Seiger Hóns an Póngau

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Der Artikl is im Dialekt Pongaurisch (St. Johannarisch) gschriem worn.
Seiger Hons an Pongau
St. Johann - Seini(g) Hons
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Wobbìn voh Seiger Hons an Pongau
Seiger Hons an Pongau
Ésterreichkorschten, Bosizion vah Seiger Hons an Pongau hervurghoom
Baasisdaatìn
Bundeslond: Såizburg
Bolitischer Bezirk: St. Johann im Pongau (Pongau) (JO)
Fläch: 78 km²
Koordinaatìn: Erioll world.svg Koordinaten: 47° 21' N, 13° 12' O 47° 21' N, 13° 12' O
Hejch: 565 (niadr. Bunkt)
618 (heechster Bunkt) m i. A.
Eihwoner: 11.235 (1. Jen. 2020)
Bevejkarungsdichtìn: 144 Eihwoner pro km²
Bostloatzåin: 5600, 5602
Vurwåi: 06412
Gmoahvawåiting: Hauptstraße 18
5600 St. Johann/Pg.
Webseitìn:
Bólitik
Birgermoaster/rin: Mitterer Günther (ÖVP)
Gmoahråut: (2019)
 ÖVP  13,  FPÖ  5,  SPÖ  4,  GRÜNE  3
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D' Låg voh da Gmoah an Pongau
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S. Hons vam Hirschkoogé aus gseechen
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Da Pongauer Dom (Pforkirch)
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D' Hauptstråss mi'm Gmoahomt
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Dé Stådtoainer voh St. Johann

St. Johann im Pongau, oder'aa Seiger Hons oder Seini(g) Hons[1] (dt. omtlich: St. Johann im Pongau, Kurzform: St. Johann/Pg.) is a Ståd mid guade 11.200 Eihwoner (2020), im Såizburger Lond und neem Behofen d' greessde Ståd vom Bezirk.

Geograafie[Weakln | Am Quelltext weakln]

D' Ståd liegg an Soizachtåi zwischen Ténnengebirg im Norn, am Hånggebirg im Osten und am Heikoarégg an Sien.

Stodgliadarung[Weakln | Am Quelltext weakln]

Seiger Hons is in zéen Katastråigmoaner auftoaét, dé in da Stådgmoah åis eigane Vawåitungsoahheit fungian. Da Stådtoaé Roahbåch und Maasché sand dé am schnöist wåxanden Ortstoaén innerhåib voh da Ståd. In Roahbåch sand in d' 80er und 90er Jor zåireiche Woonungsblégg, sowia in Maasché Oahfamilien- und Reinheiser baud worn, déswéeng is d' Ortschåft Roahbåch heid mi'm iwring Siadlungsgebiet voh St. Johann schiager zommgwåxen. A weidarer wåxender und grosser Ortstoaé is d' Blonkenau (dt. Plankenau). A' da Pinzgauer Bundesstråss sand Gewerwegebiate entstonden dé zua dé Katastråigmoaner Roahbåch und Oahéen ghernd.

As Stådgebiat untergliadert si noh in weiderne kloanare Ortstoaén, dé åjésomt schiager mi'm bebauden Woonungsgebiat vabunden sand. Da Stådtoaé Åipendorf, der wås zua da Katastråigmoah Blonkenau ghert, is im Zuag voh da turistischen Wichtigkeit fir St. Johann ad 1970er Jor aufbaud und zåireiche Hotöis aus'm Boon gstombft worn. Vurher håds netter glei vaoahzelte Bauernhéf geem. Heidzdåg bsteed da Ortstoaé fåst za Génzen aus Hotöis und Pensioner und fungiad åis Eihtriedsbforten ins Schiegebiat voh da Sportwöid Amadè; durch zwoa Gondeln und zåireiche Schielift.

