Diandl

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Der Artikl is im Dialekt Obaboarisch gschrim worn.
A Diandl im Diandlgwand

A Diandl, aa Dirndl oda Deandl, ko a Madl oda a junge Frau sei, de no ned vaheirat is. Heitzdog werd des Wort a imma mehr ois Kurzform fias Diandlgwand heagnumma. S'Wort hod de gleichn Wurzln wia hochdeitsch „Dirne“ und niadadeitsch „Deern“. Friara hods a teiweis de Bedeitung „Magd“ ghabt. Fast iabaroi im deitschn Sprachraum wead ma oane fanga, wenn ma zua am Madl Dirne sogt, wei des heid de Bedeitung vo na Schnoin hod. Nua auf boarisch und a im hohn Nordn is Diandl/Deern weidahin was rechts Griawigs. Aba a do vaschwindts imma mehr aus da Oidags-Sproch, de moastn im boarischn Sprochraum wern eha „Madl“ sogn.

S' gibt mehra Wearta, de gearn mid dem Begriff Diandl kombiniert wern

  • A kloans Diandl, is bei de moastn a Madl
  • A jungs Diandl, is eha a junge Frau
  • A feschs Diandl, is a Diandl, wo recht fesch is, oda wo se recht rausputzt hod. Da imma mehr Leid mit Diandl des Gwand moana ko aa a scheens Diandlgwand gmoant sei.

Wia genau des mitn Oita gmoant is, hängt vom Oanzln ob, dea ´wo des sogd. Im Scherz wearn a äitane Fraun ois Diandl ogred und des ko aa ois Kompliment gmoand sei.

Weidan koo mid Diandl de Staudn und de Kerschn vom gäiwn Hartriegl (Cornus mas) gmoant sei (hauptsächle in Östareich).