf Schrattenbach) hod s ned mear brauchte Pestspitoi zu am Orwaitshaus umbaut, vo dem da lateinische Spruch „Abstine aut autine“ (Maid d' Stroftot, oda laid d' Foing) üwa 'm durting Portai obrocht, heid nu berichtt.

Friedhof vo Maxgloan[VE | Weakln]

Da Friedhof stommt in seine Ursprüng vamutlich aus 'm 14. Joarhundat. Er is 1519 gmooasom mid 'm domoling Kirchnbau nei gwaiht worn. 1883 und 1901 is a im Zug vom storkn Woggstum vo da Gmooand vagressat worn. Baim Neibau vo da Kirchn hom etliche Gräba umbett wern miassn und san 1945 - 1949 in am ogrênzadn vo da Stieglbrauarai daworbanem Gundstigge nei oglegt worn. 1958 is on dem Ort, wo as Korlbauanguat (Karlbauerngut) gleeng is und des im zwoatn Wöidkriag durch Fliegabombm zastört worn is, a Kriagadênkmoi darichtt worn, des 1960 aigwaiht worn is. Do'z'mois is da Friedhof scho längst wieda z' kloa worn und d' Bevökarung hod vo da Stod a rosche Obhüife valongt. Owa eascht noch 1969 is auf am Grundstigge, des vurher da Post ghert hod, a waidane Vagressarung kêmma. 1975 is da Friedhof vom Aarchitektn Flir Erich plaant und d' neie Aussegnungshoin darichtt worn. D' lezte Friedhofsdawaitarung hod noch 1990 stottgfundn.

Sunstigs[VE | Weakln]

Sport[VE | Weakln]

Fir a regs Varainsleem sorgt da Orwaita-Sportklub-Soizburg (ASK), wöicha mearane Sekzionen, dodrunta aa Fuasboi (seinazeid gründt ois Sportklub Vurwärts Maxgloan) untahoit. D' Fraunfuasboimoschoft vom ASK is aktuella Vize-Maasta vo da ÖFB-Fraunliga/2. Liga Mitte. Said 'm Valust vo da Hoamstättn im Joar 2007 spüit d' Fuasboi-Londesligamoschoft vom ASK in Liafaring. A Hoamkear in 'n ursprünglichn Stodtei wead ostrebt, losst se owa zur zeid ned vawirklichn. D' Daamen vom ASK Maxgloan spüin ob 2008/09 in da Nochbagmooand Wois-Siaznhoam. Bis 2007 is d' ASK-Sportolog zuadem aa Spüistättn vom American-Football-Team Soizburg Bulls wöiche eanare Hoamspiele auf da ASV-Olog in Izling austrong.

Da Nuzniassa vom Valust vo da Sportolog vom ASK is da neigründte Sportvarain Austria Salzburg, wöicha seidher de in ASKÖ-Sportolog West umbenonnte Olog ois gmietete Hoamstättn nüzt.

Da Tênnisport widmet se der aus da Tênnissekzion vom ASK entstondanen TC ASKÖ Maxgloan.

Wirtschoft[VE | Weakln]

Im Gebiet vo Maxgloan befindt se heid da Flughofm vo Soizburg, d' Stieglbrauarai Soizburg und s Stommhaus vo da Spedizion Lagermax.

Jungd[VE | Weakln]

In Maxgloan gibt s a grose Pfodfindagrubbm vo Soizburg.

Schau aa unta[VE | Weakln]

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Soizburg-Stod – Oibum mit Buidl, Videos und Audiodateien