Katastråigmoaner & Ortstoaé[Weakln | Am Quelltext weakln]

  • Floitenschberg (Floitensberg)
  • Ginau (Ginau)
  • Håimoos (Hallmoos)
  • Maasché (Maschl)
Scheidreit (Scheidreit)
  • Oahéen (Einöden)
Båifnerdérfé (Palfnerdörfl)
  • Blonkenau (Plankenau)
Åipendorf (Alpendorf), Oweråipendorf (Oberalpendorf), Zeederberg (Zederberg)
Noiroahbåch (Neureinbach), Owerroahbåch (Oberreinbach), Hinterroahbåch (Hinterreinbach), Vurderroahbåch (Vorderreinbach), Mauråch (Maurach), Håidorf (Halldorf), Steeg (Steg), Buachstoanersiadlung (Buchsteinersiedlung), Gorschtensiadlung (Gartensiedlung
  • Rettenstoah (Rettenstein)
Steffémoos (Steffelmoos), Owerkirchen (Obkirchen), Huawangerl (Hubangerl)
  • Seiger Hons (St. Johann)
Ferwerrau (Färberau), Owermorkt (Obermarkt); Untermorkt (Untermarkt), Zåglau (Zaglau)
  • Urreiding (Urreiting)

Nåchbargmoaner[Weakln | Am Quelltext weakln]

Müibåch a. Hkg. Behofen Hittau
St. Veit i. Pg. Compass card (de).svg Wågroah
St. Veit i. Pg. Grossorl Wågroah

Åis a direkte Nåchbargmoah bezeichnater Ort, der wås åwer nied direkt ans Gmoahgebiat voh Seiger Hons onigrénzt, is Schworzåch im Pongau der durchs St. Veitner Gmoahgebiat ådrénnt is.

Eihwoneréntwigglung[Weakln | Am Quelltext weakln]

Jor 1869 1880 1890 1900 1923 1934 1939 1951 1961 1971 1981 1991 2001 2010 2011 2016 2020
Eihwoner 2.963 3.246 3.139 3.545 3.464 3.721 3.913 5.298 5.777 6.556 7.680 8.855 10.259 10.714 10.729 10.945 11.235

Gschicht[Weakln | Am Quelltext weakln]

Åigmoane Gschicht[Weakln | Am Quelltext weakln]

Funde deiten auf a erschte Bsiadlung vom Gebiat in da Bronzezeid (za. 200 v. Kr.) hih. Ba dé Bauernkriag (1525/1526) håd sé St. Johann auf d' Seiten voh d' Brotestanten gstöid. Im Laaff voh dé Kriag is da Ort vawiastt worn. Ba da Ausweisung voh dé Brotestanten aus'm Erzbisdum Såizburg, dé 1731 in Heechbunkt gfunden homd, hom 2.500 Eihwoner d' Gmoah valossen miassen. 1929 håd St. Johann as Recht za da Fiarung voh'ram Wåbben kriagg. Voh 1939 bis zan Énd vom Zwoaten Wöidkriag håd d' Gmoah Morkt Pongau (Markt Pongau) ghoassen. Nazionåisozialistischer Birgermoaster is da Kappacher Hons, ernonnt duach'n Kroasloater Kastner Josef, worn. Da Kappacher is in d' 1950er Jor zum Ernbirger voh St. Johann ernonnt worn. A Stråss is heid noh nåch éam bnonnt. Am 24. Juni 2000 is d' Morktgmoah zur Ståd dahoom worn.

Morktbrond[Weakln | Am Quelltext weakln]

