Schneeberg (Unterfranken)

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Woppn Koartn
Wappen vo da Moakt Schneeberg
Schneeberg (Unterfranken)
Deutschlandkarte, Position vo da Moakt Schneeberg hervorgehoben
49.6394444444449.2469444444444168Koordinaten: 49° 38′ N, 9° 15′ O
Basisdatn
Bundesland: Bayern
Regiarungsbeziak: Untafranknn
Landkroas: Landkroas MiltenbergVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Häh: 168 m ü. NHN
Fläch: 16,61 km²
Eihwohna: 1798 (31. Dez. 2016)[1]
Dichtn: 108 Eihwohna je km²
Postloatzoi: 63936
Voawoi: 09373
Kfz-Kennzoachn: MIL, OBB
Gmoaschlissl: 09 6 76 156
Moaktgliedarung: 3 Ortstei
Adress vo da
Moaktvawoitung:
Amorbacher Str. 1
63936 Schneeberg
Hoamseitn: www.schneeberg-odenwald.de
Buagamoasta: Erich Kuhn (CSU)
Log vo da Moakt Schneeberg im Landkroas Miltenberg
Karte


Schneeberg is a Moakt im untafränkischn Landkroas Miltenberg.

Geografie[VE | Weakln]

Geografische Log[VE | Weakln]

Schneeberg liegt in da Region Bayerischer Untermain. Da topografisch hechste Punkt vo da Gmoagemarkung befindt se mid 471 m i. NN am Gipfe vom Winterbeag sidli von Hambrunn, da niedrigste liegt am Billbach auf 159 m i. NN.

Gmoagliedarung[VE | Weakln]

De Gmoa hod drei Ortstei[2]:

Es gibt de Gemarkunga Hambrunn, Schneeberg und Zittenfelden.

Zu Schneeberg gheat a Exklave im Woid sidöstli vo Reichartshausen, des sejbst a Exklave vo da Stod Amorbach is.

Noma[VE | Weakln]

Etymologie[VE | Weakln]

Da Noma Schneeberg bsteht ausn middllhochdeitschn Weatan sneite und bërc. Des Wort sneite bedeit dobei so vui wia „duachn Woid ghauena Weg“ oda „Duachstieg“. De easchtn Rodunga hom im Bereich vo oam tiaf eigschnittna Toi zwischn de steil onsteigndn Beaghechn vom Odenwald stottgfundn.[3][4]

Friahare Schreibweisn[VE | Weakln]

Friahare Schreibweisn vom Ort aus diversn historischn Koartn und Urkundn:[3]

  • 1272 Sneiteberc
  • 1350 Sneytberg
  • 1395 Sneideberg
  • 1440 Sneidberg
  • 1499 Schneidberg
  • 1546 Schneidenberge
  • 1570 Schnaypergk
  • 1592 Schneyberg
  • 1785 Schneeberg

Eigmoanunga[VE | Weakln]

Am 1. Jenna 1975 san de bis dohi sejbstständige Gmoana Hambrunn und vo da aufglestn Gmoa Beuchen, de bis 1870 Beuchen-Zittenfelden ghoaßn hod[5], da Gmoatei Zittenfelden eihgliedat worn, währnd Beuchen da Stod Amorbach zuagsprochn worn is.[6]

Eihwohnaentwicklung[VE | Weakln]

  • 1961: 1466 Eihwohna[6]
  • 1970: 1754 Eihwohna[6]
  • 1987: 1822 Eihwohna
  • 2000: 1904 Eihwohna
  • 2004: 1902 Eihwohna
  • 2005: 1897 Eihwohna
  • 2006: 1865 Eihwohna
  • 2007: 1834 Eihwohna
  • 2011: 1787 Eihwohna
  • 2012: 1803 Eihwohna
  • 2014: 1801 Eihwohna
  • 2015: 1785 Eihwohna

Da Moakt Schneeberg hod am 1. Jenna 2006 mid Zwoatwohnsitzn 2009 Eihwohna eamiddlt, davo 1931 Menschn mid deitscha Stootsbiagaschoft. De Menschn stomma aus 17 Nationa.

Vakeah[VE | Weakln]

Duach Amorbach fiaht de B Bundesstraße 47 number.svg, de Nibelungenstroß, aufm Weg vo Michelstadt im Westn noch Walldürn im Ostn.

Da Hoitepunkt Schneeberg im Odenwald liegt an da Bohstreckn Seckach–Miltenberg (KBS 784), aa Madonnenlandbohn gnennt. In Seckach bsteht Onschluss an de S-Boh Rhein-Neckar, de in den Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) integriat is. Da Bohhof gheat außadem zum Iwagongs-Tarifgebiet vom Rhein-Main-Verkehrsverbund.

Da ÖPNV werd duach de Verkehrsgemeinschaft am Bayerischen Untermain betriem.

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Schneeberg – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien

Beleg[VE | Weakln]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111123/202322&attr=OBJ&val=1706
  3. 3,0 3,1  Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. C.H.Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 200 (Eingeschränkte Vorschau in da Google Buachsuach).
  4. Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: @1@2Vorlage:Toter Link/www.primavera24.deSchneeberg und warum es so heißt. In: Primavera24.de, 18. Dezember 2010. Abgerufen am 19. Dezember 2010.
  5.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 523.
  6. 6,0 6,1 6,2  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 750.
Normdatn: GND: 4230098-8