Da Morktbrond voh 1855 håd am 31. Mai umara håiwe zwoa Ur nomidåg ohgfongg. Ausglést worn is a durch zwoa junge Buamer, dé in da Måchkommer vom Spannberger Anton in da haiding Leo-Neumayer-Gasse (Leo-Noimoar-Gåssen) mid brennerschte Zindhöizeln gspüid und d' umaradumliegerten Hoowéspaandeln ohzindt homd. Umara håiwe zwoa homd d' Kirchengloggen bereits „Sturm“ gleitt. D' Birger- und Grichtsspritzen (Foierweer) håd zeidig an Brondherd lokaalisian kenna und'n Brond bekémbft. Am Ohfong håds recht guad ausgschaugg, das'n Brond unter Kontroin kriangd. Durch'n Siedwind, der wås gråd durchébfiffen is, sand åwer d' Hoizschindeln auf d' benåchbarschten Heiser gfloong, dé åft nåchernd eemfåis boid zum brénna ohgfonga homd. Umara zwoa Ur nåchmidåg is d' Annakapöin und kurz drauf d' Kirch in Flommen gstonden. Aus da Kirch sand Süiwergerätschåften, dé Poaramente und a Toaé voh d' Kirchengwaandeln ins Freie grett worn. Voh da Kirchturmspitzen aus sand d' brennerschten Hoizschindeln in Richtung Norn gfloong und homd duaten d' Heiser in da owern Hauptstråss in Brond gsétzd. Géengara håiwe drei håd sé da Wind draat und håd seih Richtung géeng Westen géndert. Båid amåi drauf håd da restliche Morkt bis zan Griechtsgebeide brenna ohgfonga. Aus d' Nåchbargmoaner sand inzwischen d' Foierweern eidroffen, dé åwer åisomt netter glei mer a bissai ebbs ausrichten homd kenna. Es is åwer glunga aus vaschiaderne Gebeide Worn, Vurräte und Dokumente zan sichern. Umara 21:00 Ur håd schliasslich a schwars Gwitter eihgsétzd, dés bis in d' Mitternåcht dauerscht håd. Es sand åwer trotzdém d' moasten Heiser bis auf d' Grundmauern åbrénnt. Zwoa Dåg spaader homd åiwei noh vaoahzelt Heiser brénnt.

Nazionåisozialistische Zeid[Weakln | Am Quelltext weakln]

Da Russenfriadhof mi'm Russischen Ernmåi

Im "Morkt Pongau" håds åb 1941 a Stommlåger fir Kriagsgfongane, as Stalag XVIII C (317), mid zeidweis bis zua 30.000 Gfongane und'ner Wåchmohschåft voh guade 1.000 Monner geem. Blaant is dés Gfonganenlåger netter glei fir 8.000 bis maximåi 10.000 Leit, auf'ner Fläch voh ebber åcht Hektar worn. D' Bauorwaten sand ziagig vuroh driem worn und vur'm Winter 1941 is as Låger verdiggstöid worn. Es is in vaschiane Breich auftoaét worn (Nordlåger, Siedlåger). Es håd zwoa Sistéeme geem: D' Kriagsgfonganen voh d' Westméchtt, wia d' Franzosen, sand entprechend nåch da Génfer Konvenzion bhondelt worn (Siedlåger). Dé im Nordlåger unterbråchten sowjetischen Kriagsgfonganen hihgéeng, homd unter unvurstöiborn Vahöitnissen dahiehvegitian miassen. Durch Hunger, dafrian und Seichen, sand im Stalag Morkt Pongau, voh 1941 bis as Jor 1945 3.709 Kriagsgfongane umkémma. Da sognonnte Russenfriadhof werd vom schworzen Kreiz mustergiatig bfleegt.

Wåbben[Weakln | Am Quelltext weakln]

As Wåbben voh da Gmoah is: „In an rooden Schüid de auf an greanem Boden stehate, hoib rechts gwéndate Figur vom hl. Johannes am Teiffer mid göiblichen Unter- und braunan, loodenforwing Owergwond, in da Rechten a Buach mid daraufliagaten Osterlaambé, mid'ner Faane håitad.“

Seengswerschts[Weakln | Am Quelltext weakln]

Liachtenstoahklomm[Weakln | Am Quelltext weakln]

Pfeil rechts.svg Hauptartiké: Liachtenstoahklomm

Liachtenstoahklomm

D' Klomm is a por km vom Zéntrum voh St. Johann entfernt und is åis Ausfluugszüi ser beliabb. Sie håd a Léng voh ebber 4 km, dådavoh is 1 km fir Bsuacher zuagénglich. D' Föisen sand bis 300 m diaf. An monche Stöin is d' Komm netter glei a por Meeter broad. Sie is iwer Hoizsteeg z' besichting, dé sténdig auf d' Sicherheit iwerwåcht wernd. Am Énd voh da Klomm is a Wåsserfåi. Iwer d' Wintermonad is's zuagsperd. A jeeds Jor werds voh iwer 100.000 Leit bsuacht.

A' da létzden Eiszeid homd bis zua 300 m hoche Gletscher d' Täler und Berg vom Pongau bdeggt. Wia sé åft's Klima wiader gwondelt håd, håd d' Urgwåit voh d' Gletscher - durchs åschmöizen - d' Haubttäler ausgschliffen. D' Foing voh dém Spektaakel sand meeterhoche Gléndekanten zua d' Seitentäler hih gwéen. Da Grossorler Åchen håd sé im Laaff voh Jortausenden an Weeg durch d' Konntn gråm und håd schliasslich d' Schlucht, in'ner Tiaffen voh 300 m, aussagråm.

Nåch a por vageebliche Vasuach, is's schliasslich aner Hond voi Pongauer Åipenvareihsmidliader 1875 glunga, dé Klomm zan aufschliassen. Im Laaff voh d' Orwaten is éaner åwer as Göid ausgonga. Da Firscht Johann II voh und zua Liachtenstoah, der im benåchbaten Grossorl a Jågdwirtschåft betriem håd, håd mid'ner Spénden voh 600 Guiden ausghoifen und so håd d' Daschliassung 1876 voiéndt wern kénna. Seidher hoasst d' Klomm (nåch'm Firscht bnonnt) Liachtenstoahklomm.

Pongauer Dom[Weakln | Am Quelltext weakln]

Da "Pongauer Dom"
Innenohsicht vom Dom

D' Pforkirchen St. Johannes werd wéeng da ståttlichen Bauweis aa åis „Pongauer Dom“ bezeichnat, obwoi d' Kirchen nia a Bischofssietz gwéen is. D' endgüitige Ferdigstöiung mid d' 62 m hochen Tirm is 1876 dafoigt. Dé vurherige Kirchen is in da gleichen Bauweis darichtt worn, is åwer oahtirmig gwéen und håd an heechern Turm ghåbb, der åwer am 22. Juni 1871 eihgstirzt is.

D' Kirchen is a gotischer dreischiffiger Håinbau, mid an oahschiffing Kor, der beåchtliche Måsse aufweist:

  • Léng: 60 m,
  • Broaden: 30 m
  • Gwöibeheechen: 20 m,
  • Fassadenheechen: 33 m.
  • Turmheechen: 62 m

Annakapöin[Weakln | Am Quelltext weakln]

D' Annakapöin

D' Annakapöin is noch'm vahearenden Morktbrond voh 1855 åis lézder Rest vom ehemåiing gotischen Kirchenensamble dahåiden bliem. D' Kapöin is 1301 baud worn, is da ehemåiige Korner in d' Jor 1995 bis 2000, aussen und in da Unterkirchen, voisténdig saniad worn. A noier Ågong daschliasst in d' Monad Mai bis Septémber d' Unterkrichen, mid jarlich weggselnde Ausstöiungan. D' Annakapöin deaht heid ois Gebeetsheisel fir d' evangeelische Glaamsgmoahschoft voh St. Johann.

Arturstoin[Weakln | Am Quelltext weakln]

A weiderne Seechenswirdikeit is da Arturstoin, a prähistorische Gruamohlåg mid weidreichende Schåchtsistéeme fir'n ehemåiing Kubferåbau (seid 2600 v. Kr.). A gloaner Toaé is heid fir Bsuacher zuagénglich.

Kunst & Kuitur[Weakln | Am Quelltext weakln]

Krampailaaf[Weakln | Am Quelltext weakln]

A Krampai

A weiderne turistische Atrakzion is da Krampailaaf in St. Johann, der'a jeeds Jor am 5. und 6. Dezémber ståttfindt. D' Krampailoafen wernd aus Hoiz gschnitzd und håmd speziöi im Pongau a bsunderne dradizionöie Bedeitung. Da Laaf is oaner vo d' greessten im Såizburger Lånd (500 bis 1.000 Krampai und iwer 6.000 Bsuacher) und weidumadum bekonnt. Mittlaraweile is a åwer aa scho zur Turistenatrakzion worn und håd durch dés a Stiggé weid voh seiner tradizionöin Bedeitung valurn (Speziell da Laaf im Owermorkt). Shows mid bengaalische Foier, moderne Musi ban Eihlaaf voh d' Krampai und a Eihtriedsgöid sand mittlaraweile iblich.

Musi[Weakln | Am Quelltext weakln]

  • Bauernmusi
  • Birgermusi
  • Singkroas St. Johann
  • St. Johanner Kor "sine nomine"
  • St. Johanner Kor "Subito"
  • St. Johanner Kor "Tabula rasa"
  • iwerregionåier Voiksmusibreis "Pongauer Hahn"

Kunst[Weakln | Am Quelltext weakln]

Dé an Jor 2004 grinderschte Kultur:Plattform organisierd sei'm Jor 2006 a Rei voh Vaohståitungan. Es werd vasuacht, Kuitur in iare vüiföiting Spåten z' biaten (vuråim Musi, Litaratur, Füim, Architektur und Büidende Kunst) und da Bevöikarung nåchander z' bringa. Ausserdém befindt sé im Zéntrum voh da Ståd as sognonnte Kuitur- und Kongressheisl. Aa dé voh an engagierten St. Johanner organisiade JazzGalerie is fir Insider guad bekonnt.

Litaratur[Weakln | Am Quelltext weakln]

St. Johann håd åis Schaublåtz vom Roman Himmelfahrt (Otto Müller Verlag, Såizburg/Wean 1998) vom St. Johanner Schriftstöier O. P. Zier greesserne Bekonntheid ba litaraturintressiaden deitschspråching Bublikum daglongg. Dé mi'm Buachbreis 2000 auszeichende Gsöischåftssatiare „Himmelfahrt“ seziard gnådenlos und in zwonghåfter Wizelei 's Gmoahweesen voh'ner ésterreichischen Fremdenvakersgmoah im åipinen Raum. Måchtgiarige Bolitika/rinnen wern iwer éaner dabormliche Riggsichtslosigkeid, da Lächerlichkeid breis geem. 's Romangscheeng söiwer kroast ums Téema voh da Gliggsuach, wobei da Autor seih Gligg aa in da Litaratur nied findt. Iwer a raffiniad aufbaude Hondlung werd weiders d' Frog bhondlt: wia werds Leem zua Kunst, zua Litaratur. Vüi witzige und åwerwitzige Eihfälle und heechst eihdruggsvoie bschriawane Figurn - so wia d' Ohwåitsgattin „Thea Moser“ oder da Nodorzt „Baumgartner Alex“ - lossens Buach bei heechsten litararischen Niveau, zua'ner eisserst kurzweiling Lektier wern - so da O. P. Zier zua oan voh seine Leeser.

Turismus & Sport[Weakln | Am Quelltext weakln]

St. Johann brofitiad voh seiner åipinen Låg in erschter Linie im Turismussektor. Da Stådtoaé Åipendorf is då vuråim mid seiner Vüizåi voh Hotöis und Schieliftohlång voh Bedeitung. In da Ståd söiwer, am Hausberg Hohbaam (Hahnbaum), håds friarer aa a gloahs Schiegebiat geem mid am Sessellift (Hohbaamlift), zwoa Schlebblifte (Grossunterberglift und Owerhohbaamlift) sowia zwoa sognonnte Babyliftt (Huawangerllift und da Hétzenbichélift). Da Owerhohbaamlift und da Huawangerllift sand schoh an étler Jor gschlossen worn, da Hohbaamlift, Grossunterberglift und da Hétzenbichélift sand noh weider betriem worn. 2020 is's éntgüitige Aus vom Hohbaamlift und Grossunterberglift bschlossen und dé zwoa Liftt sand ågrissen worn. A neicher Schlebblift is stått'm Sessellift baud worn, der åwer neammer direkt voh da Ståd bis gonz auffé auf'n Gipfé vom Hohbaam geet. Er startt vom Huawangerl bis ad Mitten vom Hohbaam. Im Summer koh ma vuråim wondern, båden im Wåidschwimmbåd und am Bådesee Blankenau, raalforn, Mountainbiken, u. v. o. Såchen doah

As Schiegebiat vom Schievabund Schie Amadè is, laut Ohgåm voh éaner söiwer, mid 270 Schieliftt und Soaébohner oahs voh d' greessten Wintersportgebiate in gonz Eiropa. Es umfåsst insgsommt 28 Orte, dé åiésommt in dé Bundeslénder Såizburg und Steiermork liengan.

Vaker[Weakln | Am Quelltext weakln]

Pfeil rechts.svg 'schau aa unter: Listen voh d' Stråssen in Seiger Hons an Pongau

D' Ståd is mi'm Auto iwer d' Tauernautoboh (A 10), Knoten Pongau, weider auf da Pinzgauer Bundesstråss (B311), in za. fimf Kilomeeter z' dareichen. Daneem gibbs a Bohvabindung iwer d' Westboh voh bzw. nåch Såizburg.

Wirtschåft[Weakln | Am Quelltext weakln]

Energie[Weakln | Am Quelltext weakln]

Seiger Hons gherscht zua dé 24 Gmoaner in Ésterreich (Stond 2019), dé mid da heechsten Auszeichnung vom e5-Gmoanden-Energiebrojekt auszeichnt worn sand. As e5-Gmoanden-Brojekt soid d' Umsétzung voh'ner modernan Energie- und Klimabolitig auf da Gmoahéewane ferdern. [2]

Vawåitung & Eihrichtungen[Weakln | Am Quelltext weakln]

Åis Vawåitungssietz vom Pongauhåd St. Johann zåireiche Eihrichtungan und Émter: Bezirkshauptmohschåft, Bezirksbuachhåitung, Bezirksschuiinspektar, Bezirksschuiråd, Omtstviecherorzt, Omtsorzt, Åbteilungen Gewerwe- und Baurecht, Umwöidschutz, Kataschtrofenschutz, Forstwirschåft, omtliche soziale- und psychosoziale Deanste, Bolizei, Vaker- und Jungdwoifort.

St. Johann betraib ausserdém noh a Åitershoam, drei Kindergerten, zwoa Voiksschuiner, a Sonderpädagogischs Zéntrum, a Gymnasium, d' neiche Middelschui (Hauptschui), a Hondlsakademie, a Bolitechnische Schui, a Londesberufsschui und as Elisabethinum (im Voiksmund: Lisai, Hauswirtschåftsschui).

D' „Goidhaum“ is a militerische Eihrichtung in St. Johann. Dé „Einsatzzentrale Basisraum“, wia da omtliche Nom fia'n Regiarungsbunker lautt, biatt Raum fir Luftraumiwerwåchung, Speise- und Aufenthåitsreimm fir d' Soidåden und håd a eigane Wåsser- und Stromvasurgung. Dé kloah „Ståd“ unter da Erden is voikommen ågriagelt voh da Aussenwöid. Nur berechigte Mitliter- und Zivüibedeanstete hom an Zuadrid. In Kriagszeiden is vurgseeng, das oié Midgliader voh da ésterreichischen Regiarung in dén Bunker dådan iwersiadeln, um voh duaten aus d' Stååtsgwåit z' loaten. Déswéeng is St. Johann aa'ra straategisch wichtiger Bunkt.

Bolitik[Weakln | Am Quelltext weakln]

Gmoahvatreetung[Weakln | Am Quelltext weakln]

D' Gmoahvatreetung håd insgsommt 25 Midgliader. D' Wåin za Stådvawåitung sand åié fimbf Jor. Dé bishering Sietzvateilungen zoagg d' foigande Iwersicht:

  • 2004 : 14 ÖVP, 9 SPÖ, und 2 FPÖ.
  • 2009: 14 ÖVP, 6 SPÖ, 3 FPÖ, und 2 GRÜNE.
  • 2014: 13 ÖVP, 5 FPÖ, 4 SPÖ, und 3 GRÜNE.
  • 2019: 11 ÖVP, 6 SPÖ, 5 FPÖ, und 3 BBJO.

Birgermoaster[Weakln | Am Quelltext weakln]

  • 1936–1938 Mueller Adalbert (Regiarungskommissar)[3]
  • 1938–1945 Kappacher Hons[4]
  • 1945–? Messmer Hons
  • ?–1949 Höhenwarter Fronz
  • 1949–1978 Kappacher Hons[4]
  • 1978–1998 Neumayer Leo (ÖVP)[5]
  • 1998–2003 Dengg Sepp (ÖVP)[6]
  • seit 2003 Mitterer Günther (ÖVP)[7]

Bekonnte Leit[Weakln | Am Quelltext weakln]

Sinstigs[Weakln | Am Quelltext weakln]

Stådpartnerschåften[Weakln | Am Quelltext weakln]

St. Johann unterhåit seid 1977 a Stodpartnerschåft mid da Lage an der Lippe in Nordrein-Westfåin in Deitschlond.

Ortsbezaichnungen[Weakln | Am Quelltext weakln]

Im lokåin Pongaurischn Dialekt gibbs fir St. Johann aa noh dé Bezeichnungen:

  • Seiger Hons
  • Seini(g) Hons
  • St. Jehann (håd da åide Birgermoaster Neumayer Leo åiwei bnutzd)
  • St. Johnson in the Pongolaision (scherzhofterwais)
  • Santihann (scherzhofterweis)

Litaratur[Weakln | Am Quelltext weakln]

  • Gerhard Moser (Hg.), Stadtbuch St.Johann im Pongau, Publikation der Stadt St.Johann, 2005.
  • R. Stadler, M. Mooslechner: St.Johann 1938-1945. Das nationalsozialistische Markt Pongau. Der 2. Juli 1944 in Goldegg: Widerstand und Verfolgung, Salzburg, Eigenverlag der Autoren, 1986. Versand: www.markt-pongau.at
  • Michael Mooslechner, Die Mitglieder der nationalsozialistischen Organisationen in "Markt Pongau" nach ausgewählten Merkmalen: Familienstand, Schulbildung und Alter, Diplomarbeit 2002.
  • Michael Mooslechner, Das Kriegsgefangenenlager STALAG XVIIIC "Markt Pongau" - Todeslager für sowjetische Soldaten. Geschichte und Hintergründe eines nationalsozialistischen Verbrechens in St. Johann/Pongau während des Zweiten Weltkrieges. Salzburg 2005 (Broschüre)

Im Internet[Weakln | Am Quelltext weakln]

 Commons: St. Johann im Pongau – Oibum mit Buidl, Videos und Audiodateien

Beléeg[Weakln | Am Quelltext weakln]

  1. Im lokaaln Pongauer Dialekt is da Audrugg „Seiger Hons“ oder'raa „Seini(g) Hons“ ehernter söiten worn, heidzdåg sågg ma ehernter „Sankt Johann“, oder „Sonkt Johann“.
  2. e5-Gemeinden in Österreich Stond Merz 2019
  3. Adalbert Mueller. In Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
  4. 4,0 4,1 Hans Kappacher. In Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
  5. Leo Neumayer. In Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
  6. Josef Dengg. In Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
  7. Günther Mitterer. In Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
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